Das weitläufige Zentrum dieser einst 90km2 umfassenden präkolumbischen Mayasiedlung liegt an fünf Dolinenseen zum grossen Teil verborgen unter Bäumen und Büschen. Eine kleine moderne Ortschaft hat sich am grössten See etabliert. Zu Fuss geht man von dort zur archäologischen Stätte oder lässt sich mit einer Ritschka chauffieren. Alternativ lassen sich auch Fahrräder mieten.
Die Stätte wurde etwa 600 n. Chr gegründet. Bald umfasste sie mehr als 6000 Gebäude an ca. 50 Strassen. Diese ziehen sich schnurgerade durch den Dschungel und sind zum grössten Teil noch nicht freigelegt. Eine solche saché führt über 100km von Cobá nach Yaxuná, welches ca. 20km südlich von Chichén Itzá liegt. Cobá war einst eine Handelsstadt und vermutlich ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel zwischen den karibischen Häfen der Mayas und den Stadtstatten im Landesinnern.
Die Pyramide Nohoch Mul, also grosser Hügel, ist mit 42m das höchste präkolumbische Bauwerk Yucatáns. Einige sind froh, dass sie sich beim Abstieg am dortigen Seil festhalten können.Read more