Creating Memories

Tourists don't know where they've been. Travelers don't know where they're going.
  • Day659

    Ring of Fire

    May 9 in Nicaragua ⋅ ⛅ 34 °C

    Rauchschwaden entlang des Weges, die Landschaft bedeckt von schwarzer Asche, grüne Oasen in der Ferne als Zeugnis der Fruchtbarkeit der verbrannten Erde. Das ist die raue Vulkanlandschaft des Cerro Negro & der einzige Ort auf dieser Welt an dem man auf einem Bord eben auf dieser Vulkanasche "Schlittenfahren" kann.

    Schon die Wanderung in dieser unwirklichen Szenerie ist ein Erlebnis. Der Nervenkitzel kurz bevor es dann 600m in die Tiefe ging unglaublich belebend.

    Aber obwohl ich versucht habe schnell zu sein, habe ich kurz vor Ende die Balance verloren & einen Küsselköpper vom allerfeinsten absolviert. Vulkanasche fressen & als Langsamste noch eine IceBucket Challenge absolvieren. Ich würde sagen ich habe alles mitgenommen ;)

    Leon war ebenfalls einen Besuch wert. Sightseeing, Salsa & eine Menge neue Freunde.

    I'll be back!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day656

    Goodbye my lover,

    May 6 in Honduras ⋅ 🌬 27 °C

    Goodbye my friend.

    "You will be missed." 2 Monate auf Utila sind um & das ist wohl die schönste Verabschiedung. Mittlerweile kenne ich hier gefühlt jeden Stein. Der morgendliche Spaziergang zum Tauchshop besteht aus winken und grüßen & ich weiß ganz genau an welchem Tag wo die Party steigt oder es 2 Pizzen zum Preis von einer gibt.

    Wie man hier sagt, gibt es 3 Lügen auf Utila
    - Ich verlasse die Insel morgen
    - Ich liebe Dich
    - Heute trink ich nicht

    Nun, heute breche ich die erste, aber wiederkommen werde ich wohl sicher (Lebenslang umsonst tauchen bei UDC ist hierbei ein schlagendes Argument).
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  • Day655

    I am sailing, I am sailing...

    May 5 in Belize ⋅ ⛅ 29 °C

    Meer. Viel mehr davon als meine Augen fassen können. Die Wellen schauckeln das kleine Segelboot, der Wind pfeift mir um die Ohren und ich halte das Ruder stetig auf Kurs.

    Ein kurzer Visarun deluxe nach Belize. Da mein Hondurasvisum auch für Guatemala und Nicaragua gilt, kann ich meine 90 Tage Aufenthaltserlaubnis nicht einfach in Nicaragua erneuern. Da bietet sich dieser Kurztrip mehr als an.

    Nach einer durchsegelten Nacht erreichen wir am morgen Belize. Von Belize werden wir nichts sehen, aber wir können unser Bötchen 1 1/2 Tage vor einer Miniinsel der Cays von Belize vor Anker legen. Hier schnorcheln wir um die Insel, Tauchen und genießen das Luxusessen im Resort. Man munkelt, dass diese Insel einem der BitCoin-Gründer gehört & eine Nacht hier kostet schlappe $250 pro Person.

    Da lob ich mir die günstige Segelbootalternative.

    Leider war die erste Nacht auch ein wenig wilder als erwartet. Der 1 Maat an Bord hat sich so betrunken, dass er anstatt VOM Boot, AUFS Boot gepinkelt hat. Ein Vorteil meines leichten Schlafs ließ mich dann gerade noch rechzeitig meine Schlafsachen in Sicherheit bringen & die Seite wechseln.

    Davon abgesehen habe ich den Trip aber sehr genossen. Die Gruppe war ein wild zusammengewürfelter, aber liebevoller Haufen, die Wellen nicht allzuhoch & ich habe mehr Schlaf bekommen als erwartet.

