Maria Lange

Joined November 2018Living in: Dresden, Deutschland
  • Day9

    Ein Tag am Pool

    July 23 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach den vielen Aktivitäten der letzten Tage wollten wir erstmal einen Tag lang die Beine baumeln lassen, super entspannt frühstücken, im Pool schwimmen und chillen, Lesen, Footprints schreiben und die Sonne genießen - nicht dass im Urlaub noch Stress aufkommt.

    Der Pool ist einfach toll: schön groß, nur sehr wenige Leute drin, sodass man ihn fast für sich allein hat, und überall schwimmen und liegen die großen Blüten der Bäume herum. Das Wetter heute war auch wunderschön und am Abend wurden wir noch mit einem tollen Sonnenuntergang beschenkt :-)

    Massage bei Stephan und Workout bei Maria haben wir aber trotzdem nicht ausgelassen. Manches muss einfach!
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  • Day8

    Rafting im Dschungel

    July 22 in Thailand ⋅ ☁️ 33 °C

    An der Rafting Station wartete bereits die nächste Überraschung: Bevor es endlich losgehen sollte, durften wir eine Fahrt mit dem Flying Fox über einen Wassergraben machen. Das ganze Gerüst und die Halterungen sahen wenig vertrauenserweckend aus, aber die Leute vor uns waren auch nicht abgestürzt, also los! Wir konnten uns zu zweit an eine Rolle hängen, woran das beste war, dass wir auch zu zweit von der Plattform springen mussten. Unten gab es ein Foto und das obligatorische „you like it?“.

    Im Anschluss gab es erstmal Mittagessen an einem großen Buffet mit thailändischem Essen. So langsam gewöhnen wir uns an die Schärfe und die Auswahl: Reis geht immer, dazu gebratenes Gemüse, Garnelen und „Chicken, Chicken aaaaand Chicken“. Nach dieser Ansage des Guides holte sich Stephan ein paniertes Pellet - zu seinem Erschrecken auch Fisch! Generell ist thailändisches Essen sehr gut dazu geeignet, sich vegetarisch zu ernähren - gebratener Reis mit angebratenem Gemüse schmeckt einfach sehr sehr gut.

    Nach einer weiteren halben Stunde Warten ging es dann endlich los: RAFTING! Um genügend Wasser ins Flussbett zu bekommen, wurde oberhalb des Starts ein kleiner See angestaut, der sich innerhalb von ca. 2h füllte und dann wieder geleert wurde. Mit dem Öffnen des Wehrs ergoß sich das gesamte Wasser in den Fluss und alle Boote starteten. Ein bisschen ernüchternd war, dass wir nur Mitfahrer sein sollten und nicht selbst Paddeln konnten. Das Paddeln übernahmen 2 Guides, je einer vorn und hinten auf dem Schlauchboot, dazu jeweils 4 Passagiere. Alle anderen Touristen aus unserer Gruppe sahen nicht besonders sportlich oder überhaupt motiviert aus, selbst ein Paddel in die Hand zu nehmen. So war es vermutlich besser, dass wir uns nur festhalten und mitfahren mussten.

    Wir saßen in einem Boot mit einem russischen Pärchen, dass offensichtlich einen mangelhaften Gleichgewichtssinn hatte, was lustig anzuschauen war, da die Frau bei jeder Welle und Stromschnelle fast vom Bootsrand rutschte. Beide hatten außerdem nichts Anderes zu tun, als die gesamte Fahrt mit Handy und GoPro zu filmen. Da wir weder wasserfeste Handys noch eine wasserfeste Hülle für unsere Telefone besaßen, hatten wir diese direkt im Lager zurückgelassen. Sehr schade ist, dass wir deswegen kein einziges Foto des wunderschönen Dschungels, durch den wir fuhren, machen konnten.

