November 2017 - February 2018
  • Day41

    Viñales nach Trinidad

    January 6, 2018 in Cuba ⋅ 🌬 20 °C

    Wir haben heute eine große Distanz zu überbrücken und werden deshalb bereits nach dem Frühstück losfahren. Hoffentlich wird es in Trinidad wieder etwas wärmer. Gegen 09:30h sind wir losgefahren in Richtung Autopista. Die Landschaft bis dahin ist sehr reizvoll. Auf den Kubanischen Autobahnen ist wenig los. Pferdegespanne, Fahrradfahrer und Fußgänger teilen sich die Piste. Linksfahren auf einer dreispurigen Piste mit ganz wenigen Autos ist definitiv angesagt, um die wenigsten Schlaglöcher zu erwischen. Tanken ist Glückssache. Und an der Tankstelle kann es dir passieren, dass man im Voraus zahlen muss. 20 CUC bei halbleeren Tank passt. Einmal wären wir fast als Geisterfahrer in die Geschichte eingegangen. Aber Heidi hat dann cool auf der Autobahnauffahrt gewendet.

    15:00h:
    Unsere hinterer Reifen ist platt! Der erste Wagen, den ich runtergewinkt habe ist, hat sofort angehalten (in Deutschland undenkbar) und im Wagen war ein Pärchen auf Hochzeitsreise (Italienerin und Kubaner) mit Familie aus Italien. In 10 Minuten haben die den Reifen gewechselt (hätte bei mir 1 Stunde gedauert) und wollten auch kein Geld von uns. Das nenne ich Hilfsbereitschaft.

    18:00h:
    Sind wir in unserem Quartier angekommen: "Casa El Suizo", Trinidad ,Pablo Pichos Gron, No. 20. Wie der Name schon suggeriert, ein sehr netter Schweizer der mit seiner kubanischen Familie bereits seit 11 Jahren in Kuba lebt. Heidi ist übrigens ganz toll gefahren. Es ist übrigens abends immer noch frisch. Laut dem Schweizer schneit es derzeit sogar in Florida. Das kann aber nicht ewig dauern. Spätestens wenn wir wieder in Varadero zum Strandurlaub sind, wird die Wärme auch abends zurückkehren.

    19:00h:
    Wir sind noch gefühlte 500 m zum historischen Zentrum gegangen und haben was gegessen und einige Drinks genommen. Hier gibt es wieder viel Livemusik, was es in Viñales leider gar nicht gab.

    Editiert am 07.03.2018
    Read more

  • Day40

    Viñales

    January 5, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 8 °C

    Heute ist eine dreistündige Reittour für 5 CUC pro Person/h geplant. Das ist laut unserer Pensionswirtin der beste Weg die Landschaft sinnvoll zu erkunden. Es ist bewölkt und kühler, als man es für Kuba erwarten würde.

    14:00h:
    Wir sind nach über 4 Stunden Reiten durch diese tolle Landschaft wieder zurück. Das war eine wirklich gute Sache. Preis: 20 CUC pro Person. Wir haben auf einer Farm gelernt, wie organische Zigarren produziert und gerollt werden. Wir haben dort auch 2 x organischen Honig und einen guten lokalen Rum für stolze 35 CUC gekauft, nachdem wir beides probieren konnten. Letztendlich war Reiten die bessere Entscheidung, denn mit dem Fahrrad wäre es bei weitem nicht so gut gewesen!

    Editiert am 07.03.2018
    Read more

  • Day39

    Havanna nach Viñales

    January 4, 2018 in Cuba ⋅ 🌬 32 °C

    Die Distanz ist etwa 200 km in westlicher Richtung. Beim km-Stand 75486 sind wir losgefahren. Statt Autopista sind wir einer kurvenreichen Nebenstraße im Norden der Insel gefolgt. Wir sind durch viele Dörfer gekommen, die mich eher an Afrika erinnert haben. Typisch für Kuba- hier gibt es schlicht nirgendwo für Touristen irgendwas zu kaufen. Supermärkte nach europäischen Vorstellungen gibt es hier ebenso wenig wie Tante-Emma-Läden. Selbst in Afrika gibt es das. Aber nicht hier. Die Menschen bekommen ihre Waren offensichtlich in einer Kooperative. Kann aber auch sein, dass wir solche Tante Emma Läden schlicht übersehen haben, da es in Kuba kaum Reklame gibt. Die Leute wissen einfach, wohin sie gehen müssen um verfügbare Waren zu bekommen.