    Die Nacht zurück nach Utila, habe ich aber bewusst ohne Schlaf verbracht. Wann segelt man schonmal nachts auf der offenen See & kann den fluoreszierende Plankton in den Wellen neben dem Boot tanzen sehen? Also spiel ich den DJ und halte Ausschau nach Cargoschiffen.

    "Achtet auf die Lichter" hat der Kapitän gesagt bevor er schlafen ging. Was er nicht gesagt hat, ist was wir machen sollen wenn wir welche sehen. Und vor allem, wenn diese direkt auf uns zusteuern und immer größer werden.

    Aber ein bisschen Nervenkitzel ist ja garnicht schlecht um die Müdigkeit zu vertreiben. Und es ist natürlich nichts weiter passiert ;)
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  • Day635

    Take only memories

    April 15 in Honduras ⋅ ⛅ 26 °C

    Wo soll ich beginnen. Eine Woche voller Highlights liegt hinter mir.
    Angefangen damit, dass ich mein Divemaster Training erfolgreich beendet habe!

    Zelebriert wurde das mit dem traditionellen "Schnorcheltest". Nachdem wir mit verbundenen Augen unser Tauchequipment zusammenbauen mussten, wurde es ernst. Tauchermaske auf, Schnorchel in den Mund & dann wurde eben dieser mit verschiedensten alkoholischen Getränken gefüllt. Viel Luftholen geht dabei nicht & da heißt es schnell runter mit der Brühe 😬😅.
    Die Freigetränke für Ladys, in der Bar nebenan, haben das Fass dann voll gemacht & ich so durfte ich am nächsten Tag einen ausgewachsenen Kater begrüßen.

    Um meine Ausbildung komplett zu machen, habe ich noch einen Deep (40m) und Nitrox Kurs drangehängt. Belohnt wurde ich damit, dass ich erst von einem Ammenhai und dann von einer riesigen Moräne gejagt wurde. Auf dem Weg zurück zum Tauchcenter dann die Kirsche auf der Sahne, eine ganze Herde rough-toothed Delfine schwimmt, umkreist und spielt mit uns! Mein Glück, dass ich diesmal meine GoPro dabei habe 😍

    Leider ist diese Woche auch die Woche der Abschiede. Meine kleine Inselfamilie sagt "Bis Später" zu Macanzie, Zoe & Lauren. Da muss zur Erinnerung noch ein Utila-Tshirt her. Und da geht man am besten zu "Dr. John". Ein partywütiger, ehemaliger Inselarzt, der hier auf der Insel und in Südamerika als kleine Berühmtheit gilt. 4 Shots zum Song "TNT" von AC/DC .... immer wenn TNT gesungen wird... hart, aber machbar & hey, es gibt ja immerhin ein Tshirt als Belohnung 😅
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  • Day625

    Utila Halbzeit

    April 5 in Honduras ⋅ ☀️ 28 °C

    Zwischen Tauchgängen, Yogastunden und guten Freunden stelle ich mir nach einem Monat auf Utila die Frage "Und was jetzt?".

    Meine Ausbildung ist so gut wie abgeschlossen und ich kann die meisten Tauchgänge aus Spaß an der Freude absolvieren. Morgens um 6h gebe ich Yogastunden auf dem Bootssteeg (leider konnte ich noch nicht allzuviele zum frühen aufstehen motivieren) & die Freundschaften, die ich auf dieser Insel geschlossen habe, fühlen sich bereits wie "wir kennen uns seit dem Kindergarten" an. Meine Wohnung ist bis Anfang Mai bezahlt, aber danach ist alles offen.

    Das ist der Knackpunkt eines freien Lebens. Es sind einfach zu viele Möglichkeiten da. Möchte ich mich bewerben und als Tauchguide arbeiten? Möchte ich rumreisen & wenn ja wo beginne ich? Nehme ich meine Tauchausrüstung mit, oder verkaufe ich einen Teil?

