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- Day 1
- Friday, October 9, 2009 at 4:55 AM
- ☁️ 3 °C
- Altitude: 45 m
EnglandFlughafen London Gatwick51°9’15” N 0°10’56” W
Airline Test: Easyjet

Easyjet ist das Letzte und McParking auch.
Okay, ich bin also ab heute im Urlaub und ich werde so einige Fluggesellschaften in den nächsten Tagen bzw, den nächsten drei Wochen nutzen.
Heute Easyjet
4:20, der Wecker klingelt, 4:30, Janka klingelt um sich zu erkundigen, ob ich schon wach sei. War ich und gegen fünf war ich bei ihr, damit wir zusammen Richtung Flughafen Schönefeld fahren können.
Einen Parkplatz für die drei Tage London habe ich bei cParking gebucht, da günstig und ein bewachter Parkplatz. McParking ist ein Parkplatzanbieter nahe am Flughafen, der a) das Auto bewacht und b) einen per Shuttle zum Flughafen fährt… bequem und ohne Sorgen binnen 4 Minuten.
Was zwar fast stimmt,allerdings nicht, wenn vor einem etwa 20 Personen stehen und die beiden Fahrer chronisch überarbeitet sind. Dass sich dann Fahrer und Gäste gegenseitig anzicken, macht die Sache nicht leichter…
Dummerweise gibt es bei McParking niemanden, der die Gäste annimmt und die Formalitäten regelt. Das machen auch die Fahrer, was dann noch einmal Zeit kostet… Ich sage mal so, wären wir etwas später gekommen, wäre Easyjet ohne uns geflogen, da wir mehrere Fahrten warten mussten. Das prädikat „bewachter Parkplatz“ gilt übrigens auch nur so weit, als das Kameras das ganze aufzeichnen, wenn denn jemand ein Auto knackt. Jemanden vor Ort, der ein Auge drauf hat, gibt es nicht – und die beiden überarbeiteten Fahrer sind ja immer unterwegs… Nervig.
Nundenn zu Easyjet. Wie ich schon schrieb das Letzte..
Ich muss dazu sagen, das sich noch nie mit Easyjet oder einem offensichtlich ähnlichem Billigflieger flog. Air Berlin ist offensichtlich Premium gegenüber Easyjet.
Ich buchte online, wie ich es immer tue, wenn ich einen Flug buche.
Was ich nicht wusste ist allerdings, dass es Airlines gibt, bei denen Man Gepäck nur mitnehmen darf, wenn man es DAZU bucht. Ich gab meinen Koffer am Schalter auf und erntete die Erfahrung, dass ich kein Gepäck gebucht hätte…. Äh…. ???
Verständnislose Blicke meinerseits. Er wollte mir tatsächlich erklären, dass man bei Easyjet Gepäck als Zusatz buchen müsse, das habe ich nicht und deswegen müsste ich jetzt zu einem anderen Schalter und Gepäck DAZUbuchen. Teurer selbstverständlich.
Ich ging also zum Schalter und legte meine Flugbestätigung vor um mein Gepäck zu buchen… 22 €… Uff. EC-Karte vorgelegt und erfahren, dass Easyjet nur Bares oder Kreditkarten nimmt. Wie traurig ist das denn bitte. Bar hatte ich keine 22 €, aber glücklicherweise eine Kreditkarte…
Sicherheitshalber fragte ich aber nocheinmal nach, dasss das denn nun auch bestimmt für beide Flüge sei…? War es nicht, und die Dame am Schalter meinte auch nicht, mich darauf hinweisen zu müssen… 44 € also – Für ein Gepäckstück… Hallo?
Ich durfte dann allerdings die Schnell-Schlange nutzen, die ich auch hätte buchen können um neben den typischen Personen am Schalter vorbeizugehen. Kostet dann eben etwas mehr.
Die Info, dass ich gerne neben Janka sitzen würde, rief dann wiederum unverständliche Blicke beim Menschen am Schalter hervor. Sorry, ich wusste nicht nur nicht, das es Airlines gibt, bei denen man kein Gepäck mitnehmen kann und bei denen man nicht mit EC Karte zahlen kann, sondern bei denen es auch keine Sitzplätze gibt… zumindest keine vorgegebenen.
Man kann Speedy Boarding buchen und vor allen anderen ins Flugzeug, das kostet dann eben – wie zu etwarten – etwas mehr.
Man braucht kaum zu erwähnen, dass man natürlich auch einen Snack käuflich erwerben kann und bestimmt auch eine Zeitung.
Gewundert habe ich mich allerdings, dass der Typ von Easyjet, der die Sicherheitsvorschriften erklärte, danach nicht mit einem Klingelbeutel durch Flugzeug ging und dass die Tür sich nicht erst öffnete, nachdem jeder Passagier einen 5 € Schein eingelöst hat.
Fazit: Wir sind in London angekommen, aber Easyjet ist das letzte, wer wirklich NULL Service will, der ist dort richtig, anderen sei eine ordentliche Airline angeratenRead more
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- Day 1
- Friday, October 9, 2009 at 2:13 PM
- 🌧 13 °C
- Altitude: 43 m
EnglandInner London51°30’47” N 0°8’20” W
Topshop London – Transvestitenparadies

