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- Day 1
- Tuesday, July 5, 2016
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 543 m
GermanyDettingen an der Iller48°6’10” N 10°6’57” E
Abfahrt und Elektrobaustelle

Auf gehts!
Nachdem wir es beide relativ rechtzeitig in den wohlverdienten Feierabend schaffen, kanns auch schon bald los gehen.
Leider hat der Smart gestern etwas unter einem unvorsichtigen Autofahrer gelitten, deshalb müssen wir erstmal zu B*nz nach Weißensberg, den Schaden begutachten lassen…
Dies hält uns aber nur kurz auf, so daß wir schon gegen 18 Uhr in Maria Thann sind und den Boliden in Bewegung setzen.
Noch schnell getankt in Wangen, kurz darauf sind wir auch schon auf der Autobahn und unterwegs nach Dettingen, wo wir nach kurzer Zeit auch schon ankommen!
Gabi uns Christian sind gerade noch dabei, ein paar Kleinigkeiten zur Urlaubsvorbereitung zu machen…
Nach kurzer Spaghettirast (lecker) entscheiden wir, aber doch noch dies oder das am DAF zu machen. Einer der Zwecke unseres Aufenthaltes hier ist, die Solaranlage fertig zu montieren.
Kurze Zeit später steht unser DAF in der perfekt ausgestatteten Halle (ich hab ja glorreich mal wieder komplett ALLES vergessen, was ich an Bauteilen brauche…).
Natürlich haben wir auch eine professionelle Profiplattform zur Verfügung. Auf die schwinge ich mich natürlich sofort, nachdem sie von Christian in Stellung gebracht wurde und fange an, unser Dach für die Montage der neuen Zellen vorzubereiten.
Es geht halt einfach deutlich besser, wenn man zu mehreren arbeitet. Außerdem machts ungleich mehr Spaß!
Wir haben uns vorgenommen, heute “nur noch schnell die Zellen aufzukleben”, dann kann das Sikaflex bis morgen schön ablüften!
Während ich auf dem Dach werkle, schraubt Christian mal eben die Solarzellen am Arbeitstisch fest. Na, eigentlich könnten wir den ja morgen dann einfach aus der Halle schieben, um Solarstrom zu erzeugen ;-).
… zugegebenermaßen haben wir uns ein paar Milimeter mit dem Winkel verschätzt. Mit etwas sanfter Gewalt löst sich das Modul dann recht schnell wieder vom Tisch!
Ein paar Stündchen (Erst Aktivieren, dann Primern!!!) später sind dann die doofen Dinger endlich auf dem Dach.
Ich möchte nicht wissen, wie lange ich da gewerkelt hätte, wenn ich das alleine in Maria Thann gemacht hätte!!! DANKE!
Gegen Mitternacht trinken wir dann ein wohlverdientes Feierabendbierchen und dann geht's ab ins Bett!
Gute Nacht. Morgen kommt dann noch der Rest der Montage…
Ach ja: Gegen 3 Uhr bekommen wir dann noch Besuch vom Hallenmarder, der hier seit ein paar Jahren in Saus uns Braus lebt.
Leider bekomme ich ihn nicht zu Gesicht (Georg schläft eh schon), kann ihm aber lebhaft zuhören, wie er elegant auf irgendein Blechfass klatscht und dann eine Runde durch die Halle dreht. Tolle Sache ;-).
Abfahrt Maria Thann: 18.15 Uhr, 56449 km
Ankunft Dettingen: 19.30 Uhr, 56516 km
Gesamt: 67 km
Getankt in Wangen: 130,32 Liter für läppische 147,13 EuroRead more
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- Day 2
- Wednesday, July 6, 2016
- ☁️ 23 °C
- Altitude: 543 m
GermanyDettingen an der Iller48°6’10” N 10°6’57” E
Elektrobaustelle und Busfahren

Guten Morgen!
Danke der Nachfrage, wir haben gut geschlafen in der ersten Nacht unseres Sommerurlaubs 2016!!!
Gegen 8 hält mich nichts mehr im Bett…
Ich schlendere mal über den Hof zu unseren Gastgebern… siehe da, hier herrscht schon reger Betrieb!
Wir probieren gleich mal die neue Auberginen – Vollautomat – Super – Kaffe/Cappuchino/undwerweißnochwasalles – Maschine aus. Sehr köstlich, trotz Wasser leer und bitte Satzbehälter leeren. Passiert eh immer, wenn ich nen Kaffee möchte ;-).
Nach einem leckeren Frühstück gehts dann auch gleich weiter!
Scheinbar haben die Photovoltaik – Module wirklich die Nacht über auf unserem Dach gehalten – Toll!
Sikaflex ist schon ein Teufelszeug!!!
Zwischendrin montiere ich auch noch in der Aubergine schnell einen neuen Power – Solarladeregler, den man übrigens gleichzeitig auch als Heizung einsetzen kann – blöderweise aber nur, wenn die Sonne scheint.
Na, irgendwas is ja immer…
Den alten Laderegler brauche ich für meine neue Anlage…
Ein paar Stündchen (Erst Aktivieren, dann Primern!) später läuft das ganze dann auch schon!
So, endlich kann ich wieder einen großen Punkt auf meiner Arbeitsliste abhaken!
Tausend Dank an alle beteiligten!!!
Jetzt haben wir uns aber einen Kuchen und ein Gläschen Sirup verdient!
Dann wird's Spaßig!
Endlich mal wieder Busfahren 😀 😀 :D!
Und was für einen: Setra S215HD mit eine kleinen V8 mit ca. 14 Litern (die genaue Zahl ist zu groß, um sie sich zu merken) Hubraum. Geil!
Ich merke, daß ich lange nicht mehr am Steuer eines wirklich großen Fahrzeugs gesessen bin… ich fahre ja doch schon ein paar Jahre nicht mehr Bus und große LKW – unser DAS fährt sich ja wie ein Wohnzimmer (nicht so langsam, aber trotzdem so entspannt).
Aber jeder Meter mit dem Ding lohnt sich! Was für ein Spaß :D.
Erstmal ausgeparkt (ja, der Holunder sollte wohl wirklich weg) drehe ich eine Runde durch die Dörfer und komme aus dem Grinsen nicht mehr raus.
Wobei: Tanken möchte ich den nicht. Wieviel hundert Liter waren das noch???
Wieder daheim parken wir das Ding dann gekonnt rückwärts (jaaa, der Holunder..) die Einfahrt rein in die Halle. Geht deutlich besser, als ich befürchtet hatte!
Siehe da, es ist Besuch gekommen.
Christa und Uwe aus Kressbronn – Ihres Zeichens Rostbekämpfer und Busrestauratöre – sind zum Grillen gekommen!
Schön, Euch beiden auch mal wieder zu treffen!
Gabi tischt köstliche Dinge und dazu auch noch ihren wunderbaren Nudelsalat auf!
Lecker!!!
Wir sitzen in netter Runde bis nach 23 Uhr, dann brechen Christa und Uwe schon wieder auf in Richtung Bodensee.
Nett wars, bis bald!!!
Da es dann doch etwas frisch wird, fallen wir auch schon bald ins Bett…
Gute Nacht!
Morgen geht's weiter nach Wildpoldsried!Read more
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- Day 3
- Thursday, July 7, 2016
- 🌧 22 °C
- Altitude: 746 m
GermanyUnteregg47°47’14” N 10°23’36” E
(Bus)fahren und Stallarbeit