    Kurz vor unserem Ziel sind wir noch in einem typischen Kuba Restaurant gewesen und haben zwar frischen Fisch bekommen, aber der Rest war gewöhnungsbedürftig. Natürlich fließt auch hier der Rum in Strömen. Die Einheimischen bringen ihre eigene Rumflasche mit und kaufen nur noch die Cola. Autofahren und Promille scheint in Kuba kein Thema sein. Und das Preis/Leistungsverhältnis hat leider auch nicht gepasst in diesem Restaurant. Man muss als Tourist realistisch bleiben und tendenziell den Empfehlungen des Reiseführers folgen. Auch wenn das Essen dann eher europäisch wird. Um 15:30 sind wir dann in unserer kleinen Familiengeführten Unterkunft Villa "El Carretero" in Viñales angekommen. Heidi ist super an (fast) allen Schlaglöchern vorbeigefahren. Die Villa ist zwar keine Villa, wie zuvor in Havanna, aber es ist hier auch ganz nett und familiär. Der Ort besteht im Prinzip aus einer langen Straße. Wir werden den Ort jetzt mal erwandern.

    17:30h:
    Der Ort ist nett aber leidet auch unter einem touristischen Overkill. Das liegt wohl daran, dass die Landschaft rundherum UNESCO Weltkulturerbe ist. Hier wächst der legendäre grün-silbrig schimmernde Tabak auf flachen Feldern zwischen steil aufragenden, schroffen Kegelfelsen, den "Mogotes".

    19:30h:
    Heute Abend haben wir dann wieder sehr gut und extrem preiswert gegessen. Aber es war touristisches- und europäisches Essen.

    Editiert am 07.03.2018
    Read more

  • Day38

    Havanna

    January 3, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 22 °C

    11:00h:
    Wir sind mit einem Taxi zur Verleihstation unseres Mietwagens gefahren. Die Distanz war ca. 4 km vom Hotel. Dieser Stadtteil von Havanna ist nicht so interessant, um ihn zu erwandern. Natürlich ist das Auto noch nicht verfügbar. Kuba ist eben nicht Deutschland.
    Vorgangs-nr.: 53607754
    Mietwagen: Abholung: 03.01.2018 10:30 HAV, VIA Rent a Car.vHavanna-Starfish Montehabana, Stadtbüro, VCalle 70e/5ta A y 5ta. B., Miramar Havaanna

    12:45h:
    Der Übergabevorgang zieht sich. Hier in Kuba muss man lernen, sich in Geduld zu üben. Zwischendurch haben wir in einem kubanischen Tante Emma Laden - mit sehr begrenztem Sortiment - versucht zu kaufen. Nur das Regal mit dem Rum war gut sortiert. Aber auch hier ging an der Kasse nichts voran. So ist Kuba eben. Der Sozialismus lässt schön grüßen. Wenn wir gegen 13:30 loskommen, wäre das schon eine enorme Dienstleistung für kubanische Verhältnisse. Im Hotel - wo die Verleihstation ist - herrschen sibirische Temperaturen durch die viel zu kalt eingestellte Klimaanlage. Heidi wird unseren Kleinwagen alleine fahren und hat dafür auch einen internationalen Führerschein.

    13:30h:
    Waren wir mit einem ziemlich vergammelten Auto unbekannter Herkunft wieder am Hotel. Heidi hatte schwer mit den Gängen zu kämpfen. Von da haben wir direkt ein megaaltes Taxi ins. Zentrum genommen.

    14:45h:
    Erst haben wir auf der Bank Bargeld zu einem optimalen Kurs getauscht. Dann sind wir in das tolle Restaurant "VanVan" gegangen. Natürlich fängt auch hier ein Essen immer mit einem Cuba Libre an. Die Preise sind sehr zivil und das Restaurant verkörpert einen neuen Stil. Offensichtlich eröffnen junge Leute solche Restaurants mit karibischem Flair und einem Mix aus europäischer und (etwas) kubanischer Küche. Das kommt bei jungen Touristen gut an. Leider gibt es in solchen Restaurants keine originelle Livemusik mehr. Aber ehrlich gesagt können wir auf kubanische Küche auch gut verzichten. Die Kubaner haben zwar exotische Lebensmittel. Aber daraus ein exotisches Essen zu kreieren, das können Sie definitiv nicht.

