Dominik Scholten

Joined September 2018Living in: Frankfurt am Main, Deutschland
  • Day149

    Endstation Lima

    February 20 in Peru ⋅ ☁️ 26 °C

    Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Nach fast genau fünf Monaten hatte ich nur noch fünf Tage in Perus Hauptstadt Lima bis zum endgültigen Abschluss meiner Reise.
    Und Lima war ein toller Abschluss!
    Ich gönnte mir noch einmal ein tolles Apartment (mit eigenem Bad!) im schönen Stadtteil Miraflores, etwa 10km vom Zentrum der Stadt entfernt.
    Schon gleich nach der Ankunft und dem ersten Erkunden meiner direkten Umgebung fühlte ich mich hier pudelwohl, denn neben einem großen Park gleich nebenan gab es auch zahlreiche nette Restaurants & Cafés in meiner direkten Umgebung.
    Den ersten Tag nutzte ich (natürlich) für eine Walking-Tour durchs Zentrum, bei der ich unter anderem Robin aus Stuttgart kennenlernte, der gerade in sein eigenes Reiseabenteuer startete.
    Mit ihm erkundete ich abends noch die Parks an der beeindruckenden Steilküste Limas, mit tollem Blick auf das Meer und die zahlreichen Surfer (und natürlich den Sonnenuntergang) und genoss eine erfrischende Ceviche in einem der vielen Restaurants.
    Bei strahlendem Sonnenschein ging es am nächsten Morgen ins Künstlerviertel Barranco mit seinen zahlreichen Graffitis und schönen Gässchen. Hier hatte ich auch die Gelegenheit, eine traditionelle peruanische "Causa" zu genießen (danke für den Tipp, Bernd!) - wirklich sehr, sehr lecker!
    Die restliche Zeit in Lima verbrachte ich mit ein bisschen Souvenir-Shopping und einem Besuch am Strand, bevor ich tatsächlich zum allerletzten Mal meinen Rucksack packen musste.
    Lima hat mich insgesamt sehr positiv überrascht: Phantastisches Essen, tolle Küstenlandschaft, schöne Parks und viele nette Menschen!
    Nach vielen, vielen Kilometern im Bus, schönen Begegnungen mit neuen Freunden und unzähligen tollen Reiseerfahrungen in unglaublichen Landschaften heißt es nun tatsächlich: Gracias & adios Suramerica, hallo Frankfurt! :)
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  • Day143

    Natur pur in Paracas

    February 14 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Auf meinem vorletzten Stop hatte ich in Paracas noch einmal Gelegenheit, die Natur in vollen Zügen zu genießen! Endlich noch einmal Strand und Meer! :)
    Daneben ging es per Bootsausflug zu den Islas Ballestas, wegen seiner vielen Vögel und Tiere auch bekannt als das "Galapagos für Arme". Und tatsächlich schwirrte die Inselgruppe (die man übrigens nicht betreten darf) nur so vor Vögeln, auch Pinguine und Seelöwen konnten wir beobachten. Wer mal hier hinfährt: Besser eine Kappe mitnehmen, denn von oben regnet einiges auf die Boote herunter! :D
    Ebenfalls ein lohnenswerter Ausflug: Das Nationalreservat Paracas! In einer Nachmittagstour wanderten wir hier entlang der Steilküste und bekamen immer wieder tolle Aussichten geboten, inklusive spektakulärem Sonnenuntergang. :)
    Im Reservat gibt es auch die schöneren Strände im Vergleich zum Ort Paracas selbst. Da ich nicht noch einmal den Eintritt ins Reservat zahlen wollte, begnügte ich mich allerdings mit letzterem und tauchte auch zumindest einmal kurz ins ziemlich kalte Meerwasser ein.
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  • Day139

