• Beatrix Forster
  • Beatrix Forster

WGT Simbabwe

Simbabwe ist 2020 das Gastgeberland des Weltgebetstags. Wir besuchen das Land mit einer Reisegruppe des Evangelischen Kirchenkreis Münster. Weiterlesen
  • Sunset am Lake Mutirikwi

    5. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☀️ 21 °C

    Was für ein Sonnenuntergang! Dazu gab es noch, fast gratis, Musik von einem Mbira-Spieler. Mbira ist ein traditionelles afrikanisches Instrument.
    Der Lake Mutirikwi ist um 1930 entstanden durch Aufstauen des Mutirikwi River. Das Wasser wurde benötigt um die Zuckerplantagen in Lowveld zu bewässern, siehe auch Footprint „Palm Tree Place in Chiredzi“.Weiterlesen

  • Norma Jeans Cottage / Lakeview Resort

    5. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☀️ 23 °C

    Von wegen Cottage; ein englischer Landsitz! Und was für ein Garten! Und sowas nennen die hier Winter. Hier dürfen wir zwei Nächte wohnen.
    Das Haupthaus und der Garten wurden 1945 von Murray MacDougalls erbaut, einem Schotten, der in Simbabwe als erster Zuckerrohr angebaut hat. Die Zuckerplantagen und -Fabrik bestehen heute noch. Siehe auch Footprint „Palm Tree Place in Chiredzi“.Weiterlesen

  • Städtepartnerschaft Kernen - Masvingo

    6. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ⛅ 14 °C

    Es gibt eine Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Kernen in Deutschland und der Stadt Masvingo. Karl Mauch, der 1865 als erster Europäer die Ruinen von Great Zimbabwe (siehe Footprint „Great Zimbabwe“) beschrieben hat, stammt aus Kernen.
    Deshalb waren wir heute beim Bürgermeister und Stadtrat eingeladen. Was zunächst wie ein mühsamer Pflichttermin aussah, hat sich als eine hochinteressante Tour durch die Stadt und verschiedenste Einrichtungen entpuppt. Nach der Vorstellung beim Bürgermeister, wurden wir auf mehrere Autos der Stadthonoratioren verteilt und durch die Stadt gefahren:
    1. Station war Alpha Cottages, eine Einrichtung für verwaiste und benachteiligte Kinder, die von der Stadt betrieben wird.
    2. Station war eine Boutique, die sich eine Frau aus einfachen Verhältnissen mit Hilfe von Kleinkrediten aufgebaut hat.
    3. Station war der Markt
    4. Station war ein Altenheim, Mucheke Old Peoples Home. Zu unserer Überraschung war unter den Bewohnern auch ein Weißer, der vorher auf der Straße gelebt hatte und dankbar war, hier untergekommen zu sein.
    5. Station war eine Clinic; das ist eine Krakenstation, in der 4 ausgebildete Krankenschwestern plus Hilfspersonal medizinische Grundversorgung für circa 1000 Patienten pro Monat leisten: Betreuung von Schwangeren und Kindern, Impfungen, Versorgung von chronisch Kranken. Die Schwester sagte uns, dass es eigentlich an allem fehlt, sogar an Möglichkeiten Wasser zu desinfizieren.

    Zum Abschluss hatten wir noch ein gemeinsames Lunch in einem Hotel.
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  • Begegnung

    6. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☁️ 16 °C

    Im Kinderheim beim Rundgang hat eine alte Frau einfach meine Hand genommen, damit ich sie führe. Sie sieht sehr schlecht. Was für ein Vertrauen! Sie sprach erstaunlich gut Englisch und hat sich mir als die ehemalige Leiterin der Primary School vorgestellt. Auf die Frage nach ihrem Alter sagte sie, so 82 oder 83, genau wisse sie das nicht; ihr Eltern hätten ihr genaues Geburtsdatum nicht vermerkt. Beim Rundgang hat sie mir von ihrer Schule und den Kindern erzählt. Hier zeigt sie mir, wo für die Kinder im Heim Sadza gekocht wird.Weiterlesen

