50 Tage Südamerika 2016-2017

November 2016 - January 2017
November 2016 - January 2017
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  • Day50

    Fazit und Ausblick

    January 15, 2017 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    Die zwei Arten meiner Reiseorganisation konnten nicht kontroverser sein.

    Die Kreuzfahrt (Fähre) nach Buenos Aires:
    Da bin ich schon mit einer eher negativen Einstellung dran gegangen. Deshalb habe ich sie auch zur Fährfahrt von Italien nach Buenos Aires verklärt. Ich habe an Bord keine Kontakte gesucht oder an irgendwelchen Aktivitäten teilgenommen. Irgendwie war man den ganzen Tag damit beschäftigt, was gibt es wann zu essen? Oder, wie vermeide ich Schlange stehen? Schön waren die tollen Sonnenuntergänge auf „meiner Bank“.

    Die Overland Tour von Ushuaia nach Santiago de Chile:
    Dragomann ist quasi der hardcore Veranstalter seiner Zunft. Das Motto von Dragomann lautet: “IT'S THE JOURNEY. NOT JUST THE DESTINATION”. Das bringt es auf den Punkt. Für mich war das definitiv das Highlight der Reise. Abgesehen von einigen langen Tagestrips im truck man hat definitiv keine Zeit ein Buch zu lesen, weil ständig neue Situation entstehen und die Gruppe eine ziemliche Dynamik entwickelt. In diesem Fall war die Gruppe glücklicherweise sehr homogen.

    Was man auf dieser Overland Tour durch Patagonien auf keinen Fall vergessen darf:
    - Wind- und Wasserabweisende Outdoorkleidung.
    - Skiunterwäsche auch im Südamerikanischen Sommer (für die kalten Nächte im Zelt).
    - iPhone „Mobile Daten AUS“.
    - iPhone Datenoption „Roaming AUS“. Sonst macht die nächste Telefonrechnung keinen Spaß.
    - Landkartensoftware „offline“ (maps.me). Dann ist nur noch ein kostenloses GPS Signal erforderlich.
    - Flugmodus AUS? Vorteil ist, dass dann alle Roamingkosten vermieden werden und Akkuleistung gespart wird. Nachteil ist, dass ich dann keine SMS von meiner Bank über Abbuchungen erhalte und dringende Anrufe von mir nicht registriert werden
    - WhatsApp (WIFI) für Telefon- und Videotelefonie.
    - Penatencreme.
    - Profiwanderstöcke (muss ich mir unbedingt besorgen)
    - Shampoo in Kleinstverpackung.
    - Aufblasbares Kopfkissen.
    - Drei bis vier Power Akkus !!!!
    - Cover mit Handgelenkbefestigung für iPhone. Das ist sinnvoll, wenn man mit sich mit maps.me seinen Weg durch den Großstadtjungel sucht. Muss ich mir unbedingt besorgen ...

    Für die Kreuzfahrt fühle ich noch zu jung.
    Für Overland (z.B. Dragomann) fühle ich mich zu alt.
    Toll wäre es, einen Overlander zu finden, mit der die Zielgruppe 50+ reist. Aber leider gibt es so was nicht. Der Kompromiss liegt vermutlich beim Wohnmobil ...

    Am Abreisetag hatte ich noch ca. 8 GB Speicher für Fotos und Videos auf meinem iPhone übrig! Alleine Fotos und Videos haben ca. 32 GB verschlungen. Das kann bei noch längeren Reisen knapp werden. Deshalb: iPod als Reserve: Wichtig: iCloud beim iPod unbedingt deaktivieren, damit der Speicherplatz nicht unnötig belegt wird.
    Ich werde diese Reise durch Patagonien mit Heidi irgendwann noch einmal machen. Dann werden wir uns in Argentinien oder Chile ein Wohnmobil mieten. Ich gehe davon aus, dass man mit den gemieteten Wohnmobilen auch die überqueren darf. Dann aber immer dran denken, wie teuer es wird wenn man frische Lebensmittel nach Chile einführt. Und ein bischen Spanisch lernen, wäre auch nicht verkehrt ...

    Verluste auf der Reise:
    1.) Eine gebrochene Brille (von drei Brillen)
    2.) Ein Power Akku
    3.) Eine Wasserflasche
    4.) ca. 150 € unnötige Roaming Kosten, weil ich manchmal die Datenoption „Roaming AUS“ leider nicht aktiviert hatte.

