• Vancouver Island

    Jul 10–12, 2025 in Canada ⋅ ☀️ 17 °C

    Um 5.30 Uhr ist die Nacht vorbei. Nicht weil wir Stress oder Zeitdruck haben, nein, der Jetlag hat einfach nur gekickt. Wir nutzen die unverhoffte Zeit und machen uns früh auf den Weg durch ein noch sehr verschlafenes Vancouver zum Fähranleger Twawwassen nach Vancouver Island. Während der 1,5 stündigen Überfahrt bekommen wir einen ersten Eindruck der Natur hier. Schären, Berge, Seen und viel Grün erinnern heftig an Skandinavien, das kann ja eigentlich nur ein gutes Omen sein. Die Laune steigt demnach immer weiter mit der Sonne um die Wette.
    Angekommen auf der Insel entscheiden wir uns für eine Route vom Süden die Ostküste hoch in Richtung Campbell River im Norden, wo auch unser Airbnb für die nächsten 2 Nächte liegt.
    Wir schlendern durch Victoria, die größte Stadt der Insel, genießen das hippe Feeling der Stadt, bevor es dann aber doch recht zügig weitergeht. Sehr früh müssen wir aber feststellen, dass wir nicht alles schaffen werden was wir uns zu optimistisch vorgenommen haben. Zu schön ist jeder Blick auf die Berge links und das Meer rechts von uns. Zu sehr hält uns jeder Stopp nach jeder Kurve auf, weil der Ausblick so atemberaubend ist.
    Den Malahat Skywalk mit dem 360 Grad Ausblick müssen wir aufgrund vorangeschrittener Zeit schweren Herzens überspringen. Wir entscheiden uns dafür für einen Abstecher nach Duncan und in die zweitgrößte Stadt der Insel Nanaimo und finden dort ein hübsches, sehr stylisches Restaurant direkt auf der Pier.
    Den Wasserfall in Parksville müssen wir gezwungenermaßen auch auslassen, da wir eine halbe Stunde zu spät dort ankommen. Das Highlight soll aber von vornherein der Cathedral Grove sein, ein Wald mit gigantischen Douglasien. Für mich sind diese Mammutbäume eine Premiere und wir sind beide fasziniert und unfassbar beeindruckt was die Natur so alles kann. Wir wandeln noch etwas auf Oma Helmis Spuren, die diese Reise noch mit Mitte 80 unternommen hat und finden den berühmten Baum, der mit ihr ein Foto machen durfte.
    Gegen halb 9 abends erreichen wir dann unser Apartment und sitzen nun mit Maple Keksen und traumhaften Blick auf‘s Meer auf der Veranda, voller Vorfreude auf den morgigen Tag.
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