• Im Vulkangebiet Taupo

    January 22 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Taupo, der Lake Taupo und die gesamte Umgebung sind geprägt durch die Vulkantätigkeit, die vor 1’800 Jahren zum letztenmal stattgefunden hat. Weiterhin gibt es anscheinend unterhalb vom See geothermische Aktivitäten und zukünftige Eruptionen sind möglich.
    Der Tag beginnt mit einem trüben Morgen, aber es wird danach zusehends besser. Eine Frau auf dem Campingplatz erzählt ein wenig, wie es für sie als Neuseeländer Grosi ist, wenn sie mit den Grosskindern Camperferien macht. Noch fast eine Woche hätten sie gebucht in Taupo, und es sei schwierig, etwas zu unternehmen, wenn es immer regne. Sie entschuldigt sich für das ungewöhnlich schlechte Wetter in diesem Sommer, Neuseeland hätte eigentlich mehr zu bieten. Klimatische Veränderungen zeigen sich auch hier, so kommen die tropischen Strömungen nun nördlicher vorbei als früher, und das bedeutet, dass es auch auf der Nordinsel deutlich mehr regnet im Sommer.
    Wir fahren ein paar wenige Kilometer bis zum Gebiet, das „Craters of the Moon“ getauft wurde. Es ist ein „dampfendes Tal“, das aufgrund von Bohrungen für ein Geothermie-Kraftwerk 1958 entstanden ist. Die aufsteigenden Dämpfe und das Brodeln wirken in der eher feuchten Morgenstimmung besonders eindrücklich.
    Am Nachmittag wandern wir dem River Waikato entlang, das ist der Fluss, welcher aus dem Lake Taupo austritt, einer der längsten Flüsse von Neuseeland. Nicht weit von Taupo entfernt durchquert der reissende Fluss eine enge Schlucht und braust dann hinunter ins erneut breite Flussbeet - die „Huka Falls“. Auf dem Rückweg wagen wir noch einen kurzen Schwumm im Waikato River. Es gibt eine Stelle, wo Thermalwasser in den Fluss eintritt, und dort ist es angenehm warm zum Baden.
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