    Die Guides mit den Paddeln machten allerlei Späße mit den Touristen, spitzen alle nass oder fuhren absichtlich gegen große Felsen und andere Boote. Der Fluss schlängelte sich durch den Dschungel mit hohen Bäumen und allerlei wilden Pflanzen, vorbei an kleinen Straßen mit vereinzelten, einfachen Hütten. Damit war das Ziel des ganzen Tages erreicht - wir wollten ein bisschen vom tropischen Regenwald mitbekommen und auch wenn es nur „durch einen Fluss fahren" war, ist es schon beeindruckend, wie groß und grün und flächig der Wald hier im Vergleich zu unserem ist. Insgesamt war es eine wirklich schöne Tour auf einem wilden Fluss mit vielen Stromschnellen und teilweise auch hohen Abhängen, die wir mit dem Boot hinunter fuhren - ich glaube selbst paddeln hätte hier nicht funktioniert. Uns wird jedoch vermutlich am meisten die schöne Landschaft am Flussufer in Erinnerung bleiben.

    Nach dem Rafting ging es mit dem Minibus zurück nach Phuket (2:40h). Wir ließen uns direkt an Kata Beach absetzen und suchten etwas zum Abendessen. Da wir genug von Reis und Fisch hatten, gab es heute Pizza. Danach gingen wir noch zur obligatorischen Massage und absolvierten ein kurzes Workout im Fitness-Raum des Hotels, bevor dieser lange Tag zu Ende ging.
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  • Day8

    Monkey Temple and ATV Dschungel Ride

    July 22 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Für Montag hatten wir eine Wildwasser-Rafting-Tour gebucht und wurden dazu bereits 7:15 vom Hotel abgeholt. Das hieß also 6:15 aufstehen, sodass wir am Abend zuvor schon recht zeitig schlafen gegangen waren. So richtig genau hatte man uns die Tour nicht erklärt und auch verschwiegen, dass wir erstmal fast 2h Richtung Festland unterwegs sein sollten. So nutzten wir die Zeit, um ein wenig zu Schlafen, immerhin.

    Am ersten Stopp unseres Tagesausfluges bekamen wir erst einmal den Monkey Temple zu sehen. Auf einem großen Platz tummelten sich unzählige wilde Affen, die hier von den Touristen gefüttert wurden. Die Affen waren niedlich anzuschauen, aber der Platz war auch sehr dreckig und anscheinend wenig gepflegt, was eher einen traurigen Eindruck hinterließ.

    Etwas weiter war die Monkey Cave und der eigentliche Tempel "Wat Suwan Khuha" zu finden. Den extra fälligen Eintritt dafür sparten wir uns und warfen nur einen kurzen Blick von außen in die Höhle, wo ein liegender Buddha zu sehen war. Stattdessen schlenderten wir durch die Anlage, bewunderten einen mehrere 100 Jahre alten Baum und ein weiteres Gebetshaus der Mönche.

    Danach ging die Fahrt weiter zu einem im Dschungel gelegenen Camp, wo die Touristen mit Elefanten- und Affen-Shows, einem Schießstand, Elefantenreiten und einer ATV-Tour unterhalten wurden. Man merkt, dass gerade Nebensaison ist, denn das Camp war außer unserer Gruppe komplett leer.

    Los ging's dann mit der ATV Tour, bei der wir 30 Minuten zu zweit auf einem Quad durch den Dschungel fahren konnten. dazu wurde man zuerst auf die ausgeschalteten ATVs gesetzt und dann vom Tour Guide (der die Kolonne anführt) aufgefordert, das Fahrzeug zu starten. Nachdem Stephan sich das letzte Mal in Thailand schon hatte erklären lassen, wie die Motor Bikes zu starten sind, würde das eine einfache Sache werden: Bremse anziehen, Gas geben... Nichts geschah. Nochmal probiert - wieder nichts. Was wir nicht wussten: ATVs haben eine Zündung, die man - wie aus Filmen bekannt - sehr einfach startet, in dem man die beiden einzelnen Kabel miteinander verbindet... Ok, das Vertrauen zum Fahrzeug war hergestellt! Viel Vertrauen brauchte man in die ATVs aber auch nicht: Die Fahrt bestand in 30 Minuten Kolonne fahren bei langsamen Tempo, der Guide ganz vorne hat nebenbei auf seinem Handy gespielt. Mittelmäßig lustig, aber irgendwie doch sinnlos.

