• Tee production

    January 15 in India ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach den Elefanten fuhren wir eine sehr lange Strecke durch die Berge, denn heute geht es um die Teeplantagen.
    Da ich ja die Kurvenfahrt nicht so vertrage, versuchte ich natülich wieder mit Musik hören und Augen zu die Fahrt trotzdem zu genießen. Ab und an schaute ich trotzdessen Mal kurz aus dem Fenster, dort konnte man kilometerweite Teeplantagen sehen.
    Hanu erklärte uns, dass je steiler die Plantage desto besser ist es, denn dadurch kann das Wasser besser fließen, kann sich beser verteilen und bleibt somit nicht an einer Stelle stehen.
    Auch können Teepflanzen bis zu 50 Jahren überleben und kann ein riesiger Baum werden, wenn man die Pflanze wachsen lässt.

    Wir besichtigten nicht direkt die Felder mit den Teepflanzen, sondern die Produktion. Zuerst besichtigten wir eine Art Museum, in dem es um die Geschichte der Produktion geht und von frühere Ausstellungssücke, wie z.B. eine Schere mit integriertem Korb, wurde damals benutzt um die Teepflanzen zu schneiden.

    Danach folgte keine Führung um zu sehen, wie der Tee so wird wie wir ihn kennen.

    1. Die Teeblätter werden größtenteils noch von Hand gepflückt (Prinzip "two leaves and a Bude - zwei Blätter und eine Knospe)
    2. In der Fabrik auf Welktrögen ausgepreitet, wo sie 12 bis 18 Std. ruhen, um Feuchtigkeit zu verlieren (45-60%) udn geschmeidig werden
    3. In einer Machine werden die Blätter gerollt und gepresst (Zellsaft tritt aus)
    4. Die zerklinerten Blätter werden in feuchtwarm Luft ausgebreitet, Zellsaft oxidiert, Blätter werden kupferrot, was den typischen Geschmack entwickelt.
    5. Tee wird im Etagentrockner mit heißer Luft getrocken (Stopp von Fermentationsprozess & Reduzeierung der Feuchtigkeit auf ca. 4 %
    5. Abschießend wird der Tee nach blattgrößen sortiert

    Info:
    Beginn zur Ernte ist März/April

    Bevor wir zurück zum Hotel fahren, hatten wir noch die Möglichkeit Tee einzukaufen und zu kosten.
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