Bolivia
Valle Hermoso

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Travelers at this place
    • Day59

      Etape à Cochabamba

      June 11, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 16 °C

      Ça y est, après quelques jours à Torotoro, nous voilà de retour sur la route !
      Nous rejoignons Cochabamba en fin de matinée en fourgon expresso 🚐. Heure de départ annoncée : 11h30. Heure de départ effective : 12h00. On commence à connaître les horaires boliviens 😄.

      Arrivés à Cochabamba en début d'après-midi, nous avons faim ! Et l'endroit où bien manger pour pas cher en Amérique du Sud est toujours le même : le marché. C'est donc là que nous nous rendons, après avoir dit au revoir à Sophie et Guillaume, avec qui nos chemins se séparent 👋.

      Au marché, le reste du groupe se scinde : Enora et Jérome trouvent un stand où manger. Olivier et Héloïse partent manger des empanadas plus loin, avant d'aller visiter le Cristo de la Concordia, immense statue du Christ, monument mythique de la ville.
      Enora et Jérome, plus fatigué-e-s, filent directement au terminal de bus, où ils passeront finalement le reste de la journée.
      L'heure avançant, nous décidons finalement de prendre un bus de nuit vers La Paz. En attendant, nous tuons le temps avec le nouveau jeu de cartes que nous avons appris hier ♠️.
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      Traveler

      Y a moyen de voir une photo du christo ?

      6/14/22Reply
       
    • Day93

      La Paz und Cochabamba

      November 2, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 23 °C

      Wenn man vom Titicacasee nach La Paz fährt, verlässt man die 4000 Höhenmeter eigentlich kaum und fährt entlang der Hochebene. Zuvor umrundet man den wunderschönen See südlich und kann von diesem tollen Ort Abschied nehmen. Mit einer kleinen Fähre überquert man schließlich noch einen Teil und fährt dann eine recht ungewöhnlich gerade Straße nach La Paz. Die Sonne ließ die Hochebene golden leuchten und strahlte die umliegenden weißen Berggipfel an, die bis zu 6000m hoch sind. Ein sensationeller Anblick. Hier und da sah man vereinzelt Häuser aus Lehmziegeln, die im gleichen Farbspektrum kaum in der Landschaft auffielen. Eigentlich ist diese Bauweise ein Zeichen von Armut, jedoch kam mir der Gedanke, dass das wohl aktuell die ökologischste Bauweise ist, auch wenn die Bolivianer sicherlich aus anderen Gründen so bauen. Überall standen Kühe und Lamas herum und kauten an den vertrockneten Grashalmen. Schon nach gefühlt kurzen 4 Stunden erreichten wir Randgebiete von El Alto, die Schwesterstadt von La Paz. Wir fuhren an schier unzähligen Ziegelbauten vorbei, alle im Rohbauzustand, oft mit herausragenden Stahlarmierung auf weiteren Etagen, kein Putz und eine staubige Umgebung. Es werden all die Baumaterialien verbaut, die da sind, auch wenn dadurch alles halb fertig wirkt. Die Sonne ließ alles noch karger, eintöniger und trockener wirken. Inmitten des Highways verkauften StraßenhändlerInnen Obst, Gemüse, Zuckerrohr und alles was man sonst so gebrauchen könnte. Ein willkommener Farbklecks für die Augen. Die Häuser hörten nicht auf, wurden sogar mehr und der Verkehr verdichtete sich. Ich begriff erst viel später, dass das noch gar nicht La Paz war.

