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September 2020

Herbsturlaub 2020

Wir müssen endlich mal wieder raus...
2 Wochen haben wir Zeit, die nutzen wir natürlich :-)
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  • Trip start
    September 6, 2020

    Auf in's Taubertal

    September 6, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Hurra, heute geht es endlich mal wieder für 2 Wochen los.

    Natürlich stellt sich auch für uns im Sommer 2020 die Frage: Wohin will man denn dieses Jahr groß fahren???
    Wir haben uns fest vorgenommen, daß es auch in Deutschland viel zu entdecken gibt.

    Blöderweise konnten wir nicht wie üblich am Freitag in den Urlaub starten, also geht’s dieses Mal am Sonntag los…

    Wo genau es uns hin treibt, können wir allerdings noch nicht sagen 😉

    Gegen Mittag geht’s endlich los, auf zur Halle, einpacken und ab auf die Autobahn.
    Wir haben Rothenburg ob der Tauber zum heutigen Tagesziel bestimmt.
    Ich war ja schon mal dort, aber leider nur sehr kurz – also wollen wir uns die Stadt mal etwas ausführlicher anschauen.

    Seit unserer Motorrevision hat sich 100 als sehr angenehme Reisegeschwindigkeit erwiesen 😍.

    Nach einigen Staus auf der A7 (habe ich schon erwähnt, daß die A7 nicht nur aufgrund ihres schlechten Zustands zu einer der schlimmsten Autobahnen Deutschlands geworden ist???) landen wir dann in Rothenburg. Schnell zum P1 – hmm, oder doch zum P2 – Na, der schönste soll ja eigentlich der P3 sein.
    Na toll. auch hier: Alles voll mit Campern, die jeden Fleck auf den für Reisemobile zugelassenen Parkplätzen mehr oder weniger Platzsparend und teilweise wirklich recht Hirnlos füllen.

    Also doch wieder zum P1. Wir spielen heute mal die “eigentlich sind wir doch ein Reisebus” Karte aus und landen direkt am Eingang zur Bastei, sogar mit öffentlicher Toilette fast direkt vor der Bustüre. Praktisch!

    Noch kurz durchatmen, dann geht’s ab in die City!

    Rothenburg wurde uns ja als touristisch völlig überlaufene Megarennstrecke geschildert, umso positiver dann heute die Überraschung: Hier ist sehr wenig los und es ist echt nett!

    Nachdem wir die Altstadt besichtigt haben, gibt es noch ein lecker fränkisches Abendessen: Das Schäufele lassen wir uns schmecken!

    Dann schnell zurück zum Bus und ab ins Bett.
    Morgen geht es weiter in Richtung Norden.
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  • Vom Taubertal an die Kinzig

    September 7, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Guten Morgen!

    Die erste Nacht im Bus ist ja immer etwas gewöhnungsbedürftig, aber zumindest war es heute Nacht sehr ruhig (der Abend hatte ja anderes erwarten lassen, aber die Dorfjugend hatte dann erstaunlich früh genug vom rumlungern auf dem Parkplatz 😉 ).

    Heute gibt es erst mal ein Chefmäßiges Frühstück, dann brechen wir auf.
    Wir haben beschlossen, mal wieder nach Gelnhausen zu fahren, und Marianne und Larissa zu besuchen (eifrige Leser*innen kenne die beiden ja schon aus dem Jahr 2018).

    Da wir Zeit (und erstmal genug von der A7) haben, fahren wir heute über Land.
    Es geht von Rothenburg durchs liebliche Taubertal, durch Würzburg, dann ein Stück den Main entlang, schließlich an Wirtshaus und Spukschloss im Spessart vorbei kreuz und quer durch denselben – hatten wir schon erwähnt, daß MAN Schneider bei der Motorrevision echt gute Arbeit geleistet haben 😉 Das macht richtig Spaß und der Bus zieht den Berg hoch, als ob das alles Kleinigkeiten wären. Toll!

    Schließlich landen wir in Gelnhausen an unserem bewährten Stellplatz direkt an der Kinzig.
    Jetzt erst mal ein kleines Päuschen.

    Bevor Marianne und Larissa zu uns stoßen schauen wir uns dann den direkt am Parkplatz gelegenen und in der Tat sehr beeindruckenden alten jüdischen Friedhof an.

    Dieser ist (wie übrigens auch der Rest der Stadt) sehr geschichtsträchtig. Marianne gibt uns hier während der in den nächsten Stunden folgenden Führung durch die Gegend einige sehr interessante Einblicke!!
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  • Führung durch Gelnhausen

    September 7, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Marianne gibt uns während der in den nächsten Stunden folgenden Führung durch die Gegend einige sehr interessante Einblicke!!

    Zuerst machen wir einen kleinen Abstecher zu Engelbert Strauß, dann gibt es ein leckeres Eis direkt am Teich.

    Weiter geht die Führung durch die Stadt auf den Spuren Barbarossas.

    Abschließend machen wir noch eine kleine Wanderung durch die Wälder südlich von Gelnhausen – mit teilweise atemberaubendem Blick auf die Stadt und noch viel weiter – leider ist es heute etwas dunstig, sonst würde man bis Frankfurt sehen.

    Abends dann machen wir es und bei unseren Gastgeberinnen gemütlich, es gibt eine köstliche selbstgemachte Lasagne.

    Spät dann geht es zurück zum Bus und relativ schnell ab ins Bett.
    Toll war’s, vielen Dank!
    Morgen geht es weite in Richtung Frankfurt.

    Gute Nacht!
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  • Weiter nach Frankfurt

    September 8, 2020 in Germany ⋅ 🌙 24 °C

    Guten Morgen,

    auch heute war die Nacht wieder erschreckend ruhig. Obwohl wir auf dem Parkplatz stehen, den die Schüler der angrenzenden Schule nutzen können wir ausschlafen :-).

    Nach einem kurzen Frühstück beschließen wir, heute wieder von der Kinzig an den Main zu wechseln – Frankfurt soll heute das Ziel sein.

    Wir fahren wieder größtenteils über Land, mit einigen Kilometern Autobahn.
    Plötzlich stehen wir mitten in Offenbach (die, ähm, Umweltzone Frankfurts beginnt ja erst weiter drinnen, oder??).
    Das ging jetzt aber schnell. Ein paar Kilometer weiter sind wir dann schon in Frankfurt.

