Bolivia
Departamento de Cochabamba

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37 travelers at this place:

  • Day38

    Schlammschlacht

    February 7 in Bolivia

    Wir waren auf einen langen (knapp 400 km), aber im Grunde relaxten Fahrtag eingestellt. Doch schon kurz hinter La Paz, das wir in leichtem Nieselregen verlassen, kommen wir in einen (offensichtlich recht aggressiven) Streik, der den direkten Weg unpassierbar macht und uns zu einem Umweg durch Schlamm und Pfützen zwingt. Weiter geht es bei 5-8 Grad auf zumeist über 4.000 Meter, bis wir während des Lunchbreaks auf einige brasilianische Bilker treffen, die aus unserem Zielort Cochabamba kommen und uns von baustellenbedingten schwierigen Straßenbedingungen berichten.

    Tatsächlich liegen 50 km Matsch vor uns, der Konzentration erfordert, aber am Ende gut zu fahren ist. Auf einer Passhöhe auf 4.400 machen wir kurz halt - dort sitzen am Straßenrand, wie so oft und unerklärlicherweise, indigene Bolivianer. Phils Fotoversuch endet damit, dass er mit Steinen beworfen wird. Insgesamt scheint mir Bolivien weit weniger entspannt als die bislang erlebten Länder Kolumbien, Ecuador und Peru.

    Motorrad und Ausrüstung leiden aufgrund der widrigen Bedingungen. Doch wo ein Problem ist, ist auch eine Geschäftsidee, und wir lassen in einer der zahlreichen Bike- und CarWash-Stationen am Straßenrand die Motorräder waschen - und nicht nur die. Phil läßt sich ebenfalls von oben bis unten abspritzen, und Katrin schrubbt Martins Hinterteil sauber.

    Erst auf den letzten 50 km fällt das Gelände ab. Wir erreichen spät die auf 2.500 m liegende "Stadt des ewigen Frühlings", Cochabamba. Tatsächlich steigen die Temperaturen auf etwa 20 Grad, doch kurz nach unserer Ankunft geht ein schweres Gewitter nieder. Es wäre wirklich schön, wenn sich das Wetter endlich bessern würde ...
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  • Day184

    Cochabamba

    March 24, 2017 in Bolivia

    De stad Cochabamba was het voor ons allemaal nét niet. De aankomst was nog super, want Robert heeft voor het eerst tijdens onze reis bijna een hele nacht kunnen slapen in de bus (ondanks dat het 30+ graden was) én we mochten gelijk inchecken in het ho(s)tel die de lekkerste douche tot nu toe had.
    We gebruiken de eerste dag om ons te oriënteren welke tours we kunnen doen. Alleen.. waar zijn alle touroperators..? Online hadden we 3 kantoren waar we er uiteindelijk 2 van konden vinden. En waar zijn alle andere toeristen? Hier werkt men ook volgens het systeem dat de tour goedkoper wordt als er meerdere mensen aansluiten. Maar deze mensen ontbreken waardoor we overal de hoofdprijs zouden moeten betalen.
    Via internet hadden we al contact met een Nederlandse gids alleen nadat we aangeven graag hem als gids te willen hebben om naar een Inca ruïne te gaan.. lijkt deze meneer van de aardbodem te zijn verdwenen.. Nadat we één van de andere bedrijven een berichtje sturen, besluit deze ons ook links te laten liggen. Men wilt blijkbaar niets verdienen hier.
    We besluiten dus om eerder naar La Paz te vertrekken en proberen nog een fietstocht door te stad te verzetten. Helaas krijgen we deze persoon ook niet te pakken dus slaan we deze tour ook over.

    De ochtend voordat we de bus pakken willen we nog één laatste poging doen om iets van de stad te zien en vragen een taxichauffeur om ons naar het uitkijkpunt van de stad met enorm groot Jezus standbeeld te brengen. Het schijnt dat deze groter is dan het beeld in Rio! We maken een deal om ons eerst de berg op te rijden en ons daarna naar ons hostel te brengen. Althans.. dat denken wij. Misschien lag het aan onze talenkennis of zijn zijn gebrek aan tanden en uitspraak, maar het komt er op neer dat hij ons alleen de berg op wilt rijden voor de drie dubbele buitenlander prijs. We zijn er al klaar mee dus stappen uit en moeten helaas wel weer een stukje terug lopen naar het hostel..