Topshop London – Das Transvestitenparadies
Wer eine Reise tut, der kann etwas erleben. Sagt man ja. Oftmals weiss man aber auch, was man erleben möchte und bucht deswegen die Reise. Bei uns ist es das Musical Priscilla Queen of the Desert in London. DAS Transenmusical schlechthin.

Für dieses Musicalerlebnis wäre das der Weg nach London allerdings ziemlich weit und so beschlossen wir es mit einem Ausgedehnten Shoppingerlebnis zu verbinden.
Shopping in London und zwar bis die Sohlen brannten – und danach das gleiche nocheinmal.

Erklärtes Ziel – und als solches nur vier Querstrassen von unserem – im Übrigen – großartigen Hotel entfernt – war die Orford Street. Das Shopping Mekka in London. Insgesamt soetwas wie der Kudamm. Nur besser und mir mehr und besseren Shops und länger und … Naja eigentlich hinkt der Vergleich, denn statt X-mal Zara, H&M und Deichmann gibt es dort wirklich klasse Läden und nahezu in jedem großartige Schuhe.

Erster Laden, ein Schuhladen. Rein, zweiter Laden ein Bekleidungsladen mit Schuhen – rein! Dritter laden Office, ein reiner Schuhladen mit wirklich unglaublichen Absätzen: selbstverständlich rein. Das ganze ging in etwa so weiter, bis Sheila irgendwann sogar mal fragte, „kommt irgendwann auch einmal ein Laden, in den wir nicht reinmüssen“ …müssen? Wir wollten…

Zum beispiel auch in einen Laden, der sich Topshop nannte und am Oxford Street Circus liegt. Ein großes Kaufhaus, dass Janka – vollkommen treffend als „Das ist ja ein Transvestitenparadies“ bezeichnete. Glitzer & Glamour und alles was das Transenherz begehrt. Kleider mit Pailetten, glitzerndes Makeup, Schleifchen, Hütchen und Federn zum in die Perücke stecken, die Perücke selber. Schmuck in allen Farben, Größen und Kitschgraden, Taschen, Strümpfe und Strumpfhosen jeglicher Musterung. High heels mit Mörderabsätzen und und und. Wem das jetzt nach Karstadt klingt, der liegt vollkommen daneben, denn im Gegensatz dazu war alles bei Topshop ausgefallen, einiges extrem Kitschig, vieles aber einfach grandios. Ich könnte noch viel über den Laden schreiben, aber wenn ihr wissen wollt, wie gut dieses Transvestitenparadies ist, dann sei Euch gesagt. Alleine bei Topshop haben wir über drei Stunden geshoppt – und sind abends nocheinmal wiedergekommen weil wir noch so viel vergessen haben.

Gegen Topshop flauten alle anderen Läden etwas ab. Das bedeutet nicht, dass wir nicht beispielsweise bei Dune tolle Schuhe gesucht, gefunden und (zumindest Janka) gekauft hätten. Ich selber fand vier Paar tolle, heruntergesetzte Schuhe. Echte Schnäppchen – aber leider nicht in meiner Größe vorrätig… Mist. Trotzdem kaufte ich zwei Paar Schuhe, Wimpern, Strümpfe, Makeup und bestimmt noch das ein oder andere, dass ich vergessen habe…

