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  • Day15

    Nach einer ruhigen Nacht genießen wir das Frühstücksbuffet auf der Fähre. Bacon, Rührei und Toast mir Marmelade lassen wir links liegen, davon hatten wir die letzten 2 Wochen mehr als in den letzten 5 Jahren.
    Noch ein kurzer Spaziergang übers Deck und schon ist Amsterdam in Sicht.

    Wir begeben uns zu den Motorrädern und machen uns startklar. So schnell wie der Checkin ging, so lange dauert diesmal bis wir mit dem "ausladen" dran sind.

    Als es endlich so weit ist, lässt sich die KTM nicht einschalten. Sch... Funkschlüssel!
    Nach und nach leert sich das Frachtdeck vor mir, erst die Motorräder, dann die Autos. Mein Motorrad streikt noch immer und das Handbuch schweigt sich über das hektische Blinken des kleinen Kontrolllämpchens aus. So langsam geht mir die Muffe.

    Hinter mir befinden sich noch Reisebusse, welche wohl erst später raus können, da keiner Anstalten macht loszufahren.
    Inzwischen ist die Rampe vor mir ist schon wieder geschlossen... Klar hätte ich die Kiste ja auch schieben können, aber am Abend zuvor habe ich aus unerfindlichen Gründen auch das Lenkerschloss aktiviert... Welches sich nicht öffnen lässt, solange das Mopped nicht reagiert.

    Da ich keine Ahnung habe, woran es liegen könnte probiere ich es einfach weiter... und plötzlich geht sie an, als wäre nichts gewesen.
    Es gibt eine kleine Durchfahrtmöglichkeit zur anderen Seite in der Mitte des Decks und so verlasse ich als einer der letzten die Fähre.

    Nach einer letzten Passkontrolle hat uns das Festland und der Rechtsverkehr wieder.

    Wir verlassen Amsterdam und quälen uns auf der Autobahn durch ganz Holland. Wenigstens regnet es diesmal nicht, was die Fahrt aber auch irgendwie langweiliger macht. Die meiste Zeit geht es mit 100 durch die flachen Lande, als wir die Grenze zu Deutschland passieren geben wir erst mal richtig Gas um wieder wach zu werden.
    Die Reifen sind sowieso schon eckig, also egal.

    Bei Hagen beschließen wir die Autobahn zu verlassen, den restlichen Weg nach Hause legen wir auf Landstraßen zurück.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day14

    Kurz vor der Stadt beginnt ein kurzes Stück Autobahn.
    Der Berufsverkehr am Freitag Nachmittag und eine Baustelle verursachen einen ansehnlichen Stau, durch welchen wir uns kilometerlang zwischen den anderen Fahrzeugen hindurchschlängeln.
    Im Gegensatz zu Deutschland machen hier geschätzt 90% der Autofahrer Platz um uns vorbei zu lassen.
    Allerdings ist der Highway hier sehr schmal und gerade LKW können kaum zur Seite fahren, was uns manches Mal um Unversehrtheit unserer Koffer bangen lässt.
    Als wir den Hafen und das Fährterminal erreichen, geht alles ganz schnell... Einchecken, Passkontrolle, rein ins Schiff dauert keine 10 Minuten. In Amsterdam vor 2 Wochen hatten wir eine gute Stunde Wartezeit.

    Später geht uns auf, dass wir die letzten Motorradfahrer waren, die überhaupt auf die Fähre gefahren sind.

    Dieses Mal sind deutlich weniger Motorräder auf der Fähre, mit uns vielleicht 20 auf diesem Frachtdeck.
    Diesmal sind die Motorräder schnell verzurrt, auch die Kabine ist wieder nicht weit entfernt.
    Wir duschen schnell und schauen dann von Deck aus zu, wie wir Newcastle hinter uns lassen.

    Auch dieses Mal ist uns Poseidon wohlgesonnen, dass Meer ist ruhig, von Seekrankheit keine Spur.
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  • Day14

    Heute beginnt die Heimreise. Am Nachmittag legt unsere Fähre ab.
    Donald hat sich extra wieder frei genommen, um uns zu begleiten.
    Wir umfahren das Ballungsgebiet südlich von Glasgow auf der Autobahn 74 um Zeit zu sparen.
    Das heutige Highlight auf der Tour soll die Straße zwischen Tweedsmuir und Cappercleuch sein.

