Mit Schneider‘s um die Welt .... Titelbild: Porto in Portugal im Oktober 2016
Message
  • Day369

    Bremervörde-Fresenburgsmoor-Plietenberg

    March 29 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Rother-Wanderführer Bremen-Oldenburg
    Tour Nr. 17. —- 14,4 km / 3,5 h

    —-Vörder See, Ostetal und Höhne-Wälder. —-
    Rother:
    Vor den Toren der mittelalterlichen Bremer Erzbischofsresidenz Bremervörde liegt der Natur- und Erlebnispark Vörder See, dahinter weitet sich das Fresenburgsmoor, aus dem sich die Laubwälder der Höhne und der sagenumwobene Plietenberg erheben.“

    Ich hab es jetzt endgültig satt! Nein. Nicht das Wandern und auch nicht Wolfgang.
    Das ständige Ping-Ping-Ping, oft zehnmal am Tag mit schlechten Nachrichten aus den verschiedenen Apps.
    Und jeder Tag morgens zur zweiten Tasse Kaffee verlief unter zur Hilfenahme des IPhone wie folgt ab:
    1. Wetter checken
    2. Mails checken mit meist anschließendem Löschen, da nur Werbung
    3. Nachrichten lesen Spiegel-online und/oder ZDF-Info
    Punkt 1 und 2 bleibt
    Punkt 3 ändert sich.
    Ich habe alle Nachrichten Apps auf meinen Geräten gelöscht. Bei Punkt 3 angekommen wird ab sofort eine lustige Kurzgeschichte gelesen.
    Dafür habe ich mir von Horst Evers ein e-Book auf mein Handy geladen.
    So beginnt der Tag nicht mit negativen Nachrichten, sondern mit einer lustigen Kurzgeschichte.
    Und tagsüber können mir die ständigen negativen Nachrichten auch gestohlen bleiben. Radio habe ich sowieso nie gehört und wenn ich aktuell informiert sein möchte, kann ich das gezielt tun.
    Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich schlechte Wettermeldungen in positive umwandeln kann 😂

    Und nun auf zur Wanderung. Die liegt fast vor der Haustür, nur 25 km entfernt in Bremervörde - Natur pur heute.
    Der Rundgang beginnt an einem schönen Gasthof. Nach Corona müssen wir hier nochmal her. Idyllisch am Vörder See gelegen, macht es sicher Spaß, ein Bier oder Radler - sorry! Im Norden natürlich „Alster“- im neu gestalteten Biergarten zu trinken.
    Am See entlang und später dem Flüsschen Oste folgend geht es durch das Fresenburgsmoor. Nach einem kurzen Spaziergang durch eine kleine Siedlung erreichen wir einen Waldweg. Hier steht uns eine große Herausforderung bevor, wir müssen den Plietenberg erklimmen 😅. 33 Meter, das ist in Norddeutschland schon eine beträchtliche Erhebung. Hier sagt man dazu sogar “Berg”. Wir haben den “Berg” nicht gefunden, gehen eine kleine Anhöhe rauf und wieder runter. Wir sind ratlos. War das jetzt der “Plietenberg”?
    Bevor wir noch lange rätseln, folgen wir der weiteren Wegbeschreibung. Wir versuchen es jedenfalls. Den eingezeichneten Weg gibt es nicht wirklich. Wir durchstreifen den Wald, bleiben an Wurzeln und Gestrüpp hängen und nur mit den gpx-Daten gelingt es uns einigermaßen, den Weg wieder raus zu finden.
    Was wir beim besten Willen nicht finden, ist der eingezeichnete Jüdische Friedhof. Schade, denn lt. Beschreibung im Rother soll er sehr beeindruckend sein. Wolfgang ist nicht so der Friedhofs-Fan und ich kann ihn nicht überzeugen, später mit dem Auto nochmal einen Versuch zu starten, um ihn zu finden.
    Der Weg geht wieder zurück zum See. Wir genießen die Sonne auf einer der vielen Parkbänke, bevor wir wieder nach Bederkesa zurück fahren.