Achja einen ganz kleinen Zylinder in einem Areal nahe der Carnaby Street in dessen Bereich sich fast nur Vintage, Burlesque und 20er bis 50er Modeläden versammelten. Alle klein, alle fein, viele interessant. Mir hatte es ein super-günstiges Korsett angetan, dessen Größe allerdings meine männliche Statur entgegensprach. Zu wenig Arsch und zu wenig Becken.. Dabei hätte es wirklich nur 50 Pfund gekostet. Für solch ein Korsett spottbillig…
Ein Glück, dass wir nicht zusammengezählt haben, denn London hat an uns in der Oxford Street und der Carnaby Street ordentlich Umsatz gemacht. Viel Umsatz.
Da fiel dann das Meeresgetier in einem Restaurant, dass Sheila zufällig aufgetan hat, kaum noch ins Gewicht. Ein ordentlicher Shopping Tag – und morgen geht es weiter…. Denn jetzt geht es erstmal ins Bett. Immerhin bin ich seit 4:20 wach…
Achja geschrieben heute nacht 23:22 englischer Zeit. Da das Internet aber teuer ist, werde ich es erst morgen veröffentlichen.Read more
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- Day 2
- Saturday, October 10, 2009 at 9:54 PM
- ☁️ 13 °C
- Altitude: 33 m
EnglandSoho Square51°31’1” N 0°7’46” W
Priscilla Musical, London

Was war das für eine freudige Erregung, als ich irgendwann beim täglichen Newsüberblick die Information fand, dass Jason Donovan, jetzt jeden Abend als Transvestit auftreten würde. Und zwar in London im Musical Priscilla Queen of the Desert.
Nun ist es nicht gerade so, als würde ich mit Jason Donovan irgendetwas verbinden – gänzlich anders sieht es mit Priscilla aus. Der Bus, die Wüste und die drei Transen auf dem Berg. Einer meiner All-Time-Favorit Filme. Ach was sag ich Priscilla Queen Of The Desert ist DER All Time Favorit vermutlich.
Und so überrascht es nicht, dass ich keine Sekunde überlegen musste, als Sheila mit der Idee um die Ecke, kam, dieses Musical in London anzuschauen.. Welch eine Freudige Erregung schon heute Mittag, als wir die Karten abholten und den großen Stöckel auf dem Vordach des Palace Theaters sahen.
Das MUSSTE einfach gut werden und wir wollten dem ganzen in Dirndln gekleidet als german girls beiwohnen. Das wäre beinahe schief gegangen, wir standen nämlich so sehr im Stau, dass wir schlussendlich ausgestiegen sind und die letzten paar hundert Meter gestöckelt sind, damit wir noch in den letzten Minuten hereinkamen. Kein Problem, es war noch rechtzeitig, wenngleich sehr knapp. Aber es wäre ja nicht das erste Mal gewesen, dass wir zu einer Vorstellung zu spät kamen und noch eingelassen wurden.
Aber zum Musical. Ich erwartete, dass es gut werden würde, und ich wurde nicht enttäuscht. Jemand, der Priscilla kennt, wird sich darin ebenso wieder zurechtfinden, wie es ein Nichtkenner wird. Die meisten Szenen sind deutlich wieder zuerkennen und viele kleine Gimmicks wurden eingebaut. So überfährt die Riesenausgabe eines Barbiecampers Koalabären und Känguruhs und allerlei weiteres Getier, so finden sich verschiedene Arten von Touristen in der Wüste wieder und statt der Fucking Abbas durfte im Bus kein Wort über bloody Kylie verloren werden. Sicher eine Anspielung auf die Liaison vom Herrn Donovan vor vielen vielen Jahren und sicher auch eine der heutigen Zeit gewidmet…
Ansonsten fand man alles wieder, was diesen Film ausmacht Perücken, ein Bus, coole Sprüche großartigste Kostüme und viel, viel Spaß… Ich hätte gerne ein Paar Bilder gezeigt, aber das war leider nicht möglich, aber alles was ich sah, war bedeisternd. Die opening Szene, die Szene mit dem Stöckel auf dem Dach, die Szene mit dem Chinese Ping Pong Team, Felicia und noch vieles mehr,
Mit etwas Fantasie konnte man auch berliner Drag Prominenz erkennen, so war die Tina Turner am Anfang eindeutig Tatjana und auch so manch andere Berliner Drag habe ich in einigen Szenen wiedererkennen können.
Auf jeden Fall war ich nach wenigen Minuten absolut überzeugt vom Musical und bei der Umsetzung der Kostüme machte ich große Augen und beim Gesang große Ohren. Gerade drei Sängerinnen, die mehrfach von der Decke schwebten sangen einfach großartig… und ihre letzten Schwan Kostüme stellten selbst die Oscar prämierten Priscilla Kostüme in den Schatten.
Großartig war auch die Umsetzung einer gesamten Travestie Show in Alice Springs im Zeitraffer binnnen weniger Minuten und und und..
Alles in allem ist Priscilla Queen of the Desert nicht nur ein Film, sondern auch ein Musical, dass man gesehen haben sollte. Vor allem, wenn man es eh mit dem Thema hat. Ein kleiner Wehrmutstropen ist nur der Umstand, dass es keine Zugaben gab… Ich hätte gerne noch etwas weitergefeiert.
Wie sagte Janka noch zur Pause. „Mädels, ich muss Euch eine schlechte Nachricht mitteilen: Wir werden dass ab jetzt häufiger sehen müssen 😉
Liebend gerne…
Ach übrigens, dass man sich danach liebend gerne noch mit uns fotografieren ließ und wir wieder einmal ein Vermögen hätten machen können, hätten wir dafür jeweils ein Pfund genommen nehme ich mal als gegeben hin, dass man uns allerdings zur Show gratulierte ist nicht ganz selbstverständlich, waren wir doch auch nur Gäste, wenngleiche sehr begeisterte und sicher nicht ganz alltägliche.Read more
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- Day 3
- Sunday, October 11, 2009 at 3:22 AM
- ☁️ 12 °C
- Altitude: 27 m
EnglandLondon51°30’40” N 0°7’32” W
Way Out Club, London

