• Weitere Schiffsimpressionen

    23. august 2025, Holland ⋅ ☁️ 18 °C

    Nachdem wir endlich die Brücke passiert hatten, kamen wir dem Ziel unseres Rundgangs näher... Nein, es waren nicht die deutschen Steuergelder. In der Nähe der sehr beeindruckenden Unión (der Peruaner), lag ein kleiner aber feiner englischer Zweimaster. Die Greyhound! Die Flaggen alleine waren schon genial. Darüber hinaus ist die Greyhound ein voll funktionstüchtiger (etwas herunterskalierter) Nachbau eines britischen Schiffes aus dem 18. jahrhundert. Die Greyhound fährt noch heute als ökologisches Transportschiff und steht für Nachhaltigkeit!

    Neben ihr hätte theoretisch Sabrinas zweites Lieblingsschiff ankern müssen, die Tres Hombres. Von drei spanischen Freunden vom abwracken gerettet und restauriert ist die Tres Hombres eines der wenigen Schiffe, das zu heutigen Zeiten ohne Motor und ausschließlich mit Segel fährt! Wir können nur vermuten, warum der Ankerplatz bis auf den Merchstand leer bleibt, vielleicht kam etwas dazwischen oder schlechter Wind... Mittlerweile sind wir der Überzeugung, dass sie es nicht geschafft hat und nie da war (und wir sie deshalb beim Sail-In nicht verpasst haben)!
    (Anmerkung einige Tage später: Tatsächlich, die Tres Hombres hatte schlechten Wind und es erst drei Tage nach Ende von SAIL nach Amsterdam geschafft!)
    Das musste dennoch unterstützt werden und so kaufte sich Sabrina ein T-Shirt der Tres Hombres und wir beide einen Aufnäher bei der Greyhound!

    Dann wurde es aber auch schon Zeit für den Aufbruch in Richtung unseres nächsten Ziels: einer Rundfahrt in einer Sloop!

    P.s.: Natürlich amüsierten wir uns auch auf dem Rückweg im Vorbeigehen über die Spanier, die ihre Galeone El Galeón oder die Franzosen, die ihr Schiff (männlich wie sie sein wollen) Le Français nennen, sowie natürlich über den deutschen Pleitegeier.
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