Sacred Valley - Teil 2
November 8, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C
Im zweiten Teil besuchen wir die Salineras de Maras - Salinen zur Salzgewinnung, höchstgelegene Salzfarm der Welt!
Es ist ein System aus Tausenden von Salzbecken, das sich in einer Bergschlucht befindet. Die Salzterrassen liegen auf einem steilen Hang und bestehen aus rund 3.000 bis 4.500 kleinen, terrassenförmig angeordneten Becken, die von einer natürlichen, mineralreichen Quelle gespeist werden.
Geschichte und Bedeutung
Die Salzgewinnung in Maras reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und wurde bereits von den Wari und später von den Inkas betrieben. Das Salz, das hier gewonnen wird, ist besonders bekannt für seinen zarten rosa Farbton und seinen milden Geschmack. Es wird heute noch von den Nachfahren der ursprünglichen Bewohner geerntet, von Generation zu Generation weitervererbt und ist ein wichtiger Teil der lokalen Wirtschaft.
Funktionsweise: Das Wasser aus der unterirdischen Quelle fließt durch ein komplexes Kanalsystem in die einzelnen Becken. Nach mehreren Tagen verdunstet das Wasser und hinterlässt eine dünne Salzschicht, die von den Salzbauern abgeschabt wird. Der Prozess ist seit Jahrhunderten weitgehend unverändert geblieben.
Ollantaytambo ist das nächste Ziel: eine der bedeutendsten und am besten erhaltenen Inka-Städte im Sacred Valley. Die Stadt liegt am Ufer des Urubamba-Flusses auf einer Höhe von rund 2.792 Metern und ist bekannt für ihre gut erhaltene Inka-Architektur sowie die beeindruckende Festung, die auf einem steilen Hang über der Stadt thront.
Die Festung Ollantaytambo war eine strategische Verteidigungsanlage und diente auch als Tempel. Sie wurde nie vollständig fertiggestellt, da die Spanier das Tal eroberten, bevor der Bau abgeschlossen war. Von der Festung aus hat man einen tollen Blick über das Tal und kann die Vorratskammern der Inka sehen. Direkt daneben sieht man das sogenannte „Gesicht im Fels“ bei Ollantaytambo befindet sich am Berg Pinkuylluna, gegenüber der Festung und der Altstadt. Es handelt sich um eine natürliche Felsformation, die von vielen Besuchern und Einheimischen als „Rostro de Viracocha“ (Gesicht des Schöpfergottes Viracocha) interpretiert wird.
Es ist heiß und alle haben Hunger. Unterwegs essen wir alle etwas und fahren dann nach Pisaq. Letzte Station!
Die Ruinen von Pisaq liegen auf einem steilen Berghang über der modernen Stadt und gehören zu den größten und am besten erhaltenen Inka-Anlagen im Sacred Valley. Die Anlage umfasst rund 500 Terrassen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt wurden zu sehen sind Tempel, Lagerhäuser und ein großen Friedhof mit Tausenden von Felsgräbern.
Die Ruinen von Pisac wurden vermutlich vom Inka-Herrscher Pachacuti im 15. Jahrhundert erbaut und dienten als Residenz, Festung, Observatorium und religiöses Zentrum und wurden im 16. Jahrhundert von den Spaniern zerstört, aber Teile sind bis heute gut erhalten.
Pisaq war größer als Machu Picchu, auch schön gelegen!
Es ist schon recht spät, die Sonne geht unter und wir können gar nicht mehr alles anschauen…
Der Tag war sehr vollgepackt, wir haben viel gesehen…und wir sind entsprechend platt.Read more



























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