• Rangitoto Island

    30 de noviembre de 2025, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 23 °C

    Bei wunderbarem Wetter fahren wir mit dem Zug zum Hafen und machen die kurze Überfahrt nach Rangitoto Island. Die Insel ist erst vor 700 Jahren entstanden nach einem Vulkanausbruch. Die Neuseeländer sind sehr stolz darauf, dass auf dieser Insel nur einheimische Pflanzen und Tiere vorzufinden sind. Vor dem Betreten der Fähre wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Schuhe und Ausrüstung sauber sein müssen, und dass keine Tiere mitgebracht werden dürfen (Ratte im Ärmel oder so…)
    Auf der Insel gibt es einige abgesteckte Wege - sonst ist das ganze Gebiet entweder wild überwachsen oder bedeckt mit schwarzen Lavaklümpchen. Beim Aufstieg zum Gipfel (Kraterrand) erleben wir die Phänomene dieser besonderen Insel - so durchqueren wir auch eine längere Lava-Höhle.
    Zuoberst fühlen wir uns versetzt auf den Napf bei uns im Emmental - alle Besucher kommen am gleichen Ort an und zelebrieren diese Ankunft auf ihre Weise. Die einen rasen hoch und trinken rasch einen Schluck Wasser, andere holen den Gaskocher aus dem Rucksack und kochen sich ein Süppchen.
    Eine weitere Besonderheit der Insel sind die alten kleinen Strandhäuser, welche in den 50-er Jahren errichtet worden sind und bis heute dort stehen bleiben dürfen, neue Gebäude sind keine erlaubt.
    Nach dem Abstieg vom Hügel finden wir ein schönes Plätzchen zum Baden. Auf einer Bootsrampe, die sich einsam etwas abseits befindet richten wir uns ein vor dem Bootsschuppen. Hier dürfen wir dann zum ersten Mal die neuseeländische Gastfreundschaft erleben. Der Besitzer des Schuppens kommt vorbei und möchte die Tür öffnen. Wir entschuldigen uns für die Belegung seines Eigentums, und er holt sogleich gekühltes Bier aus dem Schuppen, um mit uns anzustossen.
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