France
Guarchetta

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Travelers at this place
    • Day272

      Wanderung Lac de Melo et Capitello

      January 2 in France ⋅ ☀️ 5 °C

      Mit einer der ersten Fähren des neuen Jahres bin ich gestern von Sardinien wieder nach Bonifacio gefahren und mache heute einen Abstecher in das Hochgebirge im Herzen Korsikas.
      Von der Küste aus folge ich dem Fluss Tavignano bis in das idyllisch gelegene Corte und fahre von hier an weiter entlang des Ufers der Restonica. Das Tal an ihrem Unterlauf ist recht flach und leicht zugänglich, sodass ich mich aus nächster Nähe vom smaragdgrünen Wasser verzaubern lassen kann. Weiter stromaufwärts wird das Tal immer tiefer und die Straße immer schmaler, bis ich schließlich einen Wandererparkplatz auf etwa 1.400 Metern Höhe erreiche.
      Auf angenehmen Wegen geht es zu Fuß weiter bergauf, vorbei an kleinen Wasserfällen und Berghütten sowie über Leitern und Kletterpassagen, bis ich den nahezu kreisrunden Lac de Melo auf 1.710 Metern erreiche. Hier treffe ich auch auf die Quelle der Restonica, da sie aus dem See gespeist wird.
      Der weitere Aufstieg ist deutlich steiler und gegen Ende auch mit einigen Schneefeldern bedeckt, wodurch das Vorankommen erheblich erschwert wird. Schließlich komme ich aber doch an mein zweites Ziel, den Lac de Capitello auf 1.930 Metern. Dieser ist zwar von schneebedeckten Felsen umgeben, aber nicht zugefroren. Zugleich bietet sich von hier oben ein toller Blick auf den tieferliegenden Nachbarsee.
      Der Abstieg führt auf dem selben Weg zurück und beginnt mit einigen Rutschpartien auf dem überfroren Schnee. Etwas später erwartet mich ein weiterer beeindruckender Anblick, als ich dabei zusehen kann, wie sich Wolken das Tal hinauf schieben und eine mystische Stimmung erzeugen.
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    • Day2

      Camping Vizzavona

      August 12, 2022 in France ⋅ 🌙 20 °C

      Gestern Abend gab es noch eine böse Überraschung : eins der Mädels hat sich scheinbar Bettwanzen eingefangen und wir durften nicht mehr in dem Quartier schlafen.
      Als wir aus Corte zurück kamen, mussten wir auf den ziemlich vollen Zeltplatz wechseln.
      In Frankreich ist August der Haupturlaubsmonat- so sah der Campingplatz auch aus 😳
      Aber die Nacht war ruhig bis auf ein kräftiges Gewitter um 3h.

      Jetzt gehts endlich los mit dem Wandern 😃
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      Traveler

      ❤️

      8/13/22Reply
      Traveler

      Na dann, auf, auf

      8/13/22Reply
       
    • Day20

      See II - Lace de Capitullo

      June 1, 2022 in France ⋅ ☀️ 20 °C

      Nach einer kurzen Pause steigen wir weitere 200m auf zum Lace de Castinello, der sich in über 1900m befindet, es eröffnet sich ein traumhaftes Panorama. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Nach insgesamt reichlich 7 Stunden sind wir zurück, ein Bier bzw. einen Kaffee haben wir uns verdient, noch leckeren Käse beim Ziegenhof gekauft, dann geht's wieder ins Camp und in den Badegumpen.Read more

    • Day7

      Route finding a must

      May 24, 2018 in France ⋅ ☀️ 15 °C

      Waking up with out the sound of rain on the tent gives us hope, and when we stick our heads out for a peak and see blue sky we look to each other and say "we're clear for our summit bid". We kick it into high gear to leave camp as quickly as possible, our goal for the day is another alpine variant over the top of the South's highest peak, Monte Renoso.