    Im Anschluss konnte man Elefanten reiten. Wir hatten uns eigentlich bewusst eine Tour OHNE Elefanten ausgesucht und waren etwas enttäuscht, nun doch einen solchen Anbieter zu unterstützen. Wir lehnten das Reiten freundlich ab und erhielten als Ersatz eine halbe Stunde Fisch-Spa - auch gut! Das hatten wir bisher nicht probiert und hätten es wohl auch nicht gemacht. Ich musste feststellen, dass es sich tatsächlich super kitzlig an den Füßen anfühlt, wenn ein paar Dutzend kleine Fische daran herum knabbern. Sehr witzig und wir konnten dabei etwas den Ausblick auf den Dschungel genießen.

    Zu guter Letzt gab es an dieser Station noch eine Elefantenshow zu sehen. Der Dompteur war sichtlich gelangweilt von seiner eigenen Vorführung und dem Elefanten machte es wohl auch keinen Spaß an einer extrem kurzen Kette angebunden zu sein. Die anderen Teilnehmer der Gruppe konnten den Elefanten füttern und sogar streicheln. Hiervon haben wir bewusst keine Fotos gemacht.

    Generell hatte man auch eher den Eindruck, dass wir da stören würden. Der Elefant hat innerhalb von 2 Minuten seine 10 Tricks jeweils einmal gezeigt und wurde dann zu den Zuschauern geführt, die ihn mit gekauften Bananen füttern sollten. Erklärt wurde Nichts und nebenbei lief (auch vor der "Show" schon) ziemlich laute Techno-Musik. Im Vergleich zur Night Safari im Zoo von Singapur hatte man hier nichtmal das Gefühl, dass sich der Veranstalter irgendwie um die Tiere schert oder touristisches Potenzial ausnutzen könnte.

    Nach einem kleinen Obst-Snack ging es dann endlich weiter zur letzten Station, weswegen wir das ganze eigentlich gebucht hatten: dem Wildwasser-Rafting. Natürlich lagen dazu noch einmal 45 Minuten Fahrt im Minibus vor uns.
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  • Day7

    Coffee Houses und Shopping

    July 21 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem wir uns nach dem Surfen etwas ausgeruht und entspannt hatten, wollten wir heute unbedingt noch zum hiesigen Starbucks, das eine halbe Stunde zu Fuß am anderen Ende von Kata Beach gelegen war. Dort legten wir erstmal die Füße hoch, tranken Kaffee und kauften uns für unsere große Starbucks-Tassen-Sammlung zwei weitere Tassen: Phuket und Chiang Mai, wo Stephan 2015 war und keine Tasse gekauft hatte. Da er damals schon Singapur und Bangkok Tassen mitgebracht hatte, konnten wir uns nun diese sparen - zum Glück, denn unser Rucksack ist schon jetzt ziemlich voll.

    Auf dem Rückweg kamen wir an einem großen Coffee House vorbei, wo ich noch einen Kaffee aus regionalen Bohnen probierte - sehr lecker! Auf dem Weg zum Hotel kamen wir diesmal auf der großen Shopping-Meile von Kata Beach vorbei, um die wir sonst immer einen Bogen gemacht hatten. Zum Abendessen gab es diesmal ein bisschen Street Food und in einem kleinen Laden kauften wir uns ein paar landestypische, bequeme, dünne, sehr bunte Stoffhosen und ich mir eine Kette als Andenken.

