• Heiko Seifert
October 2009

2009 - Miami

A 8-day adventure by Heiko Read more
  • Trip start
    October 12, 2009

    Flug Berlin > Miami

    October 12, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 8 °C

    Flug Berlin > Miami

    Delta Airlines…. Irgendwann Sonntags knapp nach 12 – also Null Uhr kam ich also von unserem London Aufenthalt zurück, eigentlich ziemlich Groggy und sehr müde, doch half es nicht, ich musste meinen Koffer umpacken, denn keine 9 ½ Stunden später musste ich am Flughafen Tegel sein, um dort wieder einzuchecken um einen Langstreckenflug Berlin nach New York zu erreichen, der von einem Kurzstreckenflug von 2 1/2 Stunden weiter nach Miami abgerundet wird. Dummerweise gab es keinen Direkt Flug Berlin Miami.

    Und da fliege ich nun also, kann nicht schlafen und so sitze ich hier also und hacke wie wild seit bereits längerer Zeit Buchstaben in meinen extra für diese Reise gekauften kleinen EeePC, meinem kleinen Netbook.

    Erreicht habe ich die deutlich bessere Variante von McParking am Schönefeld Flughafen – nämlich Park-2-fly am Tegel ohne Probleme, auch den Checkinschalter fand ich, kein Übergepäck. Alles also okay. Aber ich habe erstmals eine Einschätzung gewonnen, was mich am Zoll am JFK Flughafen noch so erwarten wird… Viele Fragen.

    Warum will ich in die USA, Wo will ich Wohnen, wo ausfliegen, wann wieder in die Bundesrepublik zurückkehren, Hab ich irgendwann mal etwas schlimmes gemacht, im Gefängnis gesessen, Kontakt zu Drogen, was genau ist das in meiner Tasche…. Es war tatsächlich das erste Mal, dass ich meine Brüste auspacken musste, die ich sicherheitshalber im Handgepäck habe.

    Erstaunlicherweise reichte den Herren und Damen die Information, von wo ich komme (Berlin Germany), wonach ich ausreisen werde (Kingston)und von wo ich wann nach Deutschland zurückkehren werde (aus Paris) … Das Land dazwischen wollte bisher niemand wissen und ich glaube fast das ist besser so. Ehrlichgesagt glaube ich aber, dass es am JFK Flughafen anders sein wird und eventuell meine Kuba-Reiseführer sauer aufstoßen werden… Na, ich werde es gewahr werden. Auf jeden Fall scheinen die Vereinigten Staaten leicht paranoid zu sein.

    Über meinen bisherigen Flug kann ich nichts böses berichten. Mit einer mitgebrachten Decke, einer schlafmaske und Ohrenstöpseln versuchte ich ein wenig der Welt zu entrücken und noch etwas zu schlafen.. Klappte aber nicht so recht, denn es gab Mittag, dann diverse Schriftstücke auszufüllen und einiges mehr. Essen lecker und Personal nett. Hoffentlich kann ich das dann auch bei den Beamten bei der Einreise sagen.

    Okay, ich wurde also eingelassen und die Abfertigung am JFK Flughafen dauerte nur etwa anderthalb Stunden. Das machte aber wenig, denn ich hatte über fünf Stunden am JFK zu überbrücken. Zu viel zum nicht-langweilen, zu wenig um mal eben nach New Yoork hereinfahren. Schade eigentlich, denn die Skyline sah aus dem Flieger schon beeindruckend aus.

    Nichts war das jedoch gegen den Anblick, den New York im Dunkeln bot. Immer noch Skyline – jetzt jedoch aus Lichtern und alles vollkommen quadratisch. Nicht mit einem Anflug auf Berlin oder Hamburg vergleichbar. Erstaunlich auch das Fluggeschehen rund um New York. Starten und landen im Akkord. Als wir auf der Startbahn standen, standen nicht weniger als acht Maschinen hinter uns an, die ebenfalls starten wollten. Dazu zählte ich aus meinem Sichtfenster nicht weniger als 13 Maschinen in der Luft. Mit einem 360° Blick vielleicht 30? Keine Ahnung. Viel Arbeit für die Fluglotsen.