  • Bondolfi Mission

    6. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ⛅ 22 °C

    Nachmittags sind wir nach Bondolfi Mission gefahren, wo die katholische Kirche eine Primary School (seit 1952) eine Secondary School (seit 2015) und ein College zur Lehrerausbildung betreibt.
    Weil Samstag ist waren leider keine Schüler da, aber einige junge Frauen vom College, die einen Riesenspass hatten, Selfies mit uns zu machen.
    Völlig überraschend haben Reinhold und Kerstin dort alte Weggefährten getroffen, den Vizedirektor des College, Bernard Berenjena und seine Frau, die Leiterin der Primary School. Was für eine Wiedersehensfreude!
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  • Sonntagsgottesdienst

    7. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☀️ 20 °C

    Weil Sonntag ist, waren wir heute Vormittag bei der Lutheran Church of Masvingo, der Heimatpfarrei von Reverend Kennedy Gora, zum Sonntagsgottesdienst eingeladen. Der Gottesdienst war viel lebhafter und länger als bei uns. Statt Orgel gibt es eine Trommel und der Gesang ist immer mehrstimmig. Es wird geklatscht und getanzt.
    Nach dem Gottesdienst wurden wir natürlich noch zum Essen eingeladen.
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  • Great Zimbabwe

    7. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ 🌙 20 °C

    Unser Höhepunkt heute war Great Zimbabwe. Es ist wirklich großartig.
    Simbabwe heißt Haus aus Stein; und daher hat das Land seinen Namen. Die Mauern sind bis zu 11 m hoch und im Fundament 6 m dick; aus Granit ohne jeden Mörtel aufgeschichtet. Auf dem Hügel war der Sitz des Königs und ein Ritualplatz. Im Tal in der Great Enclosure lebten, so die heutige Vermutung, die Frauen und Kinder des Königs. Außenherum lebten die einfachen Leute, insgesamt schätzt man bis zu 25000 Menschen.
    Man weiß sehr wenig über die Geschichte der Anlage. Sie wurde etwa im 12. Jahrhundert erbaut und war wohl bis um 1500 besiedelt. Funde Belegen, dass es weitreichende Handelsbeziehungen gegeben haben muss. Weiße „Forscher“ zerstörten bei ihren „Ausgrabungen“ (man hoffte Gold zu finden) einiges. Die These, es handele sich um das Königreich von Saba und sei sicher von Weißen erbaut, ist heute unhaltbar.
    Im Museum mussten wir mit den Handys Licht machen, weil es mal wieder keinen Strom gab.
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  • Von Masvingo nach Bulawayo

    8. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute morgen haben wir den Sonnenaufgang am Lake Mutirikwi genossen. Dann ging die Reise weiter nach Bulawayo.
    Jetzt sind wir in unserem Quartier angekommen, der Banff Travellers Logde in Bulawayo. Ausnahmsweise haben wir Zeit und genießen unsere Teatime am Pool.
    Heute sind noch zwei Treffen mit Vertretern der Lutherischen Kirche von Simbabwe angesetzt, hier bei uns in der Lodge und nachher beim Abendessen.
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  • Jairos Jiri

    9. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ⛅ 19 °C

    Jairos Jiri ist eine der wenigen Organisationen in Simbabwe, die sich um behinderte Menschen kümmert. 1958 in Bulawayo gegründet, ist Jairos Jiri inzwischen im ganzen Land vertreten. Durch Ausbildung nach Ihren Möglichkeiten wird den Menschen ermöglicht, ein eigenes Einkommen zu erzielen. Die Organisation wird seit Beginn von Brot für die Welt und von der Christoffel Blindenmission unterstützt. So hat die Christoffel Blindenmission kürzlich ein 60 m tiefes Bohrloch mit solarbetriebener Pumpe für sauberes Wasser finanziert.
    Wir haben ein Heim für Blinde Kindern besucht, die Lernwerkstätten angesehen und natürlich auch im Laden eingekauft.
    In den Heimen von Jairos Jiri arbeiten häufig junge Menschen als Volunteers.
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  • Bulawayo

    9. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute steht die Stadt Bulawayo auf dem Programm. Wir beginnen unsere Tour im Head Quarter der ELCZ (Evangelical Lutheran Church of Simbabwe) wo wir vom Generalsekretär M. Dube empfangen werden.
    Die Stadt Bulawayo ist sehr viel grüner als Harare. In einigen Vierteln gibt es wunderschöne Alleen. In der Innenstadt gibt es noch viele koloniale Bauten.
    Außerdem fällt auf, dass die Ampeln funktionieren und der Verkehr zwar lebhaft , aber nicht chaotisch ist.
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  • Matopos National Park