    Editiert am 29.03.2021
    Text von Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day366

    Bad Zwischenahner Meer

    March 26 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Rother-Wanderführer „Bremen-Oldenburg“
    Tour 44 - 13,7 km / 3,5h

    —- Rund um das Zwischenahner Meer—-
    Rother:
    „Uferpromenaden, Wanderwege und Pfade wechseln in den Gehölzen, Wiesen und Parkanlagen rund um das Zwischenanhner Meer. Das Segelrevier und Badeparadies im Ammerland ist der größte See im Raum Bremen-Oldenburg ...“

    Man hat sich gewundert in der Buchhandlung in Bederkesa, konnten sie sich doch noch daran erinnern, dass ich den Wanderführer bereits gekauft hatte. Es ist schon Wahnsinn 17.30 Uhr bestellt und am nächsten Tag kann man ein Buch bereits vormittags abholen.
    Also heute geht es nach Bad Zwischenahn. Die Anfahrt ist nicht so lang, eine schöne Fahrt über Land. Mit dem Bau des Wesertunnels ist eine Fahrt auf die andere Seite des Flusses viel einfacher geworden. Die lästige Fährüberfahrt fällt weg.
    Und auch in Bad Zwischenahn ist das Parken kostenlos.
    Es geht bei eher trüben Wetter los, an der Johannes-Kirche vorbei zum Ufer des Sees.
    Hier beginnt unser Rundweg um den 5,5 qkm großen See, dem drittgrößten See in Norddeutschland.
    "Perle des Ammerlandes" wird das Zwischenahner Meer auch bezeichnet.
    Es ist ein schöner Rundweg. Teilweise direkt am See entlang, aber auch durch Erlen- und Stechpalmen-Wald.
    Die schönen Restaurants am Weg sind geschlossen und wir machen unsere Rast auf einer der vielen Bänke am Weg.
    Die Uferpromenade in der Nähe es Zentrums ist sehr schön gestaltet und für Ostern geschmückt.
    Bad Zwischenahn selbst hat bei geschlossenen Restaurants nicht viel zu bieten und wir ersparen uns einen Stadtrundgang.
    Wir sind wieder in „Übung“, die Wanderung - zum Schluß waren es 14,5 km - hat uns heute nichts ausgemacht.

    Da es nicht viel zum Schreiben gegeben hat, hier eine Sage zur Entstehung des Sees:
    „Gemäß einer norddeutschen Legende ist die Entstehung des Sees ein Teufelswerk (Düwelswark). Demnach versuchte der Teufel einen Kirchenbau in Oldenburg zu unterbinden und diesen zu zerstören. In der Nähe von Zwischenahn riss er ein großes Stück Wald aus und flog in Richtung Oldenburg, um damit die Kirche zu treffen. Auf dem Weg nach Oldenburg wurde der Düwel von drei krähenden Hähnen jedoch so durcheinandergebracht, dass er den Weg verlor. Kurz vor der Stadtgrenze ließ er das ausgerissene Waldstück fallen. An dieser Stelle entstanden so der Kleine und Große Wildenloh, auf sandigem Untergrund wachsende Waldflächen. Die Stelle, an der der Wald herausgerissen wurde, bildet heute das Zwischenahner Meer.“
    (Wikipedia)

    Editiert am 27.03.2021
    Text von Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day364

    Verden-Sachsenhain-Verdener Dünen

    March 24 in Germany ⋅ ⛅ 8 °C

    Rother-Wanderführer: Bremen-Oldenburg
    Rundwanderweg Nr. 1. - 14,7 km / 3,5h

    —- Allerpromenade, Allee der 4000 Steine, weiße Wanderdünen —-
    Rother:
    „Verden liegt an einer seit der Steinzeit genutzten Allerfurt, die der Stadt den Namen gegeben hat: Der 782 erstmals belegte Name „Ferdi“ bedeutet „Furt“. Vom Dom in der Verdener Altstadt über dem Allertal geht es durch die imposante Steinallee des Sachsenhains und durch die schöne Bachlandschaft des Halsetals zu den schneeweißen Wanderdünen im Naturschutzgebiet Verdener Dünen.“

    Heute geht es also los zu unserer ersten richtigen Wandertour ausgehend von Bederkesa.
    Auch wenn der Bederkesaer-See-Rundweg im Wanderführer als „Top-Tour“ angegeben ist, sehen wir es eher als Spaziergang von 1,5 h und nicht als Wanderung.
    Unsere heutige Tour vereinbart die beiden Highlights, die eine Wanderung für mich attraktiv machen: Kultur und Landschaft.
    Es ist fast die südlichste Tour im Wanderführer und die Anfahrt von zwei Stunden ist entsprechend lang. Angekommen in der „Reiterstadt“ können wir kostenlos in der Nähe des Doms parken. Um Besucher „anzulocken“ verzichtet die Stadt auf Parkgebühren - so sagte man uns. Warum Reiterstadt ? Das fruchtbare Marschgebiet der Aller und Weser ist eine gute Voraussetzung für die Pferdezucht. Und die hat hier eine jahrhundertelange Tradition.