    18:00h:
    Wir sind mit der lokalen Fähre auf die andere Seite der Hafeneinfahrt und dann zum "Fortaleza" rauf gegangen. Von dort man einen großartigen Blick auf die Stadt.

    20:30h:
    Noch ein paar Absacker in Livemusikbars. Heute Abend erhielten wir von unserem freundlichen Vermieter die Nachricht, dass unser Flug am 14.01. von Holguin nach Havanna doch erst um 13:20 startet. Das kommt uns sehr entgegen. Dann brauchen wir nicht von unserem letzten Hotel während der Nacht aufbrechen, um den Leihwagen in Holguin noch rechtzeitig vor dem Abflug abzugeben. Bisher war der Abflug um 09:00 geplant. Shit... wir haben Stefans 30. Geburtstag vergessen. Müssen wir morgen Abend nachholen, wenn wir hoffentlich wieder Internetzugang haben.

    Editiert am 07.03.2018
    Read more

  • Day38

    Cuba Cars

    January 3, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 20 °C

    Bunte Straßenkreuzer vor kolonialer Kulisse sind Havannas Markenzeichen - wie aber kamen sie dorthin? einestages erzählt von der innigen Auto-Liebe, die Kuba einst mit den USA verband, und verrät, warum die Revolution ohne die Ami-Schlitten gar nicht möglich gewesen wäre. Auf den ersten Blick schienen die Ereignisse wenig miteinander zu tun zu haben: Es war Anfang Dezember 1956, als im Südosten Kubas eine Motoryacht mit einem Trupp von rund 80 Männern anlegte, angeführt von Fidel und Raúl Castro und ihrem Mitstreiter Ernesto Guevara. Nach eineinhalb Jahren im mexikanischen Exil waren die Rebellen zurückgekehrt, um ihren Kampf gegen Diktator Fulgencio Batista fortzusetzen. Weit mehr Aufsehen allerdings als die heimkehrenden Revolutionäre erregte in der Hauptstadt Havanna etwa zur gleichen Zeit die Ankunft der 1957er Modelle aus Detroit. Die Autoexporteure aus den USA hatten das komplette Stadion gemietet - mehr als 40.000 Menschen wollten die Enthüllung des neuen Chevrolets miterleben. Die Inselbewohner waren verrückt nach Autos, vor allem nach solchen aus Nordamerika. Kuba, nur 90 Meilen von den USA entfernt, hatte sich in den fünfziger Jahren zum wichtigsten Exportmarkt der amerikanischen Automobilindustrie entwickelt. Ohne Chevys, Fords, Buicks, Pontiacs und Oldsmobiles wäre auch die kubanische Revolution - wenn überhaupt - ganz anders verlaufen. Dass die Freiheitssymbole aus den Fabriken des Klassenfeindes mittlerweile sogar als kubanisches Kulturgut gelten und bis heute auf Havannas Straßen zu bestaunen sind, war von den Revolutionären so allerdings nicht geplant.

    www.spiegel.de/einestages/us-cars-auf-kuba-kampfgefaehrte-vom-klassenfeind-a-947048.html

    Editiert am 05.03.2018
    Read more

  • Day37

    Cuba Cars

    January 2, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Fotomotive mit uralten amerikanischen Autos sind auch in Havanna allgegenwärtig. Viele dieser alten Autos sind jetzt Taxis und als Convertible echte Touristenattraktionen. Eine Kubaurlaub ohne diese alten Autos, kombiniert mit allgegenwärtiger Livemusik, wäre kein echtes Kuba Erlebnis. In Havanna sind viele Straßen, die vom historischen Stadtzentrum fortführen sehr breit aber ungewöhnlich unbenutzt. Einen Verkehrsstau gibt es hier in Kuba definitiv nicht. Das liegt daran, das nur wenige Menschen ein Privatauto besitzen.

    Editiert am 05.03.2018
    Read more

  • Day37

    Havanna

    January 2, 2018 in Cuba ⋅ ☁️ 20 °C

    Der heutige Tag startet bewölkt und kühler als gewöhnlich. Jetzt bin ich doch froh, dass Heidi mir einen leichten Pullover mitgebracht hat, denn abends wird es doch frischer als ich das für die Karibik erwartet habe. Heidi startet heute ihren x-ten Versuch ihren eigenen Reiseblog bei FindPenguins zu verstehen und irgendwie mit aktuellem Leben zu füllen. Ich habe unseren gemeinsamen Reiseblog total verstanden und verinnerlicht und aktualisiere ihn vor allem sehr zeitnah offline auf meinem iPhone. Erst zu Hause editiere ich die online Footprints endgültig auf dem PC. Wenn das alles getan ist, gestalte ich das Fotobuch und bestelle es.