    Sandbuggy und -boarding in Huacachina

    February 10 in Peru ⋅ ☀️ 29 °C

    Ica ist vor allem wegen der direkt außerhalb der kleinen Stadt gelegenen Wüstenoase (ich glaube, die einzige in ganz Südamerika) Huacachina bekannt.
    Allerdings entpuppte sich diese als nicht ganz so romantisch wie in meiner Vorstellung, sondern eher als eine einzige große Partyoase umgeben von Hostels, Hotels und vielen, vielen Touristen.
    Zum Glück hatte ich meine schöne, ruhige Unterkunft in Ica direkt gebucht und konnte dort ein bisschen die Sonne im Garten genießen.
    Zur Oase ging es für mich nur für die dort obligatorische Sandbuggy und Sandboarding-Tour - ein letztes Mal Action und jede Menge Spaß!
    Die Fahrt mit dem Buggy (nur als Beifahrer natürlich) war rasanter als gedacht und brachte die Gruppe ganz schön ins Kreischen und Lachen!
    Und auch das Sandboarding wurde nach kurzer Eingewöhnung auf einem kleinen Hügel noch recht spektakulär, als wir uns kopfüber eine sehr, sehr steile und ziemlich lange Düne hinunterstürzen durften!
    Auch wenn der Sonnenuntergang an diesem Tag wegen der Wolken ausfiel, doch eine schöne Tour und ein letztes Abenteuer in der Wüste!
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  • Day136

    Nasca-Linien aus der Luft

    February 7 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit meiner allerletzten Nachtbusfahrt ging es von Arequipa weiter nach Nasca, wo ich nur eine Nacht eingeplant hatte, um die weltberühmten und ca. 2000 Jahre alten Nasca-Linien anzuschauen: Hierbei handelt es sich um geometrische Formen und Tierbilder, die von der Nasca-Kultur in die Wüste gescharrt wurden.
    Mit einer kleinen Propeller-Maschine ging es für eine halbe Stunde in die Luft, um die zum Teil riesigen Bilder am besten zu erkennen.
    Auch der Rest des Tages wurde dank Privattour durch Guide Julio noch recht interessant, so besuchten wir noch einige alte Nasca- und Inkastätten, unter anderem einige Pyramiden und den Friedhof Chauchilla, in dem man jahrhundertealte, aber gut erhaltene Mumien aus der Nasca-Zeit sehen kann. Ein bisschen gruselig, aber mega interessant!
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  • Day130

    Arequipa & Colca-Canyon

    February 1 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach fast zwei Wochen Cusco musste ich meine Sachen mal wieder zusammenpacken und auf zum Busbahnhof. Per Nachtbus ging es nach Arequipa, der weißen Stadt im Süden Perus.
    Glücklicherweise konnte ich trotz der Ankunft früh am Morgen schon in mein Zimmer einchecken und gleich die Stadt erkunden, zum Beispiel den ziemlich beeindruckenden Plaza de Armas, wie fast überall in Peru der zentrale Platz der Stadt.
    Die drei riesigen Vulkane, die im Hintergrund der Stadt ragen, konnte ich dagegen wegen Nebel erst am nächsten Morgen bestaunen.
    Bei meiner obligatorischen Walking-Tour lernte ich einen anderen Deutschen kennen, mit dem ich mir nachmittags noch das Kloster Santa Catalina anschaute und der berühmtesten Tochter der Stadt, Juanita, einen Besuch abstattete:
    Juanita ist die Mumie eines Inkamädchens, die vor ca. 25 Jahren bei einer Expedition auf einem der umliegenden Berge gefunden wurde, geopfert von den Inkas zur Besänftigung Ihres Gottes. Neben Juanita wurden noch zahlreiche weitere Kinder in Arequipa und anderen Orten gefunden. Leider durften im Museum keine Fotos geschossen werden, aber es war definitiv den Besuch wert!
    Von Arequipa buchte ich kurzerhand auch noch einen Tagesausflug zum Colca Canyon, eine Schlucht einige Stunden nördlich, die sogar tiefer als der Gran Canyon ist.
    Neben der tollen Landschaft hatten wir dort sogar das Glück, die riesigen Kondore bei Ihrer Flugshow zu beobachten.
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  • Day128