    Lange haben wir überlegt, die Crew des Grünen Wunders hat uns auch einen Busparkplatz empfohlen, wo wir zumindest tagsüber stehen bleiben können. Nach langem hin und her entscheiden wir uns dann aber doch für einen etwas abgelegeneren Platz (eigentlich wollten wir ja am Main stehen)… Wir landen am Friedhof, genauer gesagt am Waldfriedhof (genauere Koordinaten können wir aus Datenschutzgründen leider nicht zur Verfügung stellen – auch empfehlen können wir Euch diesen Platz leider nicht 😉 ).

    So schön im Grünen standen wir schon lange nicht mehr… wir lassen dies erstmal auf uns wirken, dann drehen wir eine Runde über den sehr schönen Waldfriedhof.

    Der Vorteil dieses Platzes ist, daß zumindest keine größeren nächtlichen Partys in der Nachbarschaft zu erwarten sind – wir lassen uns überraschen.
    Hier kommen wirklich nur vereinzelt etwas irritierte Biker und Jogger vorbei…

    Was mich allerdings etwas irritiert: Im Mülleimer vor dem Friedhof liegt die Fernbedienung eines Pflegebetts – was soll man dazu sagen 😉 ?
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  • Nachmittag in der Geisterstadt Frankfurt

    September 8, 2020 in Germany ⋅ 🌙 25 °C

    Nach kurzer Verwunderung über den Inhalt des Mülleimers fahren wir dann mit dem Bus in die Stadt (leider fährt dieser, da der Friedhof um 17:00 Uhr schließt, um 17:11 Uhr das letzte Mal dorthin, so daß wir für den Rückweg einen kleinen Fußmarsch einplanen müssen).

    Frankfurt, die Öffentlichen Verkehrsmittel und auch der Rest der Stadt sind nahezu gespenstisch leer.
    Sehr praktisch, wenn man Abstand halten möchte!

    Wir laufen am Main entlang, genießen einen Eiskaffee an der Promenade, dann geht’s etwas durch die Stadt – letztes Mal waren die Kneipen hier voller Banker – treue Leser:innen mögen sich noch an unseren letzten Besuch 2012 erinnern.

    Auch vor der Börse herrscht gähnende Leere. Man könnte fast schon Angst bekommen.

    Dieses Mal schaffen wir es endlich, unser Abendessen in einem Restaurant zu uns zu nehmen, in das ich schon immer mal wollte.
    CoA Wok & Bowls, inzwischen im MyZeil Einkaufszentrum. Mehr dazu gibt es im Frankfurt – Beitrag von 2012 zu lesen.

    Der Eigentümer hat inzwischen zwar gewechselt, das Essen schmeckt aber trotzdem hervorragend (auch wenn das Ambiente am alten Standort meiner Meinung nach besser war). Wenn ihr mal nett und unkompliziert asiatisch essen gehen wollt, könnt ihr das mal ausprobieren…

    Anschließend geht’s dann wieder mit Geister – U- Bahn und S – Bahn in Richtung Friedhof, die letzten km laufen wir dann – tut uns nach dem Essen eh gut ;-).

    Das war Frankfurt 2020.
    Morgen geht es mal wieder nach Koblenz, hier wollen wir mal eine oder zwei Nächte am Stellplatz gegenüber des Deutschen Ecks verbringen, anschließend werden wir dann wohl wieder unserem Muster der letzten Tage folgen, und etwas durchs Moseltal fahren. Mal sehen…

    Ach ja, hatte ich erwähnt, daß wir den verf***ten Kühlschrank wieder ein bis zweimal am Tag neu starten müssen? Das wird ein Nachspiel haben – ich möchte mich aber eigentlich nicht im Urlaub darüber ärgern!

    Gute Nacht!
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  • Main – Rhein – Mosel

    September 9, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Guten Morgen,

    auch wenn wir gestern Abend etwas skeptisch waren, wir haben auf unserem geheimen Stellplatz am Friedhof echt perfekt geschlafen.
    Etwas eigenartig: Gegen halb 8 Uhr morgens trägt ein Herr einen sehr großen Hund außen an unserem Schlafzimmer vorbei zum Auto – vermutlich hatte dieser Angst vor den beiden Herren mit den Laubbläsern, die pflichtbewusst ihren Dienst auf dem Parkplatz verrichteten.

    Na gut, man muss ja nicht immer bis 9:00 Uhr schlafen…
    Erstmal Frühstück, dann machen wir noch eine kleine Runde über den Friedhof.

    Heute ist das durch einige verteilte Sprinkleranlagen eine teilweise recht sportliche Angelegenheit.

    Dann geht’s auch schon los: Heute fahren wir weiter nach Koblenz.
    Wir überqueren den Taunus, teilweise ist das so steil, daß wir in den dritten Gang zurück schalten müssen – das sind wir gar nicht mehr gewohnt ;-).

    Trotzdem sehr schön – man sieht einfach mehr, wenn man sich Zeit nimmt für die Strecke

    Unser persönliches Highlight: Stau mitten in einer mittelgroßen Stadt, deren Namen mir leider entfallen ist (war es Wiesbaden?).
    Nach einer Ewigkeit kommen wir an die Wurzel des Staus: Eine Ampel, die nach 4 Sekunden grün wieder für einige Minuten auf Rot springt – und das mitten auf der Hauptstraße.

    https://youtu.be/_W8n-3bCAJw?feature=shared
    Faszinierend…

    Nach einer Weile sind wir dann (nach einem kleine Tankstopp irgendwo auf dem Berg) in Koblenz.
    Der Knaus Campingpark ist (um es mal einfach zu sagen) Bumsvoll!
    Wir warten am Eingang, bis wir zur Rezeption können, die freundliche Dame bietet uns -nachdem sie den Bus kurz ungläubig gemustert hat- zwei Plätze zur Auswahl.
    Das klappt alles recht ordentlich. Einige Zeit später stehen wir dann am Platz.

    Sehr ungewohnt, so komplett umgeben von Campern… Wir merken mal wieder, warum wir eigentlich ganz gerne das Landvergnügen nutzen – oder am Waldfriedhof stehen ;-). Da ist es einfach nicht so voll und hektisch.

    Jetzt sind wir aber erstmal da und bleiben auch für zwei (mit knapp 45 Euro pro Nacht relativ teure) Nächte!

    Wir schauen gleich mal vor ans Wasser. Standorttechnisch ist der Platz ja wirklich ein Hit, ist er doch direkt an Rhein, Mosel und dem Deutschen Eck gelegen.

    Den Baum, der mitten auf unserem Stellplatz steht, verbuchen wir als “Natur”. Dann eben ohne Markise ;-).