Guten Morgen!
Heute geht es dann mal wieder ein Stück weiter.
Wir haben morgen Abend einen Termin in München: Bilderbuch am Tollwood.
Gabi und Christian brechen auch auf (zwischen 12 und 13 Uhr!!!) und machen sich schonmal auf den Weg zum Lipno (mit einigen kleinen Schleifen), wo wir uns ca. am Dienstag wieder treffen wollen!
Wir dümpeln nach dem Frühstück langsam los.
Danke nochmal an Gabi und Christian für die Gastfreundschaft, die tatkräftige Unterstützung und dein einen oder anderen kleinen Tritt in den Hintern (“Na, die Panels machen wir aber heute schon noch drauf, oder?”).
Nach der Abfahrt beschließen wir, noch schnell in Boos bei Schuwerks auf ein kühles Getränk vorbei zu fahren.
Grad nett…
Dann geht's weiter ins tiefe Allgäu!
Wir werden mal wieder einen Abend “Urlaub auf dem Bauernhof” machen.
Nach einer kurzen Fahrt über Land kommen wir durch Ottobeuren.
Natürlich besichtigen wir die Kirche!!!
Nein, gestellte Bilder machen wir übrigens keine!
Dann geht's weiter nach Wildpoldsried, wo wir gerade rechtzeitig zum Kuchen essen ankommen!
Wir stehen wie immer total Idyllisch auf dem Land.
Nach dem Essen wird erst mal geschafft, die Kühe melken sich schließlich nicht alleine…
Georg gießt den Garten, während ich mich mal wieder als Knecht im Stall versuche!
https://youtu.be/v89eRZER0b0
2 Tonnen Heu und etliche Melkungen später haben wir uns dann ein gscheites Veschper verdient.
Bei der Bergsicht schmeckts doch gleich noch viel besser!!!
Ich ziehe noch ein paar Kabel für den Überschussmanager der neuen Solaranlage (22 Ampère Maximum waren heute drin).
Dann gibt's noch ein Holunderlikörchen und schließlich fallen wir alle erschöpft ins Bett!
Gute Nacht!
Abfahrt Dettingen: 11.45 Uhr, 56516 km
Ankunft Wildpoldsried: 15.30 Uhr, 56585 km
Gesamt: 69 kmRead more
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- Day 4
- Friday, July 8, 2016
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 507 m
GermanyLudwigsfeld48°11’57” N 11°29’48” E
Tollwood

Guten Morgen!
Als wir heute aufwachen, werkelt Ulrike schon wieder, um uns ein leckeres Frühstück zu bereiten!
Wir können uns dieses Jahr wirklich nicht beklagen, wir werden, egal wo wir hinkommen, herzlich aufgenommen und fürstlich bewirtet!
Nach dem Frühstück brechen wir dann aber so langsam auf, heute geht's nach München!
Nett wars auch bei Euch, Familie Traut! Vielen Dank und bis bald.
Wir fahren über Marktoberdorf in Richtung Autobahn und landen nach knapp 2 Stunden gemütlicher Fahrt -einschließlich dem obligatorischen Stau auf der A99- auf dem Campingplatz “München Nord-West”.
Netter kleiner Platz, die Toilettenanlagen werden gerade umgebaut, deshalb sind die Duschen derzeit kostenlos!
Wir fallen für ein paar Stündchen ins Hitzekoma (29,8 Grad im DAF, draußen nicht viel weniger), dann geht's auch schon los nach München.
Direkt am Platz fährt ein Bus zur U3, dann noch ein paar Stationen und wir sind in der Nähe des Tollwood – Geländes.
Hier isses wie beim letzten Mal vor 2 Jahren: Heiß und staubig!
Außerdem Bumsvoll!
Aber interessant…
Wir gönnen uns im indischen Zelt einen gemischten Teller und ein paar Minuten relaxen…
Dann drehen wir ne Runde über den Platz, nachdem es inzwischen etwas kühler wird!
In der Tat, das Tollwood ist immer wieder einen Besuch wert.
Gegen halb 9 geht's dann los: Bilderbuch, eine österreichische Band, die ich mir schon lange mal anschauen wollte.
Akustisch ist das im Zelt zwar etwas eigenartig, aber das Konzert an sich ist richtig gut!!!
Danach drehen wir nochmal ne Runde über das Gelände… leerer isses nicht geworden!
Noch eine Kleinigkeit essen, dann geht's wieder zurück zum Platz!
Nett wars, machen wir wieder!!!
Morgen geht es weiter in Richtung Linz.
Gute Nacht.
Abfahrt Wildpoldsried: 56585 km
Ankunft München: 56708 km
Gesamt: 123 kmRead more
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- Day 5
- Saturday, July 9, 2016
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 252 m
AustriaTödling48°14’7” N 14°22’45” E
(Wall)fahren und Radeln