    Leider ist diese wegen einer Baustelle voll gesperrt.
    Wir nehmen die südliche Umleitung und legen am St. Marys Loch mal wieder eine Teepause ein.

    Danach folgen wir der Straße weiter nach Selkirk und Hawick, welches die Schotten übrigens "Hoik" ausprechen.
    An der schottischen Grenze auf der "Passhöhe" Carter Bar verabschieden wir uns von Donnie, während es zu regnen anfängt. Inzwischen sind wir schon nicht mehr ganz im Zeitplan.

    Von dort nehmen wir den direkten Weg Richtung Newcastle.
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  • Day13

    Wie am Vortag versprochen ist das Wetter heute wieder grandios.
    Nachdem wir von Oban zum Killchurn Castle gefahren sind, fahren wir weiter gen Süden nach Inveraray und von dort Richtung Osten zum Loch Lomond.
    Hier legen wir eine Pause ein, bevor wir weiter nach Glasgow bzw. Uddingston fahren.

    Am Abend lassen wir uns Stuarts Abendessen schmecken und planen die Route für den Weg nach Newcastle, auf der uns Donald wieder begleiten wird.Read more

  • Day13

    Das 1420 ursprünglich als Wohnturm erbaute Schloß, wurde über viele Jahre nach und nach erweitert, bis es 1760 einem Blitzschlag und anschließendem Brand zum Opfer viel.
    Infolgedessen wurde es endgültig aufgegeben.

    Heute gibt die, am Loch Awe gelegene, Ruine ein fotogenes Motiv mitten zwischen den schottischen Bergen ab.

    Der Weg zum "Aussichtspunkt" hat schon viele Touristen gesehen. Die nassen Wiesen sind teils sumpfartig aufgeweicht. Die schlimmsten Stellen wurden eher abenteuerlich und provisorisch befestigt, damit man einigermaßen trockenen Fußes dorthin gelangen kann.
    Wir sind dennoch froh, dass wir unsere guten Daytona Stiefel anhaben. ;)
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  • Day12

    Heute verlassen wir die Isle of Skye. Von Uig über Portree und Broadford passieren wir die Skye Bridge. Bevor die Brücke 1995 fertiggestellt wurde, war die Insel ausschließlich per Fähre zu erreichen.

    Kurz danach biegen wir nach Norden in Richtung Strathcarron und dann zurück nach Westen gen Applecross-Halbinsel ab. Hier findet sich der Bealach na Ba, eine "der höchsten und gefährlichsten Paßstraßen Schottlands".
    Als alpengeprüfte Motorradfahrer kann uns das nicht schocken und tatsächlich ist die 626m hohe Straße für uns eine leichte Übung.
    Die tiefhängenden Wolken lassen den Ausblick und die schöne Landschaft leider nur erahnen.

    Wir machen kehrt und fahren einen Teil des Weges wieder zurück. Vorbei an der Stelle mit den Schwertransportern, sowie "unserem Schloß" von ein paar Tagen zuvor und am Castle Stalker treffen wir schließlich bei unserer heutigen Unterkunft etwas nördlich von Oban ein.

    Nachdem es heute den ganzen Tag durchgehend nur geregnet hat, verspricht die Vorhersage für Morgen Besserung.
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  • Day11

    Heute ist wandern angesagt und wir entscheiden uns für den "Quiraing", dessen Namen selbst Einheimische wohl nicht richtig aussprechen können.

    Es heißt man habe von hier den schönsten Ausblick auf die Isle of Skye... und es ist nicht zuviel versprochen.
    Die Landschaft ändert sich gefühlt nach jeder Kurve.
    Erst am grasbewachsenen Steilhang entlang, an grasenden Schafen (ohne Zaun) vorbei, dann zwischen Felsen hindurch und schließlich auf eine Art grasbewachsenes Hochplateau mit grandioser Aussicht.Read more

  • Day10

    Während die große Masse entweder über die sog. Skye Bridge, oder per großer Fähre von Mallaig aus auf die Insel reist, haben wir uns für eine winzige Fährverbindung entschieden, welche wiederum nur über kleinste Straßen vorbei an Bauernhöfen und Stränden zu erreichen ist.