    Meine Videos 01 - 22 von dieser Reise sind öffentlich verfügbar auf: www.youtube.com/user/1989ews

    Neue Erkenntnisse:
    - Die App „maps.me“ (download vorab!)
    - Telefonieren und Videtelefonie via „WhatsApp“.

    Ausblick:
    Heidi und ich planen eine Dreimonatsreise nach Neuseeland von November 2017 bis Jnuar 2018. Dort wollen wir ein Wohnmobil anmieten. Diese gemeinsame Reise wird de Auftakt zu einer ganzen Serie von Dreimonatsreisen ...

    Bad Bederkesa am 04. Februar 2017

    Bilder: Ich habe noch mal einige highlights zusammengefasst!
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  • Day50

    Santiago nach Bremen

    January 15, 2017 in Germany ⋅ 🌙 0 °C

    14.01.2017
    19:00h:
    07°39′53.8″S 48°10′48.85″W
    Draußen ist es jetzt stockdunkel. Bis zum Atlantik sind es noch ungefähr 700 km.

    19:30h:
    05°15′49.7″S 46°07′22.36″W
    66 Grad NO

    20:00h:
    02°18′31.88″S 43°19′51.87″W
    Flughöhe: 10.660 müM.
    Laut „maps.me“ sind wir jetzt auf dem Atlantik.

    20:18h:
    00°00′56.05″S 42°17′17.39″W
    00°07′08.55″N 42°13′37.16″W
    Hier haben wir den Äquator überquert. Jetzt wird es mit jeder Meile nach NO etwas winterlicher. Ich habe auch schon vor einiger Zeit meine kurze Hose und T-Shirt gegen Outdoorhose und Rollkragenpullover getauscht. Ist zwar alles etwas schmuddelig - aber Kleidung zum Wechseln passte nicht mehr in meine Rucksäcke. Wir sind jetzt ca. 4.800 km geflogen. Noch keine Halbzeit ...

    21:55h:
    12°31′20.78″N 36°14′15.7″W
    25 Grad NO
    Noch gute 5.900 km bis nach Bremen. Gute 6.400 km haben wir schon hinter uns. Das macht Mut. Jetzt hatte ich meinen zweiten Whisky. Wäre gut, wenn ich bald schlafen könnte und erst bei den Kanarischen Inseln wieder wach werden würde.

    22:50h:
    19°43′53.41″N 32°08′27.38″W
    25 Grad NO
    Habe wohl eine Stunde abgeschaltet ...

    15.01.2017
    00:01h:
    28°09′37.45″N 26°52′18.79″W
    Flughöhe: 11.000 müM.
    Wir sind jetzt ca. 1.100 km westlich der Kanarischen Inseln. Schlafen ist nicht ...

    00:55h:
    33°33′03.1″N 21°53′40.06″W
    Das entspricht jetzt etwa der gleichen Breite 33° N wie Santiago auf 33° S liegt.

    01:50h:
    Es gibt jetzt seit einiger Zeit kein GPS Signal mehr.

    03:20h: (Chile Zeit)
    45°49′02.76″N 03°55′25.7″W
    Ich habe wohl eine weitere Stunde geschlummert. Wir sind jetzt kurz vor Frankreich.

    07:54h: (Lokalzeit)
    Ich habe die Uhr umgestellt.
    48°20′50.95″N 00°56′32.08″E
    Wir befinden uns im Landeanflug auf Paris.

    08:30h:
    49°00′17.57″N 02°35′34.1″E
    Wir sind gelandet. Erst rufe ich meine Heidi an. Dann suche ich mir einen Platz für ein Nickerchen. Ich habe reichlich Zeit bis zum Weiterflug nach Bremen.

    09:35h:
    Ich bin noch nicht am Terminal angekommen, von wo es nach Bremen geht. So was kann auf solch einem Megaflughafen dauern. Transitzeitfenster von weniger als 2 Stunden sind hier sehr riskant. Toll ...

    12:10h:
    Immerhin konnte ich in einem Ledersofa 1-2 Stunden schlafen. Möglichkeiten für Fluggäste in echten Ruhestühlen zu relaxen, wie man das beispielsweise in Dubai findet - Fehlanzeige ...

    15:00h:
    Hab die Zeit in „meinem Ledersofa“ einigermaßen gut verbracht und viel an diesem Reiseblog editiert.

