• Ruta Nacional 40

    29. december 2025, Argentina ⋅ 🌬 21 °C

    Heute fahren wir viel, immer die Route 40 und das Zelt ist erst um nach 22 Uhr aufgebaut! Gut, dass es hier so lange hell ist!
    Wir fahren nach dem Frühstück los, zum Patagonia Park Argentina und dem Sendero Tierra de Colores. Das ist ein kleiner Rundweg durch farbige Hügel, die in Schattierungen von Ocker, Rot, Gelb und Rosa leuchten,entstanden durch Wind und Wasser mit bizarren Formen und Texturen durch die Oxidation verschiedener Mineralien über Jahrmillionen hinweg.
    Es gibt viele dicke Heuschrecken, die alle recht unbeholfen rumhüpfen und wir sehen eine Herde Guanacos mit Jungtieren und ein paar Männchen, die an uns vorbei galoppieren und streiten - Frühjahr!
    Wir fahren weiter durch nicht endende Steppe, trocken, auch hier viele Guanacos am Straßenrand, einzelne und Herden. Die Landschaft ist trotz der Kargheit sehr hübsch, immer mal wieder Gebirgszüge und Flusstäler, irgendwann tauchen am Horizont wieder die schneebedeckten Anden auf. Autos trifft man wenige, die Straße ist größtenteils asphaltiert, teils aber mit riesigen Löchern, schnell fahren geht nur stellenweise.
    Picknick am Fluss und tanken in Governance Gregores, dem einzigen Ort unterwegs, sonst gibt es nur vereinzelt Estancias.
    Nach Governance Gregores folgt eine ewig lange Schotterpiste, die nicht enden will. Irgendwann sehen wir den Fitz Roy und eine imposante Gebirgskette und kommen am Lago Viedma an - wow! Die Abendstimmung und die Wolken wirken dramatisch… die wildcamping-Spots, die wir anpeilen sind alle nichts (viel zu windig) und wir fahren die letzten Kilometer ( auf geteerter Straße, juhu) nach El Chaltén… wir schauen diverse Campingplätze an und es ist klar, hier wird jeder Platz genutzt - eine große Holzterasse, an dem wirklich Zelt an Zelt steht, schmuddelige Gartenecken… wir landen letztendlich auf einem großen und gut ausgestatteten Campingplatz (riesige Gemeinschaftsküche, überall Steckdosen zum Aufladen, genügend Duschen, Toiletten ok… bauen das Zelt auf, essen schnell noch was und fallen ins Bett - begleitet vom Rauschen des Windes.
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