• Nordküste, Regen und ein schlechtes Foto

    April 9 in the United States ⋅ ☁️ 22 °C

    Wieder war Regen angesagt. Also ab ins Auto und nach Norden. Wir kamen vom Regen in die Traufe, aber dann habe ich meine Regenjacke wenigstens nicht umsonst mitgeschleppt. Warm war es trotzdem.

    Der Norden der kleinen Insel ist ganz anders. Bei Princeville gibt es Shops und Cafés, die nachhaltig sind und sogar fast deutsche Preise haben. Nicht nur zwei oder drei, sonder drei kleine Straßenzüge mit Parkplätzen dabei. Wir lassen uns für einen Kaffee (ca. 3$) und ein Eis (2 Kugeln 5$) nieder und warten die nächsten Schauer ab.

    Bei einem Lookout auf Felder der Taro-Pflanzen, die hier Kalo heißen, treffen wir Leute aus San Francisco, die wir wunschgemäß fotografieren. Sie wollen sich freundlich revanchieren, aber ich habe wohl noch nie ein schlechteres Foto bekommen. Nun ja, nette Leute müssen ja nicht automatisch fotografieren können.

    Der Zugang zum Leuchtturm Kīlauea Lighthouse (Leuchtturm und Vogelreservat) ist zwischen Januar und April geschlossen, aber zu sehen gibt es ihn trotzdem, den kleinen Leuchtturm am nördlichen Ende der Insel. Bevor der Regen wieder einsetzt, machen wir uns auf den Rückweg.

    Da noch Zeit ist, fahren wir teils an der Küste, teils durch Innere der Insel zur Kauai Coffee Company. Die größte Kaffeeplantage der USA, beeindruckend! Minutenlang fahren wir an Kaffeepflanzen vorbei. Da wir auch einige Staus hatten, haben wir aber nur eine halbe Stunde und probieren kostenlos verschiedene Kaffees.

    Das Wetter hier ist wieder ganz anders, sonnig und warm und während wir das auf der kleinen Terrasse des Cafés genießen, schauen zwei Besucher vorbei, die neugierig sind.
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