Guten Morgen!
München ist nachts einfach laut…
Ob es an den minderjährigen Hühnchen im Zelt nebenan oder am Verkehr der nahen Autobahn lag, ist im Nachhinein leider nicht mehr eindeutig festzustellen… da wir müde genug waren, war schlafen trotzdem kein Problem!
Jetzt müssen wir erstmal selber Frühstück machen… geht auch im DAF recht gut.
Dann geht's weiter in Richtung Österreich.
Wir beschließen, dieses mal nicht über Landshut und Deggendorf zu fahren, sondern von München aus direkt in Richtung Osten.
Wir wallfahren an Altötting vorbei, an Marktl (da ist wohl irgendein Papst geboren?) dann über Braunau (hier Wallfahren wir übrigens sicher nicht!) in Richtung Linz.
Klappt bis auf ein paar Kilometer eh recht gut!
Gute 3 Stunden später landen wir mal wieder in Linz, am Camping Pichlinger See.
Der Pichlinger See ist ein recht schönes Naherholungsgebiet ca. 10 km von Linz / City entfernt, der Campingplatz macht einen sehr ordentlichen Eindruck und dieses Mal regnet es sogar nicht (ganz im Gegensatz zum letzten mal, als wir 2014 hier waren).
Wir sind 10 Minuten zu früh, das Tor ist geschlossen. Ordnung muss sein ;-).
Pünktlich um 15 Uhr öffnet sich die Pforte wie von Zauberhand und wir werden eingelassen.
Nachdem wir uns platziert haben, geht's ans Werk.
Hatte ich schon erwähnt, daß wir die Fahrräder dabei haben???
Die laden wir (da wir ja jetzt doch einige Tage hier verweilen werden (dazu später mehr)) gleich mal ab!
Einer der Gründe für diese Aktion in glühender Nachmittagshitze ist: Der versch***ene Wechselrichter Marke Billigscheiß macht seit heute morgen Ärger!
Wir hatten (wie die letzten Jahre auch) das Ding in Aktion, um Kaffee aufzubrühen (ca. 1200W), die Maschine brachte aber irgendwie nur ein hohles Röcheln und eine leichte Inkontinenz zustande.
Alles was unter 1000W ist, ist kein Problem, wie ich in einer nervenzerfetzenden Versuchsreihe mit Kaffeemaschine, Heizlüfter und Föhn (sehr zum Erstaunen unserer Platznachbarn) wissenschaftlichst belege!
Bei konstanter Entnahme von ca. 1kw liegt die Batteriespannung bei ca. 12,5V, nicht darunter.
Der gschissene Wechserichter sollte bei 11,2V abschalten. Er tut dies aber, sobald er mit mehr als ca. 1kw belastet wird und schaltet die angeschlossene Last im Sekundentakt an und aus.
Grmbl.
Ich zerlege das Ding fachmännisch, entlocke ihm dabei das eine oder andere spontane Flämmchen.
Fazit der Aktion ist: Das Ding ist eigentlich Müll!
Naja, um Handys und Laptops zu laden langt das, aber mehr ist irgendwie nicht drin…
Fachleute: Ich glaube nicht, daß das an den neuen Batterien liegt (Spannung bricht definitiv nicht zusammen…)
Was könnte das noch sein???
Da die Räder eh schon entladen sind, beschließen wir, nach Linz zu fahren. Sind ja nur 10 Kilometer bis zum Zentrum…
Irgendwie sind die Menschen die uns den Weg empfohlen haben (10 km) aber diesen selbst noch nie wirklich gefahren… Wir geraten einen steilen Berg hoch, dann in den Voestalpine – Industriekomplex.
Hochinteressant, man kommt sich mit dem Rad allerdings etwas hilflos vor.
Wir landen dann doch noch in der Innenstadt und schlendern etwas durch die Gassen. Eigentlich ne nette Stadt!
Den Besuch des “Höhenrausch” vertagen wir auf morgen, da wir Hunger haben!
Wir landen (mal wieder) im “Josef”, wo ich mit meinen RaiffeisianerInnen auch schon gelegentlich beim Essen war.
Lecker!!!
Tapas als Vorspeise (links die “kleine Schweinerei”, rechts das Pilzcarpaccio), dann noch eine Kleinigkeit hinterher:
Ein “Original Josef Reindl” und Backhendlteile! Dazu ein (paar) Gläschen hausgemachtes ungefiltertes Bier.
Leute, ich kann das wirklich empfehlen!!! Wenn ihr in Linz seid, schaut rein!!! Landstr. 49.
Ja, danach sind wir Satt! Wirklich!
Dann wanken wir zurück zu den Fahrrädern, die wir am OK – Platz angekettet haben.
Der Rückweg gestaltet sich etwas unkomplizierter (aber fast genauso lang) wie der Hinweg, da ich gelegentlich in die Landkarte schaue…
Naja, die eine oder andere Herausforderung erwartet uns natürlich trotzdem ;-).
Dann gibts noch ein Getränk und eine Dusche, und danach fallen wir ins Bett.
Gute Nacht!
Abfahrt München: 56708 km, 11.30 Uhr
Ankunft Linz: 56967 km, 14.45 Uhr
Gesamt: 259 kmRead more
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- Day 6
- Sunday, July 10, 2016
- ☁️ 29 °C
- Altitude: 251 m
AustriaTödling48°14’6” N 14°22’45” E
Rumhängen und nochmal Radeln

Guten Morgen!
Ja, hier isses deutlich ruhiger als in München!
Heute gibt's wieder ein bewährtes Wochenendfrühstück aus der DAF – Küche.
Da es jetzt schon deutlich über 25 Grad hat, nehmen wir dies natürlich draußen zu uns – mit ausgefahrener Markise!
Danach tun wir, was man im Urlaub eigentlich viel öfter tun sollte: Nichts!
Wir hängen einfach so rum und lesen ein wenig.
Zwischendrin geht's dann ins Campingplatzrestaurant auf ein kühles Radler und einen Haustoast.
Hier ist heute alles vertreten, was skurril ist…
Deutsche und österreichische Dauercamper unterbieten sich im Niveau, eine Gruppe hoch amüsanter junger Leute kommt zum Essen (ich kann die Texte der Tattoos nicht wieder geben, ohne daß wir hier indiziert werden).
Der arme Kellner ist völlig gestresst. Immerhin bekommen wir aber unser Essen!
Dann geht's zum Baden in den erfrischenden See (leider keine Fotos).
Am frühen Abend ist der Schweizer neben uns verzweifelt, da er seine übervolle Klokassette (Mietmobil… “Bei der Übergabe hat der das einfach raus gezogen”) nicht aus der Halterung bekommt.
Ich helfe mit sanfter Gewalt, er drückt so lange innen am Schieber.
Plötzlich gibt die Kassette nach, was ihm innen einen eingeklemmten Finger im Abfluß und mir eine Heldenhafte Toiletten- Nothilfeverletzung beschert.
Aua!!!
Abends geht's dann mit dem Rad um den See.
Wir landen in einer netten kleinen Pizzeria direkt am Ufer.
Die Terrasse ist auch voll, die Chefin kann aber leider keine Aufgaben delegieren, deshalb ist alles etwas stressiger…
Geschmeckt hats trotzdem ;-).
Danach beenden wir unsere (immerhin ca. 5km lange) Runde um den See. Grad scheee isses!
Dann sitzen wir noch ein Stündchen draußen, es ist immer noch sehr angenehm warm!
Irgendwann treiben uns die Mücken ins Bett.
Morgen muss ich früh raus, der Urlaub ist ja für einen Tag unterbrochen… leider.
Gute Nacht!Read more
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- Day 7
- Monday, July 11, 2016 at 6:20 PM
- ☁️ 34 °C
- Altitude: 527 m
AustriaPöstlingberg48°19’26” N 14°15’33” E
Abstecher nach Wien und Linz

