carla.boris

Joined July 2017
  • Day527

    Chiapas

    January 17 in Mexico ⋅ ⛅ 16 °C

    Weiter geht's durch Chiapas, den ärmsten und indigensten Bundesstaat Mexikos.
    Bei Palenque und Yaxchilan besuchen wir weitere Maya-Ruinen. Die sind grossartig, gewiss, und jede Stätte hat ihren eigenen Reiz. Aber was Maya-Tempel betrifft, so stellen sich bei uns so langsam die ersten Sättigungserscheinungen ein...
    Etwas völlig Neues erleben wir hingegen im Bergdorf Chamula. Die indigenen Bewohner verteidigen hier vehement ihre lokalen Traditionen. Bei der wöchentlichen Zeremonie darf man als Gringo dabei sein, aber fotografieren ist verboten.
    Die Zeremonie findet zwar in der Dorfkirche statt und es gibt auch ein paar Heiligenfiguren. Das wars dann aber mit dem Katholizisimus. Es herrschen tumultartige Zustände in der Kirche, die Menschen sind kostümiert, es wird heftig getrunken und gefeiert. Maya-Schamanen halten traditionelle Zeremonien ab, an deren Ende ein lebender Hahn geopfert wird. Rom ist hier wirklich verdammt weit weg!
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  • Day522

    Yucatan

    January 12 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Es wär schade, auf Yucatan nur am Strand zu hängen. Die Halbinsel bietet noch so viel mehr.
    Wir besuchen einige Cenoten - über- oder unterirdische Wasserlöcher, wie sie fürs karstige Yucatan typisch sind. Wer hier in die Badehosen steigt, kriegt nicht einfach nur eine willkommene Abkühlung. Vielmehr befindet man sich in der wohl spektakulärsten Art von Planschbecken, das man sich vorstellen kann!
    Neben weiteren Maya-Ruinen machen wir auch erste Bekanntschaft mit der mexikanischen Feierkultur.
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  • Day513

    Belize & Playa del Carmen

    January 3 in Belize ⋅ ☀️ 29 °C

    Belize hat uns nicht aus den Socken gehauen. Wir waren schneller wieder weg als wir geplant hatten. Ein paar nette Eindrücke hatten wir dennoch - und ein paar interessante Nachbarn.

    Also sind wir ruckzuck schon in Mexiko eingereist - dem letzten Land unserer Reise. Als erstes gönnen wir uns ein paar relaxte Tage an den weissen Stränden der Playa del Carmen. Gar nicht einfach, zwischen all den Resorts überhaupt einen Stellplatz zu finden. Nach all den "Entwicklungsländern" fühlt es sich auch etwas seltsam an, plötzlich mit tausenden Pauschaltouristen in der Sonne zu liegen. Aber für ein paar Tage ist das völlig ok...Read more

  • Day510

    Tikal

    December 31, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 31 °C

    Bisher hatten wir noch keine einzige Maya-Ruine gesehen.
    Mit dem Besuch von Tikal verabschieden wir uns von Guatemala und vom Jahr 2018.
    Danke für den Tipp, da morgens um 6.00 Uhr am Eingang zu stehen. Das Licht war toll es war noch fast keiner da. Die Ausnahme bildete eine bunt verkleidete Schar amerikanischer Grossstadtindianer. Die haben wohl die Esoterik-Tour gebucht, wozu offenbar "Ringelreihe" vor einem Maya-Tempel sowie eine mittlere Rauchvergiftung gehört.
    Naja, hat eigentlich kaum gestört. Aber so richtig angesteckt hats uns auch nicht. Vielleicht im nächsten Jahr...
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  • Day506

    Petén

    December 27, 2018 in Guatemala ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach den entspannten Weihnachtstagen am Lago Atitlan brechen wir ins Tiefland von Guatemala auf. Auf dem Weg durchs Hinterland gibts endlich wieder einmal ein paar längere Pistenetappen. Und ein paar lohnenswerte Abstecher dazu: Wir besuchen die Wasserbecken bei Semuc Champey, die Höhlen von Lanquín und den Nationalpark Rosario.Read more

  • Day497

    Antigua

    December 18, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Antigua ist ein Pflichtstopp. Und wenn wir uns auf den Strassen umschauen, sehen das offenbar alle Guatemala-Touristen so. Man kann es ihnen nicht verdenken! Auch für uns ist es die schönste Kolonialstadt seit langem.
    Als Erlebnis so richtig hängenbleiben wird uns aber vor allem die zweitägige Tour auf den Vulkan Acatenango. Wobei - die eigentliche Attraktion ist nicht der Acatenango selbst, sondern sein Nachbar gleich nebenan, der Fuego. Der ist derzeit richtig aktiv, vor einem halben Jahr sind bei einem Ausbruch rund 400 Menschen getötet worden. Auch jetzt hört man dauernd sein Grollen und die niederprasselnden Steine. Und wenn man nachts im richtigen Moment aus dem Zelt schaut, kann man mit etwas Glück einer Lavaeruption beiwohnen!
    Sowas kannten wir bisher wirklich nur aus dem Fernsehen!
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  • Day494