    16:35h:
    Wir sind im miesen Regenwetter nach Bremen gestartet. Man möchte eigentlich über den Wolken bleiben (Bild 3). Hier in 8.300 m scheint wenigstens die Sonne.

    17:10h:
    50°35′07.65″N 06°22′53.1″E
    Flughöhe: 11.050 müN
    Bin froh, wenn mich meine lebe Heidi gleich am Flughafen in Bremen abholt. Wir fahren dann nach Bederkesa, auf das ich mich jetzt auch wieder freue. Zur Erinnerung: Ich bin mit Schlafstörungen in diesen Urlaub gefahren. Das dürfte nach diesem Urlaub nicht so schnell mehr passieren. Ich werde sicher über eine Woche brauchen, bis ich wieder Überblick über meine Projekte habe. Ich werde es gemächlich angehen lassen. In Bremen erwarten mich neben meiner lieben Heidi auch winterliche -1 Grad.

    17:45h:
    touch down.
    53°02′49.35″N 08°47′45.81″E
    Auf dem Flughafen liegt Schnee.
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  • Day50

    Santiago nach Bremen

    January 15, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    14.- 15.01 SANTIAGO nach BREMEN
    Santiago Airport: 33°23′49.62″S 70°47′40.36″W
    Entfernung nach Bad Bederkesa: ca. 12.000 km

    Reservierungsnummer: 8IIBMT
    Air France | AF401 Bestätigt
    Abfl.: 14:25 Santiago, Chile | A. Merino Benitez SCL
    Samstag, 14. Januar 2017 (Tag 49)| Dauer 13:50
    Flugnummer: Air France - AF 401

    Von PARIS nach BREMEN
    Air France | AF1524 Bestätigt
    Paris, Frankreich | Charles de Gaulle CDG |
    Abfl.: 16:25
    Sonntag, 15. Januar 2017 (Tag 50)| Dauer 1:25
    Ank.: 17:50 Bremen, Deutschland | Bremen BRE

    14.01.2017
    08:30h:
    Ich habe gut geschlafen und lasse es locker angehen. Im Gegensatz zu sonstigen Flugtagen bin ich heute eher tiefenentspannt. Habe vor meinem Abflug noch mit meiner Heidi telefoniert.

    10:00h:
    Taxi gebucht für 17.000 Peso. An einem Samstag brauchte das Taxi nur 20 Minuten.

    10:30h:
    Ich habe bereits eingecheckt. Das war auch richtig, denn die Maschine ist wie erwartet übergebucht. Ich möchte nicht erleben, was Sarah aus Australien erlebt hat: Sie hat eine zusätzliche kostenlose Übernachtung in einem romantischen Flughafenhotel erhalten. Das kann einem Holzklassenpassagier passieren, wenn man zu spät eincheckt. Irgendwie werde ich die langen Wartezeiten schon überbrücken. Da muss man einfach durch ....

    13:30h:
    Geht doch! Eine Stunde vor Abflug ist bereits „bording“. Schlangen, wohin man schaut. Ähnlich wie auf einem „Kreuzfahrer“ sind lange Wartezeiten allgegenwärtig. Versuche, es gelassen zu nehmen ...

    14:10h:
    Ich bin jetzt an Bord. Die Methode „Heidi Freundlich“ funktioniert! Ich habe zweimal um einen Fensterplatz gebeten. Jetzt hab ich einen. Cool .... Ich werde jetzt den ganzen Flug via „maps.me“" verfolgen und markante Überflugregionen markieren. Das ist eine willkommene Abwechslung für diesen 13 Stunden Langstreckenflug.

    15:20h:
    32°09′38.34″S 69°44′15.36″W
    Kurs: 55 Grad NO
    Höhe: 9320 müN
    Wir haben die Anden überflogen und sind jetzt bereits in Argentinien.

    16:00h:
    29°04′39.24″S 66°23′29.46″W
    Kurs: 28 Grad NO
    Höhe: 9330 müN
    Unter uns konnte ich La Rioja sehen. Danach Blindflug wegen großer Wolkendecke unter uns. Gelegentlich ist das GPS Signal nicht zu empfangen. Unter uns wird es grüner und wir fliegen in eine Turbulenz.

    17:00h:
    22°20′55.31″S 59°55′22.81″W
    Höhe: 10.050 müN
    Wir sind jetzt über Paraguay.

