Adore Traveling

Joined January 2015
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  • Day2

    ZmorgäZmittag in Capetown

    October 6, 2015 in South Africa

    Wir sind nach einem überaus anstrengenden Flug, mit vielen thumben, nur sich selbst wahrnehmenden Rentnern in einem viel zu kleinen Platz eingepfercht, angekommen.
    Wir nehmen ein Taxi zur Wohnung.
    Völlig erledigt und übermüdet legt sich Doris sogleich ins Bett. Ich ziehe mit Orellini los. Finden ein grossen Laden mit Bio-Futter, shoppen ausgiebig frische Früchte und special Beers.
    Wieder zurück gibt's Frühstück, endlich, denn es ist jetzt bereits nach 1200. Der arme Kerl merkt erst als er die meeega roten, super leckeren Erdbeeren sieht, wie hungrig er eigentlich ist…
    Kommen grad super an, erstes Essen passt schon mal…
    (Das stimmt, danke Dir dafür, Bisou Cheibli!)
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  • Day1

    Das vorzeitige Ende unserer Reise

    October 5, 2015 in Switzerland

    Am Flughafen angekommen bestaunt der kleine Mann die vielen Flieger, wir schlendern langsam Richtung Gate, das Tunnelkino funktioniert immer noch.
    Am Gate angekommen gibt's eine erneute Pass- und Ticketkontrolle, da werden wir nach Orell's Geburtsschein gefragt. Kinderhandel in Südafrika würde das nötig machen. Wir teilen freundlich mit, dass wir die Papiere nicht dabei hätten, worauf die Dame uns entgegnet, dass wir somit auch nicht in den Flieger steigen werden.