    El Salvador

    December 15, 2018 in El Salvador ⋅ ⛅ 24 °C

    Auch El Salvador hat einen eher zwiespältigen Ruf. Hängenbleiben wollen wir hier nicht, aber auch nicht einfach durchrauschen.
    Letztlich sind wir eigentlich ganz angetan: Ein paar gemütliche Tage am Strand, schöne Surfspots und Red Snapper zum Spottpreis direkt vom Fischmarkt. Die Berge sind auch nicht weit, bieten Abkühlung und einige sehr hübsche und entspannte Städtchen. Das Highlight bleibt aber Campen IN einem aktiven Vulkankrater. Man fährt da runter, es brodelt ringsum, der Kratersee ist vom austretenden Schwefel smaragdgrün gefärbt. Da stellt man sich dann hin und macht das Klappdach hoch - wo hat man denn schon sowas gesehen?
    Uns gefällts und wir fühlen uns wohl. Aber wenn man sich auf gewissen Wanderungen von bewaffneten Polizisten begleiten lassen muss, bleibt das einfach etwas seltsam...
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  • Day491

    Honduras

    December 12, 2018 in Honduras ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein Land der Rekorde für uns!
    Wir verbringen 5 Stunden im Land - so wenig wie noch nie!
    Wir schiessen 3 Fotos - so wenig wie noch nie!
    Wir schaffen 2 Grenzübertritte an einem Tag - so viel wie noch nie!
    😂

  • Day488

    Volcan San Cristóbal

    December 9, 2018 in Nicaragua ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sind schon fast an der Grenze Nicaraguas angelangt und verabschieden uns von unserem Überraschungsland mit der Besteigung seines höchsten Vulkans.
    Damit wir auf dem schwarzen Gestein nicht grilliert werden, müssen wir nachts um 03.30 los. Ausserdem müsste man die Höhenmeter im knöcheltiefen Schotter eigentlich doppelt oder dreifach zählen...
    Aber die prächtigen Farben bei Sonnenaufgang und der Blick auf all die anderen rauchenden Vulkane entschädigen für die Strapazen.
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  • Day486

    Nicaragua

    December 7, 2018 in Nicaragua ⋅ 🌬 30 °C

    Nicaragua überrascht uns gleich mehrfach! Vielleicht auch, weil wir so wenig erwartet haben.

    Sicherheitsaspekte dominierten unsere Planung für Nicaragua, denn die Eckdaten sind deutlich: Armutsrate von 46%, konfliktreiche jüngste Geschichte und sehr hohes Gewaltpotenzial. Dazu ein Präsident, der sich vom einstigen revolutionären Befreier selber zu einem repressiven Despoten entwickelt hat. Kennt man ja. Echter Latino-Klassiker.
    Dann stand Nicaragua bis vor einigen Wochen noch an der Grenze zum Bürgerkrieg. Die Proteste gegen eine Rentenreform arteten in massive Unruhen aus, die Regierung Ortega schlug mit aller Härte zurück, bis zu 300 Menschen wurden getötet.
    Die Situation hat sich inzwischen beruhigt, aber weil man durch Nicaragua durchMUSS, umschiffen die meisten Overlander Zentralamerika immer noch komplett. Wir haben uns entschlossen, kurzfristig auf Grund der aktuellen Lage vor Ort zu entscheiden. Durchrauschen oder schlimmstenfalls aus Costa Rica erneut verschiffen.

    Inzwischen machen wir nichts von beidem. Denn nach dem Grenzübertritt begannen die Überraschungen: Die Hauptstrassen sind einwandfrei; die touristische Infrastruktur ist viel viel weiter entwickelt als angenommen; es gibt nicht nur Leute mit wenig, sondern auch Leute mit viel Geld (woher auch immer); man wird überall freundlich empfangen, nichts erinnert an die vergangenen Unruhen. Die Hochsaison ist da und alle sind bereit für den grossen Touristenansturm. Aber es ist kaum einer da dieses Jahr, und es wird auch kaum einer kommen...
    Wir hingegen schalten einen Gang runter und besuchen all die Sehenswürdigkeiten, von denen wir gar nicht wussten, dass es sie gibt. Die herausgeputzte Kolonialstadt Granada; die authentische Kolonialstadt Leon; den Vulkan Masaya, wo man nachts in die dampfende Lava schauen kann; die Destillerie "Flor de Cana", wo der berühmte Rum produziert wird und gleich mehrere wunderbare Strände.
    Überall ganz entspannt und überall fast allein. Aber immer mit vollem Tank und "in Abfahrtrichtung" parkiert. Denn keiner weiss, ob's wieder losgeht. Aber jeder weiss: wenn ja, dann heftig.
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