    Was er dan totaal geen hoogtepunt van deze stad? Jazeker wel, en een hele hoge. Wat eigenlijk niet in de planning stond, maar wat we allebei al heel graag wilden doen, is paragliden. Laat hier nu net een extreme sportcenter zitten die wél beschikbaarheid heeft voor ons! De prijs is ook enorm aantrekkelijk en al snel zitten we in de auto de berg op voor een tandemsprong. We hebben mazzel met het weer, want dit is ook de enige heldere dag van deze week. Ellen vraagt haar piloot nog even of het wel echt veilig is (moeders; ze werken volgens Amerikaanse en Europese standaarden en hebben alle certificaten) en vervolgens rennen we allebei de berg af en zweven ongeveer 10 minuten door de vallei. Twee blije vogels! Natuurlijk zijn de 10 minuten veel te kort, maar we hebben er wel weer een vinkje bij op onze wishlist! Op naar La Paz!
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  • Day102

    Eine kleine Stadtführung durch Sucre, oder auch die weiße Stadt.
    Diese wunderschöne Mittelgroße Stadt im Kolonial Still erbaut (schuld daran wohl vornehmlich die Franzosen oder deren Einfluss) und in weiß gehaltene Stadt trägt ihren Namen mit allen Ehren.
    Stolz und Prunkvoll, mit vielen französischen Balkonen und kleinen Gimmicks wie verzierte Ampelanlagen an die sich die Leute dort fast wirklich halten. Aber weiter aus der Tür unseres Platzes ( Gartens) geht man nach links bis zur nächsten Querstraße, hier wieder links abbiegen dann zwei Blocks gerade aus und schon trift man auf den Mercado Central. Der große Marktplatz der Stadt hier drängen sich Obststände an Rindfleisch-Metzger, Hühnchen-Schlachter an Wurst-Verkäufer und natürlich das alles ungekühlt. Das deutsche WKD hätte hier seine helle Freude am kontrollieren aber auch eine Mammut Aufgabe zu bewältigen die kein Beamter in Lebzeiten schaffen könnte. Die Obststände allesamt wohl bestückt mit frischen Früchten aller Art sowie unzählige Gemüsesorten und die getrennt von den andern Aßagierenden Kartoffel- stände mit mindestens 10 verschiedenen Kartoffelsorten von denen mit sicherheit die meisten aus dem Hochland stammen den davon haben die hier ja genug. Eine weitere Köstlichkeit Saltenas ( Mais -Teigtaschen mit Fleisch, Kartoffel, Gemüse und Rosinen gefüllt) die einen süßlichen herzhaften Curry Geschmack vorweisen ( was für ein Teufelszeug da kann ein Empanada nicht viel entgegen setzen), welche aber wie die Tradition es in München verlangt, bei der Weißwurst auch vor Mittag gegessen werden nicht weil sie sonst ungenießbar wären aber dann eben seit früh um ca. 9 Uhr in einem Glaskasten warm gehalten wurden. Aber weiter das dichte Gedränge im Markt und unaufhörliche Rufe nach den zwei weißen, ( ich muss zugeben ich stach unter der vornehmlich indigenen Bevölkerung mit ca. 6 Kopf Längen dann doch etwas raus) setzt sich im zweiten Stock fort. Hier wie auch im Unteren Marktbereich reihen sich unzählige Gar- Küchen an einander, jeder lockt mit dem gleichen und will seine 5-15 Sitzplätze auch ständig besetzt wissen. Auch hier gilt wie bei jedem Marktbesuch erst Überblick verschaffen dann kaufen oder eben auch nicht. Aber der Markt ist nicht die Haupt- Attraktion in der Stadt in der damals die bolivianische Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Nein die Casa de la Libertad beispielsweise, eines der Hauptmuseen in der Stadt (also wer