Guten Morgen!
Nein, heute ist kein Urlaub.
Leider hat mich meine Firma verpflichtet, zu einem meiner Meinung nach im Moment unnötigen und auch recht unerfreulichen Sitzungstermin nach Wien zu fahren.
Na, hilft ja alles nix, also geht's schon um viertel vor 7 Uhr los mit dem Taxi nach Linz und dann mit dem Zug nach Wien…
Eine langwierige Sitzung später kann ich dann gegen 16.00 Uhr schon wieder zurück fahren.
Bei der Abfahrt in Wien fängt es plötzlich an, wie aus Eimern zu gießen…
Eineinhalb Stunden später bin ich dann aber glücklicherweise wieder im brütend heißen Linz, wo mich Georg schon am Bahnhof erwartet.
Wir haben uns für heute vorgenommen, uns noch ein wenig in Linz und Umgebung umzusehen!
Erstmal geht's in Richtung Pöstlingsberg.
Hier steht am Gipfel eine Kirche, die mit einer der steilsten zahnradlosen Bahnen weit und breit zu erreichen ist!
Faszinierend…
Von oben hat man einen Superblick über Linz.
Natürlich besuchen wir die Wallfahrtskirche, natürlich zünden wir historisch bedingt ein Kerzle an.
Auf dem Weg zurück zur Bahnstation verlaufen wir uns im Pfarrgarten..
Schließlich gelangen wir aber doch auf den rechten Weg zurück.
Wir schlendern noch etwas durch Linz.Read more
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- Day 7
- Monday, July 11, 2016 at 9:34 PM
- 🌩️ 24 °C
- Altitude: 262 m
AustriaMozartkreutzung Tram Station48°18’9” N 14°17’28” E
Höhenrausch und viele Engel

Dann gehts zum OK – Platz, wo wir uns vorgenommen haben, den Linzer “Höhenrausch” zu besuchen.
Über den Sommer gibt es hier einen interessanten Parcours quer über und durch die Dachböden der Häuser des Viertels, garniert mit einem Haufen Engel und Engelsgeschichten. Faszinierend!
Zwischendrin immer wieder ein genialer Blick über Linz. Extrem viele Pools und auch den einen oder anderen Whirlpool über den Dächern kann man hier erspähen.
Wir betätigen uns noch etwas sportlich, mit (unter anderem) der Wippe sind Orgelpfeifen verbunden, auf denen man durch unterschiedliche Aktionen spielen kann.
Echt witzig, was die LinzerInnen sich hier ausgedacht haben!
Dann geht's zurück zum Campingplatz, wo wir im Super – seventies – Restaurant um halb 10 Uhr Abends wirklich noch eine selbstgemachte Pizza bekommen! Lecker…
Eine der Besucherinnen stellt die berühmte Szene von Marilyn Monroe vor dem Ventilator nach (leider oder glücklicherweise gibt es hier keine bewegten Bilder 😉 ).
Es ist aber auch echt heiß hier!!!
Ich bin nach kurzer Zeit schon wieder komplett nass vor Hitze...
Draußen geht inzwischen die Welt unter, es hat sich innerhalb von wenigen Minuten ein Gewitter gebildet, das sich gewaschen hat!
Leider kühlt es aber trotzdem nicht wirklich ab, daß wir uns gegen halb 11 bei ca. 27 Grad ins Bett bewegen.
Naja, ich wollte eigentlich noch ein paar Zeilen Blog schreiben, bin aber (und das ist mir echt noch nie passiert) vor dem Bildschirm eingeschlafen!
Gute Nacht.
Morgen geht's weiter nach Tschechien.Read more
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- Day 8
- Tuesday, July 12, 2016
- 🌧 19 °C
- Altitude: 724 m
Czech RepublicJenišov48°45’1” N 14°2’36” E
Auf nach Tschechien