Way Out Club – London.
Es gibt Namen und Clubs, die eine Institution sind, die sich für alle, die die ihn nie besucht haben wie das Paradies oder zumindest eine ungeheure Erfahrung lesen der sich aber für die, die dort waren weit weniger spannend gestaltet. Das Berghaim in Berlin ist solch ein Club und in Transenkreisen ist der Way Out Club solch ein Name. Der Club für Transen in London und unser Ziel Samstag nach dem Priscilla Queen Of The Desert Musical.
Irgendein illegaler Indischer Taxifahrer ohne Taxameter brachte uns für 25 Pfund bis zum Way Out Club, der tatsächlich spannend war – zumindest interessant und so viele Transen auf eienm Haufen habe ich seit dem Schlampenfest nicht gesehen… Genaugenommen hatte der Way Out Club mehr mit einem Schlampenfest zu tun, als man gemeinhin glauben mag. Viele viele Mädels, die sich sonst nicht heraustrauen und hier ihre einzige Möglichkeit haben. Sehr schön für sie, für uns allerdings nicht die Erfüllung unserer Samstag-Abend Träume.
Gespräche gab es nicht, aber viel zu lästern… Wobei man aber auch sagen muss, dass es auch das Gegenteil dieser Schlafzimmertransen dort gab. Ich schätze etwa ein Viertel der Damen waren transsexuelle, oft asiatischer Herkunft, bei denen wirklich viele klasse aussahen, aber mit gemachten Brüsten und Hormonen nebst einer zierlichen asiatischen Figur ist das ja auch kaum vergleichbar.
Vergleichbar ist allerdings die Show, die dort geboten wurde. Sexy Kostüme, Playback und Livegesang, wobei ich wieder einmal feststellen musste, dass oftmals ein gutes Playback dem Auge und vor allem den Ohren besser schmeicheln. So gaben zwei Asiatinnen „I believe in love“ zum besten, während die eine allerdings ganz gut singen konnte, was die andere allerdings leider nach unten zog. Aua….
Insgesamt können wir jetzt einfach einen Haken unter dem Thema „Way Out Club“ machen und feststellen, dass er um einiges weniger spannend ist, als die Geschichten über ihn glauben lassen.
Sicherlich werden wir bei einem weiteren Besuch in London – der sicher kommen wird den Way Out Club sein lassen und eher einen Club beim Piccadilly Circus besuchen.
Dazu muss man aber auch sagen, dass unsere Meinung sicher durch die für uns ja paradiesischen Zustände aus Berlin beeinflusst sind und ich somit niemandem von einem Besuch im Way Out Club abbringen möchte. Wer sich gerne unter Transen, Drags und Transsexuellen aufhält findet sicher in London keinen besseren Ort.
Wir freuten uns, dass wir „relativ“ früh nach Hause kamen um den dritten Shopping-Tag nicht zu verpassen…. 🙂Read more
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- Day 3
- Sunday, October 11, 2009 at 5:02 PM
- ☁️ 15 °C
- Altitude: 37 m
EnglandCamden Lock Market51°32’29” N 0°8’46” W
London Vs. Shoppingmonster 1:0