    Wir beginnen mit „Kultur“ - es geht los am Verdener Dom - Wahrzeichen der Stadt Verden.
    Sowohl von außen, als auch im Inneren ein imposantes Gebäude.
    Die Bauphase des Doms St. Maria und Cäcilia dauerte 200 Jahre und wurde 1490 abgeschlossen.
    Zu dem „Steinernen Mann“ am Dom zu Verden gibt es eine überlieferte Sage:
    „Es war einmal ein Küster oder Rentmeister des Domes, welcher die Gelder dieses Gotteshauses veruntreut und schändlich verprasst haben soll. Als er nun vor dem Bischof und dem Domkapitel Rechenschaft ablegen sollte, verschwor er sich dem Teufel, wenn er solches getan hätte. Daraufhin erhob sich dreimal ein schreckliches Heulen und Lachen um den Dom herum, der Böseselbst erschien, hat den Küster gepackt und wollte mit ihm durch die Mauer des Domes hinausfahren. Dabei ist des Teufels „Beute“ in der Mauer stecken geblieben und wurde zu Stein.“
    Nette Geschichte - aber eigentlich war es wohl ein alter Wasserspeier. 😊
    Auf dem Weg zur Andreas-Kirche fällt uns ein sehr schönes, reich verziertes Fachwerkhaus ins Auge - das Ackerbürgerhaus.
    Wir wandern am Ufer der Aller Richtung Norden bis zu einer Eisenbahnbrücke und von dort über den Burgberg zurück zum Dom. Wir sehen schöne Anwesen mit Blick ins Allertal - sicher nicht ganz billig zu haben.
    Es geht durch eine nette Fußgängerzone - mit vielen restaurierten Fach- und Bürgerhäusern - zum Rathaus und zur Johanniskirche, einer der ältesten Backsteinkirchen im Norden.
    Genug Kultur, raus ins Grüne.
    Nach ca. zwei Kilometern erreichen wir den „Sachsenhain“ 4.500 Findlinge sollen hier im Park aufgestellt sein. Ursprünglich in der NS-Zeit als Kultstätte aufgebaut (angeblich wurden hier 4.500 Sachsen von Karl dem Großen umgebracht) ist es jetzt ein schöner Parkweg und das Zentrum mit einzelnen Fachwerkhäusern und einer modernen Kapelle gehört zu einem Evangelischen Jugendhof.
    Nicht weit entfernt erreichen wir die „Verdener Dünen“ - ein Naturschutzgebiet fast mitten in der Stadt. Diese Binnendünen haben sich vor rund 15.000 Jahren gebildet und sind sehr selten. Wir machen eine Rast und später auf dem Weg Richtung Bürgerpark vermisse ich mein Wanderbuch. Tja, mal wieder etwas verloren, denn als ich zurück zur Bank laufe, kann ich es dort nicht finden. Da es nicht unsere einzige Wandertour hier oben bleiben soll, bestelle ich sofort ein neues Buch im „Buchladen meines Vertrauens“ in Bederkesa.
    Jetzt sind wir froh, dass wir die gpx-Daten auch auf das Handy geladen haben.
    Der „Bürgerpark“ ist recht unspektakulär mit Spielplätzen, die meist von unseren moslemischen Mitbürgern benutzt werden.
    An der Aller geht es zurück zum Dom und unserem Parkplatz. Eigentlich wollen wir uns noch den Dom-Friedhof anschauen. Dort gibts zu einem Grab eine nette Geschichte. Wir sind aber so kaputt, dass wir mehr oder weniger ins Auto fallen.
    Es sind dann 18,9 km und wir waren mit Pausen sechs Stunden unterwegs.

    Editiert am 27.03.2021
    Text von Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day347

    Rundwanderung Hämelschenburg

    March 7 in Germany ⋅ ⛅ 4 °C

    Wolfgang:
    Auch dieser ca. 8 km langer Rundweg - mit Start- und Zielpunkt: „Hämelschenburg“ ist echt gut.