    14:30h:
    Heidi trifft ab sofort alle Entscheidungen, damit der Burgfrieden gewahrt bleibt. Das gilt zumindest für alle Entscheidungen ohne Langzeitwirkungen. Auch heute sind wir wieder die ganze Stecke an der Uferstraße gelaufen.

    21:00h:
    Wir sind wieder zurück. Dieses Mal mit einem Amischlitten für 10 CUC. Dank Maps.me problemlos. Heute sind wir mehr wie gestern gelaufen. Gefühlt waren es 16 - 18 km. Die historische Altstadt war heute deutlich lebendiger. Wir haben an diversen Plätzen tolle Live Musik gehört und einige Drinks genommen. Ab 21:00 geht in der Altstadt echt die Post ab. Wir kennen keinen Platz auf der Welt, der da mithalten könnte. Havanna ist einfach eine extreme Stadt, die man erlebt haben muss. In meiner Jungend wäre ich hier bis zum Zapfenstreich von einer Musikbar bis zur Nächsten gezogen.

    Editiert am 05.03.2018
    Read more

  • Day36

    Havanna

    January 1, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 22 °C

    13:30h:
    Wir sind die ganze Strecke gelaufen und haben einen beeindruckenden Einblick von einem prachtvollen Havanna bekommen, wie es wohl vor 100 Jahren gewesen sein muss. Heute ist die Bausubstanz außerhalb des historischen Stadtzentrums ziemlich desolat. Das hat nicht nur mit den Auswirkungen des Sozialismus zu tun, sondern der Niedergang begann schon zur Jahrtausendwende. Damals brachen die Erlöse aus dem Verkauf von Zuckerrohr massiv zusammen. Nachdem die Kubaner die Spanier aus dem Land geworfen hatten, wurden sie quasi zur Kolonie von den USA. Das war der Nährboden für die nächste Revolution. Bleibt nur zu hoffen, dass den Kubanern die US Version des Kapitalismus langfristig erspart bleibt und dass sie mit Augenmaß einen Wandel zu mehr sozialer und freierer Marktwirtschaft hinbekommen. Wir haben relativ gut und preiswert gegessen im Café Europa. Und die Live Musik hat auch begonnen. Dieses Lokal ist um ein vielfaches authentischer als gestern Abend.

    15:20h:
    Wir sind jetzt nach 10 km an der "Plaza de Armas", einem der zentralen Plätze von Havanna.

    21:00h:
    Wir sind heute sicher 12 - 15 km gelaufen. Es war ein guter Tag. Aber bei meiner lieben Heidi hat sich der jet-leg bemerkbar gemacht. Wir sind dann im leichten Regen mit einem Kuba "tuk-tuk" zurück zum Hotel. Der Fahrer hätte das Ziel ohne meine maps.me Unterstützung nie gefunden.

    P.S. Frohes Neues Jahr an alle die unserem Reiseblog folgen.

    Editiert am 05.03.2018
    Read more

  • Day35

    Varadero nach Havanna

    December 31, 2017 in Cuba ⋅ 🌙 19 °C

    31.12.2017
    Um 17:30 landet die Condor aus Frankfurt mit meiner lieben Heidi in Varadero. Ich werde sie dort abholen. Von dort werden wir weiter nach Havanna fahren. Ich werde mir Zeitlassen, um die besten Taxi Preise auszuhandeln. Ich vermute mal, das wir nicht vor 21:00 in unserem Hotel ankommen werden. Heidi wird dann sehr müde sein. Aber ich denke, daß wir dennoch bis Mitternacht durch die Altstadt schlendern werden. Denn heute ist Silvester. Es ist seit langer Zeit das erste Mal, daß wir Silvester und auch meinen Geburtstag gemeinsam verbringen werden. Ich bin schon seit ca. 8-10 Jahren jeden Winter für mindestens 40 - 60 Tage unterhalb des 23. Breitengrads Nord unterwegs, um der Winterdepression aus dem Wege zu gehen. Heidi kann das erst ab nächstes Jahr gemeinsam mit mir machen, da sie im Herbst ihren Job aufgegeben hat. Derzeit ist sie jedoch noch in einer Übergangsphase und noch nicht so konsequent wie ich. Vermutlich werden wir nächsten Winter gemeinsam nach Neuseeland fahren.

