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  • Day9

    Welcome to San Francisco

    November 9, 2021 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    Oder besser gesagt: Hallo Carl! So nennen Locals den tiefen Nebel, der meist die Golden Gate Bridge verdeckt. Carl (the Fog) durften wir direkt in unseren ersten beiden Tagen kennenlernen mit viel Nieselregen, aber guter Laune von unserer Seite. ;-)

    Unser Hotel für die ersten drei Nächte lag super zentral, direkt neben Chinatown und dem Ferry Gebäude. Von dort konnten wir alles super erkunden.

    Auch an unserem ersten Tag in den USA sind wir direkt schon los spaziert und wollten die Umgebung erkunden bevor es dunkel wird (auch hier ist es ab 17 Uhr Stockdunkel). Trotz Müdigkeit wollten wir keine Zeit verlieren. An einem Klohäuschen in einem nahegelegenen Park hing eine Karte, die wir einmal anschauen wollten. Wir standen davor und diskutierten kurz in welche Richtung wir gehen sollten. Plötzlich schrie eine Person aus dem Klohäuschen: „Ey, go fuck yourself.“ Ein starker Marihuanaduft kam uns entgegen und wir wussten: Jetzt lieber schnell weg, sonst gibt es vielleicht noch Ärger. Wir spazierten den Pier entlang in Richtung Fisherman’s Wharft. Leider nieselte es die ganze Zeit und die Sicht war durch den tiefen Nebel nicht sonderlich schön. Im Gespräch vertieft spazierten wir weiter und konnten nicht glauben, was vor uns passierte: Ein Wagen hielt plötzlich ein paar hundert Meter vor uns an und es stiegen zwei maskierte Männer aus dem Wagen und liefen zu einem weißen parkenden SUV. Sie schlugen mit einem Stein erst vorne die Beifahrerseite ein und dann noch hinten die Heckscheibe und nahmen eine Tüte aus dem Auto heraus. Entspannt liefen sie zum Auto zurück und fuhren los. Marci und ich wussten gar nicht was wir denken sollten. Ich hatte nur Angst, dass die Männer uns mit Waffen bedrohen und Marci hatte Angst, dass sie uns abziehen. Wir beide dachten uns nur: Wo sind wir hier gelandet. Aufgrund unseres Schlafmangels fühlte es sich an wie ein schlechter Traum.

    In den zweiten Tag unseres Urlaubs sind wir sehr ausgeschlafen gestartet. Da wir früh im Bett waren, sind wir auch direkt schon um 8 Uhr losgegangen. Für den Nachmittag haben wir über GetYourGuide eine Tour im Muir Nationalpark gebucht und hatten am Vormittag noch etwas Puffer. Wir sind zunächst zum Union Square gelaufen, eines der belebtesten Orte in San Francisco, um zu schauen, wo wir später abgeholt werden, aber auch um die Stadt noch besser kennenzulernen. Vom Union Square sind wir dann mit dem Cable Car einmal hoch zur Küste gefahren und haben das bewegende Weltkulturerbe hautnah miterlebt. Das darf bei einem Besuch in San Francisco natürlich nicht fehlen. An der Küste angekommen, haben wir ein tolles mexikanisches Restaurant entdeckt. Von unserem Platz aus konnten wir direkt auf Alcatraz schauen. Da es unser Urlaub ist, hatten wir auch um 11:30 nichts gegen Aperol und Bier ;).

    Unser Highlight des Tages war unser Trip zum Muir Wood Nationalpark. Hier stehen die super alten Redwoods. Da es regnete und der Nebel so tief lag, lag eine super mysteriöse Stimmung in der Luft. Am Nationalpark angekommen, hat unser Tour Guide, Parker, uns die Wahl gelassen welchen Trail wir laufen möchten. Wir haben uns für den längeren entschieden und hatten zwischendurch etwas Panik, ob wir es noch pünktlich zum Bus schaffen. Wie waren auch nur insgesamt 5 Personen, die die Tour machten, da wäre es nicht so schlimm gewesen, aber dass wir pünktlich zurück zum Bus kamen, hat uns dann doch beruhigt. Auf dem Trail haben wir nette Locals getroffen, die an uns glaubten, dass wir es pünktlich zum Bus zurückschaffen. Bisher sind wir sehr von der amerikanischen Gastfreundschaft begeistert.
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