    Im Weiterflieger von Delta gab es sogar das normale Satellitenprogramm und W-Lan. Das war mir aber egal, ich mummelte mich in meine Decke, setzte Schlafmaske auf und Ohrenstöpsel ein und versuchte noch etwas zu schlafen um dann später auch Miami von oben zu be-wundern um mich dann unten zu wundern.

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    Zu schade, dass ich keine Bilder machen konnte, da meine Kamera im Gepäck war und die Handykamera ja nicht genutzt werden darf…
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  • Miami Beach – Art Deco District

    October 13, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 27 °C

    Miami Beach – Art Deco District

    Ich habe mir ja ein Hotel in der Nähe des Ocean Drive gesucht und bin dabei inmitten des historischen Art Deco District gelandet. Klasse.

    Miami Beach soll das größte zusammenhängende Areal an Bauten des Art Deco Baustils weltweit haben und es ist sicher einer der Gründe, warum Miami Beach solch einTouristen Anziehungspunkt ist, der er ist.

    Okay, das kann auch mit dem Wetter zu tun haben, mit der Atmosphäre und mit …na klar auch mit den Bauten eben. Es ist doch einfach etwas anderes, als wenn man auf Mallorca vor einer Bettenburg feiert oder in Miami vor einem coolen 30er Jahre Art-Deco-Gebäude in Pastellfarben.

    Gebaut in den 2034 und 30er Jahren sollten die Gebäude  schon abgerissen werden und ebengenannten Bettenburgen weichen, aber Bürgerproteste konnten das tatsächlich verhindern. … So blieben die Gebäude, wurden renoviert und sind heute eben der Miami Art Deco District.

    Heute will natürlich niemand mehr irgendetwas abreissen, aber damit das auch ganz sicher nicht geschieht wurde der Art Deco District 1979 als Miami Beach Architechtural District zum U.S. historic dictrict erklärt und ist somit denkmalgeschützt…

    Dass original Diner, in dem ich neulich aß, wird also weiterhin bestehen, die großartigen Häuser am Ocean drive und auch mein Hotel. Also keine Freie und Abrisstadt Miami. Großartig. Wäre wirklich schade drum gewesen.

    So sollte das jeder, der sich für Art Deco, Pop Art oder auch Architektur interessiert einmal gesehen haben, aber wie gesagt, das ganze ist denkmalgeschützt, eine besondere Eile ist also nicht geboten.
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  • Oktoberfest bei Gordon Biersch

    October 13, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 27 °C

    Hätte ich einen Dirndl dabei und hätte ich etwas mehr Zeit würde ich sicherlich mal das Oktoberfest bei Gordon biersch angucken mal sehen wie die Leute in Miami bzw den USA so Oktoberfest feiern.

    Also genau genommen weiß ich das ja auch nicht weil ich ja noch nie auf dem Oktoberfest war aber zumindest habe ich die feste mal in Berlin und Hamburg mitgemacht.

    Ich würde aber wetten dass ich mit einem Dirndl in den usa sehr weit vorne wäre
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  • Auto in Miami?

    October 14, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

    Auto mieten, fahren, auftanken und vor allem parken in Miami

    In meiner – sicher nicht vollendeten – Überlegung hatte ich vor ein Auto in Miami zu mieten, um die größtmögliche Freiheit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu haben. Ich wollte dafür am Flughafen Miami an einen der sicher unzähligen Schalter der Autovermietung-Schalter gehen, mir das beste seriöse Angebot heraussuchen und dann zuschlagen.

    Pustekuchen

    Autovermietungen gibt es zwar, aber keine Schalter am Flughafen. Nur Shuttlebusse der verschiedenen Gesellschaften, die einen ohne preise zu nennen irgendwo hinfahren, wo man dann vermutlich ein Auto mieten muss oder dort in der Wallachhei verloren ist. Ich entschied mich dagegen und liess mich von einem Shuttle zu meinem Hotel fahren, wo ich mir nun gestern ein Auto bei der Autovermietung BeachTyrex mietete. Die haben einen Pirten als Logo… Na hoffentlich ist das kein schlechtes Omen.