    Dann gehen wir noch kurz ein paar Kleinigkeiten einkaufen, leider kein Auchan in der Nähe, müssen wir uns also mit dem N*tto begnügen…

    Nach einer kurzen Entsorgungs- und Umparkaktion steht dann eine kleine Baustelle an (habe ich erwähnt, daß ich meinen Multimaster echt toll finde): Wir haben ja unter der Esstischbank einen zweiten Frischwassertank – wofür auch immer.
    Der muss weg, weil er einen der für uns wichtigsten Stauräume blockiert und wir ihn sicher niemals benutzen werden.
    Leider ist die Bank so blöd um den Tank herum gebaut, daß man entweder die Bank komplett demolieren muss – oder eben den Tank ;-).

    Wir entscheiden uns für zweiteres und siehe da, nach einer viertel Stunde ist der Stauraum frei. Toll!

    Der Nachmittag verläuft ansonsten ziemlich unspektakulär, am Abend dann geht’s ins campingplatzeigene Bistro Rhein Mosel Blick.

    Ja, hier kann man wirklich für einen vernünftigen Preis sehr gut essen!

    Dann genießen wir noch etwas den Abend vor dem Bus, freuen uns, daß wir heute ausnahmsweise weder Haustiere noch Kinder dabei haben (Insiderwitz) und schauen dann später nochmal vor ans Wasser.

    So kann man das schon eine oder zwei Tage / Nächte aushalten!
    Morgen schauen wir uns Koblenz an!

    Gute Nacht!
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  • Über die Mosel auf die Festung

    September 10, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Guten Morgen!

    Heute bleibt der Motor aus, wir gehen nach Koblenz.
    Nach dem Frühstück geht’s schon los. Wir fahren wieder mal mit der Liesel über die Mosel und schlendern übers Deutsche Eck, das ebenfalls (im Vergleich zu sonst) nahezu menschenleer ist,

    Leider ist der Zugang zum Denkmal gesperrt – also geht’s weiter zur Seilbahn, die uns mit einigen spektakulären Aussichten auf die Festung bringt!

    Das ist wirklich ein riesiges Gebiet hier oben.
    Wir schauen uns die Aussichtsplattform an, die uns noch einmal einen sehr schönen Blick über Nase, Rhein- und Moseltal bietet.

    Dann geht es wieder über die Hochebene (ganz schön heiß hier) und in die Festung rein.

    Nach einem letzten Panoramablick übers Deutsche Eck machen wir uns dann auf die Suche nach dem Schrägaufzug, der uns wieder ins Tal bringen soll.

    Nach kurzer Suche finden wir diesen dann auch, sieht aber irgendwie seit längerem geschlossen aus.

    Glück gehabt, es gibt noch einen weniger zugewachsenen Eingang.
    Das ist ja echt witzig! Wir stehen vor einer ganz normalen Lifttüre, nachdem wir drücken erscheint auch das bei Liften übliche Pfeilsymbol, dieses zeigt allerdings nach links.

    Und siehe Da, der Lift kommt auch wirklich von rechts nach links. Faszinierend…

    Nach kurzer Fahrt sind wir dann unten.
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  • Wir schlendern durch Koblenz

    September 10, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Noch ein Blick auf die Festung, dann gehts wieder in Richtung Stadt. Die Rheinfähre Gilles Schängel Shuttle wartet schon, um uns wieder zurück nach Koblenz zu bringen, denn genau genommen sind wir gerade in Ehrenbreitstein!

    Wasser gehört zum Urlaub einfach dazu, ob es jetzt, Meer, See oder Fluss ist, völlig egal…

    Wir schlendern durch Koblenz und landen in einem Café in der Fußgängerzone. Erstmal ein Eis, bzw, eine Limo.

    Dann noch schnell etwas fürs Seelenheil tun und eine Kirche besichtigen (man munkelt, das hilft 😉 ).
    Natürlich stellen wir ein Kerzle auf.

    Dann geht’s wieder zurück zu unserer alten Freundin Liesel, die uns wie immer sicher über die Mosel bringt.

    Schee war’s! Koblenz ist wirklich eine Reise wert, wir kommen wieder.

    Der Campingplatz, der sich heute morgen fluchtartig geleert hatte, ist inzwischen wieder komplett ausgebucht. Faszinierend…
    Wir haben neue Nachbarn, mit denen wir relativ schnell ins Gespräch kommen.
    Die beiden haben einen nagelneuen Camper gekauft, und leider eine mehr als mangelhafte Einweisung dazu bekommen. Eigentlich ein Armutszeugnis!
    Im Moment läuft das Frischwasser durch die Entleerventile schneller ab, als man es wieder füllen kann.

    Wir bringen das in den Griff und ich erkläre ein paar Kleinigkeiten (wir haben die Probleme ja alle auch schon mal durchgemacht…), zum Dank werden wir auf ein frisch gezapftes Kölsch (aus einen überdurchschnittlich großen Glas – was mich natürlich sehr freut) eingeladen. Das ist schon Luxus, so ein Zapfhahn im Camper :-).

    Wir unterhalten uns nett und kommen dann zufällig drauf, daß wir gemeinsame Bekannte in Lindau haben! So klein ist die Welt :-).

    Dann basteln wir etwas am Bus, kleben einige Buchstaben unserer Typenbeschriftung, die ich in der Waschanlage verloren hatte und die Eine oder Andere Sache wieder fest, die in den letzten Wochen so abgefallen ist und vervollständigen die Installation unseres neuen Maxxfan Dachlüfters.
    Hatte ich schon gesagt, daß das Ding echt gut ist???

    Und nachdem wir die Blende montiert haben, schaut’s auch noch halbwegs vernünftig aus. Toll!!!

    Abendessen wie gewohnt im Bistro am Platz – man muss nicht immer was neues suchen, wenn das Gute liegt so nah (oder so ähnlich).

    Morgen fahren wir mal ein paar Kilometer die Mosel entlang – wir brauchen mal wieder etwas Abstand zu Städten und Menschen, also: Auf ins Landvergnügen!
    Mal sehen, wo wir landen.

    Gute Nacht!
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  • Durchs Moseltal ins Weinparadies

    September 11, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Guten Morgen,

    heute soll es mal ein paar Kilometer die Mosel entlang gehen…

    Wir frühstücken noch schnell und dann kehren wir Koblenz mal wieder den Rücken.
    Nett war’s der Campingplatz ist wirklich OK, um Koblenz zu entdecken, preislich im gehobenen Rahmen, aber das geht schon mal für eine Nacht oder zwei.

    Faszinierend ist, wie hier zur Zeit jeden Vormittag eine wahre Schwemme an Anreisen über den Platz herein bricht – Camping scheint wirklich in Mode zu sein.
    Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt.