    06:30h:
    Es ist offensichtlich, daß ich in den ersten 5 Wochen abgenommen habe. Ich werde bald ein weiteres Loch in meinen Gürtel machen müssen. Ich denke, irgendwo in Havanna wird mir das Gelingen.

    16:00h:
    Ich habe einen megalten Amischlitten für 36 CUC bekommen und bin jetzt bereits am Flughafen. Offiziell gibt es hier nur die modernen Taxis für 80 - 88 CUC. Ich renne jetzt rum und versuche doch noch einen Amischlitten zu bekommen.

    16:20h:
    Habe möglicherweise einen für 100 CUC gefunden.

    18:30h:
    Der Flieger kam pünktlich. Und nachdem alle Gäste und meine Heidi draußen waren, stiegen die Taxipreise sprunghaft an und mein Amischlitten war nirgendwo zu sehen. Ich habe dann das Angebot eines Deutschsprachigen Touribusses angenommen um für 2 x 25 CUC zu unserer “Villa Florez“ in Havanna Calle 21 No. 1404e gebracht zu werden. Der Bus war tiefgekühlt und für meine kurze Hosen nicht gerade optimal. Letztlich sind wir in unserem tollen Quartier gegen 09:00 angekommen.

    09:30h:
    Wir sind dann um die Ecke in ein eher extravagantes und untypisches Restaurant gegangen. Dort waren die Temperaturen fast auf Grönland Klima runtergekühlt. Ich mußte zurück zum Hotel, um mir lange Hose, Strümpfe und Pullover anzuziehen, um das zu überleben. Das Restaurant war auf das Abzocken von Touristen spezialisiert. Der Kellner kam alle 2 Minuten an den Tisch und hat irgendwas angeboten und gefragt. Als er uns einen Rotwein aus Spanien für 65 CUC angeboten hat, hat’s mir dann gereicht. Wir haben zwar gut gegessen, sind aber vor

    31.12.2017
    Um 17:30 landet die Condor aus Frankfurt mit meiner lieben Heidi in Varadero. Ich werde sie dort abholen. Von dort werden wir weiter nach Havanna fahren. Ich werde mir Zeit lassen, um die besten Taxipreise auszuhandeln. Ich vermute mal, das wir nicht vor 21:00 in unserem Hotel ankommen werden. Heidi wird dann sehr müde sein. Aber ich hoffe, dass wir dennoch bis Mitternacht durch die Altstadt schlendern werden - denn heute ist Silvester. Es ist seit langer Zeit das erste Mal, dass wir Silvester und auch meinen Geburtstag gemeinsam verbringen werden. Ich bin schon seit ca. 8-10 Jahren jeden Winter für mindestens 40 - 60 Tage unterhalb des 23. Breitengrads Nord unterwegs, um der Winterdepression aus dem Wege zu gehen. Heidi kann das erst ab nächstes Jahr gemeinsam mit mir machen, da sie im Herbst ihren Job aufgegeben hat. Derzeit ist sie jedoch noch in einer Übergangsphase und noch nicht so konsequent wie ich. Vermutlich werden wir nächsten Winter gemeinsam nach Neuseeland fahren.

    06:30h:
    Es ist offensichtlich, dass ich in den ersten 5 Wochen abgenommen habe. Ich werde bald ein weiteres Loch in meinen Gürtel machen müssen. Ich denke, irgendwo in Havanna wird mir das Gelingen.

    16:00h:
    Ich habe einen uralten Amischlitten für 36 CUC bekommen und bin jetzt bereits am Flughafen. Offiziell gibt es am Flughafen nur die modernen Taxis für 80 - 88 CUC in Richtung Havanna . Ich renne jetzt rum und versuche habe noch einen Amischlitten bekommen.