das nicht kennt hat Sucre verpennt) aber auch die unzähligen Kirchen die zu besichtigen sind ( ich hab keine einzige von innen gesehen) gehören zur Stadt wie die Plaza “de 25 de Majo“ ( ja was da wohl geschah?). Ein Besuch im Museum für traditionelle Webkunst mit Vorstellung der regionalen Sitten und Gebräuche ist nur zu empfehlen und wer will kann dann auch im Souvenirshop gleich noch einen Poncho oder Wandteppich kaufen (die Einnahmen kommen wohl zum größten Teil wirklich den Weberinnen zu Gute). Mein Poncho war nicht dabei das Muster das mir gefallen hätte gabs nur als Wandteppich und dazu ist der Bus zu klein (Wände haben wir grad keine mehr frei). Noch hinzu zufügen ist, die Innenstadt ist Fussläufig sehr leicht zu erkunden wenn auch die ein oder andere Steigung, (vor allem zum Kaffee der Touristenabzocke, hier kostet ein Eiskaffeei soviel wie eine Portion gegrilltes Fleisch mit Salat, Reis und Pommes) die einem dann doch den Schweiß auf die Stirn treibt und das Herz höher schlagen lässt und das nicht zwingend vor Freude. Doch rund um eine sehr schöne Innenstadt welche es sich lohnt und gelohnt hat zu besuchen. Aber wer Rastet der Rostet und so gings weiter in die 4 größte Stadt Boliviens, Cochabamba ein Name der den Trubel der Märkte und die verstopften Verkehrsadern umschreibt wie kein zweiter. Eine Fahrt über asphaltierte Anden- Passstraßen die nur gelegentlich von Geröll an den Rändern eingeengt wurde. Hier in der Regenzeit ist es ja wie der Name sagt etwas regnerisch doch dieses Jahr fällt wohl soviel Regen wie seit 40 Jahren nicht mehr. Das präsentierte sich uns dann auch bei der Anfahrt zu unserem Stellplatz wunderbare Matschpfützen die sich über die ganze Strasse ausbreiten, doch auch die Barrikaden der Anwohner und Schlammmassen zeugen von einem Chaos das hier wohl nicht Alltag ist. Unser Platz ist aber schön grün, sauber und sicher. Der heutige Tag stand im Zeichen der Märkte für die Cochabamba bekannt ist des liegt in einer Region das für Gemüse und Obst Vielfalt bekannt ist. Der Zufall wollte es wohl das wir die Gelegenheit bekamen und vom Hostel Besitzer mit in die Stadt genommen wurden. Das erkunden der Märkte war sehr schön aber auch über Schattet von Autoabgasen, Hitze und dem süßlichen Geruch von totem Tier der allem Anschein nach von der ungekühlten Ware, schlechter Reinigung und dem Wellblech Dach das alles dann auch noch verschloss wie ein Deckel. Unser erster Markthallen Besuch war denkbar kurz und nur zur Eingewöhnung. Die Innenstadt mit der größten Christus Statue Südamerikas ( ja sie ist genau 42 cm größer als sie in Rio de Janeiro, Schwanz Vergleich auf Südamerikanisch wer hat den größeren Christus) war auch zu Fuß zu bewältigen und ohne mörder Anstiege durchzogen. Ohne gute Straßenkarte allerdings war es das reinste Labyrinth und ein heiloses hin und her nur Ansatzweise zu wissen wo man ist. Was uns aber nicht davon abhielt den Mercado de Place de 25 Mayo zu finden und dort in einem Meer aus Gar- Küchen eine zu wählen. Der Aufbau ist denkbar einfach im Hintergrund ist die Küche mit 2-4 Damen direkt daran schließt der “ Gastraum“ an davor ist der Weg durch die Halle auf dem eine weitere Dame steht ( in unserem Fall eine ältere Dame die mir Vorkam wie eine Deutsche Oma die panisch spricht) welche die Leute mit zurufen und fast schon zerren auf die 20 Plätze setzt und