    17:40h:
    17°36′54.07″S 55°06′47.58″W
    Wir sind jetzt über Brasilien.

    18:45h:
    10°19′25.43″S 50°16′48.37″W
    Alle Uhrzeiten entsprechen Chile time.
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  • Day48

    Valparaíso

    January 13, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    18:45h:
    Ich fahre jetzt mit dem „Pullmann“ Bus (Bild 6) zurück nach Santiago. Der Bus ist ultramodern, bequem und hat sogar WIFI. Aber ohne Sprachkenntnisse kann bei der Buchung einiges schief gehen. Letztlich sitze ich jetzt im Bus.

    In dieser Stadt hätte ich es durchaus einige Tage aushalten können. Es gibt hier wirklich viel zu sehen. Das war ein intensiver Tag.

    21:00h:
    Bin wieder zurück in Santiago und gönne mir im Hostel noch zwei Bierchen.
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  • Day48

    Valparaíso

    January 13, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Chile: Im Süden hast du riesige Eisgletscher und im Norden die trockenste Wüste der Welt. Chile ist schmal, dafür aber ganze 4.300 km lang. Santiago de Chile, die moderne Hauptstadt, die von schneebedeckten Anden umgeben ist, liegt in der Mitte des Landes. Wenn du es aber lieber etwas kleiner magst und das Meer liebst, dann musst du dir die charmante Stadt Valparaíso anschauen. Valparaíso ist Chiles Künstlerstadt und gehört zum Welterbe der UNESCO. Die Stadt ist unkonventionell, bunt und lebendig. Klingt gut oder? Daher hat die Hafenstadt seit jeher auch Dichter, Maler und Philosophen und einen verschiedenen Mix von Menschen angezogen. Auch mich hat Valparaíso mit ihren farbenfrohen Häusern und der Nähe zum Meer in ihren Bann gezogen.

    In den malerischen kleinen Gassen kannst du dich stundenlang treiben lassen und urbane Kunst, Wandbilder und Graffitis bestaunen. Auf den Hügeln (cerros) der Stadt gibt es steile, verwinkelte Gassen und Treppen (escaleras). Dorthin kommst du mit einem der 15 Aufzüge (ascensores). Valparaíso selbst hat zwei Strände, die beide aber nicht gerade die schönsten sind und vom Stadtzentrum eine knappe Stunde zu Fuß entfernt sind.
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  • Day48

    Valparaíso

    January 13, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Die alte Hafenstadt Valparaíso gehört zu den schönsten Städten Chiles und Südamerikas. Die Chilenen selbst nennen Valparaíso auch das „Juwel des Pazifiks“ – eine durchaus zutreffende Bezeichnung, wie ich finde. Typisch für Valparaíso („Paradiestal“) sind die vielen bunten Häuser und kunstvollen Wandmalereien auf den „Cerros“, den Hügeln, die den Hafen und den historischen Stadtkern umgeben. Letzterer wurde aufgrund seiner faszinierenden Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert im Juli 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Wer in Valparaíso durch das Labyrinth der vielen kleinen Gassen schlendert, würde kaum vermuten, dass hier fast 300.000 Menschen leben. Denn außerhalb des Stadtzentrums vermittelt Valparaíso oft eher den Charme eines hügeligen Dorfes am Meer, mit vielen kleinen Geschäften und Galerien, urigen Bars und gemütlichen Restaurants. Die alten Standseilbahnen, mit denen man einige der oft sehr steilen Hügel erklimmen kann, gehören neben den bunten Fassaden zu den bekanntesten Wahrzeichen Valparaísos und stehen unter Denkmalschutz.

    Da Valparaíso auf teils sehr steilen Hügeln erbaut wurde, muss man schon recht sportlich sein, um bergauf längere Strecken zu Fuß zu bewältigen. Die historischen Standseilbahnen („Ascensores“) sind aber auf allen gedruckten Stadtplänen verzeichnet. Der Fahrpreis beträgt umgerechnet nur wenige Eurocent. Die nach Norden offene Bucht des Pazifischen Ozeans, an welcher Valparaíso liegt, wurde im Jahr 1536 von dem Spanier Juan de Saavedra entdeckt und acht Jahre später gründete Juan Bautista Pastene an dieser Stelle Valparaíso. In der Vorkolonialzeit lebte hier das indigene Volk der Chango, welche heute jedoch ausgestorben sind. Das „kleine San Francisco“ nannten die Seefahrer einst Valparaíso, denn neben dem nordamerikanischen San Francisco war Valparaíso die bedeutendste Hafenstadt an der Westküste Amerikas. Mit Eröffnung des Panamakanals im Jahre 1914 verlor Valparaíso diesen Status zwar, ist aber noch immer einer der wichtigsten Häfen Chiles für große Seefrachter aus aller Welt. Valparaíso ist traditionell ein beliebter Ort für viele Künstler und Schriftsteller und gilt deswegen auch als kulturelle Hauptstadt Chiles.
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  • Day48

