Ariane und Lila on tour

Joined May 2017
  • Day7

    Tag 7.2: 13.10.17

    October 13, 2017 in Spain

    Tag 7.2: 13.10.17

    Mittags in Comillas angekommen, entschieden wir uns dann spontan im wirklich schönen Ort zu bleiben obwohl wir eigentlich weiter nach San Vincente wollten. Mein Plan war zunächst, dort einen Tag Auszeit zu nehmen. Aber ich war nach den vielen schlaflosen Nächten zu kaputt und froh, hier bleiben zu können. UND: so kommen wir in den "Genuss" in einem ehemaligen Gefängnis zu übernachten. 😁 Es gibt bessere Herbergen, aber auch schlechtere.

    Nachmittags ging es dann in den örtlichen Waschsalon und für einen Drink an den Strand. Und da es morgen früh raus geht, fiel heute auch das Abendessen kürzer aus. 💤 Und ich muss etwas Kraft sammeln für die Berge...
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  • Day7

    Tag 7.1: 13.10.17

    October 13, 2017 in Spain

    Tag 7.1: 13.10.17

    Cobreces a Comillas

    Nach dem Frühstück mit unserem Host (wir waren die einzigen 5 Gäste in dem über 150 Betten großen Haus), starteten wir zu viert gemeinsam die nächste Etappe.

    Am Strand entlang ging es dann hoch und runter durch hübsche Dörfer weiter. Stefan setzte sich dann irgendwann ab.Read more

  • Day6

    Tag 6.1: 12.10.17

    October 12, 2017 in Spain

    Tag 6.1: 12.10.17

    Santillana del Mar nach Cobreces

    Trotz des Zweitbettzimmers, ohne schnarchende Mitbewohnerin, war meine Nacht mal wieder um 3:00 so gut wie zu Ende. Langsam wird das ein wenig anstrengend mit dem Schlafmangel. Nach einem für Herbergsverhältnisse ausgiebigen Frühstück ging es zunächst mit Stefan zu den Höhlen von Altamira. Der Schweizer war schon weiter gelaufen, ihn zog es offensichtlich zum Surfen.

    Und: außer landschaftlich hat sich dieser Umweg von 4km Null gelohnt... Die Höhle ist ein Replikat, es kommt überhaupt kein Feeling rüber. Die dazugehörige Ausstellung ist zwar ganz nett gemacht, aber relativ oberflächlich und enthält keine wesentlichen neuen Informationen, die über die Allgemeinbildung weit hinausgehen.

    Zurück ging es nochmal durch Santillana zum Supermarkt und auf einen schnellen Kaffee.

    Der weitere Weg war zwar durchgehend asphaltiert aber landschaftlich trotzdem schön. Absolutes Highlight: die Eremita San Pedro. Nicht nur ist diese Kirche traumhaft auf einem Berg gelegen, sie besticht auch durch schlichte und ursprüngliche Schönheit. Was aber das Ergebnis wirklich unvergesslich gemacht hat, war der junge Diakon der Kirche. Was für ein wunderbarer und beseelter Mensch, der uns zutiefst beeindruckte; auch er sagte am Schluss, dass er uns wohl so schnell nicht vergesse und ich bin sicher, das kam von Herzen. Nicht nur gab er mir eine Führung durch die Kirche und sogar die Sakristei, erklärte alles ganz genau, sondern schenkte uns dann noch Pfirsiche und ließ uns auf den Kirchturm steigen. In Deutschland würde der vermutlich (innen) als Einsturzgefährdet gelten, die Stufen zum Teil kaum begehbar, die Plattformen / Zwischenlevel schlecht befestigt und schwankend. Aber wir kamen aus dem Grinsen kaum mehr raus und freuten uns wie die Schneekönige, sehr zur Belustigung des Diakon. 😁

    Dort trafen wir dann noch zwei weitere junge Pilgerinnen, Katja aus Deutschland und Deirdre aus Irland. Später sollten wir Ihnen wieder begegnen.
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  • Day6

    Tag 6.3: 12.10.17

    October 12, 2017 in Spain

    Tag 6.3: 12.10.17

    Santillana del Mar nach Cobreces

    In Cobreces angekommen, checkten wir zunächst in der Herberge des Klosters ein, nur um dann nach 10 Min die Flucht zu ergreifen; das ging gar nicht!! Ich brauche keinen Luxus, aber zumindest Sauberkeit...