      El Alto ist mit die am schnellsten wachsende Stadt der Welt, unkontrolliert wächst sie in die Weite der Hochebene und immer mehr Menschen strömen in die vermeintlich lebenswertere Stadt. Allerdings hat El Alto nur bedingt Wasser- und Stromanschluss, über 50% sind unter 19 Jahre alt und der indigene Anteil ist mit 75% recht hoch, da sich keiner leisten kann in La Paz zu wohnen. Die Stadt hat nicht mal ein richtiges Zentrum, sondern scheint einfach nur ein Millionen Ballungsraum von La Paz zu sein, der leider eine hohe Kriminalitätsrate hat. Als wir es dann irgendwie durch den Verkehr geschafft hatten, bogen wir in den Kessel ab, in dem sich La Paz befindet. Gefühlt klebten alle Gringos ihre Nasen an die rechten Scheiben, da man nicht glauben konnte was man da sah. Ein Tal voller Gebäude, auch hier die Berghänge zu tapeziert mit Ziegelbauten und das Stadtzentrum mit Glasgebäuden irgendwo im Talboden. Wir fuhren eine ganze Weile den Hang hinab, mitten rein ins Verkehrechaos, hupende Autos überall, Mopeds und Menschen die sich durch die Auto zwängen und eine immer schlechter werdende Luft. Man könnte denken, dass auch in La Paz Millionen Menschen leben, aber es sind gerade mal ca. 800.000. Ich muss sagen, dass ich nach den Aufenthalten an der peruanische Küste und im Dschungel, mit anschließendem traumhaften Stopp am Titicacasee echt irritiert und etwas überfordert von dem Lärm war. Mir war so gar nicht nach einer lauten Stadt zu Mute und das wurde mit der darauffolgenden Taxifahrt auch nicht besser. Wir steckten teilweise in den Straßen fest -rush hour- da alle von der Stadt wieder ins Umland wollten. Es gibt kein öffentliches Bussystem, sondern sogenannte Colectivos, die es massenhaft auf den Straßen gibt. Die Ampelfärbung wird auch eher als Empfehlung gesehen, sodass Kreuzungen verstopft sind und durch wütende Autofahrer ständig frei gehupt werden. Es hat sich da wohl eine eigene Dynamik entwickelt.
      Irgendwann waren wir dann in einem Hostel und wurden mit einem sehr geräumigen Zimmer entlohnt, wenn auch nicht frei von Verkehrslärm. Am Ende blieben wir vier Nächte, schauten uns die Umgebung an, erkundeten die Stadt und lernten sie besser kennen.

      La Paz hat seit 2014 ein ausgebautes Gondel-System, dass den Menschen den Aufstieg erleichtern soll. Auf knapp 4000m fiel es mir nach wie vor schwer richtig Luft zu bekommen aber ich konnte auch beobachten, dass es selbst für die Einheimischen schwer war. Deshalb, aber auch um El Alto an La Paz besser anzubinden, wurde die Stadt seit 2014 mit 10 Linien versehen. Über der Stadt zu schweben ist natürlich auch eine Touristenattraktion und man entgeht dem Trubel und Smog der Stadt. Wir ließen uns also, dem Sonnenuntergang entgegen, über die Stadt gondeln und sahen die verschiedenen Stadtteile, auch wohlhabendere Orte, die umliegenden Vulkane und am Ende die untergehende Sonne auf dem Kesselrand. Es war außerdem auch sehr interessant, mal in die Hinterhöfe schielen zu können, um zu sehen wie die Menschen so leben. Angelangt am oberen Ende des Kessels, war die Atmosphäre der oberhalb liegenden Stadt für uns nicht sonderlich einladend, sodass wir mit der Gondel wieder hinab fuhren. So bot sich uns die Stadt von einem weiteren Blickwinkel, denn es scheint als würde nachts der Sternenhimmel verkehrt herum scheinen, so leuchten all die Häuser der Stadt an den Hängen.
      La Paz bzw. Bolivien hat ein großes Wasserproblem. Alles ist kontaminiert und damit werden die Felder bewässert. Das merken wir deutlich an unseren schmerzenden Mägen und die Flüsse durch die Stadt sind braun und schäumen vor giftigen Inhaltsstoffen. Aber was das für die Menschen in der Stadt bedeutet, ist kaum greifbar. Auch hier gibt es eine große Zuwanderung zu den Städten, die nicht für so viele Menschen gemacht sind. Wichtige natürliche Wasserquellen werden sofort verunreinigt und die Regierung handelt nur wenig. Es gibt wohl aktuell kleine Initiativen, vor allem durch die indigene Bevölkerung, die anhand ihres uralten Wissens und mit Hilfe von neuen Technologien teilweise Stadtteile mit Frischwasser versorgen können. Dazu werden Filteranlagen installiert, um einige Haushalte an den Hängen von La Paz zu versorgen. Aber in Bezug auf die klimatischen Veränderungen und den allgemeinen Zustand des Landes, müsste an vielen Stellen sofort gehandelt werden.