    Valparaíso

    January 13, 2017 in Chile ⋅ 🌙 18 °C

    Valparaíso: Bunt bemalte Bruchbuden wohin man schaut! Direkt an der Pazifikküste, etwa 1.5 Stunden Fahrt entfernt, befinden sich die beiden Badeorte Viña del Mar und Valparaíso – letzterer wurde aufgrund seines historischen Stadtzentrums sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

    08:00h:
    Nach dem Frühstück bin ich mit Lindsey zur U-Bahn, dann zur Busstation, wo der Bus nach Valparaíso losfährt. Dieser Kurzbesuch der Hafenstadt wird dann der Abschluss meiner Entdeckungstour durch Südamerika sein. Lindsey bleibt ein paar Tage in Valparaíso. Ich werde gegen Abend wieder zurück nach Santiago fahren.

    11:30h:
    Wir sind angekommen. Die Stadt ist sehr lebendig und „street art“ ist allgegenwärtig. Der erste Eindruck: Hier möchte man einige Tage mehr verbringen. Wir haben in einem sehr typischen Mercado gegessen. Von der Atmosphäre war es eines der besten Restaurants, Plätze wo ich bisher gegessen habe.

    15:40h:
    Wir sind durch Straßen mit bunt bemalten Häusern (bunt bemalte Bruchbuden) gegangen und ich habe Lindsey bis zu ihrem Hostel begleitet. Dann bin ich langsam zurück zur Busstation geschlendert.
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  • Day47

    Santiago de Chile

    January 12, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 32 °C

    The trip ends this morning. No accommodation is provided.

    Tag 47 – 49
    www.happyhousehostel.com
    www.booking.com , Buchungscode 286479763
    Einzelzimmer, Bad/ WC, ***, Frühstück,
    Hotelpreis EUR 100,00 Total
    Zahlbar im Hotel!

    An Oasis in the heart of Santiago. Located in Moneda street in the middle of the historic part of the city and just steps from government palace, main square and the main tourist attractions of Santiago. Happy House Hostel offers a high quality service due to obtaining Q seal of quality and the S seal of sustainability granted by SERNATUR (National Tourism Service of Chile), besides having an impressive infrastructure, facilities, long market experience and strong commitment of the staff with each of its guests. We are located two blocks north of the subway station Metro Los Heroes (Line 1), Moneda 1829, Santiago, Chile.

    Dieses Hostel war auch das Zielhostel von Dragoman. Ich habe 2 Tage verlängert und wechsle heute Abend in ein Einzelzimmer.

    10:30h:
    Der „Cerro San Cristóbal“ im Stadtteil Bellavista ist ein nach Santiago hineinreichender Ausläufer der Anden und zugleich ein beliebtes Ausflugsziel. Der Hügel kann unter anderem per Seilbahn oder Standseilbahn erklommen werden und bietet neben einer Kirche, einem Amphitheater und dem Zoo Santiagos auch noch eine 22m hohe Marienstatue – ein Wahrzeichen der Stadt. Bin mit einer Bahn (funicular) hoch auf den „Cerro San Cristobal“ gefahren (Senior = 1.000 Peso) und genieße von hier oben die Aussicht auf diese riesige Metropole. Viel mehr Highlights hat die Stadt leider nicht zu bieten.

    13:00h:
    For a real treat, you might want to head out to one of the more upmarket neighbourhoods like Bellavista or Providencia, home to some really world-class restaurants and great bars.

    Ich habe mich für „Bellavista“ (Bild 3) entschieden. Das ist eine deftige Kneipen- und Restaurant Szene. So richtig fängt das hier erst an, wenn ich normalerweise abends schon im Tiefschlaf bin. Für ein durchschnittliches Filet Steak und ein Bier aus der Flasche habe ich 28 € bezahlt. Chile ist wahrlich kein preiswertes Land. Aber dafür hatte ich WIFI ...