    Heidi:
    Heute wird es eine Wanderung „vor der Haustür“ sein, also keine lange Fahrt zum Ausgangspunkt. Es geht erst nach dem Mittagessen los, entsprechend kurz soll es auch sein.
    Während meiner Zeit im Außendienst bin ich aus Süden kommend, an einer Burg vorbei gefahren und oft hatte ich mir gesagt: „die musst Du mal besichtigen“. Nun ist der Tag endlich gekommen. Im Rother gibt es leider keinen Rundwanderweg, aber im Internet lässt sich bekanntlich alles finden.
    In dem Fall: Weserbergland - Rundwanderweg ET 8 - Auf Spurensuche im Emmerthal.
    Damit nichts schief geht, die gpx-Daten wieder in meine App und los gehts zum Wanderparkplatz am Schloß Hämelschenburg.
    Ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Das Wasserschloß liegt unweit von Hameln. Zum Schloß gehört eine Gartenanlage, eine Wassermühle und eine kleine Kirche. Es ist damit ein Hauptwerk der Weserrenaissance. All das wurde in 30-jähriger Bauzeit im 16. Jahrhundert erbaut. Noch heute ist es in Privatbesitz, kann aber in coronafreier Zeit besichtigt werden.
    Die kleine Kirche ist die älteste freistehende evangelische Kirche Deutschlands.

    Begeistert bin ich über die Informationstafeln mit QR-Code. Unproblematisch wird man mit YouTube verlinkt und man erhält interessante Informationen zur gesamten Anlage. Von hier geht es durch einen Buchenwald Richtung Amelgatzen und dann durch Wiesen und Auen mit schönen Ausblicken ins Emmerthal.
    Es erstaunt uns sehr, wie wenig Menschen unterwegs sind. Auf dem Wanderparkplatz stehen nur 2-3 Autos. Ich hätte gedacht, dass an einem Sonntag mehr los ist. Es gibt verschieden lange Rundwege hier und wir werden sicher mal einen längeren Weg gehen. Vielleicht hat dann sogar das Cafe wieder geöffnet.

    Editiert am......
    Text von Wolfgang und Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day345

    Auf dem Burgensteig

    March 5 in Germany ⋅ ⛅ 1 °C

    Wolfgang:
    Es ist eine schöne und stramme Wanderung über ca. 18 km. Bei schönem Sonnenschein und nur 5 Grad hat uns das viel Freude gemacht.

    Heidi:
    Heute scheint die Sonne und trotzdem ist es kalt. Ziehen wir uns also etwas wärmer an und los geht es auf dem Burgensteig entlang - Rother „Weserbergland“ - Tour 40. Dafür fahren wir ca. eine Stunde wieder Richtung Süden. Doch zuerst noch ein Hinweis. Wer sich fragt, was denn nun mit meinen Wanderstöcken los ist. Hier die Antwort: mit Hilfe von YouTube und mehreren Versuchen habe ich das Geheimnis gelöst und die Stöcke stehen stramm in der Ecke. 😂

    Unsere Tour heute ist ein Abschnitt des Burgensteigs X2 und der geht in der gesamten Länge von Porta nach Höxter.
    Kurz nach Ortsausgang in Vörden, vorbei an einem Jüdischen Friedhof, geht es steil bergauf zum Hungerberg. 1833 wurde hier eine Signalstation zur Nachrichtenübermittlung von Berlin nach Köln errichtet. 1851 wurde es wieder eine Kapelle und war Ziel religiöser Prozessionen. Seit 2008 gibt es auch einen Aussichtsturm, der aber geschlossen ist und restauriert wird.
    Es geht wieder bergab und wir erreichen das Highlight des heutigen Tages die Benediktinerabtei „Marienmünster“. Sowohl von außen, als auch von innen ein sehr schönes Gebäude. 1128 errichtet, wurde es im 30-jährigen Krieg stark zerstört. 1661 begann der Wiederaufbau und auch damals konnte eine Bauzeit lange dauern, hier bis 1679. Heute ist die ehemalige Klosterkirche eine Pfarrkirche. Die große Orgel ist die wertvollste historische Orgel in Westfalen.
    Nach einem kurzen Verweilen verlassen wir den schönen Ort und es geht am Spiegelteich vorbei hoch zur Oldenburg. Der noch erhaltene Wohnturm wurde bereits 1370 erbaut, ist heute in Privatbesitz und bewohnt. Wir brauchen für die Wanderung länger als angegeben. Ich nehme mir viel Zeit für die Fotos und wir genießen die schöne Landschaft. Da es mit 18 km auch so lang genug sein wird, kürzen wir ab und verlassen den Wanderweg Richtung Großenbreden. Hier erreichen wir wieder den offiziellen Weg zurück nach Vörden. Am kleinen Barockschloß im Ort endet unsere heutige Wandertour.

