• Beatrix Forster
  • Beatrix Forster

WGT Simbabwe

Simbabwe ist 2020 das Gastgeberland des Weltgebetstags. Wir besuchen das Land mit einer Reisegruppe des Evangelischen Kirchenkreis Münster. Okumaya devam et
  • Gezinin başlangıcı
    26 Haziran 2019
  • Ankunft in Harare

    27 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ⛅ 18 °C

    Wohlbehalten sind wir in Harare angekommen. Auch unsere Koffer waren alle da. Und vor allem waren die Gastgeber vom Simbabwischen Partnerschaftsverein da und haben uns herzlich begrüßt.
    Die Einreise hat etwas gedauert, weil die Dame von der Behörde für jeden von uns handschriftlich ein Formular ausgefüllt und mehrfach gestempelt hat.
    Draußen hat unser Bus mit Gepäckanhänger auf uns gewartet und hat uns zum Sunbird Guesthouse gebracht.
    Wie man auf dem Bild sieht, haben die Leute auf dem Bild Jacken an. Es war tatsächlich frisch im Winter in Harare und bewölkt.
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  • Treffen und Dinner im Sunbird Guesthouse

    27 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ⛅ 13 °C

    Abends sind unsere Gastgeber zu uns ins Sunbird Guesthouse gekommen, wo wir in gemütlicher Runde um den Kamin (!) saßen und uns ein Bisschen kennengelernt haben. Tatsächlich war es so frisch, dass wir den Kamin gut brauchen konnten.
    Anschließend hatten wir ein wunderbares gemeinsames Dinner, das Christine und ihre Helfer für uns gekocht haben. Jetzt fallen wir müde ins Bett.
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  • Simbabwe Council of Churches

    28 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 19 °C

    Hier haben wir die wunderbaren Frauen des Simbabwe Comitee of world day of prayer getroffen. Clarette, die junge Frau mit dem grünen Schal ist die Vorsitzende.
    Sie sagte uns: „Take your mat and Walk means to us: We need to move forward - move out of the hatred, move out of the oppression“
    Wir haben viel gelernt über das schwierige Leben der Frauen hier. Und wir waren beeindruckt von der Energie und dem Engagement der Frauen!
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  • Nationalgalerie

    28 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 20 °C

    Eigentlich wollten wir am Nachmittag den katholischen Bischof treffen, aber leider musste das Treffen entfallen.
    Stattdessen haben wir die Nationalgalerie besucht um einen Eindruck der Kunst aus Simbabwe zu bekommen. Dort haben wir auch die ersten Souvenirs erworben. Auf dem Weg dorthin haben wir im Park zufällig zwei junge Musiker getroffen, die für uns gespielt haben. Der eine spielt die Mbira, ein traditionelles Instrument; die Musik ist nicht so traditionellOkumaya devam et

  • Bischof der Lutherischen Kirche

    28 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute war der Himmel so strahlend blau, wie ich mir das vorgestellt hatte. Bischof Faindi von der lutherischen Kirche Simbabwes hat uns empfangen und uns von seinem Bistum, Simbabwe Ost, erzählt. Die Mitglieder seiner Gemeinde sind in dem großen Gebiet weit verstreut.
    Er hat uns erzählt, dass das Land mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Vertrauen auf Gott sei hier jeden Tag von neuem wichtig.
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  • Chitungwiza Art Center

    29 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ⛅ 17 °C

    Morgens fahren wir mit dem Bus etwa 1 h in die Stadt Chitungwiza. Dort im Art Center begrüßt uns Richard mit seiner Gitarre. Richard ist einer der Künstler, die dort arbeiten. Das Art Center, 1997 mit Unterstützung des UN Development Program gegründet, ermöglicht den Künstlern Ausbildung und eine gemeinsame Vermarktung.
    Simbabwe ist im wahrsten Sinne des Wortes steinreich; und aus den schönsten werden die berühmten Skulpturen gemacht.
    Wir könnten zusehen, wie die Skulpturen aus dem Stein gemeißelt und schließlich poliert werden, wodurch sie diese herrlich glänzend-glatte Oberfläche bekommen.
    Natürlich haben wir auch eingekauft. Jetzt wissen wir, warum Kerstin eine Fluglinie mit viel Freigepäck ausgesucht hat.
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  • Stadtrundfahrt Harare

    29 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Nachmittag haben wir eine Rundfahrt durch Harare gemacht. Die Gegensätze der Stadt sind unübersehbar. Hochhäuser, großzügige Bungalows hinter Mauern, eine quirlige Innenstadt, aber auch große, ungeordnete, wimmelnde Markets und Bettler an den Kreuzungen.
    Man sieht der Stadt die wirtschaftliche Probleme des Landes an.
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  • Dinner bei der Martin-Luther-Gemeinde

    29 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer sehr interessanten Stadtrundfahrt sind wir wirklich müde und dankbar, dass wir hier ein Abendessen bekommen. Zum Abendessen haben wir die Vertreter des Partnerschaftsvereins getroffen. Seit 2013 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Steinfurt Borken und dem Bistum Simbabwe-Ost. Bischof Faindi und seine Frau waren auch da.Okumaya devam et

