Anne WÄG

Joined August 2017

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  • Day129

    Nachdem ich nach ner fast schlaflosen Nacht in Palenque ankommen bin, bekam ich auf meinem kurzen Weg zum Hostel einen kleinen Einblick in das Städtchen. Geschäftiger und lauter Ort und gar nicht so uninteressant, wie ich vorher einige Male gehört habe.
    Ich bin dann im Hostel angekommen und habe da dann auf die Marokkanerin gewartet, die den Bus vor mir genommen hatte und dadurch noch ein wenig Zeit hatte, in einem anderen Hotel ein paar Stündchen zu schlafen. Wir sind dann erstmal auf die Suche nach Frühstück gegangen und in einer Panaderia fündig geworden.
    Als wir dann aufgrund von Experimenten und mutiger Auswahl in der Bäckerei einigermaßen gefrühstückt hatten, haben wir das nächste Collectivo (=kleines Bussle) zu den Ruinen genommen. Da haben wir uns dann von einem Guide eine ziemlich günstige Tour andrehen lassen, die sich dann im Endeffekt aber schon gelohnt hat.
    Er hat uns einiges zu den Ruinen erzählen können, aber was ich dann tatsächlich noch bissle interessanter fand, war dass er sich sehr gut mit den Pflanzen auskannte, die die Maya wohl auch damals schon zu medizinischen Zwecken verwendet haben.
    Außerdem hat er uns die Pflanze gezeigt, die ich bisher nur aus irgendwelchen Pflanzenhäusern kannte und mit der wir immer viel Spaß hatten: wenn man über ihre Blätter fährt, faltet sie sich zusammen und geht erst nach einer halben Stunde wieder auf.
    Auch den "Arbol de la Vida" (= Baum des Lebens) hat er uns gezeigt. Ich konnte mir leider die ganzen Namen der Pflanzen nicht merken, aber es war sehr interessant.
    Auch hat er uns erzählt, dass Palenque die wichtigste Mayastätte war und dass so viele Tempel und Gräber noch unter Erde, Blättern und Bäumen versteckt sind. Mexiko hat leider nicht die Gelder dazu, weiterzugraben. Aber die ausgegrabenen Stätten, werden immer weiter restauriert und herausgeholt was möglich ist. Wir konnten sogar einigen Restaurateuren bei der Arbeit zusehen.
    Nach der Tour konnten wir dann noch auf eigene Faust in den Ruinen rumlaufen. Der Blick von oben, von den Pyramiden war teilweise wirklich beeindruckend. Die Maya hatten sich wirklich schöne Orte ausgesucht, um zu herrschen, regieren und opfern. Denn natürlich gab es auch die bekannten Opfergaben an die Götter, die aus Tieren und auch Menschen bestanden. Aber der Führer hat uns beteuert, dass die Menschen nichts bemerkt haben, wenn Zunge, Ohren, Nase und andere Extremitäten abgeschnitten wurden, weil sie vorher betäubt wurden - sehr beruhigend :-D
    Die Stätte ist wirklich riesig, vor allem auch mit den unentdeckten Teilen, die vom Dschungel versteckt werden. Wir haben unglaublich viel Zeit da verbracht und weil wirklich nicht viele Leute unterwegs waren, konnten wir einfach den Ausblick und die Ruhe genießen.
    Nachdem wir dann ja ewig in den Ruinen rumgebummelt sind, hatten wir nur noch eine halbe Stunde Zeit, um uns im Museum umzusehen, was aber eigentlich dann auch gereicht hat. :-P
    Zwischen Ruinen und Museum haben wir noch Tamales gegessen, die mega lecker waren und ein traditionelles Getränk aus Mais und Schokolade probiert, was nicht schlecht war, aber durch die Konsistenz ganz schön mächtig :-D
    Mit dem Collectivo sind wir dann zurück nach Palenque, wo wir unser Busticket nach San Cristobal für den nächsten morgen gebucht haben.
    Danach mussten wir erstmal nappen. :-D
    Abends sind wir dann mit den Leuten aus dem Hostelzimmer (Australierin, Deutscher, die Marokkanerin und ich) noch was essen gegangen und haben dann unglaublicherweise schon um 10 geschlafen, weil wir so unglaublich müde waren :-D