die Bestellungen aufnimmt. Einfache Gerichte mit oder ohne Suppe vor weck sind das Angebot. Sehr interessant ist das alle das gleiche anbieten aber nicht jeder alles hat und so wird dann wie in meinem Fall das Essen vom Nachbarstand geholt oder auch mal eine Flasche Sprite gegen eine Flasche Cola getauscht. Das Essen das wir bis jetzt bekamen war durchwegs gut, sehr lecker und von der Zubereitung einwandfrei ( mal davon abgesehen das hier das Fleisch immer richtig durch ist, aber bei den Lager -Gepflogenheiten auch durchaus verständlich) und vor allem immer frisch zubereitet. Den restlichen Tag wollten wir dann nach einem erneuten Bummel zum Markt mit einem Einkauf abschließen und zurück in unseren Garten fahren. Der Bus Namens “J“ sollte unsere Wahl sein und so taten wir. Der Preis für eine Fahrt beträgt 2 Bol. ( 2 Bolivianos). Also mit dem Geld parat Richtung Busstation und da kamm auch schon der besagte J- Bus wir rein und los, was wir nicht wussten der Bus fährt nicht nur in eine Richtung und zurück. Nein das Zentrum ist die Mitte und so fuhren wir zur Endhaltestelle in der verkehrten Richtung, dort angekommen haben wir kurz ziemlich blöd geschaut und dann über unser Weiterfahr Möglichkeiten informiert. Alles klar der Bus fährt auch wieder in die andere Richtung nach ca. 25 Minuten und einer kalten Cola später gings wieder ins Gewühl der Stadt und in den Markt. Ja richtig der Markt ist zum größten Teil ein Straßenmarkt (Stadtteil) und durch den Fährt dann auch mal ein Bus. Schön im Stau fällt unserm Busfahrer ( der ca. 80 Jahre alt war) auf das er tanken muss und gibt den Fahrgästen ein Teil des Fahrpreises zurück und sagt der nächste kommt ja gleich. Also raus auf die Strasse rein in den Markt und warten darauf das keiner den Rucksack klauen will. Gefühlte 50 Minuten später stand dann auch der nächste J- Bus schon einen halben Kilometer früher im Stau und wir stiegen ein. Uns wurde gesagt das wir 3 Blocks vor der Endhaltestelle aussteigen sollen und den Fahrer bitten uns das zu sagen. Wie befohlen taten wir und er sagte uns auch Bescheid, nur leider eine Stunde Fußmarsch zu früh wie wir in einem kleinen Laden heraus fanden um nach dem Weg zu fragen. Die sehr hilfsbereite Dame googelte das Hostel ( eigentlich wars Dolly mit ihrem Handy) und empfahl uns dann ein Taxi zu nehmen. Aber nicht irgend eins das ist zu gefährlich, also hielt sie uns eins an das sicher war. Warum das wusste Wohl nur sie, aber sie hat dann auch gleich dem Fahrer erklärt wo er hin muss. Der Fahrpreis wurde auf 20 bol. festgelegt ( zur verständlichen Umrechnung ihr habt alle Internet) und es ging los. Bis zu jenem Punkt an dem Gestern die Strasse noch leicht geflutet war und heut aufgeräumt wurde, also keine Durchfahrt. Der vermeintlich Ortskundige Fahrer hatte nicht so recht Ahnung von dem Terrain und wir baten ihn nach der zweiten gesperrten Straße uns doch zur ersten gesperrten Strasse zurück zu bringen das wir den Rest laufen. So geschah es auch, wirklich glücklich mit dem Fahrpreis schien er nicht aber “was licht des picht“ und wir liefen Heim. Morgen geht es dann weiter wohin wissen wir noch nicht genau, nur die Richtung und die ist La Paz doch am Mittwoch sind Streiks in Bolivien angesetzt und Touristen sollten sich besser nicht in Städten aufhalten. Also schauen wir das wir uns ins Off zurück ziehen.Read more