    Wir versuchen, die Landstraße direkt an der Mosel entlang zu nehmen, um auch etwas von der Landschaft mitzubekommen.

    Ja, das ist wirklich sehr schön hier!
    Vielleicht ein paar zu viele Wohnmobile… Hmm, das werden ja immer mehr, umso Weiter wir nach Cochem kommen.

    Cochem hätte heute mit seinem (laut unseren Apps) relativ großen Stellplatz direkt an der Mosel unser Tagesziel sein sollen.
    Als wir jedoch die Stadt erreichen, gebe ich gleich wieder gas – ich versuche es zumindest, aber leider staut sich der Verkehr durch die ganze Stadt.
    Was für ein Chaos!! Das ist ja fast so krass wie in Lindau in den Sommerferien...

    Auf dem Bild ist “nur” der Straßenrand zu sehen, am Stellplatz sieht das noch wesentlich krasser aus.
    Nix wie weg hier. diese Entscheidung sollte sich übrigens mal wieder als totaler Glücksfall erweisen!

    Was mich unterwegs etwas nervt: WIr haben seit Tagen ein (metallisches?) Quietschen zumindest an der Vorderachse der Fahrerseite, das ist bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und ca. 70 km/h inzwischen ziemlich anstrengend.
    Fachleute: Auf den ersten Blick habe ich nichts gefunden, es quietscht ziemlich laut, besonders bei Geradeausfahrt und eben nur bei bestimmten Geschwindigkeiten. Wenn ich bremse, quietscht es anders 😉 – was könnte das sein?

    Wir fahren erstmal weiter und landen im Ortsteil Poltersdorf des Moselortes Ellenz-Poltersdorf, hier haben wir übers Landvergnügen einen möglichen Stellplatz gefunden.
    Ein Anruf bestätigt, der offizielle Platz ist leider schon besetzt, die freundliche Dame des Hauses erklärt uns aber einen Alternativstellplatz direkt im Weinberg.
    Nix wie hin :-). Am Raiffeisenmarkt rechts hoch und dann am Sportplatz vorbei.

    Der Platz ist zwar etwas schräg, der Standort aber der totale Traum!

    Außer einigen Traktoren kein Verkehr, herrlich ruhig und ein toller Blick übers Moseltal.

    Super! Wir drehen noch eine Runde durch den Ort und an die Mosel.
    Wir sind hier übrigens mitten im Weltberühmten “Moselkrampen”:

    Da es inzwischen recht heiß ist, schleppen wir uns schnell wieder zu unserem Platz zurück, der einige Höhenmeter über der Mosel liegt.
    Nach einem ruhigen Nachmittag beschließen wir dann, den Abend in der Straußwirtschaft unseres Gastgebers (Weingut Dieterichs) zu verbringen, die Speisekarte liest sich sehr angenehm und das scheint uns alles sehr familiär zu sein.

    Wir gönnen uns ein Fläschchen Weißwein zur Winzerplatte. Lecker!

    Kurze Zeit später ist der Tisch dann voll, wir lernen zwei Neucamper aus Hamburg und ein Wochenendausflüglerpaar aus Dachau/Bochum kennen und verbringen einen sehr netten und später dann auch feuchtfröhlichen Abend.

    Ja, das war wirklich unglaublich nett. Irgendwann brechen wir (nach dem Genuss einiger Gläschen und den zusätzlichen Erwerb einer Kiste Wein) dann auf zum Platz, wo wir auch relativ unbeschadet ankommen.

    Jetzt aber schnell ins Bett, morgen geht’s leider schon wieder weiter.
    Gute Nacht!
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  • Wir versuchen, der Mosel zu folgen

    September 12, 2020 in Germany ⋅ 🌙 25 °C

    Guten Morgen!

    So langsam werden die Nächte kühler und feuchter, was man heute morgen wirklich merkt.

    Wir verzichten auf’s Frühstück im Weinberg.
    So ganz alleine waren wir übrigens nicht, es standen hier über Nacht noch einige andere kleinere Wohnmobile.

    Wir plaudern noch etwas mit unseren Nachbarn, dann brechen wir auf in Richtung Klüsserath.>
    Hier waren wir ja schon vor einigen Jahren und haben damals den grünen Bus komplett mit LED – Beleuchtung des damals noch am Stellplatz ansässigen fliegenden Händlers ausgestattet.

    Diesen gibt es leider nicht mehr, wir fahren trotzdem mal hin – denken wir.
    Leider erweist sich dies aufgrund einiger Baustellen (die natürlich erst im letzten Moment angekündigt werden), Umleitungen und einem kleinen Irrweg über einen Fahrradweg kurz vor dem Ziel (Mut zur Lücke, wo ein Fahrrad durch passt, klappt das auch mit unserem Bus).

    Den etwas chaotischen Streckenverlauf kann man auf der Karte unten ganz gut einsehen – letztendlich kommen wir dann aber doch noch an.

    Ich hatte hier auf dem Platz ja (man möge es im Bericht von 2012 nachlesen) eine Morelo – Allergie entwickelt, diese kommt heute schlagartig zurück. Das ist ja schon alles sehr speziell hier zwischen stark vergrößerten Schuhschachteln aus Plastik und entsprechend großen (natürlich größtenteils freilaufenden) Hunden “Der tut eh nichts, der möchte nur spielen. So liab!!!” – “JA, ABER WIR WOLLEN GERADE NICHT SPIELEN!”

    Mann! Eigentlich mögen wir ja Hunde, aber es wäre toll, wenn sie nicht ungefragt über fremde Menschen herfallen und sich von den Rufen ihrer Besitzer nicht wirklich beeindrucken lassen.

    Darauf erstmal ein Eis!

    Dann drehen wir noch eine Runde über den Platz und strecken die Füßen in die Mosel.

    Dann widmen wir uns einem etwas unerfreulicheren Thema: Rost.
    Leider stand unser Bus ja viele Jahre ganzjährig im Freien, was dem Allgemeinzustand nicht wirklich förderlich war. Dies sieht man inzwischen leider an sehr vielen Stellen, aktuell haben wir auf der Fahrerseite einige Rostnester (die leider “von innen” kommen), die wir mal etwas behandeln wollen.
    Ich trage das angerostete Material großzügig ab, um das Ganze dann mit Rostumwandler zu behandeln.