    Am Abend bewunderten wir den Sonnenuntergang von der Hotelterrasse aus und trainierten wieder eine Stunde im Fitness-Raum - die Klimmzüge lernen sich ja nicht von selbst...
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  • Day7

    Surfen und Chillen am Strand

    July 21 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach Ausschlafen, ausgiebigem Frühstück und einer Runde Schwimmen im Pool machten wir uns wieder auf den Weg zur Kata Surf School und liehen uns ein Brett aus. Die Wellen waren heute durch den Wind höher und stärker als gestern und daher etwas schwieriger zu bändigen. Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß und machten noch ein paar Videos und Fotos. Heute war schön sonniges Wetter und so entspannten wir noch ein bisschen am Strand und schauten den anderen Surfer zu und lauschten den Wellen.Read more

  • Day6

    Surfing Lessons

    July 20 in Thailand ⋅ 🌧 24 °C

    Am Samstag entspannten wir zuerst am Vormittag noch etwas am Pool und liefen dann hinunter zum Strand, um unsere Surfstunde zu nehmen. Wir bekamen zwei Lehrer, die uns für anderthalb Stunden die Grundlagen des Surfen beibringen sollten. In meiner zweimonatigen Praktikumszeit auf Norderney im Sommer 2014 habe ich bereits einen dreitägigen Surfkurs gemacht und war somit gegenüber Stephan ein wenig im Vorteil. Das Surfen machte uns unglaublich viel Spaß. Die Wellen in Kata Beach sind wesentlich größer und gleichförmiger als auf den Nordsee-Inseln und eignen sich viel besser zum Surfen.

    Nach den ersten 1,5h legten wir eine kurze Pause ein und plauderten mit dem Surflehrern. Der Vater der Familie, die die Surfschule leitet, kommt ursprünglich aus der Schweiz. Mit ihm konnten wir auch auf Deutsch sprechen und er erzählte uns, dass er vor 30 Jahren nach Phuket gezogen war. Sein Sohn, Jon, war einer unserer Lehrer und konnte noch ein paar Wörter Deutsch sprechen. Supernette Leute! Wir konnten die Surfbretter noch bis zum Abend behalten, hatten also noch weitere 3h Zeit uns in den Wellen auszutoben. Am Ende waren wir ziemlich KO aber glücklich.

    Nach einem leckeren thailändischen Abendessen ließen wir unsere vom Surfen angespannten Arme und Schultern bei einer Massage verwöhnen. Für den morgigen Tag planten wir nochmal Surfbretter auszuleihen (und dann vielleicht auch ein paar mehr Fotos zu machen). Für Montag buchten wir eine Rafting Tour.
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  • Day5

    Kata Beach

    July 19 in Thailand ⋅ 🌧 28 °C

    Am Freitag nahmen wir uns den Vormittag frei. Das Frühstücksbuffet im Hotel stellte sich als ziemlich umfangreich und super lecker heraus - und endlich ordentlicher Kaffee! Den Rest des Vormittags verbummelten wir mit Schwimmen im Pool, in der Sonne liegen, Footprints schreiben und lesen. Zwischendurch find es plötzlich an in Strömen zu regnen, dessen Sturzbäche wir von unserem Balkon aus beobachteten.

    Der Schauer war schon nach kurzer Zeit vorbei, sodass wir am Nachmittag aufbrechen konnten. Wir liefen hinunter zum Strand und suchten die Kata Surf School auf. Für Samstag buchten wir einen 1,5h Surf-Kurs für uns. Wir genossen noch ein bisschen den Strand und die Wellen, hielten die Füße ins Wasser und drehten anschließend eine Runde durch Kata Beach.

    Auffällig ist die hierzulande genutzte Art der Zeitangabe: Viele haben sich für eine interessante Mischung aus am/pm und 24h-Format entschieden. Das Tor am Fußweg zu unserem Hotel schließt beispielsweise 19:00pm - heißt das jetzt 7 Uhr morgens?

    Beeindruckend und gleichzeitig ein bisschen beängstigend sind die Stromleitungen und wie diese hier verlegt werden: In großen Bündeln mit diversen losen Kabeln und ein stetiges Knistern von sich gebend...

