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  • Day50

    Giganten

    November 19, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 16 °C

    Den „Tree Top-Walk“ zu machen, stand ganz oben auf der Todoo-Liste. 600m Laufsteg auf 40m Höhe unterhalb der Baumkronen eines uralten Karriwaldes! Etwas wackelig das Ganze, aber eine wirklich andere Perspektive. Danach ein Spaziergang Auf dem „Ancient Emire Walk“ auf welchem die gigantischen, alten und mächtigen Rot-Tingles beeindruckend waren.

    See ya, Fredi und Christa
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  • Day48

    Grosse Bäume und Tiere

    November 17, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf der Fahrt Richtung Albany haben wir nicht nur viele Nationalparks durchquert mit Landschaften, welche uns sehr ans Jura erinnern, sondern auch einen Abstecher über den Karri-Exploring-Trail mit den riesigen, bis 80m hohen Bäumen. Sehr beeindruckend und ein unglaublicher Duft. Fritz war ganz verloren zwischen den riesigen Bäumen. Erstaunlicherweise haben wir auch einige Avocado-Plantagen angetroffen.
    Auf dem Campground in Walpool kamen gegen Abend noch einige Besucher vorbei. Zwei Känguru-Mütter mit zwei jüngeren Kängurus in Begleitung, sowie ein Kookaburra mit seinem Lachen.

    See ya, Fredi und Christa
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  • Day46

    Natur- und andere Kräfte

    November 15, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Im Leeuwin-Nationalpark, wenige Kilometer südlich von Margaret River, erstreckt sich über viele Kilometer ein Hügel- und Küstenband in welchem viele Höhlen (Caves) gefunden wurden. In einigen Höhlen kann man aussergewöhnliche Stalaktiten und Stalagmiten besichtigen. Unser erstes Ziel die Mammoth Cave, welche sich über 500m Länge und 30m Tiefe erstreckt und bereits 1850 entdeckt wurde. Viele Fossilien, welche über 50‘000 Jahre alt sind, wurden in der Höhle gefunden.
    Die Lake Cave, nur wenige Kilometer weiter, besticht durch die vielen, vielen Treppen in die Tiefe......., die hohe Feuchtigkeit und die zwei über einem See freihängenden Stalaktiten, welche durch eine Platte verbunden sind.

    Der Samstag war dem Sport verschrieben. Erst ist Fredi tatsächlich die über 10km zum Surfers Point gejoggt, dann Start zur geführten Kanutour auf dem Margaret River mit ganz vielen Informationen über den Fluss, die Geschichte der „Bussel-Familie“, welche um 1820 die Ländereien am Margaret River urban machte. Neben dem Bush-Tucker-Picknick mit Emu, Krokodil, Känguru, Nüssen und einheimischen Buschfrüchten, genossen wir auch eine Abkühlung im Fluss. Zum Abschluss dann ein Kanurennen. Zu den Favoriten gehörte ein Viererboot mit 4 muskulösen Jungs aus Perth. Unser Skipper Fredi - wir hatten Verstärkung durch Nina, eine Studentin aus Deutschland - Nina und ich wollten uns jedoch nicht so einfach geschlagen geben. Mit List sind wir haarscharf am ersten Platz vorbeigeschrammt....... Der Tag war so schnell vorbei, hat ganz viel Spass gemacht und keinen Muskelkater:-)
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  • Day45

    Wein, Schokolade, Käse und Bier

    November 14, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir sind in Margaret River, nicht nur ein Ort mit 6‘500 Einwohnern, sondern eine Region mit allem für Leib und Seele. Bekannt ist die Margaret River-Region nicht nur für Wein mit über 120 vorwiegend kleinere Weinbauern, sondern auch für Käse und Schokolade. Also auch viele saftige Wiesen mit gaaaaanz vielen Kühen, was Fredi‘s Herz noch höher schlagen lässt..... Ein wenig nach Jura schaut es aus. Es ist auch ein Surferparadies mit Wettkämpfen und noch ganz viel mehr, aber dazu später.