Guten Morgen!
Nachdem jetzt die Arbeit für diese Woche getan ist, können wir wieder in den Urlaub starten!
Der Sommer ist ja immer noch in vollem Gange… wir haben morgens um viertel nach 9 schon 27 Grad im Schlafzimmer…
Viel zu heiß, um im Bett zu bleiben. Also frühstücken wir gleich mal (Heute ohne Foto), danach packt mich das Reisefieber!!
Gegen viertel vor 11 sind wir dann auf dem Weg nach Norden, in Richtung des Böhmerwaldes.
Unser Ziel heißt heute (mal wieder) Horní Planá am Lipno (Moldau) – Stausee.
Wir verlassen Linz auf der A7 mit einigen piepsern der Go-Box (wir sind gespannt auf die Rechnung) und noch einem netten Blick auf die Kirche, in der wir gestern waren.
Nachdem wir im letzten Ort vor der Grenze noch schnell 2 Packungen Kaffee für die Auberginen – Kaffee – Milchschaum – undwasweißichnochalles – Supermaschine gebunkert haben, sind wir nach ein paar Kilometern steil bergauf auch schon in Tschechien. Dies merkt man auch gleich an den Straßen, die sich mit dem passieren des Grenzschlagbaums schlagartig verändern.
Wir fahren am Klaster Vyšší Brod vorbei in Richtung Lipno Stausee…
Dieses mal kommen wir (erstmalig) von der Ostseite an den See… und bekommen einen wahren Kulturschock serviert:
Die Gegend im Osten des Sees hat sich komplett verändert. Die wunderbare, nahezu unberührte Landschaft wurde planiert, Bettenburgen, Luxusquatsch und diverse Marinas sind entstanden. Echt grauslig. Ich vergesse vor Schreck sogar, Fotos zu machen!!!
Glücklicherweise blieb der mittlere Teil des Sees bisher davon verschont und wir dümpeln einige Kilometer weiter schon wieder am See entlang durch die wunderbare Landschaft, die wir kennen…
Gegen halb 1 erreichen wir dann den Autocamp Jenišov.
Perfektes Timing, Gabi zieht gerade den (Fast) – Solarkuchen aus dem Backofen!
Wir feiern erstmal wiedersehen mit (von uns importierten) Kaffee aus der Auberginen – Kaffee – Milchschaum – undwasweißichnochalles – Supermaschine und frisch gebackenem Marmorkuchen. Lecker, so muss Urlaub sein :D.
Alexandra und Günther mit dem Schwabenbus sind auch schon gestern Abend eingetrudelt, so daß wir hiermit das erste Exil – Auslands – Südfraktionstreffen haben. Tolle Sache!
Ja, ihr seht richtig, ich werde alt! Zumindest, was die Nutzung unserer (seit Jahren mitgeschleppten und höchstens einmal genutzten Auffahrkeile) betrifft.
Das Terrain ist aber auch schwierig und ich möchte ja nicht mitten in der Nacht aus dem Bett fallen!!!
Und so parken wir zur großen Freude aller auf den guten gelben Keilen ein und stehen somit wenigstens halbwegs gerade!
Alles Banausen hier ;-). Na, wenigstens brauchen wir keinen Stromanschluß :p .
Endlich mal keine Termine, sondern einfach rumgammeln, Abends geht's dann ins Restaurant am Platz.
Ja, wir haben teils Jacken an! Leider hat sich Nachmittag das Wetter etwas verschlechtert und es regnet teilweise recht ordentlich!
Naja, gehört zum Camping wohl irgendwie dazu!
Wir lassen uns das Essen trotzdem schmecken (und den Nachtisch erst).
Jedes mal wieder gut!
Nach dem Essen gesellen sich die Busschwaben noch auf ein Bierchen zu uns, dann zieht es uns wieder runter auf den Platz, wo wir den Abend noch mit einem leckeren Gläschen Ramazotti (ein typisch tschechischer Kräuterschnaps) beenden!
Wir sind mal wieder froh um die gute Markise, denn es regnet immer mal wieder ein wenig!
Nett wars, gute Nacht!
Abfahrt Linz: 10.45 Uhr, 56967 km
Ankunft Horní Planá: 12.30 Uhr, 57056 km
Gesamt: 89 kmRead more
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- Day 9
- Wednesday, July 13, 2016 at 1:26 PM
- ☁️ 18 °C
- Altitude: 727 m
Czech Republic[Nová Pec] outlook p.48°47’20” N 13°57’6” E
Radeln a.k.a. "das Wetter kann uns mal"

Guten morgen!
Dafür, daß es heute Dauerregen soll, ist das Wetter eh ganz gut!
Wir frühstücken natürlich draußen im Regen in der Sonne.
Dann die große Frage, “Was tun wir denn an so einem schrecklich verregneten Tag???”
Na, radeln natürlich!
Wir sind uns eigentlich nicht so schlüssig, wo wir hin fahren wollen, also radeln wir erstmal los…
In Horní Planá geraten wir auf die Fähre, an der wir mit dem DAF schon mal gescheitert sind… Dieses mal haben wir aber Erfolg!
Kurz vor der Abfahrt verdunkelt sich dann die Sonne, ein gewaltiger Tatra – Heu – LKW bringt die Fähre zum beben. Das Ding fährt mal eben mit Schwung auf die Fähre, die sich mal eben um einen guten halben Meter absenkt und schließlich knapp über der Wasseroberfläche liegt. Faszinierend…
Naja, mit dem Tank wäre der Spaß in Deutschland von kurzer Dauer…
Es geht aber alles gut und wir radeln schließlich am anderen Seeufer weiter in Richtung Westen.
Blöderweise ist mein Akku fast leer, ich muss also Energie sparen und schleppe mich den Berg rauf.
… kein Problem für Christian, der pfeilschnell an mir vorbei schießt:
https://youtu.be/ersET26G_WE
Tja, ich hab wenigstens Zeit, die Landschaft zu genießen ;-).
Kurz vor der Brücke, die uns wieder an unser Ufer zurück führt, kommt dann endlich eine Kneipe.
Na, den Stopp haben wir uns jetzt auch redlich verdient!
Es gibt ne kalte Cola und ein Apfelschorle für die lieben Kleinen, ein Radler für mich. Oder soll ich doch lieber eine Scheibe vom geschnittenen Bier nehmen? Wer weiß…
Dazu veschpern wir einen eingelegten Camembert, einen Presssack und einen Palatschinken.
Frisch gestärkt geht es am Ufer entlang wieder in Richtung Campingplatz.
Nach (einem kleinen Umweg) einer kleinen Abkürzung durch die Büsche und über die Bahngleise machen wir noch einen kleinen Stopp am Supermarkt, unsere Vorräte auffüllen.
Nach ca. 24 km landen wir dann schließlich wieder am Campingplatz. Und siehe da, keinen Moment zu früh, denn kurz darauf fängt es wirklich zu regnen an.Read more
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- Day 9
- Wednesday, July 13, 2016 at 9:22 PM
- 🌧 13 °C
- Altitude: 724 m
Czech RepublicJenišov48°45’1” N 14°2’36” E
Grillen und baden (a.k.a. ... eh klar)