    Editiert am.....
    Text von Wolfgang und Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day343

    Hexen - Kobolde - Trolle - Teufel

    March 3 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Es gibt so viel zu entdecken auf diesem schönen Wanderweg, dem „Schnattergang“. Da gibt es die Trolle.
    „Töddl“ ist der Buchentroll. Ein kleiner harmloser Winzling. Wenn man den sieht, dann als kleines Waldmäuschen.
    Oder Marinius. Das ist der Sumpftroll, der im Feuerlöschteich lebt und sich natürlich auch vor den Menschen versteckt. Die Geisterhunde. Sie sind die treuen Beschützer am Grab der „Weißen Frau“.

    Und hier die Geschichte zu dem einsamen Grab im Wald: Begraben liegt hier die 22-jährige Minna Pape, die sich 1666 in einem Teich ertränkte, weil ihr Baby verstorben war. Selbstmord war damals eine Schande und Minna wurde von der Familie heimlich im Wald verscharrt. Später hat ihr Bruder einen Stein für sie gesetzt. Noch heute soll der Geist von Minna immer einen Tag vor Vollmond als „Weiße Frau“ erscheinen.
    Doch wir erfreuen uns auf unserem Weg an den vielen „Wundersamen Wesen“, die wir in Form von bemalten Baumwurzeln oder Steinen am Weg finden.

    Editiert am.....
    Text von Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day343

    Schnattergang-Extertaler Themenweg

    March 3 in Germany ⋅ ☀️ 11 °C

    Wolfgang:
    Wirklich ein schöner Rundwanderweg mit liebevollen Beschriftungen auf der ganzen Strecke. Fazit: Sehr empfehlenswert !

    Heidi:
    Ich bin so stolz auf mich. Habe ich es doch tatsächlich geschafft, für den „Schnattergang“ die gpx-Daten in meine Rother App offline zu laden. Obwohl es keine Tour im Rother Wanderführer ist, hat es trotzdem geklappt. Nicht, dass dieser Weg schwierig ist und man sich verlaufen könnte, ich wollte es einfach mal probieren, ob es funktioniert.

    Der „Schnattergang“ ist ein Themenweg aus dem kleinen Wanderheft „Wunderbar wanderbar“ und den wollte ich mit Elke im Februar laufen. An diesem Tag war aber der Schnee so hoch, dass wir aufgegeben haben. Die heute anstehenden 5 km wollen wir mit einem Abstecher zur „Hohen Asch“ verlängern. Bevor nun jemand denkt, der Name „Schnattergang“ könnte etwas mit Gänsen zu tun haben, den muss ich enttäuschen, denn das stimmt nur bedingt. Der Weg kam zu seinen Namen, als die Runde festgelegt wurde und ein paar Damen (sicher keine Gänse) durch zu viel „schnattern“ fast vom Weg abkamen. 😂 Von seinem Streckenverlauf ist die Wanderung ziemlich unspektakulär. Es geht meist auf Waldwegen durch Buchen- und Fichtengehölz. Lediglich zur „Hohen Asch“ müssen wir eine kleine Anhöhe von 372m hoch. Genau wie der „Patensteig“ wird dieser Wanderweg in Privatinitiative betreut.

    Was soll ich sagen? Der Weg macht mich einfach glücklich. Er ist so liebevoll gestaltet! Kaum ist ein Foto geschossen, kommt das nächste Objekt. Es gibt eine Rätselrunde. Eigentlich für Kinder ab der 4. Klasse, aber auch als Erwachsener kann man Spaß daran finden. Beim nächsten mal versuche ich, die Rätsel zu lösen. 😊
    Und es gibt ..... ja was ? Das Geheimnis wird im nächsten Footprint gelüftet. Definitiv mein schönster Wanderweg im Weserbergland.

    Editiert am.....
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day342

    Wanderung Externsteine zum Silberbachtal

    March 2 in Germany ⋅ ☀️ 9 °C

    Wolfgang:
    Geplant sind 16 km, aber Forstarbeiten zwingen uns leider, nur die Hälfte zu gehen. Diesen Weg bin ich vor einigen Jahren bereits im Rahmen eines Weitwanderweges durch den Teutoburger Wald gelaufen. Die Externsteine sind immer wieder schön.