    Wir haben Glück, ich breche nicht an allen Stellen durch.
    Wenn wir noch ein paar Jahre mit unserem guten Bus fahren wollen, müssen wir in Absehbarer Zeit mal wieder ein paar Meter Metall verarbeiten lassen.
    Dies wird aber leider nicht so einfach werden, da die kompletter Verkleidung (und damit ein Teil der Möbel) voraussichtlich raus müssten… Mal sehen…

    Abends dann mal wieder was neues: Ich koche (dies tun wir ja wirklich selten im Urlaub, normalerweise gehen wir eigentlich meistens zum Essen).
    Auch mal nett.

    Der Rest des Abends verläuft eher unspektakulär, wir gehen dann relativ bald ins Bett.
    Gestern Abend war es wohl doch später als gedacht 😉

    Morgen geht es weiter nach Trier!
    Gute Nacht.
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  • Kurzer Stopp in Trier

    September 13, 2020 in Germany ⋅ 🌙 22 °C

    Guten Morgen!
    Heute werden wir uns von der Mosel verabschieden.

    Gegen halb 9 Uhr kommt der Bäcker auf den Platz. Ja, das können wir Deutschen, Schlange stehen ;-).

    Glücklicherweise wickeln die beiden Bäckereifachverkäuferinnen das alles hochprofessionell und sehr zügig ab, so daß wir schon kurze Zeit später unser Frühstück genießen können.

    Dann erst noch etwas Hausarbeit, bevor wir in Richtung Trier starten können…
    Es ist nicht, wie es aussieht, natürlich helfe ich beim abtrocknen!!!

    Dann geht’s los in Richtung Trier, wo wir heute die Stadt anschauen wollen.
    Wir schlängeln uns wie gewohnt durch die eine oder andere Baustelle, bevor wir letztendlich in Trier am Messepark landen.
    Nicht wirklich gemütlich, aber ein Parkplatz und noch dazu kostenlos.

    Natürlich gehen wir auch in die Stadt.
    Wir laufen sehr Idyllisch an der Mosel entlang in die Stadt (ca. 3 km). Blöd nur, daß zwischen uns und der Mosel eine vierspurige Bundesstraße liegt ;-).
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  • Dom zu Trier, andere Kirchen und Thermen

    September 13, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    viele unterschiedlichen Dome (oder sagt man Döme?), Kirchen und Basiliken, den Kaisergarten, einige Thermen (auf den Fotos sieht man eigentlich nur die Barbarathermen).

    Auch am Wohnhaus von Karl Marx (der erstaunlicherweise in Trier geboren ist, wir hätten ihn weiter östlich angesiedelt) kommen wir vorbei. Der arme würde sich aber im Grabe herumdrehen, wenn er wüsste, daß in seinem Elternhaus inzwischen der Inbegriff des Kapitalismus (ein 1 Euro Shop) beheimatet ist. Schade eigentlich!

    Schnell weiter ;-).

    Am Rückweg werfen wir noch einen letzten Blick auf die Mosel – für dieses Mal. Hier kann man schon Urlaub machen, aber uns zieht es jetzt weiter.
    Der Platz in Trier ist auch nicht so wirklich schön, wir suchen kurz im Landvergnügen und beschließen dann, noch ein paar Kilometer weiter zu fahren, in den Hochwald nach Greimerath an der Grenze zwischen Rheinland – Pfalz und dem Saarland.
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  • Servus Mosel, Hallo Hochwald

    September 13, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Platz in Trier ist auch nicht so wirklich schön, wir suchen kurz im Landvergnügen und beschließen dann, noch ein paar Kilometer weiter zu fahren, in den Hochwald nach Greimerath an der Grenze zwischen Rheinland – Pfalz und dem Saarland.

    Hier landen wir beim “Gasthaus im Panzhaus“ (https://panzhaus.de/), wo wir direkt sehr freundlich empfangen werden!
    Wir bekommen einen schönen Platz hinter dem Wirtshaus am Waldrand zugewiesen, wo wir mal wieder nahezu alleine stehen. Auch mal wieder schön.

    Etwas später kommt noch ein weiteres Fahrzeug, aber hier gibt es genug Platz für alle!

    Abends dann gehen wir -natürlich- zum Essen zu unseren Gastgebern.
    Das ist ja im Moment alles nicht so einfach. Das Gasthaus ist eigentlich geschlossen, aber die Wirtsleute haben ein recht pfiffiges System entwickelt, um den Biergarten problemlos bewirtschaften zu können.
    Bestellt wird am Fenster, dann bekommt man die Getränke und einen Piepser mit Nummer und wenn dieser loslegt, kann man sein Essen an der Türe holen. Funktioniert!

    Der Biergarten ist gut voll, das Essen hervorragend!
    Das Landvergnügen hat uns mal wieder nicht enttäuscht!

    Noch ein Blick aus dem Busfenster später am Abend:
    Ja, wir sind schon mit schlechterem Ausblick gestanden ;-).

    Gute Nacht!
    Morgen geht es weiter in Richtung Saarbrücken.
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  • Zurück ans Wasser

    September 14, 2020 in Germany ⋅ 🌙 29 °C

    Guten Morgen!
    Wir haben gut geschlafen auf unserem Platz im Grünen.
    Nach dem Frühstück geht es schwungvoll weiter ins Saarland.

    https://youtu.be/qgrbX1MOPXU?feature=shared

    … fast hätten wir den Mohn überfahren. Gerade nochmal gut gegangen!
    Die Bundeslandgrenze ist wirklich gleich um die Ecke, wir dachten eigentlich, das wäre noch ein paar Kilometer weiter.

    Wir fahren in Richtung Saarbrücken, wir haben uns dort in der Nähe einen Stellplatz am Weiher raus gesucht.

    Aber erstmal einkaufen…
    Wir legen einen Stopp bei K*ufl*nd und O*i ein, um die notwendigsten Dinge einzukaufen… wenn wir schon mal einen so praktischen Schattenparkplatz finden, müssen wir diesen auch nutzen.

    Dann fahren wir quer durchs Saarland in Richtung Saarpfalz und landen nach einigen Straßen die wir nur mit einigen zugedrückten Augen fahren können (vielleicht wird es doch Zeit für ein Navi, in das man Größe und Gewicht des Fahrzeugs eingeben kann) am Niederwürzbacher Weiher im gleichnamigen Ort.

    Nett hier, es gibt Enten und Schwäne, baden ist aus organisatorischen Gründen leider verboten, zum Volleyballspielen muss man ein Hygienekonzept erarbeiten und dieses dann natürlich auch umsetzen, vor dem betreten des Platzes sind außerdem die Hände zu desinfizieren.