Na, der Regen kann uns vom grillen jetzt auch nicht mehr abhalten!
Gabi und Christian machen Feuer. Gabi bewirft Christian erstmal mit ein paar Scheiten Holz, nachdem er selbige vermeintlich unkoordiniert auf den perfekt geplante anfeuer – Schichtbau verteilt hat.
Der Erfolg gibt ihr recht! Kurze Zeit später haben wir ein nettes Grillfeuer mit schöner Glut, die sich auch vom Regen nicht beeindrucken lässt.
Ach ja, übrigens: Außen – Bierzapfanlage kann jeder! Wir haben hier unsere super Grillrost – Automatik – Reinigungsanlage in Betrieb genommen (animierte Bilder folgen) eventuell
Alexandra und Günther scheinen heute etwas zu frieren. Komisch eigentlich…
Nach kurzem ist das Grillgut fertig. Sogar “Medium” oder “Durch” kann man wählen, je nachdem, wie man die Wurscht dreht. Toll!
Was wollen wir mehr!!
Mit weniger luxuriösen Problemen schlagen sich heute unsere Platznachbarn rum...
Nachdem die beiden gestern schon fluchtartig gegen 22 Uhr ihr Zelt von der unteren Wiese nach oben verlagert hatten, wollten sie heute eigentlich nur schnell ihre feuchten Schlafsäcke waschen und trocken. Blöd allerdings, daß der Trockner nicht geht. Dies bemerken sie allerdings erst, als die Schlafsäcke schon aus der Waschmaschine kommen…
Leider ist der Campingplatzbetreiber etwas unflexibel in dieser Geschichte. Nach einer Diskussion möchte die Chefin den beiden das Geld für die Wäsche zurück geben. Problematisch ist allerdings, daß dies nicht das Hauptproblem ist… die beiden haben schlichtweg keine trockenen Schlafsäcke.
Die beiden leihen sich bei uns ein paar Decken aus, wollen aber trotzdem noch versuchen, auf dem nächsten Campingplatz ihre Schlafsäcke zu trocknen und radeln nach 22 Uhr irgendwann los… Wir sind gespannt, wie das noch ausgeht!
Getreu unserem Motto “Das Wetter kann uns mal” gehen Gabi und ich planmäßig auch noch zum Baden in den Lipno – Stausee.
Wenn man erstmal drin ist, ist es saumäßig Angenehm!!!
Dann noch ein Bierchen und gegen 23 Uhr geht's dann schließlich ins Bettchen!
Morgen geht's leider schon wieder in Richtung Deutschland, da wir am Freitag in Denkendorf erwartet werden.
Gute Nacht!Read more
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- Day 10
- Thursday, July 14, 2016
- 🌧 14 °C
- Altitude: 512 m
GermanySulzemoos48°16’53” N 11°15’26” E
Kreuz und Quer nach Westen

Guten Morgen!
Während wir aufstehen, brechen Alex und Günther schon auf. Wir treffen die beiden ja eh schon morgen wieder… Gute Fahrt nach Hause und nach Denkendorf euch beiden!
Wir frühstücken erstmal.
Es gibt echt Leute, die behaupten, daß es kalt ist! Oder gar regnet…
Gabi und ich können das irgendwie nicht nachvollziehen.
Leute, es ist Sommer ;-). Wärt ihr gestern mit uns zum Baden gegangen, würdet ihr heute nicht frieren… oder so.
Nach dem Frühstück brechen wir dann relativ bald auf. Die Wiese ist inzwischen doch etwas feucht geworden…
Wir pfeifen mit Auberginen – Warpgeschwindigkeit immer Luftlinie in Richtung Westen.
Äääähm, Luftlinie… Christian macht zwischendurch immer mal wieder ein kleines Schläfchen und überhört gelegentlich die (höchstwahrscheinlich ziemlich eindeutigen) Anweisungen des Navi…
Macht nix. Passau ist eh immer wieder schön und auch die Ortsdurchfahrt von Deggendorf macht einen recht netten Eindruck auf uns. Außerdem haben wir ja Urlaub und deshalb alle Zeit der Welt!
Trotzdem landen wir nach einigen Stunden erfolgreich auf dem Stellplatz in Sulzemoos.
Leider stapelt sich dort der Plastikmüll und wir finden deshalb keinen Platz.
Eine nette schweiz- / rottweilerische Schweizerin macht uns aber darauf aufmerksam, daß es ein paar Meter weiter hinten einige idyllische LKW – Parkplätze gibt.
Na, die schauen wir uns doch gleich mal an und gelangen so zu unserem beinahe idyllischsten Stellplatz in diesem Urlaub!
Nach dem Einparken helle Aufregung! Ein Ortsansässiges Tier wurde durch die kürzlich beendeten Baggerarbeiten von seiner Familie getrennt und irrt hilflos durch die Gegend!
Ich arbeite gleich mal an meinem Karma und führe das liebe kleine (hoffentlich) erfolgreich in den Schoß der Familie zurück.
Kurze Zeit später steht ein Monteur der nahen Firma bei uns und interessiert sich für die Fahrzeuge (er schaut dann auch gleich mal in den Bus rein und stellt fest “Na, das ist natürlich schon was anderes als die da hinten […auf dem Womo – Stellplatz…]”.
Klar doch!!!
Da wir so langsam hungrig werden, fragen wir ihn gleich mal nach einem Restaurant in der Nähe (denn das goldene “M” – spei – Restaurant wollen wir um jeden Preis vermeiden).
Er ist sich seiner Sache nicht wirklich sicher, kommt aber nach ein paar Minuten zurück und hat einige Empfehlungen für uns erfragt. Nett!
Leider haben wir in der Zwischenzeit schon einen Pizzaservice gefunden. Der arme Lieferant verzweifelt zwar fast an der Adressangabe, aber nach einem Telefonat und einigem Winken die Straße entlang findet er uns!
Natürlich lassen wir uns die Pizza draußen schmecken, zusammen mit dem Lambrusco aufs Haus!
Wir nehmen noch den einen oder anderen Schluck zu uns und beobachten den faszinierenden Sonnenuntergang.
Neben uns wohnt noch ein LKW-Fahrer , dieser kommt irgendwann vorbei und fragt, ob es uns stört, wenn er morgen gegen 4 Uhr früh losfährt.
Wir diskutieren kurz, ob er sein Fahrzeug nicht um die nächste Ecke schieben möchte, kommen dann aber aus wirbelsäulentechnischen Gründen wieder davon ab.
Nö, stört natürlich nicht!!!
Da es Abends dann doch frisch wird, und wir morgen einen langen Tag vor uns haben, geht es heute mal etwas früher ins Bett.
Gute Nacht!
Abfahrt Horní Planá: 11:00 Uhr, 57056 km
Ankunft Sulzemoos: 17:30 Uhr, 57365 km
Gesamt: 309 km
Getankt Kurz vor der Grenze, 83 l für 83 gradlinige EuroRead more
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- Day 11
- Friday, July 15, 2016 at 10:53 PM
- ☁️ 9 °C
- Altitude: 517 m
GermanyScheppacher Forst48°24’3” N 10°32’22” E
FEUER AN BORD!!!!