      Um dem Smog ein wenig zu entkommen, wollten wir am nächsten Tag direkt wieder in die Natur und es ging sehr früh raus für uns. Wir hatten eine Tour gebucht, bei der man mit dem Mountainbike die sogenannte „Death Road“ - Camino de la Muerte - fährt. Eine einst sehr gefährliche Straße, wird nun als Adrenalin-Attraktion angeboten. Als Verbindungsstraße zwischen Hochland und Regenwald wurde sie damals von Zwangsarbeitern erbaut, wobei viele ihr Leben ließen. Während des Krieges zwischen Peru und Bolivien kam es bei Kämpfen wohl auch dazu, dass sich die Peruaner lieber die Hänge hinunter stürzten, als zu kapitulieren und auch beim späteren Befahren der Straße sind viele Autos in die Tiefen gestürzt. Aufgrund dessen wurde eine Umgehungsstraße erbaut, die all dem ein Ende setzen sollte aber den Namen hat sie behalten. Der Name ist Programm aber gefährlich ist etwas anderes. Ich fand es richtig schön, dass uns bei der Tour in Pausen auch von den geschichtlichen Hintergründen erzählt wurde.
      Aber erstmal ging es rauf auf 4700m, wo wir ein Frühstück mit Aussicht bekamen. Der hochgradig motivierte, junge Gruppenleiter des gesamten Teams heizte uns gut gelaunt ein, gab uns die Instruktionen und wir zogen unser Equipment an. Nach einem Gruppenfoto und dem tagesbegleitenden Schlachtruf, schwangen wir uns auf die Räder und sausten ca. 16km die Asphaltstraße hinab. Das war ein kleines Warm-up und Adrenalin pur. Zum Glück waren nur wenige Autos unterwegs und man konnte die Steilhänge der Anden und die Straße genießen. Anschließend fuhren wir alle mit einem Strahlen im Gesicht nochmal ein Stück mit dem Auto weiter, zur eigentlich Schotterpiste und dem Anfang des La-Cumbre-Passes. Von braunen Berggipfeln, über Moos bedeckte Steinhänge, waren wir nun im Dschungel angekommen. Es war merklich wärmer und wir sahen, wie die Wolken aus dem Dschungeltal über die Hänge zogen. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und man sagte uns, dass die Sonne den restlichen Nebel noch weg küssen würde. Tat sie auch. Es machte tierischen Spaß noch weitere 50km die Piste runterzubrettern und immer mehr vom Dschungel sehen zu können. Paul kannte die Strecke schon, da er sie vor acht Jahren schon mal entlang gebraust ist und konnte bei mir für Vorfreude sorgen. Auch für ihn hatte es sich so gelohnt, das Abenteuer noch einmal zu erleben. Wir stoppten immer mal, um ein Foto machen zu können, auszuruhen, einen Snack zu bekommen oder um etwas über den Ort zu erfahren. Nach ca. zweieinhalb Stunden waren wir dann am Ziel angelangt: wir wurden zu einem kleinen Lokal gefahren, um dort Mittag zu essen und in den Pool zu springen. Wir konnten ein paar Stunden in der Sonne abhängen, spielten mit den Locals im Wasser Volleyball und genossen die Wärme auf ca. 1000m Höhe. Anschließend wurden wir wieder ca. 3 Stunden nach La Paz gefahren und konnten die Veränderung der Natur mit der Höhe erneut bewundern. Ich hab den Tag total genossen, hatte eine Menge Spaß und würde jedem, der ein bisschen Adrenalin mag, zuraten ☺️