      As we walk out of camp Mareike mentions a trail that will save us an hour getting to our approach. We quickly agree this is the best option and vear from the GR20, climbing the forested hills from rock cairn to rock cairn in route to the i'Pozzi bivouac.

      From the base of the approach we keep a close eye on the skies around us, we both know that thunderstorms end our journey to the top. We use our ice axes and crampons to reach the first saddle and pull out the map and GPS to confirm and discuss our route. From here we find the trail to not be much more difficult than other parts of our journey. We are able to reach the summit with only a couple short climbing sections and celebrate the top of Monte Renoso with sugary dragon tongue candy.

      Mareike brings up another variation to our trail down that would save us a day on the trail and keep us out of the valley. It's a ridge trail that connects into another trail that is supposed to be fun for kids, in the end we both highly doubted people take their kids here.

      There's not enough space to tell the story of the next 6 hours of our journey. It's a story to share over a hot meal or a cold beer with friends and family. We became stronger yet as a team as we negotiated thick fog, trails that seemed to end in cliffs, trails that were nonexistent, looming rock towers and snowfields that would play hide and seek and numerous up and down climbs through the granite. In the end we felt like we had the best adventure yet and truly used all of our mountain knowledge along the way. We also couldn't have been happier to get off our feet and lie down after a 12 hour day.
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      Traveler

      This is so amazing. .... can't wait to hear you both actually tell all your stories !

      5/26/18Reply

      Waschküche

      5/27/18Reply

      eingeweicht

      5/27/18Reply
      2 more comments
       
    • Day8

      Rest day turned last day

      May 25, 2018 in France ⋅ ☀️ 17 °C

      Today's goal was mostly to investigate how to best continue our journey. We head on a short one hour hike to Vizzavona, where the southern part of the GR20 ends and the northern higher altitude part starts.

      Besides finding a big lunch at a local restaurant, we also find Emile, the local "wise old man" when it comes to mountaineering in this area. We go over maps of the upcoming hikes and he shows us all the potential hazards (=mostly snow on steep parts of the trail as well as snow slides due to all the late snow they got this year).

      The result: most of the days (including tomorrow's) are still covered in too much snow on dangerously steep slopes too continue. And we decide to come back for the North half of the trail another year, instead of going around all the fun and most scenic parts of this trail now. And the alternative isn't bad: 2 weeks of climbing the mountains we've already fallen in love with :)
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      Traveler

      Enjoy! Glad you guys are staying safe, it looks amazing there!

      5/27/18Reply
      Traveler

      Love these faces!!

      5/28/18Reply
      Traveler

      What a great adventure! Thanks for the wonderful pictures.

      5/28/18Reply
       
    • Day5

      Restonica Tal

      September 9, 2020 in France ⋅ ⛅ 13 °C

      Mit dem Camper geht es erst nach Corte. Dann kämpfen wir uns die schmale Straße ins Restonicatal. Leider dürfen Camper nicht bis ganz hoch. Also darf sich Heinz schon mal warmlaufen. Nach einer Stunde treffen wir uns wieder und beginnen den Aufstieg zum Lec de Melo. Valentin klettert wie eine Gemse, ohne müde zu werden. Selbst die schwierigen Stellen an der Kette meistert er ganz alleine. Oben werden wir mit einem Traumwetter belohnt. Für den Abstieg wählen wir die neue Alternativroute. Ein ausgiebiger Snack in der Bergerie darf nicht fehlen. Zur Abkühlung gönnen wir uns noch einen Badegumpen im Restonicatal. Kalt - aber erfrischend. Herr Kneipp wäre stolz auf uns.Read more