  • Day80

    Wochenende am See

    November 4 in Bolivia

    Viel zu erzählen gibt es eigentlich nicht, aber irgendetwas muss ich ja nochmal schreiben.

    Also: Dieses Wochenende ging es noch einmal an den See. Samstag morgen schnell die Sachen gepackt und auf gings mit dem Boot hinten am Auto Richtung See. Dort angekommen haben wir erstmal alles vorbereitet und das Boot ins Wasser gelassen. Nach einer kurzen Probefahrt (Es war vor ein paar Wochen beschädigt worden und bis jetzt in Reparatur) kam auch schon der Rest, ein paar Freunde von Tito.
    Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem entspannten Nachmittag mit ein paar Bootsfahrten ging es auch schon in den Abend über.
    Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang sind dann doch alle relativ früh ins Bett.

    Sonntag morgen kamen nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück wieder ein paar Freunde, diesmal aber von meinen Gastgeschwistern.
    Danach war im Prinzip alles ähnlich zum Samstag, außer, dass das Jetski ausgepackt wurde und Adrian es geschafft hat dieses zu kentern, sodass im eiskalten Wasser plötzlich alle nass waren.
    Nachmittags, wurden dann nochmal ein paar Runden mit dem Boot gedreht, an das Jetski hat sich aber keiner mehr rangetraut, bis ich eine kleine Runde gedreht habe.
    Kurz danach haben wir auch schon alle Sachen gepackt und haben uns auf den Heimweg gemacht.
    Ein gaaanz entspanntes Wochenende...
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  • Day17

    Autofreier Tag in Cochabamba

    September 2 in Bolivia

    Heute war ein Autofreier Tag in Cochabamba. Das hieß keinerlei Fahrzeuge in der Stadt; kein öffentlicher Nahverkehr, nichts!
    Also bin ich morgens mit meinem Gastbruder in die Stadt gegangen, da sind wir dann eine ganze Weile rumgelaufen und haben auch mal den anderen Hallo gesagt.
    Irgendwann Nachmittags haben wir uns dann entschieden mal wieder zurück nach Hause zu gehen. Wir mussten aber feststellen, dass wir ca. 7km zurückzulegen hatten.
    Am Ende des Tages waren wir dann ca. 20km gelaufen und fertig...
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  • Day38

    Wochenende

    September 23 in Bolivia

    Diese Woche stand wieder eine Menge Spanisch an. Von Montag bis Donnerstag hatte ich daher täglich ganze 4h Spanisch. Es geht daher schnell voran.
    Freitag ist der Unterricht leider ausgefallen. Dafür hatte dann die Mutter meiner Gastmutter Geburtstag, und es ging zum Mittagessen mit einem großen Teil der Familie. Es gab eine Art Schweinebraten mit Kartoffeln und danach einen echt guten American Cheesecake.
    Gegen 18 Uhr nach einer Menge Essen und Trinken sind wir wieder nach Hause gefahren, wenn auch nicht lange. Wir sind wider in die Stadt in einen Club gefahren, wo man natürlich wieder Bekannte getroffen hat. Viel Spaß und ein paar neue Bekanntschaften später ging es um ca. 2 Uhr wieder nach Haue.
    Samstag, wider nach einer kurzen Nacht, war nichts besonders, außer dass der Pool unserer Urbanziacion nun endlich offen bzw. geheizt ist.
    Sonntag ging es zu einem Cross Rennen im Osten von CBBA, welches durch den über 1km langen Kurs ziemlich interessant war. Nachdem wir aus der Sonne, mit einem Zwischenstopp beim zum Essen, wieder nach Hause gefahren sind, bin ich Abends bei ziemlich viel Wind nochmal in den Pool.
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  • Day22

    Eine weitere Woche

    September 7 in Bolivia

    Diese Woche war nicht allzu viel los.
    Anfang der Woche ging es mal auf den zentralen Platz von Cochabamba, unter anderem ein paar Dinge besorgen.
    Mittwoch Vormittag ging es auch nochmal etwas in die Stadt. Abends sind wir mit allen nochmal essen gegangen, da meine Gastschwester am Donnerstag morgen nach fliegen sollte.
    Daher sind wir dann am morgen um 3:45 zum Flughafen gefahren und haben uns verabschiedet. Um 6 habe ich mich nochmal etwas hingelegt, allerdings nicht mehr viel geschlafen.
    Heute morgen ging es wieder früh aus dem Bett, da mein spanisch Kurs heute begonnen hat. Daher gab es von 8:30 bis 12:30 spanisch Unterricht. Das geht jetzt erstmal so weiter.
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  • Day31

