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  • Day54

    Leksand Mittsommerfest

    June 21, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Der Morgen fing gut an. Wir lagen noch im Bett als Tina scherzt, da kommt die Kassiererin um die Parkgebühren einzutreiben. Und tatsächlich klopft Sie auch beim deutschen Wohnmobil, direkt neben uns, in dem auch ein älteres Ehepaar unterwegs war.
    Wir konnten beobachten, dass die Verständigung nicht so einfach lief und Dirk durfte aufstehen (weil Tina war noch nicht ausgehfertig) und nachsehen was los ist.
    Tatsächlich waren wir die beiden letzten Wohnmobile, die noch auf dem Parkplatz standen, die Schwedischen waren alle schon weg. Jedenfalls hat uns die nette Dame vom Amt, von der Gemeinde Leksand, darauf hingewiesen, dass auf dem Schild steht, dass heute! hier das Parken für Wohnmobile verboten ist. Wenn wir keinen (sehr teuren) Strafzettel haben wollen, sollten wir besser bis spätesten 15 Uhr den Platz verlassen.
    Wir sind dann auch gleich los, da wir am Tag zuvor am Hafen Wohnmobile stehen sahen und jetzt hofften dort vielleicht noch einen Platz zu bekommen. Check! Schöner Platz direkt am Hafen mit einem Schild "Camping verboten". Wir haben diesmal lieber gleich die schwedischen Wohnmobilisten gefragt was das bedeutet und die haben uns erklärt, Camping ist hier verboten, aber Parken nicht und sie parken nur über eine Nacht oder auch ich zwei 😉.
    Dirk hat den ganzen Tag geschrieben und Fotos gesichert und ausgesucht. Tina ist in der Stadt spazieren gewesen und hat nach dem Programm gesucht.
    Was Tina rausbekommen hat, war, es sollten geschmückte Boote den See entlang kommen, gegenüber vom Hafen anlegen und die Besatzung würde dann über eine Brücke, als Umzug zum Festplatz marschieren. Und Tina wurde gewarnt, die Brücke wird voll.
    Wir könnten die Brücke aus dem Wohnmobil gut sehen und Dirk sagte, wenn 10 Leute auf der Brücke sind, dann gehen wir langsam los.
    Als dann die ersten Leute auf der Brücke waren, haben wir uns fertig gemacht und sind los. Als wir dann wieder zur Brücke geschaut haben, war die Brücke bereits ziemlich voll, ähnlich wie auf der Nord-Süd-Brücke, beim Feuerwerk, zum Peiner Freischießen.
    Wir sind also noch auf die Brücke und ganz so eng war's irgendwie doch nicht, es sind sogar noch Autos gefahren. Das ganze Fest über wurden die Straßen nicht gesperrt, die Autos sind einfach langsam gefahren und irgendwie ging alles ohne Stress, obwohl da lustige Fahrzeuge mit zum Teil ohrenbetäubendem Lärm dabei waren.
    Irgendwann kamen dann auch die Boote....drei an der Zahl. Okay. Und dann kam der Umzug mit den Leuten aus den Booten. War auch überschaubar, aber die Menschen auf der Brücke und am Wegesrand haben sich in den Umzug eingereiht und so wurde es schon eine ordentliche Menge auf dem Weg zum Festplatz.
    Tina hatte den Festplatz tagsüber ja schon besichtigt, es gab 3 Süßigkeitsbuden, einen Kaffeestand und eine Imbisbude.
    Als wir jetzt den Festplatz erreichten, der wie ein natürliches Amphitheater geformt ist, waren wir doch beeindruckt.
    Da waren bestimmt 3 bis 4 Tausend Menschen versammelt, um gemeinsam zu feiern. Im Amphitheater wurde musiziert, es gab Volkstanz und es wurde noch ein Mittsommerfestbaum aufgestellt. Danach wurde gesungen und mit bestimmt tausend Leuten um den Baum getanzt. Sehr Emotional. Parallel sind am Festplatz vorbei die Poser mit ihren coolen Kisten und lauter Musik und besoffenen Insassen (unter dem Augen der Polizei) gecruist.
    Am Ende sind dann Alle gegangen, vermutlich um irgendwo privat weiter zu feiern.
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