    Also mussten wir wieder den Berg hinauf und zur Jugendherberge im alten Internat. Auch irgendwie cool, den als Kind wollte ich immer gern ins Internat. Und wir waren geflashed!! Was für eine mega Herberge! Lucas hat sie vor 8 Jahren gemietet und 7! Jahre gebraucht, um sie eigenhändig zu restaurieren. Letztes Jahr war Eröffnung. Man merkt, wieviel Herzblut darin steckt.

    Kurze Zeit später kamen auch Katja und Deirdre zu uns, die es unten auch nicht aushielten. Abends ging es dann mit der älteren Französin, die ich schon in Noja kennengelernt hatte zum Essen (und trinken 🍻🍷😉). Bis spät abends saßen wir in der kleinen Taverne, in der sonst nur Einheimische (unser Host eingeschlossen) waren.

    UND: mein Endziel für dieses Mal steht fest. Ab Sonntag werde ich den Camino Lebaniego bis Santo Toribio gehen; besonders da dieses Jahr das Jubiläum des Weges ist. Santo Toribio gehört ähnlich wie Jerusalem, Rom und Santiago zu den vier wichtigsten Orten des Christentums, da dort
    ein Relikt des Kreuzes aufbewahrt wird, was aber wohl nur die wenigsten zu wissen scheinen (mir einschließlich🙈)... Aber nachdem mir jeder zweite hier dazu riet, werde ich mich auf diesen Weg wagen.
    Dieser Camino dauert drei Tage (für mich 4...😅) und ist sehr anspruchsvoll dank einiger Höhenmeter. Dadurch werde ich Mittwoch fertig sein und kann dann Donnerstag entspannt nach Bilbao zurück fahren. 😊
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  • Day5

    Tag 5.2: 11.10.17

    October 11, 2017 in Spain

    Tag 5.2: 11.10.17:

    Albergue El Convento e Santillana del Mar

    Ein definitives Highlight des Weges!! Ein himmlischer Garten mit Kräutern und Hängesitz, der alte Konvent mit modernen Elementen restauriert, 2-Bett Zimmer, schön ordentlich geschlechtergetrennt (außer für Paare natürlich), wahnsinnig nettes Herbergspaar mit zwei sehr süßen Katzen. Einfach traumhaft. Aber ebenso der ganze Ort Santillana del Mar!! So wie man sich einen alten spanischen Ort in den Bergen eben vorstellt. Dadurch ein wenig touristisch, aber das tut der Sache keinen Abbruch.

    Nach einem entspannten Nachmittag im Garten und kleinem Mini Shopping Trip (nachdem mir meine Ohrringe direkt am Anfang "abhanden" gekommen waren, gab es neue 😊), ging es um 18:30 zur Vorabendmesse mit den Klarissinnen und um 20:00 dann zu dritt mit dem neu angereisten, jungen Schweizer Winzer super lecker Fisch essen. Ein Traum! Und selbst die sonst so gefürchtete 22:00 Nachruhe war hier etwas gelockert und so gab es dann noch ein lokales Bier (im Konvent!) bevor es ab 22:30 Richtung Zimmer ging. Ein gelungener Tag!
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  • Day5

    Tag 5.1: 11.10.17

    October 11, 2017 in Spain

    Tag 5.1: 11.10.17

    Santander to Santillana del Mar

    Nach einem langen und guten Gespräch mit einem holländisch-spanischen Pilger am gestrigen Abend bei einem Bier über den Camino, den Sinn des Reisens und Lebensträume, entschied ich mich dann heute doch dazu, mich und meine Gesundheit achtsam zu behandeln und ein paar (für mich) unwichtige Etappen zu "überspringen". 😉 Ich bin ja kein sooo großer Fan des Cheatens, aber manchmal hat es etwas mit Achtsamkeit einem selbst gegenüber zu tun und heute früh war dann ganz klar, dass ich aus der Stadt und ihrem Dunstkreis raus muss; und zwar so schnell wie möglich.