    Cooler Tag mit beeindruckenenden Ruinen und neuen medizinpflanzlichen Kenntnissen, die ich leider wieder vergessen habe 🙈:-D
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day128

    Gestern Abend hab ich mich dann noch mit zwei Mexikanerinnen unterhalten und die haben die besagte Bootstour gebucht gehabt und da ich schon dachte, dass ich wohl für die Kayaktour nicht noch zwei andere zusammenkriegen werd, hab ich mich denen einfach angeschlossen.
    Sind dann nach 'nem guten mexikanischen "Tortillas mit Rührei, Tomate und Zwiebel und Frijoles negros" - Frühstück mit Kaffee los, nachdem wir dann auch unsere Sachen für den Checkout zusammengepackt haben.
    Sind dann losgefahren und haben vom Boot aus die verschiedenen unglaublichen Abstufungen der Lagune angeschaut. Die dunklen runden Stellen sind auch ein Teil des Höhlensystems von Yucatan und Quintana Roo und werden deshalb Cenotes genannt. Wir haben uns die Cenote negro, Cenote Esmeralda und Cenote Cocalitos ansehen können. Zwischendrin durften wir im wahnsinnsklaren Wasser baden, wobei 's bissle kalt war, weil wirklich en arschkalter Wind gangen is.
    Danach sind wir noch zum Canal de los piratas gefahren, wo sich alle mit dem Matsch eingeseift haben, was als Peeling gedacht war 😂
    Aber mir war der Wind zu kalt, weswegen ich nicht nochmal baden war 🙈:-D
    Sind dann zum Campingplatz so gegen halb2 mittags zurückkommen und ich hatte noch so viel von Tag übrig, weswegen ich mir dann spontan noch ein "Bici" (=bicicleta = Fahrrad) für 15 Pesos pro Stunde (ca. 70ct) gemietet hab. Bin damit dann erstmal an den Busbahnhof gefahren, zum mir ein Ticket nach Palenque für die Nacht zu besorgen und dann das kleine Städtchen zu erkunden.
    Nachdem ich dann gecheckt hab, dass im Städtchen nicht wirklich was zu entdecken ist, bin ich auf der Straße direkt an der Lagune entlang gefahren und hab mir ein Restaurant gesucht, das Cocktails verkauft, da ich meinen letzten schönen Tag am Wasser ja nochmal genießen musste, weil heut Nacht geht's ja dann wieder ins Landesinnere. ;-)
    Hab dann einen Cocktail gefunden, der dieselbe Farbe hatte, wie die Lagune. Und ich konnte Vodka gegen Tequila tauschen😂 was die perfekte Entscheidung war 😂
    Bin dann nach 2h wieder im Hostel angekommen, hab geduscht und die letzten paar Sonnenstrahlen mit meinem Buch in der Hängematte genossen.
    Hab mir abends dann noch ein Restaurant namens "La Pina" gesucht, was sich als mega lecker herausgestellt hat.
    Hatte Pizza mit frischer gebratener Ananas, Speck und Garnelen und mega viel Käse 😂
    Aber - schockiert von mir selber - den Garnelen hat was gefehlt.. Mit den Limetten, die ich zum Corona serviert bekommen hab, konnte ich die dann aufpeppen. 🙈
    - > Danke Mexiko, dank dir geht nichtmal mehr die Pizza ohne Limette! :-D
    Und nach dem Essen.. hab ich mich dann blamiert :-D
    Saß die ganze Zeit schon auf nem wackeligen Bänkle, des halt auf Kies stand. Es kam, wie es kommen musste.. Anne ist rückwärts im Kies gesessen :-D und natürlich haben alle geguckt 🙈😂
    - > PEEEEEINLICH 😂 Naja... Da sag ich nur: It uffgfalla isch wia it dogsei 😂