    Heidi:
    Wieder in Rinteln bedeutet auch, endlich wieder wandern. Warum ich im Norden dazu keine Lust habe, weiß ich auch nicht. Den Wanderführer dafür habe ich immerhin schon gekauft.

    Nie im Leben hätte ich gedacht, dass es landschaftlich so tolle Highlights hier ganz in der Nähe gibt. Aufmerksam auf die Externsteine werde ich durch ein Foto und einem Bericht in der Trekking-Zeitschrift. Da sie nicht zum Weserbergland gehören, sind sie in unserem Wanderbuch nicht enthalten. Der Rundwanderweg gehört zum Teuteburger Wald. Gefunden habe ich ihn dann im Rother Jubiläums-Wanderführer Deutschland. Er ist einer der schönsten 💯 Touren (Tour 24)
    Und wenn er im Rother enthalten ist, dann soll er auch mit der Rother-App gelaufen werden. Es gelingt mir tatsächlich, den gpx-Track runter und offline zu laden und anhand der Karte und dem Streckenverlauf in der App geht es los. Coole Sache, wir können genau sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind und dass es nicht mit Sprachsteuerung unterstützt wird, ist nicht schlimm. Ich bin begeistert !

    Nun also los. Der Wanderparkplatz befindet sich fast unmittelbar in der Nähe der Felsformation. Nicht nur die Rother-App soll heute zum Einsatz kommen, ich will auch zum ersten mal mit meinen Wanderstöcken laufen. Tja, was soll ich sagen, die wollen mich nicht wirklich unterstützen. Ich bekomme die einfach nicht stabil, die bleiben drei-geteilt. Hätte ich vielleicht doch mal ausnahmsweise die Bedienungsanleitung lesen sollen. Dann „gehen“ die eben zurück in den Kofferraum und ich ohne Unterstützung. Nun aber wirklich los 😊. Staunend bleiben wir vor den malerischen Felsen stehen, absolut faszinierend! Ohne Corona hätten wir sogar hochklettern können. So genießen wir den Blick nicht von den Felsen sondern auf die Felsen.
    Ein Durchgang führt uns auf unseren Wanderweg, der heute 16 km sein soll, zuerst geht der Weg in einem Wald bergauf und wir erreichen den Rücken des Knickhagen (315m hoch). Hier können wir unsere Rast einlegen und genießen die Sonne. Der Waldboden ist bedeckt mit Heidevegetation und vielen Blaubeer-Sträuchern. Früher haben die anliegenden Bauern ihre Schafe, Rinder und Ziegen zum Weiden hierher getrieben. Und auch heute weiden hier noch zeitweise Schafe und Ziegen und verhindern so die Überalterung der Vegetation. Zwei Schafe - siehe Foto - konnten wir beim Weiden beobachten 😉
    Auf unserem Weg können wir sehen, dass die Bäume im Wald erheblich beschädigt und ohne fremde Hilfe teilweise von ganz allein abgeknickt sind - Waldsterben im wahrsten Sinne des Wortes. Wir müssen einige solcher natürlichen Hindernisse überwinden. Es macht trotzdem Spaß und wir sind ziemlich enttäuscht, als wir an der „Silbermühle“ (eine Gaststätte) ankommen und unseren geplanten Weg nicht fortsetzen können.
    Von hier aus sollte es auf die größte Erhebung des Eggegebirges, dem Preußischen Velmerstot (468m hoch) gehen. Wegen Waldarbeiten ist der Zugang aber geschlossen und wir müssen auf unserer Tour bereits den Rückweg Richtung Externsteine gehen. Es lohnt sich auf jeden Fall nochmal wiederzukommen und den Weg komplett zu gehen. Von oben soll es eine tolle Aussicht bis zum Sauerland geben. Dann werden wir uns aber vorher erkundigen, ob die Arbeiten abgeschlossen sind. Da es auch von hier einen Rundweg gibt, müssen wir nicht denselben Weg zurück wandern. Angekommen bei den Externsteinen genießen wir noch einmal bei schönstem Sonnenwetter die Gegend. Wir haben noch Zeit und entschließen uns, in die historische Altstadt von Horn zu fahren. Es gibt aber nicht viel zu sehen. Schlußendlich waren es dann auch 10km bevor es wieder zurück nach Rinteln geht.