    15:00h:
    Ich bin jetzt auch in „Providencia“ gewesen und dann zum „Serro Santa Lucia“ gegangen. Das ist eine grüne Oase inmitten einer lauten Stadt. Von hier oben hat man auch eine gute Sicht über die Stadt und vor allem auf das größte Hochhaus Lateinamerika mit einer beeindruckenden Kulisse schneebedeckter Berge im Hintergrund. Von hier oben sieht die Stadt einigermaßen einladend aus. Wenn man dann unten ist, relativiert sich das und die Stadt ist wie viele andere Großstädte auch einfach nur laut und ohne Charme. Santiago ist eine Stadt, in der ich nicht für viel Geld und gute Worte länger als zwei Tage bleiben würde. Im Prinzip eine wenig beeindruckende Stadt, wo man schnell einen Haken dran machen kann.

    17:00h:
    Bin jetzt wieder auf der zentralen „Plaza de Armas“ und gönne mir ein Bierchen vom Fass. Hier kreuzen sich einige verkehrsberuhigte Fußgängerzonen und zwischenzeitlich ist auch Leben drin. Sicher der schönste Innenstadtbereich von Santiago.

    20:00h:
    Ich habe Robert ungefähr 115 € Tipp in USD und Argentinischen Peso gegeben. Gehe davon aus dass er sich das mit Sarah teilt. Danach bin ich mit Lindsey noch ein Bier trinken gegangen. Der bestellte Salat stellte sich als Burger 3. Klasse raus - ich habe das Zeug sofort zurückgehen lassen. Das bestellte Glas Weißwein war erst ein Rotwein und dann ein ungenießbarer Weißwein. Am Ende fragt mich der Kellner noch, ob er meiner VISA noch einen Tipp zufügen könne. Antwort von mir: „No“! Das erinnert mich daran, wie schwierig es ist, Südamerika zu bereisen wenn man faktisch kein Spanisch spricht. Mit Englisch kommt man hier nicht weit und endet oft mit solchen Missverständnissen. Im Hostel an der Rezeption war ein junger Deutscher, der perfekt Spanisch sprechen konnte. Er hat mir erzählt, dass er am 23.10.2016 nach Santiago gekommen sei und einen Sechswochen Sprachkurs absolviert hat um dann hier in der Rezeption zu arbeiten. Er sagte, dass er vorher keinerlei Spanisch Kenntnisse gehabt hätte. Respekt ...
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  • Day46

    Santiago de Chile

    January 11, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Today we have a full days drive to Santiago. In Santiago we stay in a good quality hostel in the centre. Drive time – 11-12 hours.

    Bisected by the Mapocho River, Chile’s capital is a large, modern city with a very European atmosphere. In the centre of the city wide tree-lined boulevards lead to pleasant plazas and leafy parks and on a clear day the snow-capped peaks of the Andes provide a magnificent backdrop to the Santiago skyline. Much of the centre is pedestrianised, which together with the wide streets and efficient metro system make Santiago an easy city to explore on foot. There are plenty of interesting museums where you can learn more about Chilean history and culture, from the City of Santiago Museum which chronicles the city’s history to the Natural History Museum and Museum of Pre-Colombian Art. The city’s many wonderful parks are also worth a visit, particularly O’Higgins and San Cristobal which offers great views of the city from Cerro San Lucia. As you would expect from a capital city of this size, Santiago is full of busy bars and restaurants and has some lively nightlife to offer. For cheap eats, full of local flavour, head to the Mercado Central (central market) which is packed full of food stalls and simple cafes and restaurants. Barrio Brasil is also worth a look; this old neighbourhood attracts an arty and bohemian crowd and there are often interesting events going on here. If you have the time, there’s also plenty to do in the area surrounding the city. You may also be interested in visiting the seaside town of Valapariso, which can be visited as a day trip from Santiago.