      Am nächsten Tag bin ich nochmal auf eigene Faust los, um die Stadt und ihr Leben besser verstehen zu können. Unser Hostel lag in der Nähe eines recht schönen Viertels und war voll von Menschen die Lebensmittel, Streetfood und Alpakapullover verkauften. Insbesondere sieht man hier die Cholitas. Die Verniedlichungsform von „Chola“, so wie einst die Bezeichnung für die „zivilisierte“, an die spanische Kultur angepasste Mestizin genannt wurde. Und auch wenn sie in Bolivien stark vertreten sind, müssen sie für ihre Rechte und Anerkennung kämpfen. Deshalb sind sie auf die Straßen ausgewichen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dadurch wird jedoch auch ihre Kultur in Form von Streetfood und Kunsthandwerk sichtbar und erhalten. Cholitas haben ein ganz markantes Äußeres, dass sie seit den zwanziger Jahren verändert haben. Sie haben ihre alte indigene Tracht gegen die „pollera“ eingetauscht: sie tragen sehr viele Lagen an Röcken und haben dadurch teilweise 6-8m Stoff um sich gewickelt. Das lässt sie alle etwas übergewichtig scheinen (sind sie allerdings auch oft) aber das ist auch von finanzieller Situation der Trägerin abhängig. Dazu tragen sie zwei geflochtene Zöpfe und einen (Herren-) Hut. Hier hatte im 20.Jhr ein italienischer Huthersteller versehentlich eine große Lieferung Herrenhüte nach Bolivien exportiert, die bei den Männern keinen großen Anklang fanden. Daraufhin wurden die sogenannten „Melonen“ an die Frauen vermarktet. Sie tragen alle ein buntes Tuch auf dem Rücken, mit dem Lebensmittel aber auch die Babys transportiert werden und Goldzähne scheinen extrem angesagt zu sein. Bisher sind mir von ihnen jedoch keine jungen Frauen aufgefallen, bis ich es auf den Marktplatz der San Franzisco Kathedrale geschafft hatte, wo eine große pinke Truppe wohl einen Abschluss feierte. Ich liebe die Farben in diesen Ländern! Das bunte Treiben auf dem Markt, die wenigen Konversationen, die ich mittlerweile hinbekomme und die freundliche Art der Menschen hat mir die Stadt sehr sympathisch gemacht.

      Am Nachmittag zogen wir noch einmal los, um das Mondtal zu besichtigen. Unweit von La Paz gibt es das Valle de la Luna, in dem man wirklich vermuten kann, auf einem anderen Planeten zu sein. Wir schlängelten uns den Weg entlang und waren fasziniert von den Formationen und unterschiedlichen Farben der Steine in der gesamten Umgebung. Ein schöner kleiner Ausflug und ein gelungener Tag.

      Es war nun an der Zeit weiterzuziehen. Unser Ziel war Samaipata aber das war nicht mit einer Busfahrt zu schaffen, sodass wir erstmal nach Cochabamba fuhren. Nun waren wir schon eine gute Woche in Bolivien, dem ärmsten Land des Kontinents und ich ungefähr 3 Monate unterwegs und fuhr nun den bequemsten Bus überhaupt. Die neun Stunden waren also gut zu bewältigen und ein süßer kleiner Junge verzauberte unsere Fahrt. Ich kann jedoch auch beobachten, wie Kinder gern mehrere Stunden sich selbst überlassen werden, da die Eltern ständig am Handy hängen und wenn ein Kind mal gewickelt werden muss, riecht man das im ganzen Bus und dann wird die volle Windel einfach zum Fenster raus geschmissen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass einfach keine Sensibilität für die Natur vorhanden ist. Andererseits habe ich das Gefühl mich sehr in Bolivien zu verlieben. Die Menschen sind irre nett, ich verstehe ihr Spanisch gut und die Atmosphäre wirkt sehr herzlich und warm. Dazu kommt die fantastische Umgebung.

      In erster Linie war Cochabamba als Zwischenstopp gedacht, also verbrachten wir nur einen Tag dort. Dieser hielt jedoch eine Überraschung für uns bereit. Wir liefen durch die leeren Gassen und waren ganz froh über den wenigen Trubel. Wir verschafften uns von den umliegenden Hügeln einen Überblick und hatten innerstädtisch das Gefühl, dass die Stadt doch sehr zivilisiert ist. Als wir am Friedhof ankamen, wussten wir dann wo alle Menschen sich versammelt hatten. Vom Hostel wurde uns empfohlen, da Tag der Toten, „Dia de los Muertos“ war, zum Friedhof zu laufen, um dort Geschenke zu bekommen. Erst als wir das Treiben beobachteten begriff ich, was die Tradition und das Geben und Nehmen bedeutete. Unglaublich viele versammelten sich vor den Mauern des Friedhofes, um Bilder ihrer Verstorbenen aufzustellen. Drum herum waren Gaben wie Brot, Obst, Süßigkeiten oder andere Leckereien ausgebreitet. Man stellte sich also vor all den Sachen, sprach ein Gebet, sang ein Lied, spielte ein Instrument und bekam als Dank etwas zu Essen. Viele kamen mit riesen Tüten, die sie sich voll packten. Das ganze glich eher einem riesen Fest. Man sah also weinende Witwen oder Eltern, daneben hüpfende Kinder auf Trampolinen, Jugendliche in knapper Bekleidung, kleine Bands die nebeneinander spielten, sodass man kaum etwas verstand und vor allem ganz viele umherlaufende Menschen. Ein sehr lautes, ungewohntes und surreales Treiben, dass uns da geboten wurde, aber wir waren sehr froh es erlebt haben zu dürfen. Auch wir sagten für einen liebenswerten Mann das Vaterunser auf und bekamen ein paar Gaben mit Getränk.