    Scherz beiseite, Corona ist eine Ernste Angelegenheit, die uns in den letzten Tagen immer wieder begegnet ist (auch wenn wir bisher wirklich erfreulich wenigen Einschränkungen erlebt haben). Interessant zu sehen wäre es trotzdem, wie eine Gruppe Volleyballspieler hier den Platz streng nach Vorschrift nutzt…

    Wir basteln erstmal etwas – bzw. malen.
    Unser Rostumwandler ist inzwischen trocken, also lackieren wir in unserer Lackierkabine am Weiher den Bus teilweise neu.

    Naja, mancher würde wohl behaupten, wir hätten einfach mit dem Pinsel etwas weiße Farbe draufgejaucht – auch recht. Das Ergebnis gefällt uns zumindest.
    Wer meint, dies besser zu können darf sich gerne bei uns melden, wir kommen dann für eine Ganzlackierung vorbei!

    Dann geht’s in den Kiosk, der inzwischen geöffnet hat. Eigentlich echt nett hier (wenn man von einzelnen Menschen absieht, die ihre blanken Füße auf den Polstern abstellen, wo dann andere wieder sitzen sollten – naja, jeder, wie er meint)!

    Frisch gestärkt erfolgt noch ein zweiter Anstrich mit dem guten RAL 9010 (diesen Farbton scheint der Bus wirklich einmal gehabt zu haben).
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  • Sicher eine sehr gefährliche Schlange!Ein Held mit einer sicher sehr gefährlichen Schlange!

    Abendessen und Lourdeswanderung

    September 14, 2020 in Germany ⋅ 🌙 27 °C

    Abends dann plagt uns der kleine Hunger, wir laufen in die Stadt ins empfohlene Restaurant!

    In der Tat sehr lecker! Wir wurden in diesem Urlaub schon oft positiv überrascht, was das Essen anbelangt!

    (Pappsatt) Frisch gestärkt beschließen wir, daß jetzt genau der Richtige Zeitpunkt für einen kleinen Marsch zur Lourdesgrotte ist – auch die Außentemperatur ist inzwischen wieder einigermaßen unter 30 Grad gesunken, auf geht’s!

    Wir drehen eine tolle Runde durch den Wald, teilweise fast ein wenig gespenstisch, und kommen an der Lourdesgrotte, dem Hexentanzplatz und noch einigen anderen mysteriösen Dingen im Wald vorbei und sind fast etwas erleichtert, als wir nach einer guten Stunde wieder den Weiher mit Bus davor erblicken.

    https://www.komoot.com/de-de/tour/258475162?ref…

    Highlight auf der Tour war die hochgefährliche Blindviper, die wir sicher ins Gebüsch zurück geleiten.

    Dann noch schnell unter die Dusche und ab ins Bett!
    Geräuschtechnisch sind wir hier vom Allgäu übrigens nicht so weit entfernt, unsere Nachbarn muhen uns in den Schlaf.

    Morgen geht es weiter in Richtung Bad Bergzabern.
    Gute Nacht!
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  • Kurzbesuch in Bad Bergzabern

    September 15, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 30 °C

    Guten Morgen!
    Heute geht’s weiter in die Pfalz.

    Nach einem gemütlichen Frühstück im Freien fahren wir in Richtung Bad Bergzabern.

    Auch dieser Platz hier hat sich wieder als sehr empfehlenswert erwiesen!

    Wir kurven kreuz und quer durchs Saarland, gelangen mehrfach fast nach Frankreich (ja, nett wärs doch, wenigstens kurz in Frankreich zum Einkaufen gehen zu können…) und landen schließlich in Bad Bergzabern auf dem Parkplatz des Schulzentrums / Schwimmbads, da alle Wohnmobilstellplätze leider schon voll sind.

    Für ein paar Stunden ist der Platz OK, wir stehen blöderweise direkt in der “Hol-und -Bring-Zone”, wo die besorgten Helikoptereltern ihre lieben kleinen nicht mehr direkt vor den Eingang der Schule, aber dennoch im geschützten Bereich absetzen können.

    Wer’s braucht.
    Aber auch Christine, die im Schulzentrum arbeitet, rät uns, hier nicht über Nacht stehen zu bleiben, da der Andrang morgens scheinbar ziemlich groß ist ;-).
    Erstmal einen kleinen Snack – es ist ja heute wieder mal viel zu Heiß, um sich zu bewegen, also genießen wir den Nachmittag auf unserem Platz im Schatten.

    Ach ja, Christine.
    Hier wollten wir (auch wenn wir normalerweise eher unwissend an allen alten Freunden und Bekannten vorbei fahren) schon lange mal Halt machen.
    Heute ist es so Weit. Wir machen einen kleinen Spaziergang in die Altstadt von Bad Bergzabern und landen schließlich in einem netten Eiscafé am Marktplatz, wo wir uns mit ihr verabredet haben.

    Nett war’s, wir kommen wieder!
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  • Ein Abend in Kapellen Drusweiler

    September 15, 2020 in Germany ⋅ 🌙 29 °C

    Abends ziehen wir uns dann mal wieder ins Landvergnügen zurück, wir fahren weiter nach Kapellen – Drusweiler.
    Hier landen wir mal wieder einen Volltreffer! Wir stehen mitten in der Hühnerwiese auf dem Weingut Manderschied!
    Bei der Anreise werden wir direkt von der Familie begrüßt. Toll!

    Abends machen wir uns mal wieder auf den Weg in die Kapeller Hopfestubb, wo ich vor Jahren bereits mit einigen Freunden aus der Wohnbus -Szene etwas zu viel am Schnaps genascht hatte…

    Hier kann man sehr gut essen, was wir auch dieses Mal wieder in vollen Zügen genießen!

    Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, eine Flasche Wein für die Daheimgebliebenen mitzunehmen! Prost!

    Der Heimweg scheint uns deutlich länger als der Hinweg zu sein, aber das gehört in Kapellen – Drusweiler scheinbar dazu…

    Nachdem wir noch kurz den Wolkenlosen Sternenhimmel bewundert haben, gehts dann ab ins Bett.
    Morgen fahren wir weiter nach Speyer!

    Gute Nacht!
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  • Wasserspiele, kleine Hühner, Tanzorgeln

    September 16, 2020 in Germany ⋅ 🌙 27 °C

    Guten Morgen!
    Der Beitrag heute hat einen eigenartigen Titel? Naja, in genau dieser Reihenfolge ist es aber passiert…

    Aber von Anfang an:
    Morgens um halb 8 Uhr mache ich (wie jeden Tag) unseren Boiler an, damit wir heißes Wasser zum duschen haben.