    Cochabamba

    September 16 in Bolivia

    Diese Woche war wieder nichts wirklich besonderes. Von Montag bis Donnerstag habe ich immer von 8:30 bis 12:30 meinen Spanischkurs gehabt und danach viele Vokabeln gelernt.
    Spaßig ist auch höhere Mengen Geld abzuheben, wie für zum Beispiel den Spanischkurs. Mir hat der Automat nur 50er und kleinere Scheine gegeben. Daher hatte ich dann einen ziemlich großen Stapel Scheine, wie man ihn in Deutschland wohl eher selten zu sehen bekommt.
    Donnerstag Abend habe ich mich schließlich noch mit den anderen deutschen AFSlern die auch in Cochabamba sind, getroffen. Wir haben uns eine große Parade angesehen, da am Freitag ein Feiertag anstand. Die Parade bestand aus allen möglichen Formen von Schulen in Cochabamba. Darunter auch Polizei und eben auch das Militär.
    Freitag war dann ein relativ entspannter Tag mit der Gastfamilie. Nachmittags ist dann die Mutter von Tito wieder zu sich nach Hause Richtung Santa Cruz geflogen.
    Samstag sind wir in ein traditionelles Restaurant gefahren, um dort Mittag zu essen. Interessant wurde es erst wieder abends, da wir mit ein paar Freiwilligen von AFS in einen Club in der Stadtmitte gegangen sind. Und zur meiner Überraschung haben wir relativ viele schon bekannte Gesichter aus Cochabamba getroffen.
    Irgendwann gegen 2 Uhr bin ich auch wieder zu Hause gewesen.
    Nach einer kurzen Nacht war es auch schon Sonntag, ein enspannter Tag und vor allem müder Tag. Nach dem Mittagessen sind wir Abends noch in ein Jumphouse gefahren, wonach ich für den Tag endgültig erledigt war.
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  • Day45

    Visumsstress und AFS Ausflug

    September 30 in Bolivia

    Diese Woche war relativ, sagen wir mal abwechslungsreich.
    Montag und Dienstag gab es wieder 4h Spanisch morgen in der Sprachschule plus ca. 2h Wiederholung und Vokabeln nachmittags. Soweit nichts neues.
    Mittwoch sollte es dann aber endlich mit dem Visum losgehen, aber wie man schon lesen konnte, ist daraus nichts geworden. Daher haben wir am Donnerstag für Interpol vorbereitet Passkopien und Bilder (von vorne und der Seite, wodurch man wie ein Verbrecher aussieht) machen lassen. Das war auch schon der Vormittag. Nachmittags habe ich dann wieder etwas Spanisch wiederholt.
    Da ich für Freitag den Spanisch Unterricht schon ausfallen lassen habe und ich die Info, dass wir nicht zu Interpol gehen, zu spät bekommen habe, war der Tag recht entspannt. Nachmittags haben wir uns nochmal mit ein paar AFS Leuten getroffen, wir haben La Cancha und Bianca von AFS besucht. Abends waren wir noch auf einem Geburtstag eingeladen :)
    Samstag gab es gab es dann einen von AFS organisierten Ausflug, zum Palacio Portales und zum Cristo de la Concordia. Der Palacio Portales ist eine Villa eines Kaufmanns, aus den 1920ern mit einem großen Einfluss französischer Architektur.
    Die Cristo Statue wurde in den 1990ern gebaut und war bis 2010 die höchste Christus Statue mit etwas über 34m. Damit größer als in Rio!
    Auf den Berg sind wir mit der Seilbahn gefahren. Man kann zwar auch zu Fuß dort hoch laufen, allerdings waren wir nicht so lebensmüde die knapp 1400 Stufen bei der Hitze zu laufen.
    Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Blick über die Umgebung, nicht nur Cochabamba. Eben auch die angewachsenen Städte. Aus irgendeinem Grund sieht die Statue wenn man aus der Ferne schaut größer aus, als wenn man davor steht.
    Wir hatten glück und die Statue war auch geöffnet, daher konnte man innen bis auf die Höhe der Arme über Treppen hochsteigen. Von dort aus war der Blick auf die Stadt nochmal beeindruckender.
    Nach einer Weile ging es dann wieder runter von der Statue und wir sind wieder in die Stadt in ein kleines Cafe gefahren, um noch ein bisschen Karten zu spielen.
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  • Day124