    Na, zum Glück hab ich ja noch ein paar Wochen Zeit, um mir darüber klar zu werden. Jetzt sitze ich erstmal gemütlich am Strand und spiele Guitarre, bevor es heute Abend zum Nachttauchgang geht und danach auf die Neumondparty :)
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  • Day614

    Ganz tief unten und hoch hinaus

    March 25 in Honduras ⋅ ⛅ 26 °C

    Auch wenn die Überschrift einen Zusammenbruch vermuten lässt, so wollte ich doch eigentlich nur von meinen ersten freien Tagen auf Utila berichten.

    Sonntag ging es auf Waleshark Expedition. Zwar hat eben dieser sich rar gemacht, aber der Genußtauchgang (ohne Schüler & Skills) auf 37 Meter war ein absolutes Träumchen.

    Am Montag ging es dann mit Freunden auf eine Fahrradtour rund um die Insel (naja, der bewohnte Part) & rauf zum Pumkin Hill. Sogar ein Adlerrochen hat uns bei unserer Abkühlung Gesellschaft geleistet.

    Jetzt ist die Batterie wieder aufgeladen und ich kann die Woche über bei einem Open Water Kurs assistieren.
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  • Day609

    Going Pro

    March 20 in Honduras ⋅ ⛅ 28 °C

    Utila, ein kleines Inselchen in Honduras, welches sich ganz und gar dem Tauchsport verschrieben hat. Und gäbe es darüber hinaus einen besseren Ort in Amerika um meinen Dive Master zu machen, als in einer der besten und professionellsten Tauchschulen der Welt? Wohl kaum & so ist mein neues Heim auf Zeit, eben diese Insel in der Karibik.

    Und meine Erwartungen wurden noch nicht enttäuscht. Ich habe ein tolles kleines Apartment gefunden, inkl. netten Nachbarn, die Sonne scheint jeden Tag und morgens um 6h aufstehen fällt besonders leicht, wenn man am Bootssteg von Delfinen erwartet wird und vor dem Tauchgang mit ihnen Schnorcheln darf 😍.

    Aber natürlich heißt eine Ausbildung auch wieder ne menge Theorie büffeln, Unterwasserskills üben, als Helfer für die Tauchlehrer zur Verfügung stehen, Tanks schleppen als Frühsport und das Opfer im Rescuekurs spielen.

    Heute habe ich mein 2. Examen und dann erstmal 2 Tage frei. Da hoffe ich mal, dass ich nen Platz auf dem Boot ergattern kann und endlich mal Zeit habe die Unterwasserwelt richtig zu erkunden.
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  • Day593

    Bienvenido a MiAmi

    March 4 in the United States ⋅ 🌙 25 °C

    Vom Sozialismus in die Welt der Reichen und Schönen. Miami ist sicherlich eine wunderbare Urlaubslocation. Sonnenschein, langer Sandstrand, Bars, Restaurants und Partys an jeder Ecke. Möchte man Geld ausgeben, so bieten sich hier endlose Möglichkeiten. Ich bin grad nicht im Partyfieber, aber eine Fahrradtour durch das Künstlerviertel Wynwood und Yoga bei Sonnenuntergang am Soth Point füllen meine Tage hier angenehm aus.Read more

  • Day590

    3, 2, 1,

    March 1 in the United States ⋅ ⛅ 19 °C

    eine helle Lichtkugel geht am dunklen Nachthimmel auf und ich sehe ganz deutlich die Rakete, die sich aufmacht ins Weltall. Nach 35 Sekunden Verzögerung vibriert es unter unseren Füßen und die Soundwellen schaffen es auch endlich in unsere Ohren. Ein beeindruckendes Erlebnis!

    Pünktlich um 2:49am ist am Samstagmorgen die Raumkapsel Crew Dragon des Privatunternehmens SpaceX vom Raketenstartgelände Cape Canaveral in Florida gestartet. Ein Meilenstein für die US-Raumfahrt, die sich in den letzten Jahren immer russischer Raketen bedient hat und mit diesem Start eine neue Ära eingeleutet hat. Lediglich bemannt mit einer Testpuppe und jeder Menge Proviant, wird die Raumkapselam Sonntagmorgen an die ISS andocken. Langfristig möchte man gut zahlende Touristen ins All bringen (ca. 250.000$) und den ersten Menschen auf den Mars schicken.