    18:30h:
    Der Flieger kam pünktlich. Und nachdem alle Gäste und meine Heidi draußen waren, stiegen die Taxipreise sprunghaft an und mein Amischlitten war nirgendwo zu sehen. Ich habe dann das Angebot eines Deutschsprachigen Touribusses angenommen um für 2 x 25 CUC zu unserer "Villa Florez" in Havanna Calle 21 No. 1404e gebracht zu werden. Der Bus war tiefgekühlt und für meine kurzen Hosen nicht gerade optimal. Letztlich sind wir in unserem tollen Quartier gegen 09:00 angekommen. Wir sind dann NUR noch um die Ecke in ein eher extravagantes und untypisches Restaurant gegangen. Dort waren die Temperaturen fast auf Grönland Klima runtergekühlt. Ich musste zurück zum Hotel, um mir lange Hose, Strümpfe und Pullover anzuziehen, um das zu überleben. Das Restaurant war auf das Abzocken von Touristen spezialisiert. Der Kellner kam alle 2 Minuten an den Tisch und hat irgendwas angeboten und gefragt. Als er uns einen Rotwein aus Spanien für 65 CUC angeboten hat, hat's mir dann gereicht. Wir haben zwar gut gegessen, sind aber vor Mitternacht geflüchtet, weil es dort einfach zu kalt war. Außerdem war es keine typisch kubanische Atmosphäre. In Kuba ist es einfach untypisch, dass dich ich ein Kellner alle 2 Minuten fragt ob du zufrieden bist und ob er dir nicht noch was anderes anbieten könnte.

    01.01.2018
    Unser kleines familiäres Hotel "Villa Florez in Havanna Calle 21 No. 1404e" ist sehr angenehm. Wir haben draußen auf der Terrasse gefrühstückt. Jetzt fängt der Urlaub erst richtig an.

    Editiert am 03.03.2018
    Read more

  • Day35

    Gran Caribe Villa Tortuga

    December 31, 2017 in Cuba ⋅ ⛅ 23 °C

    28.12.2017
    Komme mir vor wie "der alte Mann und das Meer". Meine Tagesbeschäftigungen reduzieren sich derzeit auf Strand rauf-und runterlaufen, in den Sand setzen und auf's Meer schauen. Als high-light genieße ich es den Pelikanen beim eleganten Fliegen und Fischen zuzuschauen. Die schießen wie STUKA Flieger auf ihre Beute. Danach können Sie nass direkt wieder aus dem Wasser starten. Es ist hier ein geniales Klima am Meer. Eine gute Brise, viel Sonne. Mehr als eine Badehose braucht man nicht. Die gute Laune kommt dann wie von selbst. Dann vor dem Mittagessen max. eine Stunde Internet. Aber im Internet läuft derzeit nicht viel. Glücklicherweise hält mir Christian auch den e-Mail Posteingang "sauber". Faktisch kommen bei mir nur noch die wichtigen Botschaften an. Nach dem Mittagessen einen Kaffeelikör und einen Kaffee aus dem Plastikbecher. Dann etwas Lesen im Schatten am Pool. Danach wieder zum Strand. Leben kann so einfach sein ...

    29.12.2017
    Heute Nachmittag bin ich dem offenen Bus bis zur Calle 39 gefahren, um auszuloten ob ich mein VISA jetzt schon bei Immigration um 30 Tage verlängern kann. Aber ganz so einfach geht das nicht. Ich muss in einem Zeitfenster zwischen dem 11. - 18.01.2018 erneut zur Immigration gehen und vorher für 25 CUC bei einer Bank (Öffnungszeit bis 15:00 !!!!) stamps kaufen. Mit den stamps und mit meiner spanischen Krankenversicherung-Bestätigung muss ich dann erneut zu Immigration gehen. Wenn die heute den Stempel für deie weiteren 30 Tage machen würden, hätte das zur Konsequenz das ich nur bis zum 28.01.2018 im Land bleiben dürfte.

    30.12.2017
    Heute hat es auch erstmalig etwas ausgiebiger geregnet und ist kühler geworden. Bin jetzt doch froh, wenn Heidi mir noch einen leichten Pullover für abends mitbringt.
    Fazit: Ich konnte mich mit der Anlage arrangieren - muss es aber nicht zweimal haben. Gefühlt 60 Prozent aller Gäste waren notorische Raucher, was Rückschlüsse über das soziale Niveau in der Anlage zulässt. Für mich auch der Grund, warum ich nur sehr selektiv Kontakte gesucht habe. Deutsch und Englisch haben gefühlt nur 40 Prozent der Gäste gesprochen. Kuba ist offensichtlich auch ein Reiseziel für viele Spanisch sprechende Menschen aus Zentral- und Südamerika. Und da geht bei mir in Sachen Kommunikation nichts. Leider ...

    Editiert am 03.03.2018
    Read more