    Cochabamba

    October 1 in Bolivia

    Mit dem Minivan aus Torotoro kommend wurde ich an der Bushaltestelle außerhalb des Stadtzentrums abgesetzt. Normalerweise war ich es gewohnt, gleich von dutzenden Taxifahrern angequatscht zu werden. Das war hier aber nicht der Fall war.
    Schon bei der Hinfahrt habe ich mich gefragt, ob ich auch an der richtigen Haltestelle bin, da weit und breit keine Touris zu sehen waren. Und das französische Pärchen, mit denen ich in Torotoro einen Tag unterwegs war, meinte, ihr Bus sei voll mit Touris gewesen. Mir war´s im Grunde egal, solange mich der Bus dahin bringt wo ich hin will.
    Jedenfalls, nach der 4-stündigen Fahrt, in dem unbequemen Minivan und der Hitze hatte ich keine Lust auf lange Märsche zum Hostel. Also hab ich mich an die nächst größere Straße gestellt und versucht ein Taxi anzuhalten. Das sollte man zwar nicht machen, sagen die Reiseführer, aber Uber gab es in Cochabamba nicht und meine Handy-Karte war für´s Telefonieren nicht freigeschaltet.
    Das erste Auto, dass nach einem offiziellen Taxi aussah, hielt ich an. Der Fahrer wollte mich aber nicht mitnehmen, als ich ihm die Adresse sagte. Warum? Keine Ahnung.
    Der 2. Fahrer war da schon etwas flexibler und fuhr mich sicher zu meinem Hostel.

    Für Cochabamba habe ich mich entschieden, weil die Stadt strategisch günstig zwischen Sucre und La Paz liegt. Und da ich mir eine elend lange Busfahrt zwischen den Städten ersparen wollte, habe ich eben in Cocha einen Zwischenstopp eingelegt. Also eigentlich in Torotoro, aber um dahin zu kommen musste man über Cocha...wie dem auch sei. Jetzt war ich hier jedenfalls hier.
    Außerdem habe ich gehört, dass es eine ganz nette und sehenswerte Stadt sein soll, mit dem besten Essen in ganz Bolivien. Da war ich gespannt.

    Es war Sonntag als ich angekommen bin, entsprechend ruhig war es in der Stadt. Man könnte auch sagen, die Stadt war wie ausgestorben. Geschäfte, Restaurants, Cafés alles zu.
    Ich bin trotzdem ins Stadtzentrum gelaufen, um es mir wenigstens mal anzuschauen. Dort sahen manche Straßen aus, wie in einem 70er Film. Kommunistischer Baustiel mit den passenden Reklametafeln dazu. Eigentlich ziemlich cool.
    An dem Hauptplatz der Stadt "Plaza 14 de Septiembre" war dann tatsächlich auch Einiges los. Am Abend fand dort ein Konzert statt, für das vorab geprobt wurde. Es war ein Klassik-Konzert, mit einem großen Orchester, das einen Mix aus klassischen und modernen Stücken gespielt hat. Die Probe klang richtig gut. So habe ich auf das Hauptkonzert gewartet und einfach die Leute, die Cochabambinos beobachtet. Die kamen mir irgendwie moderner/stilvoller/westlicher vor. Die Region um Cocha steht wirtschaftlich wohl sehr gut dar, das sah man auch an den Leuten, den Autos, den Häusern.

    Am nächsten Tag stand der Besuch der (einzigen) Sehenswürdigkeit auf dem Programm. Die Jesus-Statue von Cochabamba. Angeblich die 2. größte Statue der Welt (nach der in Polen).
    Sie thronte auf einem Berg, direkt hinter meinem Hostel. Es hatte schon etwas Beschützerisches und gab einem ein Gefühl von Sicherheit, so wie er da Stand, der Jesus, mit seinen ausgebreiteten Armen. Auch abends, dann voll beleuchtet.

