• Lissabon: Baixa

    May 23–26, 2025 in Portugal ⋅ ☀️ 27 °C

    Unser nächster Stop ist Lissabon und hier zuerst das Stadtviertel Baixa. Die Baixa ist mit ihren schnurgeraden, auffallend ebenen Straßen und den repräsentativen Handelshäusern sowie den im rechten Winkel quer verlaufenden Straßen wie ein Schachbrett angelegt und Folge eines Erdbebens aus dem Jahr 1755, welches die vorherige Bebauung komplett zerstörte. In nur 5 Jahren wurde die Baixa durch den Marquês de Pombal wiederaufgebaut. Jedes Gewerbe erhielt eine Straße und jede Straße den Namen des Gewerbes. Viele davon sind noch immer erhalten. Die Kopfenden dieses Areals sind durch den Platz Rossio und den Praca do Comercio gekennzeichnet. Diese sind 2 der wichtigsten Plätze der Stadt. Die 7 Hügel der Stadt reihen sich um die Baixa herum. Heute gehört sie zu den wichtigsten Geschäftslagen der Stadt.

    In einer der Nebenstraßen testen wir erstmals und ganz vorsichtig nur als Vorspeise Bacalhau, das portugiesische Nationalgericht, dessen Grundlage getrockneter Kabeljau ist. Seit dem 15. Jahrhundert fuhren portugiesische Fischer in den Nordatlantik, wo es reichlich Kabeljau gab. Durch das Einlegen in Salz hielt sich der Kabeljau auf langen Seereisen und war somit ideal für ein Land ohne eigenen Kabeljau. Unserer Bacalhau ist eingelegt und tatsächlich schmackhaft. Von dem höchst unerfreulichen Gestank des Rohzustands, den wir nur zu gut vom Stockfisch in Norwegen kennen, merkt man erfreulicherweise nichts mehr.
    Read more