    Im Massagesalon entschieden wir uns diesmal für eine Nacken-und-Kopf-Massage. Danach aßen wir erneut in dem indischen Restaurant von gestern, weil es einfach super lecker war. Während des Essens gab es den nächsten Regenschauer. Das Wetter ist aktuell sehr unstetig, wolkig und windig. Deswegen ist der Strand auch zum Baden gesperrt. Allein die Surfer dürfen raus auf die Wellen. Gleichzeitig ist es aber warm und der Regen bringt eine sehr angenehme Abkühlung.

    Zurück im Hotel entdeckten wir den Fitness-Raum des Hotels, der mit verschiedenen Kraftgeräten, TXR, Radtrainer und Laufband ausgestattet ist, und absolvierten noch eine kurze Sporteinheit.
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  • Day4

    Auf nach Phuket

    July 18 in Thailand ⋅ 🌧 25 °C

    Am Donnerstagmorgen brachen wir nach einem kurzen Frühstück (wieder ohne Kaffee…) auf zum Flughafen, denn 13:15 sollte unser Flieger nach Phuket starten. Wir waren ein bisschen spät dran, mussten jedoch noch schnell einen Briefkasten suchen, um den Stapel Postkarten an Familie und Freunde nach Hause abzuschicken. Check-in, Gepäcklabel drucken und Gepäckabgabe funktionieren hier vollautomatisch ohne Personal, sodass wir nach 10 min schon an der Sicherheitskontrolle standen - viel schneller als erwartet! Auch hier gab es kein langes Warten und wir waren überpünktlich an unserem Gate. Ein bisschen beneidenswert ist diese asiatische Ordnung und Strukturiertheit ja schon.

    Mit ein bisschen Verspätung hob dann unser Flugzeug ab und 2 Stunden später setzten wir zum Landeanflug auf Phuket an. Hier waren jedoch gerade dicke Wolken, Regen und Sturm direkt über der Landebahn mit quasi null Sicht und so startete der Pilot kurz vor der Landung durch und wir drehten nochmal 20 Minuten eine Runde über die Inseln. Beim zweiten Versuch sahen wir wie kurz vorm Aufsetzen der Pilot sich umentschieden hatte. Jetzt hatten wir gute Sicht und die Landung klappte einwandfrei. Da kann man schon mal Klatschen, dachten sich die Leute hinter uns im Flugzeug.

    Nach der Einreise nach Thailand, einem weiteren Stempel in unseren Reisepässen und diesmal allen 5 Fingerabdrücken registriert (für Singapur hatten die Daumen genügt), buchten wir ein Taxi, dass uns in einer Stunde zu unserem Hotel in Kata Beach brachte. Die Fahrt dahin war schon sehr abenteuerlich. Der Minibus, laut Aufdruck für 12 Personen ausgelegt, war mit 14 Passagieren plus Fahrer und allerhand Gepäck beladen. Die Sitze waren für uns wiedermal viel zu kurz und die Sitzbreite sowieso zu schmal. Die Gurte an den Sitzen sind zudem eigentlich nur Dekoration und wurden von allen außer uns völlig ignoriert. Teilweise fehlte auch die eine oder andere Hälfte, um sich anzuschnallen. Bei dem hier üblichen Fahrstil aller Verkehrsteilnehmer fanden wir es dann doch sicherer die Gurte zu benutzen. Also was soll’s, ein Knoten tut’s auch!

    Unser 5-Sterne-Hotel, das Andaman Cannacia Resort & Spa, liegt auf einem Hügel über Kata Beach im Südwesten von Phuket und reiht mehrere Häuser mit gemütlichen Zimmern mit Balkon um eine große, sich über mehrere Etagen erstreckende Poolanlage mit großen und kleinen Becken, einem Wirlpool, Sprudeln und Wasserfällen. Hier lässt es sich gut eine Woche entspannen!