      Zurück im Hostel war der Kopf ganz schön am Wirbeln und wir entspannten bei einem schönen Wein. Paul lud mich in eine Pizzeria ein und wir schlemmten mal wieder ein wenig ☺️
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      Traveler

      Eine faszinierende Welt. Du lässt mich daran teilnehmen. Großartig ❤️

      11/11/22Reply
       
    • Day22

      Día 18 a 22 Cochabamba

      February 10, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 18 °C

      Am Sonntag wache ich auf und alles tut weh 😬 hauptsächlich vom Muskelkater an Rücken/Schulter und vom Sonnenbrand, den ich beim Abstieg mitgenommen habe. Immerhin habe ich nach den letzten kurzen Nächten etwas länger schlafen können. Ich gehe den Tag langsam an und kümmere mich um die klammen Klamotten und die dreckigen Schuhe. Mittags gehen wir mitsamt Familie in ein lokales Restaurant, es gibt ein großes Stück gegrilltes Fleisch, dazu Salat und Gemüse vom Büffet - lecker 🤤 Abends kommen Orlando und Alex vorbei und wir spielen „die Siedler von Catan“. Das scheint in Bolivien ziemlich beliebt zu sein und es ist nicht das einzige Mal, dass ich es spiele. Die nächsten Tage steht wieder jede Menge Spanisch-Unterricht an und ich plane etwas für ein langes Wochenende. Ansonsten laufen die Tage meist ähnlich ab und sind schön ruhig. Das Wetter ist diese Woche wesentlich besser und so genieße ich die Sonne. Am Dienstag kommt mit Eva eine weitere Person ins Haus, sie wird 6 Monate Freiwilligenarbeit in Cochabamba machen. Deshalb sucht sie sich bis Freitag auch gleich eine andere Unterkunft und dann bin ich wieder der einzige Übernachtungsgast im Haus.Read more

      Traveler

      👌

      2/18/22Reply
       
    • Day12

      Día 11 y 12 Cochabamba

      January 31, 2022 in Bolivia ⋅ ☁️ 16 °C

      Es ist Sonntag und ich bin mitten drin im Leben einer bolivianischen Familie. Okay es ist zwar keine „normale“ Gastfamilie geworden (die fallen alle wegen Corona aus), aber dafür bin ich direkt in der Sprachschule untergekommen. Hier lebt Mauge, die Chefin, mit ihrer Mutter. Außerdem sind dauernd noch andere Familienangehörige und Freunde im Haus. Die Tochter Ana, Verenice, die Freundin des Sohnes, deren Bruder Gustavo oder Orlando, der hier 5 Jahre lang gewohnt hat und gerade auszieht. Ich helfe beim Umzug, er zieht nur ein paar Straßen weiter. Ansonsten zeigt mir Verenice die Stadt und wie es hier so vor sich geht. Wir laufen durch die Straßen und über die öffentlichen Plätze. Eine Schönheit ist Cochabamba an den meisten Stellen wahrlich nicht (mehr), aber die Menschen sind supernett, das Wetter immer frühlingshaft und man sieht direkt auf die umliegenden Berge. Am Ende sitzen wir in einem wirklich schönen Café, das sich vor keinem Hipster Café in Europa verstecken muss - es gibt sie also schon, diese versteckten schönen Ecken. Tags darauf beginnt mein Unterricht. Da sie es in Bolivien lieben zu streiken und an dem Tag durch Straßenblockaden die ganze Stadt lahmlegen, ist es erstmal ein Online-Unterricht (die Lehrerinnen können nicht zur Schule kommen). Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile klappt es recht gut. Insgesamt sind es vier Unterrichtseinheiten bei drei verschiedenen Lehrerinnen.Read more