    Editiert am....
    Text von Wolfgang und Heidi
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day326

    Wunderschönes Höllenbachtal

    February 14 in Germany ⋅ ☀️ -7 °C

    Schnee, Sonne und immer noch Minustemperaturen um die 10 Grad. Da kann man nicht einfach in der warmen Stube hocken.
    Gestern Abend habe ich lange überlegt, welche Wanderung ich heute machen kann. Es sollte nicht zu weit weg sein und ich wollte schon sicher sein, dass mir der viele Schnee keinen Strich durch die Rechnung macht. Ausserdem gehe ich heute allein und das bedeutet, dass ich auch den Weg allein finden muss.
    Nun bin ich hier mit vielen Wanderbüchern und -heften ausgestattet. Das macht das ganze aber nicht einfacher. Ich schaue auch nach Touren in der „Komoot-App“ und entscheide mich für eine Tour im „Höllenbachtal“. Ich lade die Tour in der App offline und hoffe, dass es nicht schwierig wird, „meinen Weg zu gehen“ 😊
    Ausgangspunkt der Wanderung ist Rohdental, ca. 25 Kilometer von Rinteln entfernt.
    Der Wanderparkplatz am Waldbad ist geräumt und es kann losgehen. Diese Tour gibt es ebenfalls im Rother-Wanderführer „Weserbergland“ (Tour 46). Den habe ich auch aus Sicherheit in der Tasche. Man weiß ja nie mit der Technik.
    Eine nette Stimme meiner App führt mich direkt zum Ausgangspunkt der Wanderung.
    Es beginnt im „Schneegrund“. So heißt er auch im Sommer, aber heute macht er seinem Namen aller Ehre. Der Schnee liegt ca. einen halben Meter hoch.
    Von hier geht es leicht bergauf immer am Höllenbach entlang. Der Weg ist gut zu laufen. Auf dem ersten Teilstück gibt es Fahrrinnen von einem Traktor und so komme ich ganz gut voran. Nur ganz wenige Wanderer sind unterwegs und die meiste Zeit bin ich allein. Es geht in Richtung „Schillathöhle“. Ich erreiche einen kleinen Wasserfall. Um Fotos zu machen, muss ich durch tiefen Schnee stapfen und meine Füße sind schon wieder nass.
    Der Weg von hier zur Höhle bzw der Wanderweg verläuft steil nach oben. Er ist sehr schmal und nicht geräumt und ich sehe, wie ein Paar auf „allen Vieren“ versucht, nach oben zu kommen. Was soll ich machen? So richtig gut sieht das nicht aus.
    Es ist eh Mittagszeit, also Lachstatar und Tee aus dem Rucksack und erstmal eine Rast machen.
    Ich hasse es, wenn ich nicht das umsetzen kann, was ich geplant habe und ich mag es nicht, einen Weg zweimal zu gehen. Deshalb suche ich ja meist die Rundtouren aus.
    Nach der Stärkung geht es also doch weiter. Und ich schaffe, es im aufrechten Gang. Nur einmal musste ich in den Schnee fassen. Oben angekommen, begrüßt mich herrlichster Sonnenschein über einer weiten Schneelandschaft. Die „Schillathöhle“, die nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands ist wegen Corona geschlossen und so spare ich mir den Weg dorthin und gehe direkt den Hölltalsteig nach unten. Den nutzen ein paar Familien mit ihren Kindern zum Rodeln. Direkt am Ende des Steiges sehe ich dann die Höllenmühle, die nicht wirklich wie eine Mühle, sondern wie ein Wohnhaus aussieht. Trotzdem schön anzusehen mit dem Mühlenstauteich. Die Mühle wurde bereits 1664 als Wassermühle gebaut und beherbergt heute Ferienwohnungen.
    Nach einem kurzen Weg nach oben kann man dann den höchsten natürlichen Wasserfall Norddeutschlands sehen. Hier stürzt der Höllenbach in eine Tiefe von 15 Metern. Heute ist das Wasser zum Teil vereist und es ist sehr schön anzusehen.
    Die Hälfte der Wanderung habe ich hinter mir und jetzt geht es durch einen dichten Buchenwald und an kleinen Felsformationen vorbei, den „Langen Jammer“ bergab.
    Eine sehr, sehr schöne Wanderung, die ich sicher mit Wolfgang noch einmal gehen werde.
    Mal sehen, ob es ohne Schnee dann genauso schön sein wird.
    Übrigens: „Hölle“ im Wort Höllenbachtal hat nichts mit dem Wohnort des Teufels zu tun. Wie ich unterwegs lesen konnte, kommt das Wort von „Hel“ und das ist eine alte Bezeichnung für Mulde oder Senke.
    Die Komoot-App hat mich sehr gut geführt. Ich hätte den Weg aber auch sicher anhand der Ausschilderung gefunden.
    Für die nächste Tour werde ich den gps-Track aus dem Rother Wanderbuch offline laden. Mal sehen, ob das genauso gut funktioniert.
    Read more

