Canada
Cherry Creek

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6 travelers at this place
  • Day58

    Horne Lake Caves

    October 27, 2020 in Canada ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach einer Nacht in Courtenay, welches mir empfohlen wurde, startete ich recht spät, gegen 11 Uhr, um die Stadt zu erkunden. Viel gab es nicht zu sehen. Das Downtown bestand aus zwei Einkaufsstraßen, der im Internet hoch angeprießene Park aus gefühlt 20 Bäumen. Eigentlich wollte ich heute noch 60km weiter in den Norden fahren. Morgens habe ich mich aber dafür entschieden, doch so langsam in Richtung Süden zu fahren und die Eintrittskarte für eine geführte Höhlentour online gekauft. Dadurch diese erst 14Uhr los ging, hatte ich noch etwas Zeit zu überbrücken, was ich im besagten Park auf einer Parkbank machte. Gegen halb 1 startete ich dann meine einstündige Fahrt zu den Höhlen. Davon 13km auf nicht befestigter Straße. Dort angekommen ging es ziemlich schnell zur Sache. Mir wurde Fieber gemessen, Gesundheitsfragen gestellt (welche ich online auch alle beantworten musste) und dann bekam ich einen Helm samt Lampe. Unsere aus 7 Köpfen bestehende Gruppe wanderte nun eine halbe Stunde durch den Wald. An verschiedenen Punkten blieb unserer Bergführer stehen und erzählte uns ein bisschen was zu Natur und den Gegebenheiten. An einen Punkt wies er uns dann darauf hin, dass wir mal näher einen Felsbrocken anschauen sollen, welcher direkt neben uns lag. Dort waren klitzekleine Fossilien von Meereslebewesen zu erkennen. Da steht man 5 Minuten neben einen Stein, ohne das zu bemerken. Schon cool. Normalerweise wäre ich einfach dran vorbei gegangen und hätte es gar nicht bemerkt. Am Höhleneingang gab es dann noch ein paar Sicherheitsregeln und zu meiner Verwunderung, befand sich in der Höhle weder Licht noch irgendeine Art von touristischer Erschlossenheit, wie Wege oder ähnliches. Lediglich ein großes Eisentor befand sich am Eingang. Es war toll auf so natürliche Weise die Natur zu erleben, ohne das großartige Änderung und Anpassungen zu touristischen Zwecken vorgenommen wurden. Zu sehen gab es Stalaktiden und Stalakniden (keine Ahnung wie man das schreibt), ein unterirdischer Bach, und verschiedenste Felsformationen, welche Aussahen wie verschiedene Tiere und andere bekannte Dinge. Es gab einen Delfin, die Freiheitsstatur, einen Buddha und ein Krokodil mit Zigarre. Tief im Inneren schalteten wir alle das Licht aus. Man konnte rein gar nichts sehen und ich hatte das Gefühl, das noch nie so inzensiv erlebt zu haben. Wir besichtigten auch noch eine andere Höhle, weniger spektakulär, dafür enger und touristisch viel mehr erschlossen (Leitern, Platten, Rutsche), da sonst nicht anders zugänglich. Dort kletterten wir einen Wasserfall mitten in der Höhle hinauf. Das hat sich wirklich gelohnt und war definitiv einer meiner Höhepunkte auf der Insel. Danach ging es für mich nach Nanaimo. Die Hotelsuche gestaltete sich schwieriger, dadurch die Preise etwas teurer sind. Aber für 63 Euro habe ich auch wieder einen Schlafplatz gefunden.Read more

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Cherry Creek