    • Day56

      Journée bus 🚌

      June 8, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 19 °C

      Réveil bien matinal pour prendre le bus. Un long trajet nous attend ! Et ce trajet, nous le partageons avec nos nouveaux copains de Samaipata : Olivier, Sophie et Guillaume.

      Première étape : expresso 🚐 (fourgon/taxi) jusqu'à Mairana, grande ville à 15min de Samaipata.

      Deuxième étape : bus 🚌 de Mairana à Cochabamba. Nous admirons de superbes paysages sur la route, entre montagnes et vallées.

      Troisième étape : bus 🚌 de Cochabamba à Torotoro. Le trajet commence à être long.

      Nous arrivons à Torotoro à 22h30 après une journée de 14h de transport.
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    • Day610

      Cochabamba

      August 6, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 21 °C

      Früh am Morgen um 6 Uhr verlassen wir Sajama in Richtung Patacamaya. Dort sind die Feierlichkeiten rund um den Unabhängigkeitstag Boliviens schon voll im Gange, weshalb sich die Weiterreise schwieriger gestaltet, als wir dachten. Wir warten deshalb an der großen Hauptstraße außerhalb des Ortes auf vorbeifahrende Busse in Richtung Cochabamba. Als nichts vorbei kommt, schwenken wir um und suchen ebenfalls nach Bussen ins näher gelegene Oruro. Doch auch dieses Vorhaben scheint aussichtslos. Doch dann nimmt die Reise eine unerwartete Wende, als ein netter Herr aus Oruro mit seinem Auto vor uns anhält und uns anbietet mit ihm zu fahren. So erreichen wir Oruro deutlich schneller als gedacht und können uns die Zeit zudem mit kurzweiligen Gesprächen vertreiben. Außerdem werden wir direkt zum Busterminal gefahren und haben so direkten Anschluss nach Cochabamba - was für ein glücklicher Zufall.

      Was waren das für erlebnisreiche Tage in Bolivien bisher. Es ist Zeit für uns mal kurz durchzuschnaufen. In Cochabamba kann man zwar ein paar Ausflüge machen, wir entscheiden uns allerdings dafür, die meiste Zeit in unserem kleinen Apartment zu verbringen. Hier können wir Bilder sortieren, endlich mal wieder für uns kochen und einfach mal nichts tun - von Zeit zu Zeit ist das wirklich wichtig.
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      Traveler

      Abschalten von Zeit zu Zeit muss sein. Dachte schon, Ihr wäret unverwüstlich👍😄

      8/13/22Reply
      Traveler

      Nein nein 😅

      8/13/22Reply
       
    • Day14

      Cristo de la Concordia

      June 2, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 20 °C

      Nach dem Frühstück laufen wir bis zur Talstation der Seilbahn, die uns für 13 B$ pro Person zur Christusstatue hinauf bringt.
      Die 1994 fertiggestellte und 34,2 Meter hohe Statue ist die zweithöchste Christusstatue der Welt, noch vor der berühmten Statue Cristo Redentor in Rio de Janeiro.

      Fun Fact: Die Statue in Rio de Janeiro misst 33 Meter, entsprechend dem Alter von Jesus. Die Statue in Cochabamba hat laut Reiseführer eine Höhe von 33,44 Meter, was damit begründet wird, dass Jesus ja 33 Jahre „und ein bisschen“ alt war bei seiner Kreuzigung. Aha.
      Das war den Polen offenbar egal, denn dort steht seit 2010 die höchste Christusstatue der Welt.