    Gegen halb 9 Uhr plötzlich ein eigenartiges Knacken, gefolgt vom Geräusch unserer Pumpe und blöderweise auch dem Geräusch von sprudelndem Wasser…

    Ich steht relativ zügig auf, erst mal die Pumpe aus, dann öffne ich den Schrank…
    Ja, hier hat der Sch**ß bl*de Billigk*ckverteiler fürs warme Wasser den Geist aufgegeben.
    Genauer gesagt, eine Dichtung hat sich durch die Wärme und den Druck den Weg nach draußen gesucht. die winzig kleinen Spaßschrauben, die bei uns historisch leider für die Befestigung von allem und überall genutzt wurden, tragen ihren Teil dazu bei und siehe da, ca. 20 Liter Wasser haben den Weg in unseren Schrank und weiter in den Keller gefunden – da können sie glücklicherweise ablaufen.

    Dieses Ding wollte ich schon lange raus werfen, bin aber irgendwie noch nicht dazu gekommen…
    Das Foto zeigt es nach der Reparatur und befestigt mit “vernünftigen” Schrauben, die das Teil auch zusammen halten – es ist nämlich nur einfach so zusammen gesteckt.

    Nach dem Schreck erstmal frühstücken.
    Hatte ich schon erwähnt, wie idyllisch wir hier stehen? Die diversen Hähne krähten zwar ab 3 Uhr quasi ständig, aber das ist eigentlich kein Problem und stört auch überhaupt nicht. So ist es eben, wenn man in der Natur stehen möchte – lohnt sich trotz gelegentlichen nächtlichen Äußerungen der ortsansässigen Fauna.

    Wir kaufen noch ein paar Souvenirs bei unseren Gastgebern. Dafür, daß ich eigentlich ja keinen (oder zumindest kaum) Alkohol trinke, haben wir inzwischen ganz schön viel Wein dabei – das Bild zeigt ca. ein Drittel der Ausbeute der letzten Tage ;-).

    Dann verlassen wir diesen gastlichen Ort leider schon wieder (fest entschlossen, daß wir irgendwann hier wieder vorbei kommen werden).
    Heute geht es weiter in Richtung Speyer. Wir sind ja seit vielen Jahren Mitglied im Förderverein der Technikmuseen und kommen leider nur viel zu selten dazu, den kostenlosen Eintritt zu nutzen.

    Nach einer knappen Stunde fahrt stehen wir auf dem Stellplatz am Technikmuseum.
    Nicht besonders romantisch, aber direkt vor Ort und einigermaßen erschwinglich (24 Euro pro Nacht incl. Strom (wenn man diesen braucht), Duschen und WC).

    Großer Vorteil: Man ist direkt am Eingang des Museums und nach ein paar Schritten auch in der Stadt.

    Das Museum ist interessant und kurzweilig, wie immer (wir haben ja schon ein paar Mal von dort und auch aus Sinsheim berichtet).
    Das ist echt immer eine Reise Wert! Wir schauen uns die Südsee von unten im IMAX an, einige neue Exponate gibt es, und natürlich die alten Favoriten wie diverse Tanzorgeln, die man durch Einwurf einer Münze spielen lassen kann, den Buran und Flugzeuge wie z.B. die Antonov oder die Boeing 747 (in der es aktuell einem der Stewards nicht so gut zu gehen scheint – siehe Fotos).

    Achja, den Transrapid vom Stoiber haben wir auch gefunden, sollte der nicht in München sein? (ihr wisst eh, da können Sie direkt in den Hauptbahnhof einsteigen – in zehn Minuten, und so Weiter 😉 ).

    Die Museumsgastronomie ist für Kantinenessen eigentlich sehr gut, deshalb essen wir heute zur Abwechslung mal auswärts ;-).

    Ansonsten nichts zu erzählen, der Platz füllt sich im Lauf des Tages ganz ordentlich, es gibt scheinbar doch noch Menschen außer uns, die Urlaub haben 😉

    Gute Nacht!
    Morgen geht’s mal nach Speyer in die City.
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  • Wir besuchen den Wilhelmsbau

    September 17, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Guten Morgen!
    Heute wollen wir uns mal die Stadt ansehen.

    Aber erstmal ausschlafen, die letzten Tage waren doch anstrengend ;-).
    Nach dem Frühstück machen wir noch einen kurzen Besuch im Museum im Wilhelmsbau des Technikmuseums, das unserer Meinung nach völlig unterschätzt wird!

    Hier gibt es neben einer großen Anzahl an mechanischen Musikautomaten (davon erfreulich viele funktionsfähig) alle Möglichen Kuriositäten der letzten Jahrhunderte und seit einiger Zeit auch eine Ausstellung zur Fernsehserie “Lindenstraße”.

    Die Serie kann man mögen oder nicht, aber die Ausstellung ist in der Tat einen Besuch wert!
    Hier steht zum Beispiel die Originalkulisse der Küche von Else Kling und andere Originalrequisiten.

    Aber auch der Rest des Wilhelmsbaus ist sehr sehenswert!
    Puppen über Puppen, die Musikmaschinen erwähnte ich schon, alle Möglichen Dinge aus dem Alltag des 19. Jahrhunderts, das Ganze untergebracht in einem denkmalgeschützten Gebäude, man kann hier wirklich ein paar Stunden verbringen!
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  • Spaziergang durch Speyer

    September 17, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Dann geht’s weiter in die Stadt.
    Wir laufen am Rhein entlang, nach ein paar Hundert Metern sind wir bereits am Dom zu Speyer der wirklich eindrucksvoll ist. Natürlich besuchen wir auch die Krypta und die Kaisergräber, sehr interessant!

    Dann schlendern wir durch die Fußgängerzone, nehmen (wie man das in unserem Alter nachmittags so macht) eine gute Tasse Bohnenkaffee und einen Kuchen zu uns – eigentlich sollte es ja draußen ein Kännchen sein, aber nach so viel Kaffee können wir nachts nicht schlafen. Alternative wäre vielleicht ein Kaffee Hag, aber wir trauen uns nicht zu fragen 😉 .

    Falls noch jemand braucht, bei Sch**sser gibt es heute frische Unterhosen (vermutlich das meistfotografierte Schild in der Fußgängerzone von Speyer) 😉.
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  • Museum und Minirummel

    September 17, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Dann zieht es und noch ins Historische Museum der Pfalz, hier läuft zur Zeit die Ausstellung “Medicus”. Medizinisches der letzten paar tausend Jahre. Sehr interessant, auch die Präsentation ist gut gemacht, man kann mit dem Handy die Exponate steuern und bekommt die dazugehörigen Texte direkt dort präsentiert. Auch zum Thema “Corona” haben sich die Macher ihre Gedanken gemacht und immer wieder teils recht amüsante Vitrinen dazwischen geschoben. Unser Favorit ist die “Kopfbedeckung aus Aluminiumfolie” und die “Playmobil – Familie beim Einkauf”.