  • Kuwadzana Lutherian Congregaton

    30 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ist Sonntag. Für den Sonntagsgottesdienst haben wir uns in 4 Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat eine andere Gemeinde besucht. Annerose, Josef und ich sind mit Simon nach Kuwadzana gefahren. Die Kirche war ein provisorischer Unterstand, aber voll von betenden und feiernden Christen.
    Reverend Veronica Mangena hat so mitreißend gepredigt, dass ich sie , obwohl sie Shona sprach, zumindest ungefähr verstanden habe. Auch gesungen und geklatscht wurde mit Begeisterung. Was ist wohl besser; eine schöne Kirche oder eine lebendige Gemeinde ?
    Nach dem Gottesdienst gab es, uns zu Ehren, ein Mittagessen für die ganze Gemeinde. Als Gastgeschenk haben wir alle drei praktische Hüte bekommen. Leider hatten wir, außer den WGT-Postkarten keine Geschenke dabei.
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  • Bei Altbischof Scholz

    30 Haziran 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Nachmittag haben wir den ehemaligen katholischen Bischof Dieter Scholz besucht, einen Jesuiten, der 1973 von seinem Orden nach Harare geschickt wurde und seitdem im Land lebt. Er hat uns spannend und aufschlussreich erzählt, wie aus Rhodesien Simbabwe wurde, welche Einflüsse den Weg in die Unabhängigkeit begleitet haben und warum das Land in die wirtschaftlichen Probleme geraten ist, in denen es jetzt offenkundig steckt.
    Es war mucksmäuschenstill in seinem Wohnzimmer, während wir seinen Erzählungen gelauscht haben.
    Gerne nehmen wir Grüße nach Nürnberg ins CPH zu Pater Danscher mit.
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  • Cathrin Valley Farm

    1 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachmittags haben wir eine Farm besucht, die Tabak, Wein und Weizen anbaut. Da Winter ist, waren natürlich kein Tabak zu sehen. Dafür hat uns der Farmer, ein Weißer, der aus Griechenland stammt, den Anbau und die Trocknung ausführlich erklärt. Zum Schluss haben wir den Wein verkostet, der aber noch nicht fertig ausgebaut ist.
    Auf dem Weg zur Farm haben wir die tollen Felsformationen bewundert. Paviane wurden auch schon gesichtet.
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  • Called to Care

    2 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute morgen haben wir eine Gruppe der Presbyterian Church besucht, die ein Projekt für benachteiligte Frauen betreiben. Sie gehen zu den Menschen, die auf der Straße oder auf der Müllkippe leben. Sie gehen dort jede Woche hin, versuchen Vertrauen aufzubauen und bieten Hilfe an. Ihr Motto: „Taking people from a place of hopelessness to a place of hope by communicating the love of God in ways that are practical and dignifying“. Sie betreiben eine Suppenküche , einen vorbildlichen Garten und eine Näherei, in denen sie Frauen beschäftigen und ausbilden. Einige wenige Frauen können vorübergehend im Haus wohnen.
    Alles ehrenamtlich und mit bescheidenen Mitteln. Bewundernswert!
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  • Bongai Shamwari Kindergarten

    2 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf der Weiterfahrt wurden die Straßen immer staubiger, schlaglochreicher und enger, bis wir schließlich vor einem bunten Tor gehalten haben. Hier betreibt Christa Zeller, eine Deutsche, einen Kindergarten; eine wahre Oase in einem eher tristen Umfeld. Jedes Eckchen ist liebevoll gestaltet, alles selbstgemacht. Ein Drittel der Kinder kommt aus armen Familien; diese Eltern leisten 2 h pro Woche Dienste wie Saubermachen oder Gartenarbeit. Die anderen Eltern zahlen.
    Die Kinder haben für uns gesungen; Reinhold hat Eindruck gemacht, weil er mit den Kindern auf Shona gesungen hat. Dort haben wir auch ein wunderbares Mittagessen bekommen
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  • Braai in Musangano Lodge

    2 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ 🌙 19 °C

    Diesen Abend hatten wir ein Braai, wir würden es Barbecue nennen. Draußen hat die Lodge einen großen Grill und einen gemütlichen Sitzplatz. Dort wurden wir vom Team der Lodge kulinarisch verwöhnt. Reinhold hat das Team eingeladen, mit uns zu essen. Zum Abschluss haben wir Deutschen gesungen „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Natürlich hat sich das Team mit Simbabwischen Gesang und Trommeln revanchiert. Es wurde ein unvergesslicher Abend.Okumaya devam et