    Jezz schlag ich mir bis um 1:20 Uhr noch die Nacht um die Ohren, da da mein Bus nach Palenque fährt. :-)
    Hab aber heute Abend noch ne Marokkanerin kennengelernt, die mit dem früheren Bus fährt, aber auch morgen die Tour nach Palenque machen will.
    Also muss ich vermutlich nicht alleine gehn :-) freut mich volle 😊
    Nächstes Mal meld ich mich dann mit mayanischen Neuigkeiten 😊
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  • Day126

    Da es mein letzter Tag war und auch der von Charlotte und Romy, haben wir uns nochmal zusammengetan und unser Vorhaben, an Weihnachten nicht als "Käsbolla" unterm Baum zu hocken gemeinsam in die Tat umgesetzt. Dazu haben uns den ganzen Tag einfach am Strand in die Sonne gechillt, das karibische Meer genossen in all seinen Blautönen, den weißen Sand, die Palmen und den angenehmen Wind. Bisschen gelesen, bisschen gelabert und uns, wie sichs gehört, jeder noch nen Cocktail gegönnt, als krönenden Abschluss 😂.
    Abends als wirklichen Abschluss, haben wir uns auf Empfehlung vom Hostel noch in nen Strandclub zum Essen gesetzt zum den Sonnenuntergang noch genießen. Haben wir dann auch gemacht und gut gegessen und sind dann mit dem Collectivo wieder zurückgefahren zum Hostel, in dem inzwischen fast niemand mehr gewohnt hat.

    War ne coole Zeit in Tulum, s gibt unglaublich viel zu sehen und das Hostel "Daytripper" war für mich, als Alleinreisende, die perfekte Wahl, weil man eigentlich nie alleine war. 😊
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  • Day125

    Ruinen der Maya und Cenotes - etwas was sich auf der Yucatan- Halbinsel niemand entgehen lassen sollte und fast auch nicht kann.
    Nachdem wir ja den Tag vorher die "Hausruinen" von Tulum gesehen haben, wollte ich aber auf jeden Fall noch zu einem "berühmten" Mayaüberbleibsel. Ursprünglich war der Plan, nach Chichen Itza zu fahren. Hab dann aber gehört, dass des so Touristenüberlaufen sein soll, dass ich nachdem ich von Coba las, Chichen Itza von meiner Liste gestrichen hab. War dann ein wenig organisatorischer Stress, weil wir (ein paar Leute aus dem Hostel und ich) eigentlich ein Mietauto holen wollten, aber keiner fahren wollte/konnte und dann wussten wir nicht wieviel es kostet, wann man mieten muss, wie das funktioniert und wer alles mitwollte. Ich hab dann die Tour nach Coba auch schon den Bach runterlaufen sehn..
    Bin abends nach den Tulumruinen und dem Strand aber noch mit den zwei Österreicherinnen was essen gegangen und bin zufällig auf ne Touragentur gestoßen, dessen Betreiber supernett war. Ich hab nämlich nach einer Tour nach Coba gefragt, die vorne ausgeschrieben war. Die war dann aber, wie zu erwarten war, scheißteuer und er hat mir den Tipp gegeben, mit dem Bus zu fahren und dort dann Fahrräder zu mieten.
    Dass ein Bus fährt wussten wir schon, allerdings hat man uns gesagt, dass der Bus morgens hinfährt und abends wieder zurück und wir dann viel zu viel Zeit in der Ruine zu verbringen haben.
    Das mit den Fahrrädern und die Nähe der Cenoten änderte dann aber einiges und wir entschlossen die Tour eben auf eigene Faust zu machen.

