Nach eher mittelmäßigen Schlaf im holprigen Nachtzug von Tiflis erreiche ich Jerewan am 24. April - wie es der Zufall will einer der wichtigsten Tage des Jahres, der Gedenktag für den Genozid an den Armeniern. Gegen Mittag fahre ich zum Mahnmal wo halb Armenien versammelt ist und Menschenmassen durch den Park zum
Zizernakaberd wandern um dort Blumen niederzulegen. Die Innenstadt hat einen interessanten architektonischen Stil mit vielen sandfarbenen bis pinken Gebäuden - vor allem bei Sonnenuntergang. Es gibt Einkaufsmeilen, tolle Cafés und Parks, einiges an witziger Kunst und natürlich die Kaskaden von denen aus man einen prächtigen Blick über die Stadt und - viel wichtiger - auf den Ararat hat. Der omnipräsente Berg ist eine schöne Kulisse und ein Nationalsymbol von Armenien, auch wenn er heute in der Türkei liegt.Read more