    Da hier das Wasser in genügender Form vorhanden ist, haben sich in den letzten Jahren immer mehr kleine Brauereien mit Restaurants angesiedelt. Hier gilt ebenso die 0,5Promillegrenze. Was lag also näher, als mit einer Gruppe und Fahrer ganz entspannt auf Tour zu gehen. Morgens um 10.30 mit der ersten Runde mit 8 Weinen zu beginnen war hart und eigentlich hat es noch nicht so richtig geschmeckt. Genauso dann die letzte Weinrunde. Es werden vorwiegend Sauvignon blanc, Semillion, Shiraz, Malbec und Merlot angebaut. Bei 4 Winery‘s haben wir nur einen Chardonnay bekommen. Da ich diesen selbst gerne mag, denke ich, dass die Aussi‘s den auch selbst trinken ;-). . Mittags haben wir wirklich „wild foods of Australia“-Spezialitäten erhalten. Und die zwei K‘s: Känguru und Krokodil! Das Krokodil war etwas gummig und Känguru langfaserig, leicht süsslich, aber gar nicht schlecht.
    Weiter ging’s in noch eine Weinverkostung und dann endlich eine Käserei und danach Schokoladenmanufaktur im Schnelldurchgang. Die Bierverkostung in der Checky Monkey Brewery war der gemütliche Abschluss mit doch recht herben Noten. Bernhard hat uns ganz viele Nebeninformationen gegeben und der Tag ging auch in netter , internationaler Gesellschaft (Neuseeland, England, Australien, Kanada und Schweiz) schnell vorbei. Wir werden uns nun dem Wasser und Spaghetti hingeben....... Fredi kocht :-)))))

    See ya, Fredi und Christa
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  • Day43

    Walsafari in Dunsborough/ Geograph-Bay

    November 12, 2019, Indian Ocean ⋅ ☀️ 13 °C

    In Broome hatten wir leider die Periode des „Whale watching“ verpasst.
    Die Buckelwale überwintern und pflanzen sich südlich von Broome fort, ziehen dann im September Richtung Albany und Antarktis, bevor sie wieder zwischen Mai und Juli in den Norden schwimmen. Die Buckelwale erlangen eine Grösse von 15-16 m und werden ca. 30‘000kg schwer, sind sehr lebhaft und bekannt durch ihren Gesang.
    Blauwale, welche bis zu 33m lang und 50 -150‘000kg schwer, werden ebenso sporadisch hier bei Dunsborough/Geograph Bay/Leeuwin-Naturalisten-Park gesehen.
    Also auf zur Walsafari mit einem grossen Katamaran. Wir waren noch keine 20 Minuten unterwegs, begegnete uns ein Blauwal. Welch ein Erlebnis, dieses riesige Tier in seinem ruhigen dahingleiten so nahe zu sehen!!!! Die Wale können bis 40 Minuten ohne Auftauchen unter Wasser sein - also jedesmal ein Hoffen und Kamera schussbereit, dass wir ihn/sie nicht verlieren! Er hat uns nicht enttäuscht.
    Der Kapitän hatte gestern Buckelwale gesehen, Also weiter durch die Wellentäler etwas weg vom Ufer. Und da tauchten gleich zwei beieinander auf! Hochgesprungen sind sie zwar nicht und gesungen haben sie auch nicht, aber mit den Schwanzflossen haben sie uns zugewinkt........

    Die weitere Nacht in Busselton hat sich absolut gelohnt, nicht nur da die Beach riesig und wunderschön ist. Nach diesem grandiosen Morgen sind wir gemütlich nach Margret River gefahren, wo wir die nächsten 5 Tage bleiben. Wir befinden uns hier in einer grossen Weingegend und einem Surferparadies mit einem Wettbewerb während den nächsten Tagen.

    Also See ya, Fredi und Christa
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  • Day40