    Also gingen wir morgens zu dritt (die zwei Holländerinnen, Charlotte und Romy, und ich) zum Bus und trafen dann noch nen Engländer (Adam) ausm Hostel im Bus.
    In den Ruinen bin ich dann umsonst reingekommen, weil mir ENDLICH das erste mal mein mexikanischer Studentenausweis was gebracht hat 😂 mein Tag war perfekt 😂 (normalerweise kostet der Eintritt 70 Pesos, was ca. 3,50€ entspricht 😂- aber hab mich trotzdem mega gefreut 😂😂)
    Dann sind wir in den Ruinen rumgelaufen, die mitten im Wald liegen. Das eigentliche Ziel in den Ruinen war die höchste Mayapyramide der Welt. Haben wir dann gefunden und sie ist wirklich hoch. 42m um genau zu sein. Man konnte auch hochklettern, was wir dann mit einigem Respekt auch gemacht haben.
    Aber der Blick von oben hat sich gelohnt.. Mehrere Kilometer über den Wald drüber. Wahnsinn!
    Der Gang nach unten war dann wieder etwas wackelig.. Die Stufen der Pyramide waren ziemlich glatt und nicht wirklich regelmäßig. Mit viel Konzentration und wenig Geschwindigkeit sind wir heil unten wieder angekommen.
    Sind dann gemütlich noch ein bisschen in den Ruinen rumgeschlendert und dann wieder nach draußen mit noch 2h Zeit bis zur Abfahrt.
    Da wir das ja sowieso vorhatten, haben wir uns Fahrräder geliehen (für 50 Pesos =2,50€) und sind die 6km gefahren bis zur Cenote, die uns die Fahrradverleihfrau empfohlen hat. Der Weg hat sich ganz schön gezogen, aber die Cenote war der Hammer!
    Zuerst waren wir etwas skeptisch, weil der sogenannte Eingang zu der Cenote sah aus wie der sichtbare Teil eines Brunnens. Nachdem wir dann aber erstmal über die Wendeltreppe drinnen warn, waren wir überwältigt. Die Cenote war wie eine Höhle mit Eingang von oben und unten aber komplett ausgefüllt mit Wasser.
    Also quasi ein unterirdischer Teich dessen Decke eine Tropfsteinhöhle, mit sogar Fledermäusen, war. 😍
    Man hatte dann die Chance von zwei unterschiedlich hohen Plattformen (5m, 8m), die an der Wendeltreppe befestigt waren, ins Wasser zu springen.
    Als Antwort auf die Frage, wie tief es hier sei, bekam ich die Antwort, an der niedersten Stelle 6m und an der tiefsten 17. Aber den Boden gesehen hat man an jeder Stelle! Die Tiefe hat sich nur durch verschiedene Blauabstufungen bemerkbar gemacht.
    Es war einfach Wahnsinn!
    Nachdem wir dadrinne auch ein paar Fotos gemacht haben (die ich leider noch nicht habe :-/), ist uns aufgefallen, dass uns nichtmehr so viel Zeit bleibt zum zurückradeln. :-D
    Dann gings los.. Nachdem wir uns dann angezogen hatten und schon mit einer Hektik dann losgefahren sind, weil der Engländer auch noch kein Rückfahrticket hatte, ist gerade ihm in den ersten 500m die Kette vom Omafahrrad runter. Nach einer gefühlten Ewigkeit war die Kette endlich oben und wir hatten noch knappe 25min um mit "d Gommikiah" 6km zu fahren. Wir sind dann geheizt wie die gestörten und dann hat's angefangen zu stürmen. Wir sind gegen den Wind gefahren und es hat angefangen zu regnen. Ich hab mich gefühlt wie an der Nordsee - mit den geliehenen Omafahrrädern, dem kalten Wind, den nassen Haaren und dann auch noch dem Regen. Aber es war so witzig! :-D wir sind einfach gefahren so schnell wir konnten. Der Engländer is dann als erster angekommen und hatte sein Ticket schon bis wir angekommen sind - fertig, durchgefroren und verschwitzt und verregnet. :-D

