The Andrinas

Joined October 2014
  • Day24

    Resümee der Reise

    September 29 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Sao Tomé und Principe sind landschaftlich wunderschön. Ein Großteil der Fläche der beiden Inseln ist der sehr tolle Nationalpark Obo mit zum Teil Primärdschungel mit tausenden Pflanzenarten. Auch die Küstenlandschaften und Strände waren besonders.
    Auf der anderen Seite ist es ein sehr armes Land. Zum Glück muss keiner hungern, da es immer irgendwo etwas zu essen gibt, allen voran der Brotfruchtbaum, der immer Früchte hat und sowas wie die Kartoffel hier ist. Aber die hygienischen Umstände, in denen Leute leben, sind zum Großteil für unsere Ansprüche eine Katastrophe. Bedingt auch durch die vielen Niederschläge ist alles ziemlich dreckig.
    Der Tourismus ist merkwürdig. Es sind hier sehr viele portugiesische Touris, die natürlich den Vorteil haben, dass sie die Sprache sprechen. Gleichzeitig hat man aber nicht das Gefühl, dass sie wirklich tiefgründig das Land kennenlernen wollen. Sie nehmen sich einen SUV mit Fahrer und steigen nur an den Hauptattraktionen aus. Die Einheimischen und die Touristen haben nicht so viel Berührung. Es gibt nicht die typische Travelercommunity wie in anderen Ländern.
    Portugal war das letzte europäische Land, dass seine Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen hat. Die Lebenserwartung liegt hier knapp über 60 Jahren, dass heißt, es gibt noch Menschen, die die Kolonialzeit erlebt haben. Seitdem werden die alten Kolonialgebäude behaust, wenige sind renoviert und es ist zu befürchten, dass in ein paar Jahrzehnten einiges komplett zusammengefallen ist. Diese Entwicklung ist nicht sehr verständlich, da das Land bestrebt ist den Tourismus aufzubauen, aber seine Hauptattraktionen verfallen lässt.
    Anders als in Asien wirken die Menschen hier nicht zufrieden und viele würden gern nach Angola oder besser noch nach Portugal auswandern. Wenn man dann als Europäer hier ist, mit seinen schönen Klamotten, Guide und Fahrer fühlt es sich manchmal so an als würde man die Menschen provozieren. Trotzdem haben wir auch sehr nette und fröhliche Menschen kennengelernt.
    Das Essen bestand hauptsächlich aus gegrilltem Fisch mit Kochbananen und Gemüse (Möhre, Brotfrucht, grüne Bohnen, Kohl). Gegrillten Fisch konnten wir am Ende kaum noch sehen. Es gab aber einige kulinarisch sehr hochwertige Momente, z. B. im Restaurant des Starkochs Joao Carlos Silva.

    Alles in allem, es war eine Reise in einem Land, mit sehr differenzierten Eindrücken.
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  • Day22

    Der Kreis schließt sich

    September 27 in São Tomé and Príncipe ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir sind zurück in Cidade de Sao Tomé.
    Auf der Rückfahrt hatten wir noch einmal einen schönen Blick auf den Pico Cao Grande.
    Im Hotel in Sao Tomé Stadt angekommen begann es zu schütten und das Wasser lief so langsam ins Restaurant (Bild 2).
    Der Höhepunkt des Tages war die Schokoladenverkostung bei Claudio Corallo. Der Italiener lebt seit einigen Jahrzehnten auf der Insel und ist einer von zwei Unternehmern, die aus dem selbst angebauten Kakao hier auf der Insel auch Schokolade machen. Die "Fabrik" ist ein unscheinbares Haus an der Hauptstraße (Bild 3).
    Er hat den Ruf die beste Schokolade der Welt zu machen. Er sagt, dass die Kakaobohne an sich nicht bitter ist, dass heißt wenn das Produkt, sprich die Schokolade, bitter ist, wurde ein Fehler in der Verarbeitung gemacht. Er hat daher den Herstellungsprozess so optimiert, dass selbst seine 100% Kakao-Schokolade zwar sehr intensiv, aber nicht bitter schmeckt.
    Wir haben die verschiedensten Varianten verkostet und waren begeistert!
    Am Ende kassierte der Meister persönlich (Bild 6).
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  • Day21

    Zwangspause

    September 26 in São Tomé and Príncipe ⋅ ⛅ 30 °C

    Katharina hat leider irgendetwas nicht vertragen und hat heute den Bungalow nicht verlassen. Sie ist aber schon wieder auf dem Weg der Besserung. Morgen geht es dann schon zurück in die Hauptstadt und unsere Reise ist fast vorbei.