    Heuballen und Gartenzwerge

    November 9, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 34 °C

    Was haben diese zwei Sachen gemeinsam? Wir habe sie heute zu Tausenden gesehen!
    Wir sind nun definitiv in Südwest-Australien angekommen. Heute fuhren wir von der wunderschönen Küstenstadt Mandurah ins Ferguson-Valley. Statt dem verdorrten Land wie bis jetzt gesehen, erfreuten sich nun unsere Augen an satten grünen Wiesen. Hier unten ist die Viehwirtschaft vorherrschend, sei es die Milchwirtschaft oder die Mutterkuhhaltung. Hier war die Heuernte so +/- abgeschlossen und somit fuhren wir an abertausenden von Heu-Rundballen vorbei. Nur ganz wenige Siloballen waren dabei. Das Ferguson-Valley ist total abgelegen, ich habe das 2016 schon besucht, weiss aber nicht mehr, wie ich das gefunden habe (sehr wahrscheinlich verfahren.... :-)) Es ist hügelig dort, fast wie im Emmental, mit dem Unterschied, dass auch viel Reben angepflanzt sind. So liessen wir die Gelegenheit natürlich nicht aus und besuchten eines der vielen Rebgüter, die Winery St Aidan. ( www.saintaidan.com.au ) Ein schmuckes Weingut mit 10 ha Rebfläche und einem schönen Restaurant mit Möglichkeit zum degustieren (Christa degustierte, ich fuhr ja den Fritz :-( )
    Und nun zu den Gartenzwergen: Wir besuchten Gnomsville. Eine Zwergenstadt mitten in der Pampa, an einer Strassenkreuzung. Die Geschichte dazu ist lustig. An dieser Strassenkreuzung war vor vielen Jahren (in den Neunzigerjahren) die Bushaltestelle für den Schulbus. Daneben stand ein grosser Baum mit einer Baumhöhle. Ein Mädchen aus dem Dorf fand, dass ein Gartenzwerg gut in diese Höhle passen würde und stellte den ersten hin. Andere Leute aus dem Dorf fanden die Idee gut und platzierten ebenfalls einen Zwerg. Dann kamen Zwerge aus der näheren, danach aus der weiteren Umgebung dazu. Die Sache wurde in den Medien bekannt und nun zieren (wirklich! Siehe Fotos) Tausende von Gartenzwergen aus der ganzen Welt diesen Ort. Schade, wenn wir das gewusst hätten, wäre nun noch einer mit einem Schweizerkreuz dabei.
    Nun sind wir in Busselton, wieder an der Küste gelandet. Camperplatz 20 Meter vom Strand- hei händ mers schön......
    See ya, Fredi und Christa
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  • Day37

    Frust bei der Weizenernte

    November 6, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    Es war mein grosser Wunsch von der Küstenstrasse weg ins Landesinnere zu fahren, um den sogenannten „Wheatbelt“ (Weizengürtel) zu besuchen. Dieses Gebiet haben wir bereits im Jahr 2016 abgefahren, damals im Herbst, als alles brach lag. Wie der Name sagt, wird fast nur Weizen angebaut. Daneben sieht man etwas Raps und noch weniger Hafer. 2016 wurde mir noch gesagt, dass auch Brachen eingeschoben werden, um die Felder zu schonen. Von dem war jetzt nichts mehr zu sehen, die Felder waren alle bestellt. Die Dimensionen sind riesig, man kann das gar nicht auf Fotos festhalten. Die Länge der Parzellen konnten wir jeweils gut abschätzen, viele waren über einen Kilometer lang! Die Breite zu schätzen war extrem schwierig, aber viele Parzellen dürften über 100 ha gross sein. Da jetzt Frühling ist, habe ich vermutet, dass alles grün sei, aber welche Überraschung, die Ernte ist in vollem Gange. So fuhren wir an vielen Dreschern vorbei, die sich mit breiten Balken durch die Felder arbeiteten. Schon von weitem fiel uns auf, wie dünn das Getreide steht. Gespräche mit einem Truck-Chauffeur und einem Farmer bestätigten dies. Der Ertrag liegt im Norden von Perth bei mageren 0.7 Tonnen bis ca. 1.2 Tonnen pro Hektare. Schuld ist das fehlende Wasser, der Regen kam 2019 viel zu spät um der Saat zum Wachstum zu verhelfen (erst im Juni statt im April/Mai). Der Weizen wird mit Trucks in riesige Zwischenlager gebracht und von dort mit der Bahn nach Geraldton spediert. Dies ist eine Hafenstadt, von dort aus wird der Weizen exportiert. Den Frust der Getreidefarmer bekam ich zu spüren, als ich Drohnenaufnahmen eines riesigen Feldes machen wollte. Er kam mit seinem Pickup angebraust und verwies mich ohne Begründung des Feldes. Es interessierte ihn nicht, dass ich auch Bauer bin und als Schweizer total begeistert von den riesigen Felder. Tja, das musste ich wohl akzeptieren.....
    Also, see ya, Fredi und Christa
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  • Day35

    Kalbarri-Nationalpark

    November 4, 2019 in Australia ⋅ 🌙 15 °C

    In Kalbarri bietet sich nicht nur der Strand und der Murchison-River an, sondern auch den Nationalpark mit tiefen, langen (80km) Gorges. Deshalb stand Heute ein Tour durch den Nationalpark an. Die Wildflower-Zeit ist leider fast schon vorbei. Die hohen Temperaturen (heute 33 Grad) und der ausstehenden Regen haben dies noch beschleunigt. Die grösste Attraktion des Parks ist sicher das „Nature’s-Window“. Eine Viertelstunde anstehen für‘s Föteli ist gar nichts, ausserdem hatten wir grad einen Bus Japaner vor uns..... So viele Touristen waren grad ein wenig zu viel! Also auf zum „Z-Bend-Lookout“, dem nächsten Aussichtspunkt in die Gorge. Weniger Touris, dafür aber knatschige Schweizer (nicht wir!). Jedoch müssen wir zugeben, dass es nach den Gorges im Karijini-Nationalpark schwierig ist, das zu topen.
    Deshalb haben wir uns mit Teamgeist etwas den Blumen am Wegesrand gewidmet. Fredi hat jeweils einen Stopp gerissen, damit ich mit der Kamera aus dem Fritz hechten konnte. Leider konnten nicht alle 63 Foto‘s aufgeladen werden ;-)........