      Die Statue selbst steht auf 2.840 m Höhe und bietet einen herrlichen Rundumblick über Cochabamba, den Cerro San Pedro und die Umgebung.
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    • Day15

      Día 13, 14 y 15 Cochabamba

      February 3, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 18 °C

      Die nächsten Tage verbringe ich mit meinem (Präsenz-) Unterricht und hauptsächlich mit Essen. Dreimal täglich gibt es reichlich zu essen, wie daheim bei Mama 😋 Neben Spanisch werde ich von Mauge auch in den kulturellen Unterschieden zwischen Deutschland und Bolivien unterrichtet, was meist in interessanten Diskussionen mündet. Die Spanisch-Stunden sind sehr anstrengend für mich, manchmal habe ich das Gefühl, dass gar nichts vorwärts geht. Manchmal geht es besser, aber spätestens nach dem Unterricht um ca. 1 Uhr bin ich fix und fertig. Am Dienstag stehe ich außerdem früh morgens auf, um die vielen Stufen hoch zum Cristo de la Concordia zu erklimmen. Das ist eine Jesus-Statue ähnlich wie die in Rio, diese hier ist sogar etwas größer (sie war bei der Fertigstellung im Jahr 1994 die größte Jesus-Statue der Welt). Cochabamba liegt auf ca. 2.500m und in Kombination mit meiner nicht vorhandenen Kondition merke ich die Anstrengung der 2.000 Stufen doch ziemlich. Von oben sieht man fast die komplette Stadt, leider ist das Wetter nicht gut genug, um auch die umliegenden Berge richtig zu sehen.Read more

    • Day59

      Día 57, 58 y 59 Cochabamba

      March 19, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

      Und schon ist die Zeit auf der Farm vorbei - die zwei Wochen sind sehr schnell vorbeigezogen, kein Wunder bei der vielen Arbeit. Es ist eine interessante Erfahrung mal ausschließlich körperlich zu arbeiten. Die Gruppe harmoniert perfekt, auch wenn der Besitzer Simon etwas sonderbar ist 😅 Ich denke nun ist es aber genug der Selbstgeißelung, bald wird wieder gereist und gewandert. Nach einer etwas aufregenden Trufi-Fahrt mit vielen Umwegen (es gibt wieder Straßenblockaden aus irgendwelchen Gründen) bin ich zurück in Cochabamba und bereite meine nächsten Schritte/den Abschied vor. Am Donnerstag Abend treffe ich Gisel zum Abendessen und am Freitag Abend geht es zum Steakessen mit Mauge, Orlando, Alex und seiner Freundin Shirley. Am Ende verabschiede ich mich von diesem Teil meiner bolivianischen Familie. Am nächsten Morgen gibt es ein spätes Frühstück mit dem Rest der Familie. Ich hätte mir keine bessere Familie und Zeit hier wünschen können 😊 Mittags gehe ich noch auf den Samstags-Markt und dann wird es Zeit zum Flughafen zu gehen - Adios Cochabamba 😭 Ich komme in La Paz an und merke sofort die enorme Höhe (der Flughafen El Alto liegt auf 4.060m!). Ich komme für die Tage bei Coco und Verenice unter. Dort angekommen gehen wir raus in die kalte Nacht und die beiden zeigen mir ihre Nachbarschaft.Read more

    • Day13

      Unterwegs in Cochabamba

      June 1, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

      Nachdem wir uns gestärkt haben erkunden wir Cochabamba zu Fuß.
      Die Stadt in den östliche Anden liegt inmitten des fruchtbaren und dicht besiedelten Cochabamba-Tals auf ca. 2.560 m ü. d. M. während die umgebenden Berge bis über 5.000 m ü. d. M. hinausragen.
      Die Gegend um Cochabamba war bereits lange vor Ankunft der Europäer besiedelt; in der Umgebung der Stadt befinden sich zahlreiche Ruinen aus der Vorinka- und der Inka-Zeit.
      Die Stadt selbst wurde bereits 1574 durch Spanier gegründet und diente aufgrund des günstigen Klimas lange als landwirtschaftliches Zentrum für die Versorgung der Minen von Potosí und entwickelte sich zur Kornkammer der Region, was der Bevölkerung zu einem gewissen Wohlstand verhalf.
      Wir laufen bis zum historischen Stadtzentrum rund um den Platz des 14. September (Nationalfeiertag in der Region, der an den Aufstand gegen die spanischen Kolonialherren am 14.09.1810 erinnert). Die vielen Kirchen und Klöster sind leider für Besucher geschlossen.
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    You might also know this place by the following names:

    Valle Hermoso

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