    Gegründet wurde Santiago de Chile im Februar 1541 von Pedro de Valdívia, jedoch noch unter dem Namen „Santiago del Nuevo Extremo“, was an die spanische Wallfahrtsstadt Santiago de Compostela erinnern sollte. Ihrer Lage in einem Talkessel am Fluss Río Mapocho verdankt die Hauptstadtregion einen äußerst fruchtbaren Boden – kein Wunder also, dass die Landschaft hier von Weizen-, Wein- und Obstkulturen überzogen ist. Außer der Casa Colorada (1769), der Iglesia San Francisco (1586) und der Posada del Corregidor (1750) findet man kaum historische Bauwerke aus der (spanischen) Kolonialzeit in Santiago. Einerseits, weil die Stadt – wie der Rest des Landes auch – immer wieder von Erdbeben erschüttert wird und somit ein Großteil der Gebäude zerstört wurde, andererseits zeichnet auch der „Neureichtum“ Chiles dafür verantwortlich. Der eigentliche Aufschwung Santiagos begann erst nach der Unabhängigkeit, weshalb viele Bauten im neoklassizistischen Stil errichtet worden sind.

    Am Hauptplatz der Stadt, der „Plaza de Armas“, gibt es dennoch einige interessante Dinge zu sehen. So etwa die Kathedrale aus dem Jahr 1745 oder den Präsidentenpalast, in dessen Mauern man bis 1981 noch die Einschusslöcher von Pinochets Truppen beim Putsch gegen den – demokratisch gewählten – Präsidenten Salvador Allende 1973 sehen konnte! Ebenfalls sehenswert sind der Mercado Central (Markthalle), der Parque Forestal mit dem Museum der schönen Künste oder die Metrostation „Universidad de Chile“ mit ihren Gemälden, welche die Geschichte des Landes zeigen. Das bunte Treiben in den Fußgängerzonen der Innenstadt lädt zu einem gemütlichen Schaufensterbummel ein. Alleine der Gran Torre Costanera, das mit 300 Metern höchste Gebäude Südamerikas, wäre schon einen Besuch wert. In Punkto Nightlife sei hier das Viertel Barrio Bellavista genannt, das zwischen dem Fluss Mapocho und dem Berg San Cristóbal liegt. An dessen Ausläufer findet man, versammelt in einigen kleinen Straßen, die unterschiedlichsten Bars, Kneipen und Restaurants – von gutbürgerlicher Küche über Gourmetlokale bis hin zur einfachen Gaststätte. Man kann Salsa tanzen, lateinamerikanischen Musikern lauschen oder auch Jazz, Pop und Techno. Sobald man die Straßenseite wechselt, taucht man in eine komplett andere Atmosphäre ein.

    04:30h:
    Aufstehen hat mich eine Brille gekostet - bin im Dunkeln gestolpert. Danach hatte ich zwei Brillenteile. Na ja, brauche sowieso mal ne neue Brille ...

    08:30h:
    Noch gute 700 km durch erstmalig flaches Land über eine Autobahn in Richtung Santiago. Das hier könnte auch überall in Deutschland sein.

    10:30h:
    “Salto de Laja” (Bild 1), small resort town named after the four impressive arch-like waterfalls formed here by the cascading Lada river. Nice ...

    14:00h:
    Ereignislose Fahrt. Nach all den Highlights von Patagonien kehrt jetzt Normalität ein. Rechts am Horizont sind die Anden zu erkennen. Die ganze Region sieht wie Farmland aus und ich habe auch schon die ersten Weinreben gesichtet. Die Temperaturen werden jetzt erstmalig seit Ushuaia sommerlich warm.

    17:00h:
    Jetzt wird es richtig heiß und die Anden auf der rechten Seite wirken noch grandioser, weil näher.

    18:30h:
    Wir sind in unserem Hostel angekommen - das ist sicher das bisher beste Hostel. Ich teile mir einen twin room mit eigenem Bad – welcher Luxus. Und jeder hat sogar ein eigenes Handtuch. Es gibt im hostel auch einen kleinen Swimmingpool. Ich bleibe in diesem hostel noch zwei weitere Nächte und werde morgen früh in einen single room wechseln.

    21:00h:
    Leider sind wir in ein Restaurant ohne Atmosphäre gegangen. Alleine die Getränke für die Gruppe haben über eine Stunde gedauert. Hier werde ich nicht alt ...

    12.01.2017
    Um 08:00h habe ich gefrühstückt und danach meine Rucksäcke an der Rezeption hinterlegt, um heute Abend in meinen single room zu wechseln. Ich bin dann um 09:00h los, um die wesentlichen Highlights von Santiago zu erkunden.
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