    Im Hostel haben wir dann alle erstmal geschlafen, weil wir so platt waren vom Tag. :-D aber es war ein total schöner und mega witziger Tag 😂
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  • Day124

    Nachdem ich dann gestern gut angekommen bin in Tulum und mich umgesehen hatte, wo was ist und was es kostet ein Fahrrad zu mieten (weil des hier gar net so unüblich ist), war ich nur noch im Hostel.
    Hab da ein paar nette Leute kennengelernt und wir sind abends zusammengesessen.
    Heute hab ich mich dann mit zwei Österreicherinnen und einem Deutschen aus dem Hostel zusammengetan und wir sind zu den Ruinen von Tulum gefahren.
    Sind da in der Ruinenzone bisschen rumgelaufen und haben uns die Überbleibsel der Maya angeschaut.
    Es war ein krasser Kontrast zwischen alten Ruinen, weißem Sandstrand, turkisem Meer und Palmenwald. Schon beeindruckend :-P
    Außerdem waren mega viele Leguane und andere Tiere unterwegs, die ich nur aus Zoo oder Fernsehen kenn. Wie immer in so Touristenzonen, hatte es natürlich auch nicht wenig Leute, aber es hielt sich in Grenzen ;-) und man konnte schon ein bisschen durch die Gegend bummeln ;-):-P

    Das Wetter war aber genial! Haben das danach dann noch ausgenutzt und sind baden gegangen.
    Den weißen wahnsinnig feinen Sand am Strand haben wir genossen und das Meerwasser und der Brandung zugehört, die gar netmal so leise war:-D
    Wir haben einfach gechillt und genossen ;-)
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  • Day123

    Nachdem ich dachte "ich will jezz nemme in Cancun bleiben", bin ich gestern weiter nach Playa del Carmen. Hab gehört, die Strände sollen da schöner sein und die Stadt nicht ganz so heftig tourimäßig..
    Bin dann für 3,50€ mit dem Bus anderthalb Stunden gefahren und als ich angekommen bin war's warm:-D sehr sehr warm :-D
    Bin dann zum Hostel gelaufen und hab dabei schonmal nen Eindruck von Playa bekommen. Ist schon touristisch, aber hat das mexikanische Flair von unebenen engen Gehwegen, kleinen Tiendas und vielen Puestos trotzdem erhalten.
    Mein Hostel lag etwas außerhalb der Hauptzone, was ich gut fand, aber es waren leider auch fast keine Leute da, was ich nicht gut fand, da ich gehofft habe, eventuell mit welchen was zu unternehmen, außerdem hatte es keine Schließfächer, wie angegeben, was mich bissle geärgert hat, aber konnte meine Sachen dann den Hostelleuten geben, zur Aufbewahrung, was dann auch ok war :-)
    Bin dann aber nach dem einchecken an den Strand gegangen, der wunderschön war! War zwar auch an der Hotelzone, aber es hatte nicht zuu viele Menschen, weshalb es relativ relaxed war. Hab dann bissle gebadet, gelesen und einfach gechillt und den Urlaub genossen. :-) Total angenehm entspannt und schön :-D
    Abends hab ich mir dann noch ne leckere Pizza geholt und hab mir im Hostel und ne Weile in der Hängematte noch nen schönen Abend gemacht.
    Die Betten waren allerdings nicht zuu bequem, weshalb ich nicht sooo superbien geschlafen hab, aber naja dafür lang genug :-D
    Hab dann gemütlich gefrühstückt und bin dann los mir ein Busticket zu holen und hab dann am Strand bei bewölktem aber sehr angenehmen Wetter gewartet, bis mein Bus kommt, der mich dann für die nächsten paar Tage nach Tulum bringt. :-)
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  • Day121