    10. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute war Safari-Tag. Morgens holte uns der Safari-Guide mit seinem Truck ab. Dick eingemummelt ging’s los. Auf so einem offenen Truck ist es ganz schön zugig. Unser Guide Andy hat uns ein Nashorn versprochen. Wir haben Hügel erklommen und Ausschau gehalten, kein Nashorn. Wir sind den Spuren gefolgt, haben frischen Nashorn-Dung gefunden, kein Nashorn. Nach der Lunchpause haben wir Ranger getroffen. Die wussten, wo ein Nashorn ist. Wir runter vom Truck, im Gänsemarsch mucksmäuschenstill hinter dem Ranger her; und da waren sie direkt vor uns, zwei Nashörner, Mutter mit Kind.
    Auf rumpeliger Fahrt ging’s weiter durch wunderschöne Landschaft um die berühmten Höhlen mit den uralten Höhlenmalereien zu sehen. Unterwegs haben wir gesehen: Paviane, Impalas, Springböcke und Zebras, die in der Buschlandschaft nur zu erkennen waren, wenn sie sich bewegt haben.
    Zum Sonnenuntergang waren wir am Malindidzimu („Sitz der Ahnen“ auf Ndebele), wo Cecil Rhodes begraben ist.
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  • Abschied von Kerstin und Reinhold

    10. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ 🌙 14 °C

    Heute Abend haben wir uns von Kerstin und Reinhold Hemker verabschiedet. Die beiden fliegen weiter nach Namibia, wo die nächste Gruppe, ein Posaunenchor, auf sie wartet.
    Ohne die Sachkenntnis und das gute Netzwerk der beiden und Kerstins umsichtige Organisation wäre diese wunderbare Reise gar nicht möglich gewesen.
    Als kleines Dankeschön haben wir Kerstin in Masvingo diesen tollen Fascinator gekauft .
    Das touristische Programm der letzten 3 Tage schaffen wir dann hoffentlich alleine mit Hilfe unseres Fahrers Daniel, der immer alles im Griff hat.
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  • Hwange National Park

    11. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ☀️ 27 °C

    Was für ein Erlebnis! Heute sind wir übrigen weitergereist zur Hwange Safari Lodge. Schon zum Mittagessen konnten wir Antilopen am Wasserloch beobachten. Nachmittags wurden wir zum Game Drive abgeholt. Schon kurz nach der Einfahrt in den Park querte eine Elefantenfamilie direkt vor uns die Straße.
    Unser Ranger schlug vor, die Löwen zu suchen. Und da waren sie, eine ganze Familie von 8 Tieren, direkt vor uns, mitten auf der Straße! Außerdem haben wir gesehen: Zebras, Krokodile, Kudus, Impalas, etliche Vögel und eine Giraffe; und natürlich Paviane.
    Vor dem Schlafengehen sind wir nochmal raus. Ganz nah am Graben, der die Lodge umgibt, stand eine ganze Herde Elefanten.
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  • Donnernder Rauch und Sambesi River

    12. Juli 2019 in Simbabwe ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute ist unser letzter Tag in Simbabwe. Zum Sonnenaufgang haben wir in Hwange am Wasserloch noch eine ganze Herde Impalas beobachtet. Dann ging es mit dem Bus zur letzten Station, Victoria Falls. Erstmal haben wir, very British, im Victoria Falls Hotel einen Tee genommen. Dann sind wir zu unserer Lodge, Amadeus Garden, gefahren. Von dort ging es zu den Wasserfällen „donnernder Rauch“ wie sie in der Landessprache Ndebele heißen.
    Zum Abschluss hatten wir einen Sunset Cruise auf dem Sambesi. Vom Boot aus haben wir beobachtet, wie Flusspferde aus dem Wasser steigen um an Land schlafen zu gehen.
    Kann man sich besser von Simbabwe verabschieden?
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  • Wieder daheim

    14. Juli 2019 in Deutschland ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einem langen Flug von Victoria Falls über Gaborone (Botswana) und Adis Abeba sind wir alle wieder gut in Frankfurt gelandet.
    Wir freuen uns schon auf ein Nachtreffen, wenn wir uns hoffentlich alle wieder sehen und Erinnerungen, Eindrücke und Bilder austauschen. Aber jetzt freuen wir uns erst mal auf daheim.

    „God bless you, Simbabwe“ 🇲🇿
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    Ende der Reise
    14. Juli 2019