Guten Morgen!
Nach einer ruhigen Nacht in unserem Idyll mache ich mich erstmal auf die Suche nach dem im Stellplatzführer angekündigten WC, welches sich hier irgendwo im mehrere tausend Quadratmeter großen Areal von “Der Freistaat” befinden sollte… Nach einem Marsch von ca. einer dreiviertel Stunde finde ich dies dann auch…
Dann gibt's erstmal Frühstück und schließlich machen wir uns bereit, den Rest des Wegs nach Denkendorf zu Bärbel und Frank anzutreten.
Bärbel hat ja schließlich heute Geburtstag: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH VON UNS ALLEN, LIEBE BÄRBEL!
Wir fahren wieder auf die A8 in Richtung Stuttgart.
Eigentlich ist alles wie immer, plötzlich ziehen Gabi und Christian den Berg rauf davon.
Heeeee! Ich kann das kaum glauben, die letzten Tage waren wir eigentlich immer zumindest gleichwertig von der Leistung am Berg.
Und warum sollte Christian es plötzlich eilig haben ;-).
Ja, hier geht's ja auch wirklich steil aufwärts!
Ich gehe mal davon aus, daß der Geruch von heißer Bremse von den Fahrzeugen kommt, die in die andere Fahrtrichtung den Berg runter kommen…
Irgendwie kommt mir das ganze aber komisch vor.
Kurz darauf wird uns klar: Neeee, hier geht es abwärts, nicht steil bergauf!
Bei Kilometer 87,5 halten wir an einer Betriebsausfahrt an.
Ich steige aus und sehe plötzlich unter mir Flammen aus der Felge schlagen.
Ich brülle quer durchs Auto: WASSER, hier brennts!
Georg reagiert prompt, wirft mir unseren Trinkwasserkanister rüber und sieht in dem Augenblick, daß es auch auf seiner Seite brennt!
Verdammte Scheiße!
Wir löschen erstmal die brennenden Bremsen und machen uns dann auf die Suche nach der möglichen Ursache.
Glücklicherweise stehen wir in dieser Behelfsausfahrt, so können wir einfach ein paar Meter rückwärts von der Autobahn weg fahren…
Aus einem unserer Bremsumsetzer (Druckluft auf Bremsflüssigkeit) sprudelt die Bremsflüssigkeit nur so heraus.
Was könnte das sein.
Wir wissen uns nicht wirklich zu helfen und rufen beim ACAD an (bei dem wir ja kein Mitglied mehr sind).
Für einen Schnäppchenpreis von 8 Euro vermittelt uns der ACAD nach den üblichen dämlichen Rückfragen (aha, Wohnmobil. Wie, über 3,5 Tonnen. Ein LKW, sind sie sicher, daß das stimmt???…) einen großen Abschlepper.
Wir warten erstmal eine knappe Stunde (Stundenpreis des Abschleppers sind übrigens 240 Euro zzgl. MwSt.).
Na, das wäre auch zu schön gewesen, wenn mal gar nichts passiert wäre…
Nach einer Weile kommt der Abschlepper, bockt den guten DAF auf und bringt uns nach Aichach in eine DAF – Werkstatt.
Hier das übliche Spiel: das Alter von 15 Jahren scheint bei LKW ein biblisches zu sein. Alle sind verwundert, daß es so Dinger überhaupt noch gibt. Hallooo? Wir sprechen hier von Baujahr 2000!!!
Auf dem Hof der Werkstatt werden wir schon von Sputnik und Familie erwartet, die sofort nach unserem Hilferuf die Reiseroute geändert haben, um uns wenn notwendig im Bus mitzunehmen.
DANKE nochmal ganz offiziell für die moralische Unterstützung!!!
Leider ist kein Fehler zu finden!
Der Abschlepper nimmt uns vom Haken, da wir keine 900 Euro in Bar bei uns haben, nimmt er meinen Ausweis mit nach Augsburg, den können wir uns in der Zentrale wieder abholen…
DAF baut uns die Kardanwelle wieder ein, ich darf dann noch schnell den Bremsenprüfstand benutzen, um die Funktion der Bremsen zu testen. Etwas lasch, aber eigentlich nicht schlecht!
Wir beschließen, langsam weiter zu fahren und zu sehen, wie sich das entwickelt.
Helmar schiebt uns die komplette Strecke vor sich her… jaja, langsam. Scho recht ;-).
Gegen 19 Uhr landen wir dann letztendlich doch noch erfolgreich in Denkendorf!
Gabi und Christian haben und Stilecht einen Platz frei gehalten. Danke!
Erstmal ein Bier. Und was zu essen!!!
Gabi & Christian, Katja & Michael, Frank & Bärbel, Alexandra & Günther und noch ein paar andere sind schon da.
Nach langem sehen wir endlich auch mal Christine wieder, die wir ja jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr getroffen haben!
Der Abend entwickelt sich im Vergleich zu dem, was uns heute schon alles passiert ist, sehr erfreulich!
Gegen Mitternacht gebe ich noch eine kurze Audienz, anschließend dann der “Vergleich der Schwangerschaftsbäuche”...
… wie doch die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert!
Wir stehen bis weit nach Mitternacht an der Feuertonne und lassen die Wanten knarren (Insider wissen, von was ich spreche).
Grad nett isses!!!
Kurz nach 3 Uhr falle ich dann ins Bett.
Gute Nacht!
Abfahrt Sulzemoos: gegen 11 Uhr, 57365 km
Ankunft Denkendorf: nach 20 Uhr, 57590 km
Gesamt: 225 km (nur die, die wir auf eigener Achse gefahren sind)
Superspaßige Abschleppaktion für pfiffige 963 Euro (868 Abschlepper + 95 DAF – Werkstatt)Read more
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- Day 12
- Saturday, July 16, 2016
- ☀️ 21 °C
- Altitude: 283 m
GermanyDenkendorf48°41’45” N 9°19’59” E
Audienz an der "Moldau(?)"