    Also die Tour ging dann am Morgen mega früh los (halb9) :-D und nach kleiner Verwirrung gings dann zum Bus.
    Nachdem man uns aber am Abend zuvor noch 3x versichert hatte, dass alles im Preis inklusive sei, sollte wir zuerstmal den Bus zur Fähre zahlen..?!?! (12$MX = 60ct) War jetzt nicht die Welt, aber naja.. WIR HABEN 3x GEFRAGT! Bissle blöd dann gewesen.
    Anzahlung haben wir schon 600$MX geleistet und durften damit aufs Boot. Hat sich dann herausgestellt, dass auf dem Boot mit Musik und "Stimmungsanheizern" e bissle Feschd war 😂 war iwie witzig 😂 DANN hat sich herausgestellt, dass die Schorcheltour, die laut der Agentur inkluiert war, die genannte Summe betragen würde ABER in bauchhohem Wasser an 'nem Strand stattfinden würde.. Haben dann gesagt, wir lassens und machen 'nen Strandtag :-)
    S hat dann auch Getränke gegeben und Essen mittags 😂 bissle später hat' s dann wieder kurz bissle geregnet leider..Aber auch wieder schnell aufgehört ;-) warm wars und isses trotzdem also alles net so wild :-P

    ABER das Wasser da ist so! klar (wie in La Paz/Los Cabos vor paar Wochen auch).
    Bin aber ja dieses Mal schließlich auf der karibischen Seite von Mexiko. 😍
    Hab wegen der Tour noch eine Nacht im Mayan Monkey Hostel verlängert und morgen geht's dann ab nach Playa del Carmen :-)

    ... Sorry für die Fotos. Sind nur die vom Handy. Hab leider keinen PC zur Verfügung, von wo ich die Fotos hier zeigen könnte :-) ABER ihr kriegt die dann schon noch zu sehen ;-)
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  • Day120

    Sooo liebe Leute :-)
    Nach langem hin und her überlegen, hab ich dann endlich (relativ spontan) endgültig entschieden, dass ich für mich nich nicht genug von Mexiko sehen konnte und deshalb meine letzten zwei Wochen noch ausnutzen muss ;-)
    Bin dann deshalb am Montag losgeflogen, um in Cancun meine geplante Tour zu starten. (:

    Am Sonntag davor waren wir noch bissle Abschiedsfestle feiern 😭😭 und Montagmorgen hat mir als krönenden Abschluss Anna (meine deutsche Mitbewohnerin 😊) dick fett Frühstück aufgetischt 😍
    Des alles war ordentlich traurig iwie, ABER: der Abend war klasse 😂 erst fett essen und dann mit Bier und Shots am Ende in 'ner Salsabar gelandet, aus der man uns um halb3 dann rausgeschmissen hat :-D:-D:-D
    ... und wir uns dann vorerst mal verabschieden mussten. :-(

    Aber jezz dann mal zu meiner Reise. Nachdem ich im Cancun dann angekommen bin, mit NUR Handgepäck für 2 Wochen (Flieger maximal 10kg; Anne = 9,46kg gepackt 😂) hatte ich am Flughafen weder Internet noch WLAN, sodass ich mir dann direkt vor Ort ein Collectivo (Bussle, in dem Fall einer Taxigesellschaft) nehmen musste, was aber gar net soo teuer war wie ich dachte ;-).
    Bin dann im Hostel angekommen und bin hellauf begeistert! Ganz neu gerichtet, saubere Zimmer, Pool auf der Dachterrasse, Betten mit Vorhang, hammer Dusche, Frühstück und Abendessen inklusive - für 8€ die Nacht 😂
    Hab mich dann aber zum Essen mit einer verabredet gehabt, die ich über eine Frauenreisegruppe im fb kennengelernt/gefunden habe und die grad im Viertel ihrer Weltreise ist. Hat alles gut geklappt, wir haben ewig dann gelabert und uns für Dienstag gleich mal zusammen eine Tour zur Isla Mujeres abgecheckt :-)
    Abends hab ich dann nochmal ne Weile mit welchen aus meinem Zimmer geredet und bin dann im ziemlich schwülen Zimmer relativ spät eingeschlafen.