    Nach einer kurzen Runde Schwimmen im Pool packten wir nochmal den Tagesrucksack und liefen hinunter in die Stadt, warfen einen Blick auf den Strand und genossen ein sehr leckeres indisches Abendessen. Danach stand noch die erste von vermutlich vielen Massagen für diese Woche auf dem Programm. Stephan ließ sich den Rücken ausrenken und ich mir die Beine und Füße massieren. Meine Beine fühlen sich nun an als wären sie bereit für den nächsten Marathon. Außerdem fand ich toll, dass die Masseurin meinen dicken Knöchel bemerkte, den ich seit April vom Football spielen am rechten Fuß habe. So bekam das Sprunggelenk eine besondere Behandlung mit einer extra Creme und einer speziellen, vorsichtigen Massage. Und erstaunlicher Weise war am nächsten Morgen die Schwellung weg. Danke! Sowas sollte man zu Hause auch öfter machen lassen.
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  • Day4

    Strange Singapore

    July 18 in Singapore ⋅ ⛅ 28 °C

    Singapur ist eine sehr schön, aber auch sehr merkwürdige Stadt. Sie ist geprägt von vielen Gegensätzen, über die wir uns immer wieder wundern. Unseren Eindruck wollen wir in diesem Footprint festhalten.

    Als erstes fiel uns auf, dass die Geräusche an Ampeln und in der Bahn und auch sonst an vielen Orten wie der Sound in einem 8-Bit-Videospiel klingen. Ich fand das immer wieder sehr witzig.

    Das Leben in der Stadt ist geprägt von strengen Regeln, an die sich offensichtlich wirklich alle halten.
    - Beim Einsteigen in die Bahn soll man links und rechts der Türen warten. Dafür gibt es extra gekennzeichnete Bereiche, um den Platz zum Aussteigen frei zu halten.
    - Kein Essen und Trinken in der Bahn oder auf den Bahnsteigen. Auf den Boden spuken ist genauso verboten, wie Müll oder Zigaretten fallen lassen.
    - Rauchen ist generell überall verboten, außer in speziellen, kleinen Raucherbereichen.

    Das Ergebnis dieser Regeln ist, dass alles unglaublich sauber und aufgeräumt ist. Gleichzeitig wird alles in tausend Plastiktüten verpackt. Man bekommt nicht einfach ein Brötchen in einer Tüte, nein, jedes Brötchen wird einzeln verpackt und dann nochmal alle zusammen. An einem Abend haben wir etwas bei McD gekauft. Bekannterweise kommt das Essen in eine Papiertüte, hier wird aber alles nochmal in eine Plastiktüte zusätzlich eingepackt. Sogar der Getränkebecher! Umso erstaunlicher ist es, dass praktisch kein Müll auf der Straße oder den Fußwegen herum liegt. die Mülleimer sind in einem gepflegten Zustand und werden anscheinend mehrmals täglich geleert. Die Leute hier legen sehr viel Wert auf diese Ordnung und Sauberkeit. Da passt es auch ins Bild, dass wir an keiner Bahn Graffiti oder zerkratzte Scheiben gesehen haben - unvorstellbar in Deutschland. Alles sieht aus wie neu und wird regelmäßig geputzt und gereinigt. In der Bahn hängt sogar ein Schild für einen Whatsapp-Kontakt, wenn man eine Unsauberkeit oder einen Defekt melden möchte! Service per Whatsapp - da könnte sich die Deutsche Bahn echt mal ein Beispiel nehmen. Wir waren von all dem sehr beeindruckt und positiv überrascht. Die Elbwiesen in Dresden liefern da leider ein ganz anderes Bild.

    Gleichzeitig wirkt die Stadt dadurch fast etwas steril und charakterlos. Man gibt sich sehr viel Mühe auf den Glanz und die Bedeutsamkeit aller Dinge hinzuweisen. In Singapur fühlt man sich jeden Tag ein bisschen wie im Freizeitpark. Überall blinkt und leuchtet es, es gibt Lasershows und Musik an vielen Gebäuden und in den Parks. Man merkt, das hier viel auf den Tourismus ausgerichtet ist.