    • Day4

      Wanderung zum Lac de Melo

      October 16, 2017 in France ⋅ ☀️ 20 °C

      Heute sind wir früh aufgebrochen, denn wir wollten den Bergsee Lac du melo in der Schlucht Restonica erklimmen. Die Fahrt dorthin ist kein Kinderspiel - enge Bergstraßen mit steilen Abhängen neben der Straße sind Gang und gebe. Leitplanken Fehlanzeige. Da schlägt Ankis Puls gleich wieder um einiges höher! Aber unser Baptiste (Auto) hat alles tapfer geschafft. Dann geht es los - 400 Höhenmeter sind zu überwinden. Über rießige Felsen geht es hinauf (wir haben uns den schwierigen Weg für den Hinweg ausgesucht). Aber dafür wird man belohnt. Ein super schöner Bergsee, an manchen Stellen sogar 15m tief! Kurze Rast und dann ging es auf der anderen Seite wieder hinunter. Der Weg war gespickt mit kleinen Hindernissen, die es zu überwinden galt. Aber auch das haben wir gemeistert. Unten angekommen dann ein Bierchen und Panini. Verdient würde ich nach dem heutigen Ausflugsziel mal sagen!Read more

    • Day9

      Refuge Pietra Piana

      August 20, 2018 in France ⋅ 🌧 23 °C

      Refuge de Manganu zur Refuge Pietra Piana
      Das Wetter früh war wieder toll, nach einer kurzen recht ebenen Passage ging es wieder ordentlich hinauf. Erst einfach Bergwege in Serpentinen, dann großen Steinblöcke und steiles Geröll bis zu einer Scharte, hinter der sich wieder andere tolle Bilder zeigen sollten. Mehrere kleine Bergtümpel und –seen, zu denen man hätte absteigen und baden können. Von hier oben ging es wieder kletternd bergab, später in einer Art Bachbett steil hinunter zur Hütte. Gehzeit 5,5h, 810m hoch, 590m runter.
      Als wir ankamen war noch das tollste Wetter, nur ein paar Wolken, wir bauten in Ruhe Zelt auf, breiteten ein paar Sachen aus und Flo wollte erstmal duschen gehen. Ich blieb beim Zelt. Er war keine 5 Minuten weg, als es zu tröpfeln begann. Ich packte schnell alles in Zelt und hechtete hinterher, denn jetzt schon goß es und begann fast erbsengroß zu hageln. Das Wetter war wirklich durchgängig überaus extrem hier in den Bergen. Es regnete bestimmt eine knappe Stunde, dann war es wieder vorbei und so langsam kam wieder die Sonne. Leider kühlte es bei diesen Güssen auch immer schnell ab. Wind war sowieso fast immer, so wurde es auch heute nicht mehr richtig warm. Jetzt konnte ich auch noch duschen und dann gab’s wieder selbstgekochte Nudeln.
      Wir trafen in der Küche Dominik und Sabine aus Berlin, die auch gerade am Kochen waren und saßen dann den ganzen Abend zu lange mit zu viel Wein zusammen. Sie liefen auch in die andere Richtung und waren nicht sicher, ob der restliche Teil was für sie wäre. Sabine hat wohl etwas Höhenangst.
      Die beiden hatten ein Stück Käse dabei, das sie irgendwo gekauft hatten und ließen uns probieren – nur ein kleines Stück... Das war der schärfste Käse, den ich je gegessen habe, echt verrückt, was es alles gibt. Ich glaube nicht, daß dieser Käse je aufgegessen wurde.
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    • Day10