    Jetzt bin ich meine letzten zwei Wochen unterwegs!! :-):-)
    Meld mich jetzt vermutlich fast jeden (zweiten) Tag 😊
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  • Day115

    Haben's endlich geschafft! Tequila is nur knapp zwei Stunden von Guadalajara entfernt - und ein MUSS (wenn mr Tequila mag - und au wenn net ;) )

    https://www.youtube.com/watch?v=3H6amDbAwlY

    Ich LIIIIIEBE Tequila :D Es war einfach mega genial und hätt' ich net auch noch eingekauft, zum was heimbringen, wär's sogar recht günstig gewesen :D Aber auch so.. trotz Einkauf, gar net mal so teuer, der gute Tequila hier :D
    Nachdem wir aber mit dem Bus angekommen sind, in dem's mal wieder meeega kalt war, wegen der Klimaanlage, haben wir uns im Centro des Städtchens erstmal 'ne Tequilamische machen lassen. In den 30 Pesos (ca. 1,50€), was wir pro Becher gezahlt haben, war der Becher aus Ton, Tequila, Orangen- und Grapefruitsaft, 'n Schluck Sprudel (glaub :D), kleingeschnittene Früchte (Limette und Orange und Grapefruit) und SALZ inkluiert :D
    WAS EIN SCHNÄPPCHEN :D Mussten aber, nachdem wir einen probieren durften, sagen, dass bissle weniger Salz in nächsten rein sollte :D - Die spinnen die Mexikaner!! *tocktocktock* ;)
    Dann haben wir uns eine Tour im Fässlebus abgecheckt, mit der wir dann auf die Agavenfelder fuhren, währenddessen hat uns unser Guide ein wenig dazu erzählt, was Tequila is und wo er herkommt :)
    Tequila wurde - so wie fast alle genialen Sachen - durch 'nen Unfall entdeckt :D Die ursprünglichen Einwohner hatten die Wurzel der Agave immer im Topf auf dem Feuer gekocht und den Saft dann getrunken. Es kam, wie es kommen musste und jemand hat die gute Wurzel im Wasser mehrere Tage vergessen. Probiert wurde das Wasser dann trotzdem und ja.. ihr könnt euch ja denken, was dann passierte ;D
    Tequila war aber dann früher für hauptsächlich Krieger und schwangere Frauen, die kurz vor der Entbindung waren vorgesehen, da er eine betäubende Wirkung hat und dadurch die jeweiligen Schmerzen betäuben konnte.
    Als wir zum Feld kamen, hat uns der Guide dann erzählt, worin der Unterschied zwischen Mezcal und Tequila liegt und wie die Agave verarbeitet werden kann.
    Also es gibt verschiedene Arten der Agave. Die zwei großen Übergruppen sind grüne Agave und blaue Agave (Agave verde y Agave azul), die blaue wird für den Tequila verwendet und die grüne für den Mezcal. Außerdem - das haben wir in der Destillerie nacher erfahren - gibt es nur 5 Staaten innerhalb Mexikos, in denen Tequila unter dem Namen "Tequila" hergestellt werden darf.
    Für die Herstellung von Tequila werden die Blätter abgeschnitten, nachdem die Pflanze zwischen 7 und 10 Jahren gereift ist, und die Wurzel (sogenannte "Pina" = Ananas, weil sie ein bisschen so aussieht) von Hand ausgegraben bzw. werden sie quasi gestochen. Wenn man das rohe Fleisch der Pina isst, ist das hochgiftig und man kann daran sterben. Deshalb muss sie zuerstmal gekocht werden, danach kann man - wie beim Zuckerrohr - den Zucker der Agave aus den Fasern saugen - schmeckt auf jeden Fall interessant :D.
    Für die Herstellung von 1L Tequila braucht man 7kg der Agavenwurzel, die guten haben aber bis zu 150kg. Die kleineren, schlechteren werden zu Tequila verarbeitet, der nur für die Herstellung von Cocktails verwendet wird, da dieser mit einer anderen, älteren Zubereitungstechnik verarbeitet wird und daher jedes mal einen etwas anderen Geschmack hat, und dafür auch mit Zuckerrohrbrand gestreckt wird.