  • Mutare

    3 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute Morgen waren wir in Mutare Souvenirs kaufen. Wir haben einen Laden der Matarenda Kooperative besucht, die behinderten Menschen Arbeit gibt, und waren in einer Näherei die für Fair Trade Handel näht.
    Auch bei einem Friseur haben wir vorbei geschaut, wobei wir feststellen mussten, dass unser Haar viel zu dünn für die tollen afrikanischen Frisuren ist. Der Besuch beim Friseur dauert, je nach Frisur, 2 - 4 Stunden. Die Frisur hält dann auch für circa 6 Wochen. Gerne wird Kunsthaar mit eingeflochten, auch Perücken kommen zum Einsatz. Die Simbabwischen Frauen konnten gar nicht verstehen, dass wir „nichts“ mit unseren Haaren machen außer vielleicht Farbe oder eine Dauerwelle.
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  • Von Mutare nach Chiredzi

    3 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute mussten wir einige Stunden fahren. Zum Glück gibt es eine neue Straße, so dass wir gut voran kamen und sogar noch Zeit für ein Bad in Hot Springs blieb.
    Endlich haben wir auch Baobabs gesehen. Die wachsen nämlich nur im Süden, wo die Winter milder sind.
    Aus Baobab-Rinde stellen die Menschen Flechtarbeiten her, die sie an der Straße verkaufen. Der Junge bietet Baobab-Früchte an, die er gesammelt hat. Nach seinem Namen gefragt, sagte uns der Vater, dass der Junge „Bismarck“ heißt. Ungewöhnliche Namen sind in Simbabwe normal. Natürlich haben wir ein paar Früchte gekauft; die Matten waren leider zu voluminös für unsere Koffer.
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  • Zucker in Chiredzi

    3 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 26 °C

    Chiredzi ist ein Zentrum der Zuckerindustrie. Hier liegen die großen Zuckerplantagen der Firma Triangle und die zugehörige Zuckerfabrik. Entsprechend gibt es hier Business Hotels; nicht annähernd so schön wie Musangano Lodge, aber mit gutem Internet! Und wir haben auch noch um 20:30 nach unserem Abenteuer im Busch Dinner bekommen.

    Das überhaupt Zucker in Simbabwe angebaut wird, ist die Idee eines eigenwilligen Schotten, Murray MacDougall, der um 1930 auf die Idee kam, Zuckerrohr anzubauen. Zur Bewässerung der Zuckerplantagen hat er den Mutirikwi River gestaut und so den Lake Mutirikwi geschaffen.
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  • Schulbau in Gurungweni

    4 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute sind wir 2 1/2 Stunden über eine Gravelroad in den Bush ins Dorf Gurungweni gefahren. Reverend Kenedy Gora, seine Frau und der Dean haben uns begleitet. Das Dorf baut in Eigeninitiative mit Unterstützung der Vashandiri, das ist das Simbabwische Pendant der lutherischen Frauenhilfe, der deutschen Frauenhilfe und anderen eine Schule, damit die Kinder nicht mehr den weiten und gefährlichen Weg durch den Bush laufen müssen. Mit Hilfe der Spenden und viel eigener Arbeit sind inzwischen ein Bohrloch für die Wasserversorgung, 3 Klassenräume, santäre Anlagen und 2 Lehrerwohnungen entstanden.
    Die Vashandiri, die Schüler und Dorfbewohner haben uns mit einer Begeisterung empfangen, die das Gerüttel der Gravelroad vergessen ließen.
    Hier sind dann auch die Stifte von Faber geblieben und etliche Postkarten.
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  • Abkürzung im Bush

    4 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 24 °C

    Nachdem es uns bei der Hinfahrt nach Gurungweni so durchgeschüttelt hat, wollten wir für die Rückfahrt eine weniger holprige Piste nehmen. Die Dämmerung kam näher und die Piste nahm kein Ende. Im Busch sehen alle Straßen gleich aus. Irgendwann wussten weder Reverend Kennedi noch unser Fahrer, wo wir sind. Es begann dämmrig zu werden. Vor einer Hütte ein Feuer und zwei junge Frauen. Die sprachen zwar nur Shona, aber sie kannten den Weg und vor allem waren sie bereit ein Stück mitzufahren und uns den Weg zu zeigen. „Was für ein Vertrauen!“
    Schließlich waren wir wieder auf der richtigen Piste und haben die beiden mit 1000 Dank, 1 Liter Orangensaft, einem Brot und ein paar Dollars abgesetzt. Sie könnten von dort aus heimlaufen, da sie zu Fuß eine Abkürzung nehmen könnten.
    Unser Dank gilt den beiden jungen Damen und unserem wunderbaren Fahrer Daniel, der uns sicher über die schwiergsten Pisten gelenkt hat.
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  • Besuch beim State Minister from Masvingo

    5 Temmuz 2019, Zimbabve ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Nachmittag hatten wir Audienz beim State Minister Honorable E.R.Chaszamira. Der State Minister für den Bezirk Masvingo wird ernannt, nicht gewählt. Darüber hinaus gibt es noch den gewählten Bürgermeister und die Counseler der Stadtbezirke, die alles 5 Jahre gewählt werden.Okumaya devam et