    Elektromobilität ist hier schon etwas weiter als bei uns. Sehr viele Menschen sind mit E-Rollern unterwegs und viele Autos, vor allem Taxis, haben einen Elektromotor. Außerdem herrscht Linksverkehr. Beim Überqueren der Straße kann man sich daran gewöhnen, aber auch auf dem Fußweg geht man auf der anderen Seite, stellt sich andersherum an und läuft links aneinander vorbei. Das habe ich bisher noch nicht auf die Kette bekommen und wenn wir das hier weiter üben, werde ich sicher in Deutschland in jemanden rein laufen, weil ich links vorbei will...

    Erstaunlich ist auch, dass es in Singapur quasi keine Mücken gibt oder generell Insekten, obwohl die schwüle Wärme und das stehende Gewässer dies eigentlich begünstigen sollten. Jedenfalls waren wir sehr froh darüber!

    Dass Asiaten kleiner sind als Europäer, hat sich auch wieder gezeigt. Alles ist für kleine, schlanke Menschen gebaut: Türen, Treppenhäuser, Busse und Bahnen. Tatsächlich haben wir so gut wie keine dicken Asiaten gesehen und durch so manche Poller auf den Fußwegen würden dicke Menschen auch gar nicht durch passen, so eng wie die stehen! Die Sitzplätze im Bus waren für uns generell zu kurz und die Deckenhöhe in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowieso zu niedrig. Immerhin das Bett war lang genug.

    Ein schöner Fund war auch der Pizza-Automat im Zoo. Mal schnell eine Pizza ziehen gegen den kleinen Hunger. Haben wir aber nicht ausprobiert.

    Die Sprache in Singapur ist ein lustiger Mix aus Englisch, Chinesisch und Indisch. Alles ist dreisprachig ausgewiesen und die Leute reden teilweise auch einfach durcheinander. Mit meinen 4 Semestern Chinesisch habe ich dennoch nur jedes zehnte Wort verstanden. Xièxiè - danke!

    Zu guter Letzt sind uns noch die unzähligen Klimaanlagen aufgefallen. Natürlich waren wir über ihre Anwesenheit sehr froh, denn draußen war es teilweise sehr feucht-warm und dadurch etwas unangenehm. Drinnen dagegen wird ordentlich gekühlt und teilweise fror man sogar - vor allem in der Bahn fand ich es zu kalt. Die großen Einkaufsmeilen kühlen so stark, dass es sogar auf der Straße davor angenehm kühl ist. Ein bisschen weniger würde auch reichen. Auch in jeder Wohnung gibt es eine Klimaanlage. Das Ergebnis all dessen ist, dass auf der Rückseite der Gebäude tausend Klimageräte hängen und neben den Einkaufscentern große Kühlgebäude stehen, die alle zusammen einen Höllenlärm machen und dafür sorgen, dass ein stetiges Dröhnen in der Stadt zu hören ist. Nach einiger Zeit fällt es gar nicht mehr auf, aber wenn man darauf hört, ist es schon eine ziemliche Lärmbelastung und ich bin froh, dass es bei uns in Deutschland nicht nötig und dadurch wesentlich ruhiger ist.
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  • Day4

    Beautiful Singapore

    July 18 in Singapore ⋅ ⛅ 28 °C

    Hier kommen noch ein paar Fotos von Singapur, die sonst nicht so richtig dazu passen wollten oder kein Platz mehr war, da man pro Footprint auch nur 6 Fotos hinzufügen kann.

    Wozu es ein Hans im Glück in Singapur braucht, weiß ich echt nicht.. (wir haben dort auch nicht gegessen, wäre ja langweilig).

    Singapur hat viele schöne Orte, Gebäude und Lichtinstallationen, die uns sicher lange im Gedächtnis bleiben werden.
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