    Nachdem wir dann eine kleine Stadtführung - in der wir hauptsächlich von Distillerie zu Distillerie gefahren sind - gemacht hatten sind wir in der Destillerie angekommen, wo wir unsere Führung bekommen sollten.
    Die Frau hat uns einige Dinge erzählt - die ich oben aber schon genannt habe, wir haben die Öfen gezeigt bekommen und die kleinen Pinas. Wir durften von der gekochten Agave probieren und haben gesagt bekommen, dass die "Casa Orendain" (unsere Distillerie) TÄGLICH bis zu 24.000 Liter produziert. Ziemlich viel irgendwie, wenn man bedenkt, dass sich allein in Tequila gefühlte 200 Distillerien drängen. :P
    Nach der Tour durften wir dann den 55%igen Tequila - der im Übrigen in Mexiko nicht verkauft werden darf- probieren, der nach der zweiten Stufe des Schnapsprozesses entsteht. (Der, der nach der ersten Stufe entsteht, ist so stark, dass man blind werden kann, wenn man ihn trinkt.)
    Nachdem sie uns dann einen traditionellen Trinkspruch "beigebracht" hat, den ich mir leider nicht merken konnte, weil er zu lang war :D, durften wir uns den Tequila endlich gönnen :D.
    Der hat einem richtig die Kehle runtergebrannt, aber unserer Meinung nach war er verdammt lecker!! :D
    Danach gings dann in den ersten Shop, wo wir weitere 4 Tequila probieren durften, unter anderem nochmal den 55%igen weißen, aber so wie er verkauft wird, mit Wasser verdünnt und 40%. Man hat deutlich geschmeckt, wieviel weniger stark er war. ABER immernoch lecker. :D
    Wir durften dann den braunen "reposado" und den "anejo" probieren, der aber je älter er wurde, zwar süßer geschmeckt hat aber uns auch weniger und sich auch weniger stark angefühlt hat, obwohl alle 40% haben.
    Nachdem wir dann ganz professionell etwas betüddelt waren, sind wir noch in einen anderen Shop gegangen, wo es dann auch noch Liköre aus Agave, sowie aus Rohrzucker und 3 weitere Tequilas aus dem Hause Orendain zu probieren gab. Ganz beschwingt und begeistert haben wir uns dann jeder noch ne Flasche "para llevar" (zum Mitnehmen ;) ) gegönnt und wurden dann glücklich und zufrieden zum Ausgangspunkt der Tour mit dem "Fässlebus" gefahren. Nachdem wir uns dann noch ein bisschen in der Innenstadt von Tequila umgesehen hatten, haben wir noch was gegessen, ein paar Souvenirs geshoppt und sind dann wieder im normalen Bus zurück nach Guadalajara gefahren.

    Alles in allem war's 'n mega genialer Tag, der mich noch mehr für Tequila begeistern konnte :D. Man hätte auch noch ein bisschen mehr Tequila trinken, ähm.. probieren können ;). ABER!! Auf jeden Fall 'nen Besuch wert :D
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  • Day111

    Nachdem wir dann heute wieder in sämtliche Cafés und Bars geflüchtet sind, haben wir erfahren, dass wir endlich wieder Wasser haben. 👏

    Der Spuk hat ein Ende! 😊

  • Day110

    Tja liebe Leute.
    Es geht weiter..

    ...ohne Wasser. :-D

    Nachdem ich heute aber erfahren hab, dass wir sowas wie 'ne Zisterne haben, aus der wir wenigstens Wasser für den Klospülkasten holen können, geht's mir en bissle besser.
    Trotzdem ist es natürlich nur ein kleiner Trost...

    War dann heut bei 'ner Freundin duschen.
    Hoffe es gibt morgen gute Neuigkeiten :-(