    Dann wollen wir eigentlich zum Bus zurück laufen, um dann später nochmal zum Abendessen in die Stadt zu laufen.
    Wir geraten aber irgendwie in einen “Mini – Rummelplatz” bestehend aus einem Kinderkarussell, einigen unterschiedlichen Ständen und einem kleinen Biergarten.

    Wir beschließen, gleich hier zu bleiben und das Abendessen dort zu nehmen.
    Es gibt Wurstsalat, Polnische im Brötchen und gegrillten Feta. Lecker.

    Zum Nachtisch noch einen kleinen Crêpe und eine Dampfnudel, dann reicht es für Heute!

    Morgen geht es weiter nach Weissach im Tal im Großraum Stuttgart, wir wollen noch einen kleinen Besuch machen.
    Gute Nacht!
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  • Über den Rhein in die Kraftwagenhallen

    September 18, 2020 in Germany ⋅ 🌙 21 °C

    Guten Morgen!

    Heute geht es leider schon wieder ein Stück in Richtung Heimat.

    Unseren Frühstückskaffee genießen wir heute mal wieder aus den Maßgeschneiderten Setratassen, die wir vor einigen Jahren beim Weihnachtstreffen von Brigitte und Robert (alias “Nikolaus”) geschenkt bekommen hatten. Wir erinnern uns immer wieder gerne an diesen Abend!

    Dann fahren wir zügig in Richtung Stuttgart, hier haben wir heute eine Verabredung!

    Auf der Autobahn kommen wir noch am Partnermuseum von Speyer vorbei, heute allerdings ohne Stopp.

    Bald schon wird die Landschaft wieder “schwäbischer”.
    Wir machen noch einen kurzen Entsorgungsstopp auf einem Stellplatz in Großbottwar, der uns eigentlich recht nett erscheint (auch für größere Fahrzeuge geeignet – nur falls mal jemand in der Nähe ist),

    Dann führt uns unser Weg mit einigen Wirrungen zum nächsten Baumarkt, wir brauchen noch ein paar Kleinigkeiten, um den Abwasserschlauch der Dusche zu befestigen.
    Irgendwie biegen wir immer falsch ab und landen schließlich auf einer 2,8t beschränkten Strecke (Anlieger frei).

    Naja, wenn die Anlieger da durch kommen, warum soll es für uns nicht klappen. Kurze Zeit später stehen wir am Baumarkt.

    Busbilder von unten sind ja was tolles, merke ich gerade ;-).
    Wir kaufen ein, nehmen noch einen kleinen Nachmittagssnack und fahren dann weiter zum heutigen Tagesziel, den Kraftwagenhallen in Weißach im Tal.
    Hier wollen wir unsere alten Busfahrerfreunde Geli und Stefan Bauer besuchen.

    Wir landen an einem sehenswerten Platz in Weissach: Aus einem alten Werk für Töpferwaren wurde hier ein Paradies für Autofanatiker (und Oldtimerliebhaber) geschaffen!!!

    Wir dürfen hier die Nacht über stehen, das Gelände ist von außen schon eindrucksvoll!
    Dank Videoüberwachung werden wir schon bei Ankunft Standesgemäß begrüßt und eingewiesen.
    Stefan kommt dann später am am Nachmittag und wir erhalten eine Führung durch den neuen Bus. Ja, der VanHool hat wirklich Charme!
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  • Ein Traum für alle Autoliebhaber:innen

    September 18, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 15 °C

    Anschließend führt uns Stefan durch die Kraftwagenhalle. Faszinierend, mit wieviel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde!

    Ich lasse mal die Bilder sprechen!
    Toll!
    Später kommt Geli noch dazu, wir verbringen einen sehr netten Abend und haben endlich mal wieder Zeit, uns ausgiebig zu unterhalten (erst auf der Terrasse der Hausbrauerei nebenan, in der man übrigens hervorragend essen kann, anschließend noch in den Räumen der Kraftwagenhallen).

    Ihr beiden, ganz herzlichen Dank für den netten Abend und eure Gastfreundschaft!
    Wir werden dies wiederholen und hoffen, daß wir dieses Mal nicht Jahre brauchen, um uns wieder zu treffen – wie Ihr wisst, seid ihr auch bei uns am Bodensee jederzeit willkommen!!!

    Nach dem Einen oder Anderen Bierchen und Schnäpschen fallen wir dann irgendwann ins Bett!

    Gute Nacht!
    Morgen geht es weiter in den Raum Ulm.
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  • Berg- und Talfahrt in Richtung Blau

    September 19, 2020 in Germany ⋅ 🌙 22 °C

    Guten Morgen!
    Gut haben wir geschlafen an den Kraftwagenhallen.

    Heute heißt es aber: Weiter in Richtung Bodensee.
    Nach dem Frühstück brechen wir gleich auf. Kraftwagenhallen Weissach, wir kommen wieder!

    Wir schlängeln uns über die Landstraße nach Schorndorf, dann quer durch den Ort. Wir wollen hier einen Familienbesuch machen.

    Alle haben uns abgeraten, direkt hin zu fahren, da man dort nicht parken kann. Geht schon, man muss nur etwas flexibel sein ;-).

    Nach einer Besichtigung der Meerschweinchen, des Hauses und einem Tässchen Kaffee fahren wir auch schon weiter, wir wollen heute noch in Richtung Ulm – zumindest ins Blautal.

    Nach dem üblichen Stau in Geislingen / Steige und einem scharfen (von einigen Umleitungen -warum sollte sich dies auch ändern- geprägten) Abstieg ins Blautal landen wir schließlich auf dem Stellplatz am Blautopf.

    Schnell weg hier!
    Die Weißware steht dicht an dicht, man kommt sich eher vor wie auf dem Rummelplatz. Auch die Ausweichwiese ist brechend voll.

    Nee, das muss nicht sein.
    Wir rufen unsere Wohnbus - Bekannten Sonja und Uli aus Blaustein – Arnegg an.
    Die beiden haben leider schon etwas vor, aber wir treffen und trotzdem kurz. Natürlich können wir am Sportplatz in Arnegg stehen.

    Nett, daß wir uns wenigstens einmal dieses Jahr getroffen haben!
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