Nun ist sie also zu ende, unsere Priscilla Musical und Powershopping Tour nach London, ich sitze gerade im Easyjet Flieger und verarbeite die Erlebnisse. Eigentlich müsste ich schlafen, da ich bereits morgen Früh um 9:30 bereits wieder am Flughafen Tegel sein muss, um nach Miami aufzubrechen. Aber schlafen kann ich dann auch während des Fluges – und hier zu ende schreiben.
Freitag bis Sonntag und durchgehendes Powershopping kann unglaublich ermüdend sein. Wir haben unzählige Shops durchstöbert, das Londoner Taxigewerbe saniert und Schudesignern unerwartete Umsätze in den Schuhgrößen 7-9 beschert.
Sheila hatte eine Burlesque Map dabei, die mehr oder weniger generalstabsmäßig durchgearbeitet wurde und uns wohl in jeden Londoner Shop, der Korsetts führt geführt hat – eigentlich sind noch 1000 Läden übrig, aber mehr konnten wir in drei Tagen Powershopping einfach nicht erreichen, zumal wir ja auch noch jeden Schuhladen besuchen mussten, der unseren Weg kreuzte sowie in jeden anderen Shop, der irgendwie interessant schien einkehren mussten.
Die Oxford Street schafften wir etwa zu einem drittel, bis wir zum ersten Mal den Laden von Dorothy Perkins sahen. Tolle Schuhe in Massen zu Spottpreisen. Ich alleine kaufte in zwei Dorothy Perkins Läden vier Paar High Heels, Sheila ebenfalls einige, Janka auch und Diana selbstverständlich auch…. Wir waren im wahren Shoppingrausch….
SCHUUUUUUHÄÄÄÄÄ…
Überschlagsmäßig zählten wir zu viert einundzwanzig Paar Schuhe, dann mussten wir aufgeben, denn es gab keinerlei Möglichkeiten, weitere Schuhe zu transportieren. Genau genommen gab es die zu dem Zeitpunkt schon nicht, was bedeutete, dass wir noch Sonntag den größten Koffer kaufen mussten, der noch als Handgepäck gilt, damit wir alles zurück nach Berlin bekamen.
Dieses weitere Gepäckstück entledigte und allerdings nicht von Gewichtememory am Flughafen, Mein Koffer hatte noch etwa 3 ½ Kilo frei, Jankas Koffer etwa anderthalb zu viel. Ein Styropur Kopf wechselte so mit einer Kulturtasche. Janka war somit gerettet und auch ein paar Stöckel von Sheila wanderten noch in meinen Koffer. Letztendlich hatten wir alle ein paar hundert Gramm zu viel, aber solch ein Gewicht, dass gerade noch durch gewunken wurde.
Und hätten wir noch mehr Platz und mehr Freigewicht gehabt, hätten wir sicher auch noch am Sonntag eingekauft. Ich kann mich mehrmals an den Spruch erinnern. "Und wo willst du es hin tun?"
Dabei war die Gelegenheit da, denn wir besuchten nach einem wenig spannenden Spittalfield Market noch einmal Camden Town und Camden Town ist ein Shopping Eldorado. Da gibt es ALLES und noch mehr. Wer irgendetwas aus dem Bereich Mode mag, wird es dort finden.
Wer allerdings einen speziellen Laden dort sucht, hat es nicht so einfach. Genau genommen ist die Suche nach einem bestimmten Laden dort die Suche nach der Nadel in einem Heuhaufen…. Und diesen Heuhaufen – wie gesamt London haben wir so sehr durchgearbeitet, wie wir konnten.
Schlussendlich taten uns die Füße so weh und wir waren so overloaded, dass es sogar Schuhläden gab, in die wir nicht einmal mehr einen Blick warfen. Wir waren einfach Tot und Groggy.Read more