    See ya, Fredi und Christa
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  • Day33

    Hamelin, Denham, Monkey Mia, Shell Beach

    November 2, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Eigentlich wollten wir an der Hamelin Pool einen Stopp einlegen. Der Ort machte jedoch einen so verlassenen Eindruck wie in einem alten Cowboy-Film. Vor 130 Jahren wurde hier eine Telegraphenstation erstellt, ein Steinbruch mit Muschelkalk und Stromatholiten . Selbst der Bus mit den Japanern hat reissaus genommen... Also 120km weiter nach Monkey Mia. Hier gibt es nur ein riesiges Touristenressort mit allem was man so braucht, eine tolle weisse Bucht mit azurblauem Wasser, Emu’s - eher eine Plage, da völlig ohne Respekt, ausser vor Fredi, der unser Frühstück tapfer verteidigt hat - und DELPHINE! Die Attraktion von Monkey Mia: jeden Morgen werden zu drei Terminen von den Rangern die wilden Delphine gefüttert. Diese wissen das ja genau (waren Weibchen und ihre Kinder) und kreisen schon einige Zeit vorher ganz nahe am Strand. Zwischen 60-180 Leute schauen sich das in der Zwischensaison täglich und pro Fütterung an. Die Delphine dürfen nicht berührt werden, da diese gegen Krankheiten, welche durch den Mensch dabei übertragen werden, nicht immun sind.
    Denham war jetzt in der Nachsaison sehr ausgestorben und hat sicher die besten Zeiten hinter sich. Es ist der westlichste Ort in Australien. Eine Attraktion war der Ocean-Park etwas ausserhalb Denham‘s. Viel Meeresgetier, welches wir nicht jedes in der Natur sehen wollen: Seeschlangen, Moränen, Quallen, sehr giftige Steinfische, Rochen, Meeresschildkröten und Haie. Von 900 Arten der Haie sind nur 3 für den Menschen gefährlich - also wieso die Panik....... ;-)
    Ein kurzer Ausflug an die Shell Beach, an welcher Abermillionen von kleinen weissen Muscheln liegen und einen tollen Kontrast zum türkisen Meer geben.
    Und weiter gehts 380km südlich nach Kalbarri. Hier waren wir 2016 schon mal und haben noch beste Erinnerungen an unseren Kanuausflug. Böse Zungen behaupten, ich hätte dies als Kanurennen angesehen...... nichtsdestotrotz, wir waren Zweite :-))))

    See ya, Fredi und Christa
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  • Day29

    Riffhaie, Schafe und Meeresgewalten

    October 29, 2019 in Australia ⋅ 🌙 20 °C

    Kurz vor der Abreise aus Coral Bay machten wir noch einen Spaziergang zur Bucht, in welcher es Riffhaie haben soll. Fredi hat sich mutig in die Fluten gestellt und siehe da, ein Exemplar von ca 1.5m ist einfach vorbeigeschwommen - und Fredi ist noch ganz :-)
    Auf nach Carnarvon. Eigentlich ein schönes Ferienstädtchen, aber sowas von leer. Selbst der Campground hatte nur wenige Gäste, dafür Grasplätze, die saubersten Duschanlagen und viel Platz für die grosse Wäsche.
    Ausgestattet mit Schnorchelausrüstungen - wir haben jetzt Blut geleckt - sind wir ins Outback zu den Blow Holes und der Quobba-Home Station mit Campground und vielen Schafen gefahren. Die Kraft der Wellen zu sehen, war schon gigantisch. In hohen Fontänen hat sich der Wasserdruck durch die Löcher im Riff gedrückt und die Wellen über die Klippen geschmettert.
    Die Schafe suchen wir noch auf der Quobba-Home-Station (die Besitzer auch noch), aber die Stellplätze und der Strand sind genial schön. Kaum ein Mensch, ausser Schweizer Nachbarn. Das Schnorcheln haben wir gelassen, da der Wellengang zu hoch ist und Haie hier zu Hause sind. Nun geniessen wir ein kühles Bier und den Sonnenuntergang!

    See ya, Fredi und Christa
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