    --- KLANK !! ---

    Gibts ja nicht, niemand hat uns im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht! Auch die Swiss nicht, die nun sagt, dass sie die Kontrolle durchführen muss! Tammi nomal!
    Da stehen wir nun. In etwas mehr als 30min wird das Flugzeug abheben, wohl ohne uns. Es werden keine digitalen Kopien oder Fotos der Urkunde akzeptiert. WAS FÜR EIN SHIT!
    RÄGI!!!
    Doris ruft Rägi an, bitte suche bei uns zu Hause den Zettel! Rägi schwingt sich auf's Rad...
    In unsern Köpfen dreht sich alles nur noch... Wann wäre der nächste Flug? Morgen, in einer Woche? Und das alles nach diesem Stress, endlich los zu können...
    Wir stehen vor der Fucking Flugzeugtüre und kommen einfach nicht weiter, alles reklamieren und drohen hilft gar nichts.
    Minuten scheinen Stunden zu sein, Rägi ist nicht zu erreichen. Endlich Rägi meldet sich, sie hat die Dokumente! Nun müssen wir versuchen in 20 min die Dokumente an dieses Gate zu bringen, ehrlich gesagt, aussichtslos!
    1th Step! Taxi ist organisiert und holt Rägi ab. Am Desk versuchen wir zu klären wie wir die Papiere hierher kriegen. Hilfsbereitschaft = Zero Zero!
    Ich jogge los Richtung Flughafeneingang. Keine Ahnung wie ich durch all die Sicherheitskontrollen kommen soll, beim Raus und beim Rein...keine Chance. Aber aufgeben ist auch keine Option. Die Lösung steht an der Bahnstation im Dock E und trägt Blau. Die beiden Herren mustern mich professionell kritisch. Ich sollte echt wieder mehr joggen. Ausser Atem frage ich um Hilfe. Der eine trägt ein Maschinengewehr bei sich. Sie wollen wissen ob ich das mit dem Gate abgesprochen habe und wo denn die Papiere jetzt sind. Rägi meldet sich, Escherwyssplatz.
    Die Cops erklären sich bereit die Papiere vor der Türe entgegen zu nehmen damit ich im Sicherheitsbereich bleiben kann. Ich muss an der Station warten. Doris meldet sich, das Gate wird um 2130 geschlossen. Es ist jetzt 2127. Rägi meldet sich wieder, sie sei jetzt dann grad da, die Cops sind schon raus, shit aber wohin? Ans Arrival1 oder ans Departure1? Ich weiss es nicht mehr. Es vergeht wieder eine gefühlte Ewigkeit. Dokumente sind übergeben meldet Rägi, ich telefoniere wieder mit Doris, sage ihr, dass ich die Dokumente gleich haben werde und sie einen hysterischen Anfall vorspielen soll, sie hätte bereits einen, sagt sie mir...
    Dann taucht der Polizist mit dem blauen Mäppchen auf. Ich bedanke mich für die drei Wochen Ferien, die er mir jetzt gerade ermöglicht hat! Roman Kaenzig oder Kraenzig steht auf seinem Schild.
    Das Bähnchen ist grad abgefahren, ich rufe Doris an, sage das der Zug in 30 Sekunden losfährt, was natürlich nicht stimmt. Es ist jetzt 2133, am Desk wird diskutiert. Wir erhalten Verlängerung bis 2140, SUUUPER!
    Wieder dauert die Zugfahrt ewig, ob ich das schaffe, ist weiterhin ungewiss. Ich komme natürlich auf der Transitseite an, muss einen ellenlangen Umweg rennen. Shit nochmals Sicherheitskontrolle...zum Glück ist sich das Personal die Späteinsteiger gewohnt.
    Ich renne also die letzten Meter mit Telefon Mäpchen und Gurt in der Hand durch das ewig lange Dock E.
    Die Frau von der Papierkontrolle steht mitten im Gang. Ich winke mit dem Mäppchen, das Personal am Gate scheint ebenfalls erleichtert zu sein, wir rennen die Gangway hinunter, der Flieger ist vollbesetzt und hat nur noch auf uns gewartet.
    Unter den Passagieren überall erstaunte Blicke, einige andere Familien die das ganze mitbekommen haben können es kaum glauben und gratulieren uns, auch famous Clifford Lilley freut sich und winkt uns zu. Ich komme völlig verschwitzt und ausser Atem bei meinem Sitzplatz an, ausserdem muss ich zuerst meine Hose wieder raufziehen und den Gurt einfädeln. Mein Platz ist neben einer jungen Dame die mich schräg von unten, verständlicherweise etwas abweisend, mustert. Die Aussicht 11h neben einem verschwitzten, stinkenden Typen zu sitzen, hätte mich auch nicht gerade beglückt..

    Was lernen wir aus der Geschichte? Das Polizisten doch nette Menschen sind? Vielleicht.
    Nie aufgeben, wer's nicht probiert, hat die letzte Chance bereits vertan, egal wie aussichtslos die Situation auch scheint. Und! Genau, ohne Freunde auf die man sich verlassen kann und die alles geben, wenn's wirklich nötig ist, kann man nicht verzichten.
    BIG BIG KISS RÄGI!!!

    PS: im Nächsten Betriebssystem wird Siri nun Rägi heissen und endlich brauchbar sein ;-)
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  • Day1

    Zurich Airport

    October 5, 2015 in Switzerland

    Arme Doris, den ganzen Tag schon kämpft Sie mit Übelkeit, flatternden Nerven, das alles bedeutet noch viel mehr Stress.
    Adi arbeitet bis zur letzten Sekunde, was dabei auch nicht gerade hilft. Zusätzlich die Verunsicherung, was erwartet uns in Cape Town, was in Südafrika? Viele sagen Südafrika sei gefährlich. Die Welt ist gefährlich, die Frage ist nur, ob die Gefahren handelbar, also einschätzbar sind.
    Zum Glück hat Rägi am Nachmittag noch eine gute Stunde mit Orell auf dem Spielplatz verbracht, sonst wäre diese Krise von richtig packen, dem Kind gerecht werden und noch die Wohnung putzen noch völlig eskaliert. Danke, Rägi!
    Wir gehen früh genug los um den Stress für Doris nicht noch zu erhöhen.
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