• 9. Stop - Kanazawa

    11–15 ott 2024, Giappone ⋅ ☁️ 22 °C

    Kanazawa ist mittlerweile auch als "Little Kyoto" bekannt, da es ebenfalls gut erhaltene historische Viertel hat. Allerdings ist Kanazawa kein wirklicher Geheimtipp mehr, denn gerade im Kontrast zu Toyama fielen uns gleich bei der Ankunft am Bahnhof die vielen Touristen auf. Aber dennoch war es insgesamt gut auszuhalten.

    Wir hatten dieses Mal eine sehr günstige Unterkunft im traditionellen, japanischen Stil - sprich mit Futonbetten. Vorher hatten wir noch gescherzt, dass es entweder alle unsere Rückenprobleme für immer kurieren oder uns die Rückenschmerzen unseres Lebens geben würde. Leider war besonders für Florian das letztere der Fall. Er alterte körperlich quasia um weitere 20 Jahre. Hinzu kam, dass das Haus gerade renoviert wurde und wir so die ersten 1,5 Tage teilweise starken Baulärm aushalten mussten. Auch das trug sicherlich dazu bei, dass wir beide ein erstes kleines Stimmungstief hatten, dessen Größenordnung wir uns aber erst bei Abreise bewusst wurden.

    Dennoch ließen wir uns nicht abhalten, die Stadt zu erkunden. In einem ehemaligen Samurai-Haus trafen wir dann auch auf ein japanisches Paar aus der Gegend um Tokio, die wir dann zufällig auf dem Fischmarkt noch einmal wiedersahen. Erneut eine schöne spontane Kurzbegegnung 😊
    Es war auch eine coole Überraschung, dass die Stadt trotz ihrer alten Viertel auch eine sehr belebte Innenstadt hat, die in ihrem Vibe eher an Tokio erinnert, obwohl Kanazawa größentechnisch eher Toyama entspricht. Das nutzten wir auch einen Abend und gingen nach ein paar Mango Shochu-Highballs in eine Spielhalle 😂
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