    Rainbow-Moutain

    January 30 in Peru ⋅ 🌧 8 °C

    Einen weiteren Tagestrip von Cusco aus wollte ich unbedingt noch machen - zum Rainbow-Mountain, von dessen spektakulären Farben ich schon viele tolle Bilder gesehen hatte.
    Dafür musste ich allerdings schon mitten in der Nacht aufstehen, denn die Fahrt von Cusco aus dauert fast 3 Stunden und wir wollten früh, nämlich vor den meisten anderen Touristen, da sein.
    Das Wetter machte uns allerdings etwas Sorgen, denn als wir vom Ausgangspunkt losmarschierten, konnten wir vor lauter Nebel so gerade unseren Vordermann erkennen und ab und zu ein Lama, welches uns neugierig von der Seite begutachtete - schlechte Voraussetzungen, um eine gute Sicht auf den Regenbogenberg zu haben.
    Guide Ricardo machte uns aber Hoffnung, dass der Nebel und die Wolken rechtzeitig verschwinden. In kleiner Gruppe ging es also bergauf - zum ersten Mal bis auf knapp über 5000 Meter für mich.
    Da von der Landschaft nicht viel zu erkennen war, ging es flott voran und wir waren tatsächlich so gut wie alleine auf dem Gipfel - ohne allerdings viel vom Berg zu sehen.
    Also machten wir es uns oben bequem und warteten auf ein kleines Wetterfenster - und hatten Glück! Nach einer kurzen Zeit zog der Nebel kurz auf und offenbarte uns das wirklich tolle Farbenspektakel, welches wir ausgiebig bewunderten und fotografieren konnten.
    Kurze Zeit später zog es dann aber endgültig zu und wir machten uns im Regen auf den Rückweg - nun entgegen von zahlreichen anderen Gruppen, die vermutlich nicht mehr viel Glück hatten auf dem Gipfel!
    Im Tal konnten wir dagegen etwas mehr erkennen als noch am Morgen und auch hier war die Landschaft wunderschön - wie man hoffentlich an den Bildern erkennen kann. :)
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  • Day124