      Refuge de l’Onda

      August 21, 2018 in France ⋅ ⛅ 21 °C

      Refuge Pietra Piana zur Refuge de l’Onda
      Es gab zwei Varianten, eine nach unten und dann wieder hoch, die andere über den Grat rüber und dann runter zur Hütte. Wir entschieden uns für den Grat.
      Ursprünglich war der Plan gewesen, heute noch den Monte Rotondo zu besteigen, auch eine felsige Angelegenheit mit ausgesetzten Stellen. Es ist der 2. höchste Berg der Insel und liegt hinter der Refuge Pietra Piana. Beim Aufstehen war ein dermaßen starker Wind, zudem hing noch eine schwarze Wolke über dem Berg, so daß wir gemeinsam gegen dieses Abenteuer entschieden. Dazu kam jetzt wirklich gewaltig: Ich war einfach platt, meine Beine konnten nicht mehr und Flo hätte ein Tag Pause sicher auch gutgetan, aber jetzt mußten wir weiter, um unseren Zeitplan einzuhalten.
      Die Kammwanderung heute war echt traumhaft schön, ich wünschte mir, ich hätte sie mehr genießen können, denn ich mußte wirklich mit mir selber um jeden Schritt kämpfen. Hatte einfach keine Kraft mehr. Das Knie hatte sich mittlerweile eingelaufen, ich nahm auch seit gestern keine Schmerztabletten mehr, und es war so erträglich, aber der Körper war einfach am Ende. Ich war froh, daß mir Flo noch ein bißchen Gepäck abnahm, so daß mein Rucksack wirklich nur noch sehr leicht war. Lustig war, daß wir ein anderes Pärchen, das wir in den letzten Tagen schon immer wieder gesehen hatten, immer wieder hinter uns sahen. Er trug mittlerweile ihren Rucksack am Bauch vorne und sie gar keinen mehr. Ich war also nicht die Einzige, dachte ich... Am Zeltplatz erfuhren wir, daß sie sich nachts übergeben hatte und wirklich krank war, sei’s drum, ich war auch unten.
      Der Zeltplatz war riesig. Der alte Franzose war da, Joe, ein Österreicher, mit dem Flo sich gestern schon unterhalten hatte, saß vor seinem Zelt und die „bunte Gruppe“ von vorgestern traf auch wieder ein, allerdings etwas später. Sie waren den Weg unten rum gegangen und waren in den Gumpen dort baden gewesen. Heute war das Wetter wirklich mal den ganzen Tag gut und schien auch wirklich gut zu bleiben.
      Nach der relativ kurzen Tour, 4h, 435m hoch und 880m runter tranken wir mitten am Nachmittag ein Bier mit Joe, als der alte Franzose vorbeilief. Wir sprachen ihn an, also meist ich auf französich als Übersetzerin. Wir hatten ihn echt über 70 geschätzt, aber er war 66. Er setzte sich zu uns und erzählte uns seine Geschichte von dem Weg. Als wir ihn in Haut Asco zum ersten Mal gesehen hatten, hatten wir ihm ja nichtmal den Weg über den Monte Cinto zugetraut, aber jetzt vielen wir echt vom Glauben ab. Er hatte sich in Haut Asco nach einem Führer umgesehen, der mit ihm die gesperrte Route gehen würde. Es war da früher eine andere, wohl auch schwerere Route mit vielen Kletterstellen und Seilversicherungen, die seit ein paar Jahren wegen eines Unglückes gesperrt ist. Die wollte er gehen um jeden Preis. Einen Führer bekam er nicht, aber nachdem er einen Tag gewartet hatte, erklärte sich wohl ein Ortskundiger bereit, das Ganze mit ihm zu wagen. Die Route ist mittlerweile nicht mehr markiert, Seilversicherungen und alle Hilfestellungen abmontiert. Aber er, er, der alte Franzose war sie gegangen. Er erzählte, wie er Angst hatte, wie es steil runter ging, erzeigte uns später sogar noch Bilder auf seiner Kamera und sagte, daß ihn der andere immer mit dem Handy fotografiert hätte. Er war wahnsinnig stolz auf sich und dieses Abenteuer schien irgendwie fast sein einziges Ziel bei dieser Tour gewesen zu sein. Was hat es nur für ihn mit dieser Route auf sich? Immer wieder kommt mir der Gedanke, daß er eventuell jemanden gekannt haben könnte, der dort ums Leben gekommen ist.
      Später saßen wir noch bunt gemischt am Tisch, aber heute nicht sehr lange.
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    Guarchetta

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