• 142-144 - Xinjiang, Tor nach China

    Sep 8–10, 2024 in China ⋅ 🌙 15 °C

    In Ürümqi, der größten Stadt der chinesischen Provinz Xinjiang kommen wir am Morgen um 10 Uhr an.
    Die Busfahrt von Almaty hat 27 Stunden gedauert. Durch häufige Stopps und die durchaus langwierige & spannende Aus/Einreise verging die Fahrt fast wie im Flug.

    Bei keiner anderen Grenze wurde unser Gepäck so genau inspiziert wie hier. Die Polizisten waren durchaus freundlich. Ohne 1:1 Befragung erhalten wir einfacher als Gedacht den Stempel in den Reisepass.

    Wir fühlten uns vorbereitet, nicht zuletzt weil wir im Austausch mit anderen Reisenden waren die zuvor die Region mit dem Fahrrad bereist hatten. Vor allem durch den geringen Tourismus sind Chinesen hier sehr interessiert gegenüber westlichen Touristen.

    Durch die uns bekannten Infos über die Region Xinjiang, starteten wir mit einer Mischung aus Vorsicht und Neugier in das neue Land.

    Sicherheitskameras, Befragungen vom Hotel Personal zu unser Reise waren Dinge die wir erwarteten und sich auch bewahrheiteten.

    Ürümqi ist spannend: viele verschiedene neue Gerichte, Obstsorten an Straßenständen, chinesische Parks in welchen ältere Menschen ausgelassen Tanzen und in Gemeinschaft zusammen kommen. Alles wirkt sehr harmonisch.
    Neugierige Chinesen machen öfters Fotos heimlich von uns im Supermarkt oder im Restaurant.

    Was einen zwar total überfordert sind die chinesischen Zeichen. Supermärkte, Banken o.ä. sind alle nur mit chinesischen Zeichen markiert. Keine Bilder sodass es manchmal schwierig ist sich in der Stadt zurecht zu finden.

    Generell kann man aber sagen:
    .. wir fühlen uns sicher und willkommen. Die zwei Tage gehen schnell vorbei und wir finden uns wieder auf dem Fahrrad in Richtung Mongolei.
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