Relax-Days am Ngapali Beach
November 2, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 31 °C
Ngapali Beach 02. - 06.November
Der Flug hierher - mit einem kurzen Zwischenstop in Heho - war unspektakulär und wiederum ausgesprochen pünktlich. Einen vorab online-check-in gibt es nicht, man erscheint einfach am Schalter und alles geht wunderbar.
Die Zeit hier vergeht mit trägem Nichtstun.
Unsere Unterkunft ist wunderschön und liegt direkt am herrlichen Strand - weicher Sand, flach abfallendes Meer, klar und blau. Kein hohes Gebäude hier stört die baumbestandene Silhouette.
Reisende sind auch hier nur sehr wenig vor Ort, vereinzelte Paare hier und da spazieren am Strand, es gibt nirgends belegte Liegen, die Terrassen der beachseitig gelegenen Hotelrestaurants sind leer. Wenn das nicht Entspannung ist.
Zudem haben wir herrliches Wetter - wobei, es ist eigentlich fast schon zu heiß. Am Wasser unter'm Schirmchen kann man's aushalten, gehen mag man aber eigentlich nicht. Selbst bei dem kleinen Spaziergang jeden Morgen 300m über den Strand zum Frühstück läuft schon der Schweißtropfen von der Nase.
An frühen Nachmittag mitunter mal ein kurzer, heftiger Gewitterregen, der die ohnehin schon feuchte Luft noch mehr dampfen lässt, entspannte Stunden mit dem Buch auf der Terrasse, ein Glas kühler Wein - die Zeit fließt so dahin.
An der Straße, kaum 100 Meter, gibt es gute und vielfältige Möglichkeiten, zu Abend zu essen.
Art of Sand (so hieß auch das Resort, zu dem unsere Unterkunft gehört).
Die Künstler sind winzige Krebse.
Ein herrlicher Ausklang für uns von einem Land, das zwar nicht auf Anhieb "unser neues Lieblingsland" in SOA geworden ist, aber sich sehr viel Mühe gegeben hat.
Ich habe hier wunderbare Momente gefunden, fast ehrfürchtig schön. Aber auch eine Überdosis an sich letztlich gleichenden "Heiligtümern".
Die Menschen hier sind unglaublich freundlich, das Reisen zumindest in unserer "Kurzvariante" mit Inlandsflügen absolut entspannt. Noch ist hier nichts "verwestlicht", Mc D., Starbucks oder den bequemen "überall-7/11" findet man nicht.
Stefan kann meine "magischen Momente" nicht ganz so nachvollziehen, was aber zu großem Teil sicher auch daran lag, daß es ihm doch einige Tage lang nicht so gut ging. Überhaupt war dies das allererste Mal in all den Jahren Asien, daß es einen von uns mal "erwischt" hat.
Daher lassen wir es erst mal offen, ob es für uns irgendwann eine weitere Myanmar-Reise geben wird, ich will es nicht ausschließen, aber wenn nicht, ist es auch in Ordnung.Read more



