Guten Morgen!
Den ersten Schreck über den gestrigen Tag haben wir gut verdaut…
Also erstmal Frühstücken!
Nach dem Frühstück gibts Weiswürscht… zum Frühstück 😀 .
Lecker!!!
Dann gammeln wir den Tag über so rum…
King Daffy I gibt noch ein paar Audienzen an dem Fluß, den wir spontan zur Moldau machen, denn der wahre Name bleibt uns lange unbekannt, als ihm das Zepter wieder in die Hände fällt, außerdem spannen wir noch ein paar Kabel quer durch den DAF, um endlich den 24V – Anschluß im kleinen Elektroraum zu realisieren… wird scho!
Wir haben inzwischen auch eine These zu unserem Problem von gestern:
Entweder eine der Bremsbacken hat nicht mehr ganz aufgemacht, oder der Umsetzerzylinder für die Vorderachse.
Dadurch wurden die Beläge heiß und die Bremsflüssigkeit im Vorderen Kreis hat sich erhitzt (womöglich war sie alt -> Siedepunkt niedriger als normal).
Als wir dann an der Autobahn gestoppt hatten führte eines zum anderen und die Bremsflüssigleit kochte restlos über und drückte durch den Umsetzerzylinder nach außen.
Dies würde auch erklären, warum die Bremse bei DAF dann recht ordentlich gleichmäßig zog, aber viel zu lasch war!
Naja, wir werden dem Problem noch auf den Grund gehen!
Abends gibt's dann die große Grillparty mit Freunden und Verwandten der Geburtstagskinder.
Wir genehmigen uns noch das eine oder andere Bierchen und sitzen wieder bis lange nach Mitternacht!
Gute Nacht!
Morgen geht's schon wieder weiter in Richtung Bodensee…Read more
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- Day 13
- Sunday, July 17, 2016
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 540 m
GermanyDettingen an der Iller48°6’11” N 10°6’58” E
Konvoi nach Dettingen

Guten Morgen!
Heute ist ja leider schon wieder Abfahrtstag… schön wars!
Liebe Bärbel, lieber Frank, wir kommen wieder, wenn wir dürfen 😉 !
Aber zuerst… richtig: Frühstück!
Dann gammeln wir noch ein paar Stunden in der Sonne rum.
Plötzlich kommt allerdings Aufbruchstimmung auf, als Günther King Daffy I’s Zepter missbraucht, um sein Ofenrohr durchzuputzen. Unverschämtheit!
Auch Georg lässt sich von der Betriebsamkeit anstecken und teilt unsere mitgeführten Gegenstände in das bewährte “Haufenprinzip” ein…
Nach Mittag geht's dann los…
Unser Konvoi ist noch etwas länger geworden, da uns Helmar mit Familie noch bis Dettingen begleitet, um noch ein paar Hütchen abzuholen, eine Pizza zu essen und den Setra anzuschauen.
Wir fahren die A8 gen Osten, von einem Stau in den nächsten… Naja, Ferienzeit ist Reisezeit!
Christian macht einen eleganten Schlenker durch die ulmer Umweltzone, welche wir komplett ignorieren (Jaaaaaaa, außer dir hat hier keiner ein H – Kennzeichen 😉 ).
Irgendwann kommen wir dann doch noch in Dettingen an.
Helmar macht gleich mal ein paar Fotos von allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist…
Inzwischen hat sich hier ja auch wirklich ein beeindruckender Haufen Schwerfahrzeuge versammelt ;-).
Jetzt gibt's erstmal ne Pizza!
Danach verabschieden sich Helmar und Familie – sie haben ja noch einen weiten Weg vor sich 😀 .
Eigentlich wollte ich ja noch die Regale hinten in der Werkstatt einbauen. Aber es ist einfach zu heiß!
Deshalb gibt's jetzt erstmal nen Eiskaffee!
… trotzdem muss am Abend das Feuerchen sein!
Gabis Tochter Jessy macht uns den Feuerteufel und schichtet wieder mal ein akkurates Lagerfeuer auf, welches einige Stunden und einige Katalogverbrennungen später allerdings nicht wieder zu erkennen ist (glücklicherweise hab ich keine Fotos von der sauerei gemacht).
Die Katz ist auf jeden Fall begeistert und nimmt ihren Platz im Blumentopf ein...
Nach Mitternacht fallen wir dann ins Bett.
Gute Nacht!
Morgen geht's ja leider schon wieder in Richtung Heimat…
Abfahrt Denkendorf: 12.30 Uhr, 57590 km
Ankunft Dettingen: Einige Staus später, 57710 km
Gesamt: 120 kmRead more
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- Day 14
- Monday, July 18, 2016
- ☀️ 24 °C
- Altitude: 597 m
GermanyOpfenbach47°37’38” N 9°50’5” E
Zurück nach Hause

Guten Morgen!
Heute steht der Heimweg an!
Aber erstmal gibts ein (wie immer) hervorragendes Frühstück neben dem Schwimmteich.
Apropos Schwimmteich… der ist ja im Moment leider aufgrund eines Wasserverlustes außer Betrieb.
Na, das wäre doch gelacht, wenn wir das nicht mal eben lösen könnten.
Zum leer pumpen müssen allerdings erstmal hunderte Frösche und Molche in Sicherheit gebracht werden, was sich als ziemlich aufregend herausstellt…
Irgendwann geben wir aber trotzdem auf, denn der Grundwasserspiegel ist im Moment einfach zu hoch und drückt immer mehr Wasser ins Becken. So wird das nix!
Müssen wir halt doch ungebadet heim fahren.
Schade eigentlich… holen wir nach.
Nach Mittag brechen wir dann auf in Richtung Lindau.
Gabi und Christian, danke für alles und bis bald!
Nett wars mit Euch, das wiederholen wir!
Nach kurzer Fahrt erreichen wir Wangen, wo wir wie gewöhnlich auf dem Wohnmobilstellplatz entsorgen.
Da Heute Wochentag ist, machen wir noch einen Abstecher zur Werkstatt unseres Vertrauens.
“Ok, gleich bringen, dann schauen wir uns das mit den Bremsen an”!
Super!
Wir laden noch schnell unsere Sachen um und stellen den DAF gleich bei Schneider Opfenbach in die Halle.
Wir sind gespannt!!!
Dann geht's heim nach Lindau.
Es war mal wieder schön und vor allem sehr entspannend (wenn man mal von meinem Arbeitstag und dem Bremsenproblem absieht).
Machen wir wieder!!!
Bis bald.
Abfahrt Dettingen: 13 Uhr, 57710 km
Ankunft Maria Thann: ca. 16 Uhr, 57787 km
Gesamt: 77 km
Gesamt Sommerurlaub 2016: 1338 km (fast) ohne ProblemeRead more