  • Day324

    Wanderung mit Hindernissen

    February 12 in Germany ⋅ ⛅ -8 °C

    Ich bin allein in Rinteln und habe Zeit, mit Freunden wandern zu gehen. Das kann ich natürlich auch machen, wenn Wolfgang mit hier ist. Er hat damit kein Problem.
    Eigentlich sollte es wieder zu dritt losgehen, d.h. Ulla, Elke und ich.
    Ulla muss sich aber erst Winterschuhe kaufen. Es hat in den letzten Tagen heftig geschneit und es ist ziemlich kalt. Heute morgen waren es -10 Grad. Also verabrede ich mich mit Elke. Der fällt langsam „die Decke auf den Kopf“. Durch Corona kann sie im Moment nicht arbeiten und vorgestern ist entschieden worden , dass Frisöre erst am 01.03.21 wieder öffnen können. Da war sie schon sehr angepisst. Immerhin dürfen die Frisöre wieder aufmachen. Kosmetikstudios, Gaststätten und Hotels müssen weiter geschlossen bleiben und bisher ist noch nicht abzusehen, ab wann es für diese Branchen wieder losgehen kann. Es gibt Informationen, dass es wohl erst nach Ostern sein soll. Ich habe mich damit arrangiert, dass meine grauen Haare immer mehr zum Vorschein kommen und halte die zwei Wochen auch noch durch. Ohne Mütze geht es aber nicht mehr aus dem Haus. Gut, dass es kalt ist. Jedenfalls habe ich mir nach Bekanntgabe am nächsten Morgen gleich den ersten Termin für 9.00 Uhr reserviert.
    Doch nun zu unserer „Wanderung mit Hindernissen“.
    Ich treffe mich mit Elke am Ausgangspunkt des „Patensteig“. Wir wollen heute diesen schönen Wanderweg gehen. Wir gucken ganz schön blöd. Durch den vielen Schnee ist es unmöglich, diesen Weg heute zu wandern.Wir sehen da jedenfalls keine Möglichkeit unbeschadet durchzukommen. Also beratschlagen wir, was wir tun können und uns kommt die Idee, den „Schnattergang“ zu wandern. Der ist nicht zu weit entfernt und mit 5km ist es für heute eine gute Strecke. Es geht durch Bösingfeld, einem netten kleinen Ort. Obwohl nicht weit entfernt, bin ich hier noch nie gewesen. Mit dem vielen Schnee erinnert er mich heute an die Wintersportorte in Österreich.
    Wir parken lieber an der Straße, weil wir davon ausgehen, dass der Wanderparkplatz nicht geräumt ist. Es ist tatsächlich so, aber nach kurzer Orientierung erreichen wir den Ausgangspunkt für unseren „Schnattergang“ . Frohen Mutes geht es also los, obwohl der Schnee ziemlich hoch ist (ca. 30 cm). Seit dem Schneefall sind nicht viele diesen Weg gelaufen und so ist es sehr anstrengend. Immerhin schaffen wir es bis zum Hexenplatz. Dann geht uns langsam die Puste aus. Wir müssen uns nichts beweisen und drehen um.
    Kurze Überlegung und wir fahren zurück zum „Patensteig“. Vielleicht schaffen wir es, wenigstens bis zum Wasserfall zu kommen. Wir finden aber keinen anderen Parkplatz als den „Am Siek“ und der ist jetzt komplett besetzt. Es gibt doch ein paar Mutige, die sich von dem vielen Schnee nicht abhalten lassen.
    Wir wollen aber unbedingt noch ein bisschen laufen und fahren nach Silixen. Hier wohnt Elke und hier gibt es den Wanderweg „Mühlendrift“. Den laufen wir nicht komplett, ist aber trotz Schnee ein schöner Wanderweg.
    Immerhin sind es dann doch fast 9 km, die wir trotz Schnee wandern können.
    Read more

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android