• Durban

    24 Januari 2023, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 26 °C

    Durban ist die wichtigste Hafenstadt Afrikas und wird auch als Detroit Afrikas bezeichnet. Viele Autohersteller wie VW, Toyota, Ford, Opel usw haben in der Stadt und Umgebung Werke.

    Doch nicht nur Fahrzeuge werden hier verschifft, auch Stoffe, Erze, Kohle und Mangan.

    Da wir nur einen Tag Zeit haben, entschieden wir uns gegen eine Safari - wieder für eine Stadtrundfahrt.
    Auch weil mich eben das Leben der Menschen mehr interessiert als Tiere oder Pflanzen. Klar, Elefanten oder Löwen in freier Wildbahn sieht man dann in Deutschland nicht mehr, aber wenigstens mehr oder minder naturnah im Zoo.
    Doch wie die Menschen leben kann ich wirklich nur hier beobachten und erleben.

    So haben wir heute nur den Botanischen Garten besucht, aber dafür hatten wir Gelegenheit in einem typischen südafrikanischen Markt, dem Victoria Street Market, zu bummeln. Die bunte Vielfalt war beeindruckend, die tollen Perlen- und Korbarbeiten oder der Duft der Gewürze

    Auch hier leben wieder viele Inder etwa 15 Prozent der Bevölkerung., dazu Zulu oder andere Stämme
    Traurig ist aber die Armut der Menschen, und es ist durchaus so, dass viele Händler auch gleich neben oder hinter ihren Ständen am Straßenstand leben und schlafen.

    Die Stadt ist leider auch ziemlich schmutzig, obwohl überall Papierkörbe und Tonnen stehen. Doch meistens liegt der Müll daneben. Ich glaube die Ärmsten durchwühlen hier den Müll nach Brauchbaren und ich konnte wirklich einige sehen, die solches trugen, manche sogar typisch afrikanisch auf dem Kopf.,

    Daneben gibt es aber einige Hotels, am Stadtrand sehr schöne Häuser, ein ganz tolles Sportstadion und viele erstaunlich moderne Autos.

    Schön, aber fast menschenleer war auch der beinahe 8 km lange Stadtstrand mit Promenade und vielen Spielplätzen,
    Aber Schwimmen sollte man hier wirklich nur, wo es explizit erlaubt ist und Netze aufgespannt sind wegen der hier lebenden Haie.

    Auch hier am Strand war die Armut zu sehen, viele, die mit Sack und Pack auf den Wiesen leben und sich mit kleinen Verkaufsständen "über Wasser halten".
    Apropos Wasser.
    Es waren einige Männer mit bis zu vier Plastekanistern zu sehen, manche voller Wasser, manche noch leer.
    Dazu hat die Reiseleiterin erklärt,
    (natürlich wieder zum Ärger vieler Businsassen nur in Englisch - warum eigentlich können nicht die Scouts der Aida übersetzen?)
    Jedenfalls: Die Männer füllen diese Kanister mit Meerwasser und tragen diese zu ihrem Leuten nach Hause...
    und .... Heute beim Abendessen wurde berichtet,, dass die anderen an den "Autobahnen" diese Leute haben laufen sehen
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