    Es war ein sehr heißer Tag. Dennoch habe ich beschlossen, nicht mit der Seilbahn hoch zu fahren, sondern zu laufen. Treppen zu laufen. Kann nicht schaden und ist ein gutes Training für die geplante Bergbesteigung in La Paz, habe ich gedacht.
    Aber puh! War das anstrengend. Um mich von der Anstrengung abzulenken, habe ich die Stufen gezählt. Bei 1.100 musste ich aber aufhören, weil ich durcheinander gekommen bin. Die Hitze.
    Oben angekommen war der Ausblick über die Stadt, den umliegenden See und die dahinterliegenden Berge, wirklich schön. Kurz ein paar Fotos gemacht und schon ging es wieder zurück. Und das Zählen begann von vorn. Dieses Mal mit mehr Konzentration, kam ich auf 1.386 Stufen plus 34, die von der Brücke runter führten. Offiziell sind es wohl, je nach Quelle, zwischen 1.250 und 2.000 Stufen. So oder so, ziemlich viel.

    Danach habe ich den restlichen Tag eigentlich nur damit verbracht durch die Stadt zu laufen und mir dabei etwas zu Essen zu suchen.
    So gab es tatsächlich viel mehr Auswahl an verschiedenen Gerichten als sonst und auch mehr richtige Restaurants und hippe Cafés. Richtig angesprochen hat es mich das Essen aber nicht. Wahrscheinlich lag es aber auch an meinem Magen, dem es seit Sucre noch immer nicht gut ging und sich mein Appetit deshalb in Grenzen hielt.
    Am Ende bin ich in einem schicken Veggie-Restaurant gelandet und hab es erneut mit einem Salat versucht. Ist dieses Mal gut gegangen, zum Glück.
    Eine südamerikanische Stadtbesichtigung wäre keine südamerikanische Stadtbesichtigung, wenn man nicht mindesten einen Mercado besucht hat. Und der in Cocha war besonders groß. Auf und um den Markt herum zeigte sich dann auch wieder das „typische“ Bild von Bolivien.

    Eine etwas unschöne Begegnung hatte ich in einer schickeren Wohnsiedlung mit einem Hund. Straßenhunde gab es auch in Bolivien sehr viele. Sie kamen mir aber immer etwas zahmer vor, als in Peru und sahen irgendwie auch netter/süßer aus. So wie dieser auch. Es war so ein weißer Zottelhund. Wie der aus der Cesar-Werbung, nur größer.
    Generell habe ich immer großen Respekt vor Straßenhunden und mache einen riesen Bogen um sie. Dieser schlief aber auf dem Gehweg in der Sonne und machte keine Anstalten sich zu bewegen.
    Also bin ich direkt an ihn vorbei. Da bellt dieser Hund plötzlich laut, springt auf und beißt mir in den hinteren Oberschenkel. Total erschrocken, bin ich so schnell und ruhig wie es nur ging weitergegangen. Ich hatte glücklicherweise meine kurze Jeanshose an, die vom Stoff etwas dicker war, so dass der Biss nicht durchgekommen ist. Etwas weiter unten und ich hätte jetzt bestimmt eine schöne Hundebiss-Narbe. Straßenhunde sind und bleiben einfach nicht meine Lieblingstiere, egal wie klein und niedlich sie sind.

    Ansonsten, was mir in Cochabamba stärker aufgefallen ist, waren die vielen Bettler. Grundsätzlich sah man sie überall, hier fand ich es nur irgendwie extremer.
    Meistens waren es alte Frauen, die entweder direkt die Hand ausgestreckt haben oder Süßigkeiten aus kleinen Körbchen verkauft haben. Drei Bonbons oder ein Schokoriegel für ein Boliviano (= 12ct) zum Beispiel. Auch Kinder sah man mit den Körbchen sehr häufig. Wenn man in Städten wie Sucre, Cochabamba oder später auch La Paz unterwegs ist und dann auch noch überwiegend in den eher touristischen Vierteln, vergisst man schnell, dass Bolivien nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt ist. Das sieht man auf den Straßen der Städte und erst recht auf dem Land und die Bilder bleiben im Kopf.
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You might also know this place by the following names:

Departamento de Cochabamba, Cochabamba

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