    Ich bin sehr beeindruckt von diesem Erlebnis und konnte es schon während es passiert ist nicht richtig begreifen. Nachdem sich die zweite Stufe von der Raumkapsel gelöst hat, ist sie wie eine überdimensionale Sternschnuppe den Nachthimmel entlang gegleitet und danach sanft und präzise auf einem speziellen Auffangschiff auf dem Atlantik gelandet. Einfach nur Wahnsinn, was wir Menschen erschaffen können.
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  • Day587

    Kuba, ein Rück - & Ausblick

    February 26 in Cuba ⋅ ⛅ 27 °C

    "Wenn du nach Kuba möchtest, dann fahre jetzt. Ansonsten ist das Ursprüngliche bereits Geschichte." Diese Aussage habe ich häufig gehört, bevor ich nach Kuba aufgebrochen bin. Insgeheim habe ich sogar befürchtet bereits zu spät zu sein.

    Bleibt man im quirligen Havanna, so könnte man tatsächlich glauben ganz klar die Umbruchstimmung zu spüren. Restaurants bieten Touristen typisch Kubanisches und Beliebtes aus aller Welt, in den Straßen wird getanzt und musiziert und an jeder Ecke renoviert.

    Und so habe ich rund um Kuba die Einheimischen gefragt. "Kommt der Aufschwung? Merkt ihr, dass sich bald was tut?" Die Antwort darauf war immer die gleiche. "Hier wird sich noch sehr lange nichts bewegen. Obama war clever, aber auch er hat nur die Interessen der USA vertreten. Das für die Kubaner der Aufschwung vor der Tür steht oder die Handelsgesetze entschärft werden, sehen wir noch sehr lange nicht kommen."

    "Wir müssen zusehen, dass wir irgendwie unser Essen auftreiben können. Da muss ich mich auch schon um 5:30h anstellen und den ganzen Tag warten, um für meine Famile ein kleines bisschen Hühnchen zu besorgen."

    "Letzten Monat konnten wir unseren Gästen kein Frühstück anbieten. Es gab einfach kein Brot und keine Eier zu kaufen und jetzt gerade wird das Öl zum braten knapp."

    Und noch lange nicht jeder Tourist hat Verständniss für die Einschränkungen einer Mangelwirtschaft.

    Eigene Industrie auf Kuba muss man suchen. Produziert wird Zucker, Tabak und Rum. Davon wird kein Volk satt. Und wenn dann noch Hurricanes die Meere aufwühlen, kann das Benötigte die Insel auch nicht erreichen.

    Der alltägliche Wahnsinn, mit dem sich jeder hier arrangieren muss. Akademiker verdienen zu wenig zum leben und verlassen entweder das Land, oder üben eine einfachere Beschäftigung aus. Die Nachrichten preisen die Sicherheit Kubas und geben den Menschen wenigstens diesen Erfolg über andere amerikanische Länder. "Bei uns kann eine Frau nachts sicher durch die Stadt laufen. Auch alleine."

    Eine Zeitreise wird Kuba auch die nächsten Jahre noch bleiben. Und genau das habe ich hier sehr genossen. Große Armut, wie in anderen weniger entwickelten Ländern, habe ich hier nicht gesehen. Die Menschen haben wenig Auswahl, aber genug zu essen. Trotzdem macht einem diese Reise mal wieder bewusst, in welchem Überfluss wir leben und was für ein Glück wir haben die Wahl zu haben. Die Chance zu reisen und Erfahrungen zu sammeln. Und trotz des großen Unterschiedes werden wir, wohin wir auch gehen, von allen Kubanern mit offenen Armen und Herzen empfangen.

    Ich lächle zurück Kuba und drücke die Daumen für eine liberalere Zukunft. Deine Menschen verdienen es sehr!
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