    Magisches Machu Picchu

    January 26 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Machu Picchu - natürlich ein Pflichtstop für alle Südamerika-Reisenden und auch für mich! :)
    Da hier zurzeit Regensaison ist, traute ich mich zwar nicht an die klassische 4-tägige Trekking-Tour auf dem Inka-Trail heran, wollte aber zumindest ein Stück des berühmten Weges nach Machu Picchu laufen (statt bequem mit Zug und Bus).
    So entschied ich mich für die kurze 2-Tagestour mit einer Wanderung auf dem Inka-Trail bis zum Sun-Gate am ersten Tag und Übernachtung in Aguas Calientes, von wo aus wir am nächsten Tag eine zweites Mal Machu Picchu besichtigten konnten. Wieder hatte ich Glück und erwischte eine tolle Gruppe mit zwei jungen Pärchen aus Australien und Irland, sowie einem älteren amerikanischen Ehepaar.
    Schon die Wanderung auf dem Trail war spektakulär, mit toller Aussicht über das Tal und immer am Rande von steilen Abhängen entlang. Auf dem Weg lagen außerdem bereits einige andere Inka-Stätten, deren Bedeutung uns Guide Robinzon ausführlich näher brachte. Zwischendurch gab es ein tolles Mittagessen, zubereitet mit einfachen Mitteln, aber sicher das beste Essen bisher auf meiner Reise!
    Frisch gestärkt ging es dann an die finale Etappe des Tages hinauf zum Sun-Gate, von wo aus wir zum ersten Mal die sagenumwobene Inka-Stätte sehen sollten. Bis dahin mussten wir allerdings noch ein bisschen "kraxeln", denn der Weg war zum Teil recht steil, bis hin zu den von Robinzon getauften "Monkey-Stairs", die so steil waren, dass wir die Arme mitbenutzen mussten.
    Mit Erreichen des Sun-Gates wurden wir aber durch einen tollen Blick auf Machu Picchu entlohnt - für mich irgendwie unglaublich, dort oben zu stehen! Trotz - oder gerade wegen - einiger Wolken, ein mystisches Bild!
    Nach zahlreichen Foto-Shootings aus allen Perspektiven, machten wir uns auf den Weg hinab und hatten die Inka-Stätte weitgehend für uns, da die meisten Tagestouristen schon wieder auf dem Rückweg waren.
    Schließlich fuhren auch wir mit dem Bus nach Aguas Calientes und bezogen unser Nachtquartier - ein tolles Hotel, ungewohnter Luxus für mich. Nach einem gemeinsamen peruanischen Abendessen (erneut sehr, sehr lecker) ging es früh ins Bett, um am nächsten Morgen einen der ersten Shuttle-Busse zurück nach Machu Picchu zu erwischen.
    Im Licht der ersten Sonnenstrahlen staunten wir erneut über diesen magischen Ort, bevor wir von Robinzon eine detaillierte Führung durch die Ruinen-Stadt erhielten.
    Ich hatte mich außerdem im Vorfeld für die Besteigung eines der beiden umliegenden Berge, nämlich dem Machu Picchu Mountain, registrieren lassen - und machte mich so im Anschluss an die Führung auf den Weg Richtung Gipfel.
    Der Aufstieg bzw. auch der Abstieg war wohl bisher der härteste Weg während meiner Reise, denn es ging durchweg steil bergauf - die beiden Amerikaner machten sogar auf halbem Weg kehrt. Nach ca. 2 Stunden war es aber geschafft und ich konnte für einen kurzen Moment eine weitere, tolle Perspektive auf Machu Pichu, aber auch auf die umliegende Landschaft genießen. Um rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt mit den anderen wieder in Aguas Calientes zu sein, musste ich mich allerdings sputen!
    Mit dem Panorama-Zug ging es von dort zurück nach Cusco - wo ich mich müde, aber glücklich ins Hostel-Bett fallen ließ.
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  • Day122

    Auf den Spuren der Inka in Cusco

    January 24 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach fast genau 4 Monaten habe ich mein letztes Land erreicht: Peru! :)
    Mein erster Anlaufpunkt hier sollte Cusco sein, einst die Hauptstadt des Inkareichs und wohl eine der schönsten Städte Südamerikas. Überall finden sich noch historische Überbleibsel aus der Inkazeit. Um die Stadt herum gibt es außerdem zahlreiche archäologische Stätten, die bekannteste natürlich Machu Picchu, die berühmte Ruinenstadt der Inkas - natürlich auch ein Pflichtstop für mich!
    Vorher nutzte ich aber die Zeit, um Cusco selbst zu erkunden. Von meinem zentral gelegenen Hostel aus konnte ich bequem per Fuß durch die Stadt laufen, den beeindruckenden Plaza de Armas begutachten, mich durch die Massen im San Pedro Market kämpfen (die Märkte in Südamerika sind wirklich der Wahnsinn!) und die tolle historische Altstadt mit unglaublich vielen, kleinen Restaurants und Cafés kennenlernen. Natürlich ließ ich mir auch eine weitere Free Walking Tour nicht entgehen :)
    Zu Fuß konnte ich auch hinauf zur Christus-Statue laufen, die nur 40 Minuten vom Zentrum auf einem Hügel über der Stadt thront - gleich neben der historischen Inka-Festung Sacsayhuaman. Hier bekam ich schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die beeindruckenden Bauten der Inka.
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  • Day118

