Port Elizabeth - Gqerbeha
27 Januari 2023, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 24 °C
Port Elisabeth - auf einen Blick
Wieder eine sehr lohnende Stadtrundfahrt um Land und Leute kennenzulernen.... wieder einmal eine deutschsprechende Reiseleiterin Marianne., holländische Wurzeln
.. und auch diesmal spürte man ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat und zur Stadt. Klar gibt es auch hier viel Armut und das ist auch überall zu sehen.
Trotzdem hat uns die Reiseleiterin immer auf die schönen Seiten hingewiesen und auch davon gibt es reichlich
Es gibt hier wieder einen bedeutenden Hafen, aber auch ein großes Volkswagenwerk, mit einigen Zulieferwerken, und Ersatzteile Export, sogar ein Volkswagen Museum
Volkswagen bedeutet für die Stadt viel,
zum ersten Arbeitsplätze und zum Zweiten auch Unterstützung zur Entwicklung der Stadt zB durch Stiftungen.
Es entstanden damit in den letzten Jahren schöne Wohngebiete für die Mittelschicht,
(Kaufpreis je nach Lage zwischen 1,5 bis 4 Millionen Rand - also durchaus auch attraktiv für deutsche Auswanderer.)
Es gibt eine tolle Universität mit einem riesigen botanischen Garten
Es gibt einige Einkaufscenter. und Malls, aber auch SPAR
Es gibt historische und neue moderne Hotels
Es gibt unzählige Kirchen unterschiedlicher Religionen und alle leben gut miteinander
Es gibt tolle Strände mit reichlich kostenlosen Parkplätzen
Es gibt Museen und Kunstgalerien
.... und es gibt hier das einzige Denkmal der Welt, das Pferden gewidmet ist.
Zur Erinnerung an die 300 000 gestorbenen Pferde während des Burenkrieges.
(Buren wurden die hauptsächlich holländischen und deutschen Farmer genannt)
Viel wurde uns auch erzählt zur Geschichte der Stadt und des Landes.
Einiges davon fand ich besonders interessant
....dass die Ureinwohner gar nicht die Schwarzafrikaner waren, sondern die Khoisan, ein Volk, das bis heute Reste des steinzeitlichen Lebens bewahrt.. Deren Sprache besteht aus seltsamen Klick'- und Schnalzlauten... So wurde das Volk von den Siedlern eben Hottentotten genannt
Daher kommt auch der neue Name der Stadt Gqerheba
(Das G Q ist dabei so ein Klick Laut - kann kein Europäer aussprechen)
....dass bis heute ein Zwiespalt zwischen modernem Leben und uralten Traditionen besteht, und dass noch immer das Ritual der Beschneidung der Jungen wichtig ist. (verbunden mit dem Ritual des alleine "Überleben Übens)
Die Jungen laufen dann ganz stolz mit roten Cap und roter Lehmfarbe im Gesicht, wenn sie das geschafft haben.
Aber auch andere Fakten zum Leben in der Stadt waren interessant:
Es leben noch immer 40 % der Bevölkerung in großer Armut
diese haben auch keine Autos und deshalb gibt er hier Massen an Taxen
In der Stadt werden von Spenden rote Wassertonnen aufgestellt, von denen sich jeder Wasser holen kann
Ampeln (hier Robots) funktionieren nicht, weil Stromausfall zur Tagesordnung gehört.
(uns haben andere Ausflügler erzählt, dass auf einer Farm, die sie besucht haben täglich vormittags und nachmittags eben jeweils drei Stunden kein Strom ist und das Geld für Solaranlagen fehlt leider oft)Baca lagi


















