• Saigon bzw. Ho Chi Minh City

    March 15, 2020 in Vietnam ⋅ ⛅ 35 °C

    Nach dem obligaten Gepäckcheck und der Temperaturkontrolle wartet beim Ausgang mein Reiseleiter. Er erklärt, dass ab sofort alle Reiseleiter und Touristen nur noch mit Schutzmaske herumgehen dürfen. Sonst bekomme man es mit der Polizei zu tun. Da ich keine Lust auf fifty-fifty habe, behalte ich meine Maske gleich an.
    Vom Reiseleiter erfahre ich, dass in Ho Chi Minh Stadt - er sage noch immer Saigon, weil es einfacher sei und schneller ausgesprochen werden könne - rund 10.5 Millionen Leute wohnen. Dazu kommen noch rund 6.5 Millionen Wochenaufenthalter. Total also 17 Millionen Menschen. Allerdings sei die Stadt momentan fast ein wenig ausgestorben. Normalerweise hätten sie in der Innenstadt täglich Stau - mit Ausnahme während des chinesischen Neujahrsfestes. Da aber die Chinesen bis jetzt nicht mehr zurückkehren konnten, sei es leerer. Zudem seien die Schulen und Universitäten wegen der Seuche nach wie vor geschlossen. In Saigon gibt es aber bislang kein einziger bekannter Corona-Fall. Hier im Süden Vietnams tragen merklich weniger Einheimische einen Gesichtsschutz. Diese Personen ziehen aber schnell einen an oder wenden sich ab, sobald ich mich ihnen nähere. Ein sehr seltsames Gefühl...
    Auf der Fahrt zum Hotel bekomme ich eine Zusammenfassung zur Geschichte Saigons. Diese beginnt mit den Khmer, welche am Saigonfluss erste Fischersiedlungen gebaut haben. Etwa 7km davon entfernt, bauten Chinesen ihren "grossen Markt". Heute ist dies eine riesige Stadt mit 19 Bezirken und 5 Kreisen. Wobei die ersten 12 Bezirke die entsprechenden Nummern haben. Ab da geht es mit Namen weiter.
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