    Entspannung am Titicacasee

    January 20 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    Mein letzter Stop in Bolivien führte mich nach Copacabana, gleich am Titicacasee gelegen. Mein Hostel entpuppte sich als kleine Wohlfühloase, mit wunderschönem Garten und Terassen zum Entspannen.
    Auch das kleine Copacabana lud zum Bummeln ein. Neben dem Titicacasee ist die Stadt vor allem wegen ihrer "Autotaufen" als Wallfahrtsort bekannt: An jedem Wochenende kommen zahlreiche Familien aus ganz Bolivien hierher, um Ihre Autos segnen zu lassen, die sie hierfür bunt schmücken.
    Der Weg auf den Stadtberg, obwohl nicht sonderlich lang, entpuppte sich aufgrund der Höhe trotzdem als ziemlich schweißtreibend, aber entlohnte mich mit einem tollen Blick auf die Bucht und den Hafen. Von hier aus fahren täglich zig Boote Richtung Isla del Sol, eine sagenumwobene Insel, einst von den Inkas als Geburtsort der Sonne verehrt.
    Eine solche Bootsfahrt auf dem am höchsten schiffbaren See der Welt und gleichzeitig größtem See Südamerikas konnte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen :)
    Obwohl die Insel nur einige Kilometer vom Festland entfernt liegt, dauerte die Überfahrt knapp zwei Stunden, da die Boote seeeehr langsam über den See tuckern. Zum Glück hatten wir gutes Wetter und konnten die Fahrt auf dem Oberdeck genießen.
    Nach einer (zu kurzen) Erkundung der Insel, bei der ich wieder ein bisschen klettern musste, ging es auch mit dem Boot schon wieder zurück. Beim nächsten Mal würde ich hier definitiv eine Nacht auf der Insel einplanen, um diese richtig zu erkunden.
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  • Day114

    La Paz - Mountainbike auf der Death Road

    January 16 in Bolivia ⋅ 🌧 14 °C

    Etwas müde von der dreitägigen Wüstentour hatte ich in La Paz keine allzu großen Pläne, sondern legte eine kleine Pause ein.
    Abgesehen von einer Free-Walking-Tour, die uns unter anderem über den Hexenmarkt und durch das Zentrum führte, verbrachte ich bei miesem Wetter viel Zeit mit Lesen im Hostel, in dem es praktischerweise auch ein sehr gutes Restaurant gab.
    Ein Abenteuer konnte ich mir dann aber doch nicht entgehen lassen: Eine Mountainbike-Tour auf der Yungas-Straße, besser bekannt als "Death Road" und eine der gefährlichsten Straßen der Welt, auf der heute bis auf die Mountainbiker allerdings kaum noch Verkehr herrscht.
    Gemeinsam mit einigen anderen Wagemutigen (es gibt unzählige Touranbieter für die Death Road in La Paz) ging es also frühmorgens los zum Startpunkt auf über 4500 Metern Höhe.
    Mit Helm, Schutzjacke, Knie- und Armschonern ausgestattet, hatten wir auf einem asphaltierten Stück erstmal für eine halbe Stunde Zeit, uns mit unseren Mountainbikes vertraut zu machen, bevor es ernst wurde und wir auf den ungemütlicheren Teil, die vom Regen matschige, aus Schotter und Kies bestehende schmale Death Road abbogen.
    Auch wenn wir uns nicht wirklich in Gefahr fühlten, war die Abfahrt, ständig am Rande von steilen Abgründen ohne Leitplanken, auf der ruckeligen Piste nicht ohne und schnell spürten wir unsere Arme vom vielen Bremsen. Nachdem wir uns an den Unterboden gewöhnt hatten, riskierten wir dann auch mal den ein- oder anderen Blick auf die unglaublichen Landschaften um uns herum - spektakulär!
    Nach insgesamt rund 4 Stunden (fast durchgehend bergab) erreichten wir unsere Talstation und nahmen unsere obligatorischen "Finisher-Shirts" entgegen, bevor es noch zum Essen in eine schöne Hotelanlage ging.
    Insgesamt sicher die aufregendste (und schönste) Fahrradtour meines Lebens - falls ihr mal in La Paz seid, unbedingt ausprobieren!
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