  • Day20

    Ein ruhiger Tag

    September 25 in São Tomé and Príncipe ⋅ ⛅ 27 °C

    mit nur einer kleinen Wanderung auf den Hügel hinterm Bungalow, auf dessen Spitze die Reste einer alten Sovjetradarstation langsam überwuchert werden. Sogar eine Röhre haben wir noch gefunden. Die stammt wohl noch aus der Zeit, als Sao Tomé ein sozialistischer Bruderstaat war. Die Aussicht war auch ganz gut. Ansonsten regnet es immer wieder, das Meer ist hier ziemlich aufgewühlt und es gibt starke Strömungen, sodass man nicht baden sollte. Leider ist zurzeit auch noch nicht die Zeit der Eiablage der Schildkröten, dafür gibt es hunderte Krabben.Read more

  • Day19

    Fischerdorf Porto Alegre - 2

    September 24 in São Tomé and Príncipe ⋅ ⛅ 29 °C

    In einem zweiten Teil des Dorfes stand auf einem Schild, dass es sich um Sozialwohnungen handelt, diese sahen sehr ärmlich aus. Das Gleiche galt für die Fischerboote (Bild 3).Aber die Leute waren nett, versuchten mit uns zu reden, aber leider nur auf Portugiesisch.
    Von einem Hügel mit der neuapostolischen Kirche konnten wir über den wohlhabenden Teil des Ortes schauen (Bild 4).
    Auf dem Rückweg hat es dann wieder geregnet und wir sind ziemlich nass im Hotel angekommen.
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  • Day19

    Fischerdorf Porto Alegre - 1

    September 24 in São Tomé and Príncipe ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir nur einen kleinen Ausflug gemacht. Es hat die ganze Nacht geregnet, dementsprechend sah der 2 km lange Weg ins Fischerdorf Porto Alegre auch aus (Bild 1). Im Ort standen einige Kolonialruinen (Bild 2) und die Hallen mit Maschinen und der Schornstein einer ehemaligen Palmölfabrik (Bild 3). Außerdem war hier mal eine Kaserne und ein Panzer war noch da (Bild 4). In der Dorfmitte gab es eine Kneipe, in der junge Männer Bier und Wein tranken und ziemlich einen im Tee hatten (Bild 5).Read more

  • Day18

    Das Dorf

    September 23 in São Tomé and Príncipe ⋅ ⛅ 28 °C

    Das Dorf besteht aus etwas über 100 Leuten. Direkt neben dem Dorf hat die Pestana-Hotelkette Land gekauft und dort eine Hotelanlage mit Bungalows und Poollandschaft gebaut. Sie wollten eigentlich alle Einwohner zwangsumsiedeln, ein paar blieben jedoch. Deren Verhältnis zum Pestana ist sehr gespalten, sie bekommen keine Arbeit im Hotel und auch ihren Fisch verkaufen sie nicht dahin, auf der anderen Seite hat der Ort Strom vom Pestana-Generator.
    Wir haben einer kleinen Dorfbar eine Cola getrunken, haben den Catch-of-the-day mit angesehen, und sind durch das Dorf gelaufen, in dem es ziemlich viele Souvenirläden und Schweine gab.
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  • Day18

    Kokosnüsse, Strände und ein Krater

    September 23 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 26 °C

    Richtig ursprüngliche Vegetation gibt es nicht, alles ist voll mit Kokosnusspalmen. Man geht durch den Wald durch ein Meer aus Kokosnusschalen,die von Menschen aufgebrochen werden, um die Nüsse zu verkaufen. Die Reste fressen noch die Schweine, die überall frei rumlaufen (Bild 2).
    Der "Krater" ist ein Loch mit Kontakt zum Meer untendrunter, aus dem nach jeder hohen Welle eine Wasserfontaine kommt.Read more

  • Day18

    Am Äquator

    September 23 in São Tomé and Príncipe ⋅ ☁️ 26 °C

    Entweder das Handy funktioniert nicht so genau oder das Denkmal steht doch nicht ganz auf dem Äquator, aber fast. Hier ist der Ort auf der Welt, wo man Null/Null am nächsten kommen kann.

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