    Es handelt sich dabei um die weltweit letzte Fähre mit "Drehtisch" die komplett manuell bedient wird.
    Das ganze bietet Platz für bis zu 4 PKW. Diese stehen dabei auf einer Plattform, welche am Anleger von der zweiköpfigen Crew von Hand in die entsprechende Richtung gedreht wird.

    Ein kleiner Leuchtturm auf der einen Uferseite dient als Souvenirladen und wenn man Glück hat kann man im Wasser mehrere Seehunde entdecken.

    Nachdem wir auf der Isle of Skye angekommen sind, fahren wir über Portree und Staffin schließlich in den Nordwesten der Insel nach Uig.
    Hier beziehen wir unser Quartier für die nächsten zwei Nächte.
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  • Day10

    Wir lassen das einsame Tal hinter uns und folgen den großen Verbindungsstraßen (andere gibt es nicht) in Richtung Isle of Skye.

    Nachdem wir ein paar Wohnklos... äh -mobile überholt haben, steht plötzlich ein Polizeiwagen mit Blaulicht mitten auf der Straße und gibt uns Handzeichen langsamer zu fahren.
    Da die Polizistin keine Anstalten macht uns anzuhalten fahren wir mit reduzierter Geschwindigkeit weiter.
    Dann der nächste Streifenwagen, mit einem Polizisten daneben der uns auf den nebenliegenden Parkplatz weist.
    Mist.
    Doch freundlich lächelnd erklärt er uns, dass gleich drei große Schwertransporter aus der Gegenrichtung kommen werden.
    Glück gehabt...
    Die Schwertransporter haben Propellerteile für Windkraftwerke geladen, sind rund 50m lang und benötigen die volle Straßenbreite um die leichte Kurve am Parkplatz zu bewältigen.
    Ihnen folgt eine lange Schlange Autos, Motorräder und Wohnmobile.
    Gut dass wir in die andere Richtung wollen.
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  • Day10

    Nach dem auch eher überschaubaren und auch nicht übertrieben guten Frühstück im Schloß sehen wir zu, dass wir Land gewinnen.

    Das abgelegene Tal, eine Sackgasse die wir erkunden wollen, überrascht uns mit einer Länge von rund 60km. Da noch für ca. 100km Sprit haben, wenden wir nach wenigen km und fahren zur Tankstelle zurück, die wir 15 Minuten zuvor links liegen gelassen haben.

    Zurück im Tal erleben wir eine spannende Single Track Road, absolute Abgeschiedenheit und tolle Landschaften.
    Es führt uns entlang eines Stausees, der sich in seinen Ausmaßen nicht hinter dem Edersee verstecken muss.
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  • Day10

    Da wir die Unterkünfte immer spontan für den nächsten Tag buchen, kann es unter Umständen auch mal knifflig werden etwas zu bekommen.

    So verschlägt es uns in ein sündhaft teures Schlosshotel.
    Großes edles Zimmer, vornehmes Personal und Speisezimmer mit echtem Silberbesteck, sowie (vermutlich) echtgoldenen riesigen Tellern als Dekoration.
    Das Essen ist genauso Schickimicki wie die Gäste und so gehen wir hungrig zurück auf unser Zimmer.
    Zum Glück hatte Eleni uns am Wochenende mit britischen Süßigkeiten versorgt....

    ... Kurz vor Ankunft im Schloss stellen wir fest, dass die Gabel an der F800 -mal wieder- undicht ist.
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  • Day9

    Vorbei am Loch Sunart und Loch Shiel gelangen wir nun bei Lochailort wieder auf eine der größeren Straßen, auf der man es wieder ein wenig "laufen lassen" kann.

    Sie führt uns zurück nach Osten zum Glennfinnan Monument.
    Es zeigt Bonnie Prince Charlie, welcher im 18. Jahrhundert (vergeblich) versuchte im Exil lebende Clans auf den Thron von Schottland und Irland zu heben.

    Bei der Erstellung der Statue gab es ein Missverständnis mit dem Steinmetz, so dass dieser einen völlig unbekannten Highlander in den Fels meißelte.Read more