    Und so startete ich den Morgen ganz entspannt mit Frühstück am Meer (nachdem ich als letzte um 9:00 aus der Herberge geschmissen wurde), las in Seelenruhe mein Buch zu Ende und schicke es anschließend im mitgebrachten Umschlag von der örtlichen Post nach Hause und nahm dann tiefenentspannt um 11:15 den Zug nach Requejada, um die letzten 11 km nach Santillana del Mar schön brav zu laufen. 😬 [Manch einer mag sich fragen, wie "so schnell wie möglich" und "tiefentspannt" zusammen passen können, aber: bei Sonnenaufgang am Meer sitzend die morgendliche Ruhe genießend, war vollkommen in Ordnung; nur wollte ich nicht durch die industrialisierten und hässlichen Vororte latschen und dabei Stunden an (meiner) wertvollen Zeit vergeuden. Die nutzte ich eben lieber für Frühstück und Lesen. Und so schnell wie möglich bezieht sich daher auf die Art der Fortbewegung. Im Endeffekt habe ich dadurch eh die meisten meiner Mitpilger überholt. Leider musste ich mich so auch von meinem lieb gewonnenen älteren australischen Ehepaar verabschieden aber dank Instagram bleiben wir in Kontakt. Es lebe das Zeitalter der virtuellen Kommunikation!]

    Und der Anfang des Weges war dann mit Industriecharme erstmal "Strafe" genug. ABER es hatte etwas gutes. Auf dem Weg traf ich meinen Freiburger Mitpilger wieder, was sich als Segen herausstellen sollte. Mit guten Gesprächen ging es dann bis zum Ziel und dort zog er den Joker, denn er hatte eine - neue! - Herberge im Konvent als Geheimtipp.....
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  • Day4

    Tag 4.2: 10.10.17

    October 10, 2017 in Spain

    Tag 4.2: 10.10.17:

    Am Stand nach Santander

    Um zur Fähre nach Santander zu gelangen, ging es zunächst einen wunderschönen breiten und langen Strand entlang und dann 25 Min mit der Fähre weiter.

    Die meisten Mitpilger zog es direkt weiter wieder aufs Land. Aber ich war ehrlich gesagt tatsächlich mal ganz froh, in einer Stadt zu sein und blieb entgegen meines ursprünglichen Plans dort. Merkwürdig war es aber dennoch, weil ich alles irgendwie wie in Watte gepackt erlebt habe. Aber so übel wie jeder sagt, ist Santander gar nicht mal. Man muss es nur mit den Augen fürs Detail sehen, dann entdeckt man schöne Seiten und Ecken. Und ich war tatsächlich mal so früh in der Herberge, dass ich den halben Nachmittag und den Abend hatte, um in aller Ruhe durch die Straßen zu schlendern. Einzig mein Pilger-Schlabber-Outfit passte hier ins schicke Flair nicht so richtig rein. Aber zum Glück ist mir so etwas ja mittlerweile meist egal. 😊
    Und abends gab es dann noch den ein oder anderen lustigen, interessanten aber auch tiefgründigen Plausch mit dem ein oder anderen Mitpilger. Immer wieder schön, was für spannende Menschen man hier trifft und kennenlernt.

    #jakobsweg #küstenweg #santander
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  • Day4

    Tag 4.1: 10.10.17

    October 10, 2017 in Spain

    Tag 4.1: 10.10.17

    Von Güemes nach Santander

    Nach einem super Nachmittag & vor allem Abend in der Kultherberge, ging es morgens bei malerischer Morgenstimmung [nachdem wir beim Frühstück noch den 80jährigen Gründer der Herberge kennenlernten, der uns seinen Segen gab (er ist Priester, neben den vielen anderen Jobs, die er auf vier Kontinenten so gemacht hat...)] durch nebelverhangene Täler zur Küste und an dieser entlang mit atemberaubenden Aussichten, vorbei an Surferstränden nach Santander.

    #küstenweg #jakobsweg #güemes #santander #cantabria
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