    Nun habe ich einen Hjundai, mit dem ich Miami unsicher machen kann, das GPS wurde mittlerweile auch gegen ein funktionierendes ausgetauscht und meine ersten Kilometer habe ich hinter mir – die allerdings noch ohne funktionierendes GPS weshalb ich froh bin, zurückgefunden zu haben. …

    Ich habe auch meine erste Tankerfahrung gemacht. Tanken und zahlen ist hier nicht. Man muss vorher überlegen, was man so tanken möchte, dann zahlen und kann dann die gewünschten Liter tanken. Doof, wenn man allerdings nicht weiss, was so eine Gallone in Litern ist. Ich einigte mich dann mit dem Tankwart, dass ich 20 $ zahlen und dann mal schaue. Klappte dann auch – zumindest als er mir erklärte, was ich noch zu tun habe, damit das Benzin auch fließt…

    Nun hatte ich also ein Auto und auch Benzin, nicht allerdings einen Parkplatz für den Wagen… Einfach mal so in Miami Beach parken ist praktisch unmöglich, also brauche ich einen öffentlichen Parkplatz, der 20 $ kostet… DEN TAG. Fünf Tage parken = 100$ Wow. 80 musste ich dann zahlen, für einen Parkplatz… Vermutlich sollte man hier ein Hotel kaufen, es runterreissen und einen Parkplatz aufmachen 😉 Obwohl schade wär es um die klasse ArtDeco Häuser.

    Miami ist ganz schön teuer. Aber sonnig, warm und klasse.

    Übrigens sitze ich gerade bei einem Frühstück mit Ei, Toast und Bacon im Cardozo auf dem Ocean Drive. Wetter.com sagt irgendwas von 32° und das kommt laut meinem Gefühl hin.

    Nachher mache ich eine Miami Tour mit, die mich durch den Art Deco Districk, durch Little Havanna und noch einige andere Bereiche führt.
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  • Miami: Coral Gables

    October 14, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 30 °C

    Miami scheint es klar zu sein, wo man wohnt, wenn man irgendwer ist. Bist Du Kubaner, dann ist Little Havann deine Heimstadt, bist Du aus den Bahamas, dann little Bahama, bist Du jung und hübsch, dann Miami Beach, bist Du reich, dann sollte Coral Gables Deine Heimat sein, bist Du sehr reich, dann ebenfalls Coral Gables – nur eben andere Ecken, und solltest Du nicht nur reich, sondern auch noch ein Star sein, dann eines der Miami Star Islands Palm Island oder Hibiscus Island.

    Mit Coral Gables ist die Sache noch einfach, da fährt die typische Bustour durch, die man in Miami an jeder Ecke zu ziemlich unterschiedlichen Preisen buchen kann. Zumindest fährt sie durch die „Mittelklasse“-Bereiche von Coral Gables. Die wirklich teuren sind für Bustouren verboten. Aber selbst die sind schon irklich beeindruckend und sicher selten mit Immobilienpreisen im siebenstelligen Segment gesegnet. Die teuren sollen eher bei 15 liegen … sagte der Busfahrer.. wer weiss ob es stimmt.

    Offensichtlich hat sich ein verrückter Städteplaner diese Oase der Reichen ausgedacht und dabei lieber geklotzt statt gekleckert. Der kleine Büro- und Ladenbezirk besteht aus Prachtbauten, die die Größe von sozialistischen und die Famosität welcher aus Dubai hat.

    Beeindruckend ist auch das Hotel, dass dorthingestellt wurde. Das Wahrzichen und wohl das Meisterstück dieses Städteplaners. Groß und sicher ziemlich unbezahlbar, ausser man baut für Dubai oder eine Millionärs- und Reichenstadt wie Coral Gables.

    Einen Stop machte die Reise im Venetian Pool, dem mit Abstadt süßestem freibad, dass ich je sah. Irgendwo in den 20ern gebaut, mit Wasserfällen, mit Brücken und viel Korallen. Coral Gables… Nicht übel zum Wohnen….

    Ausser ehrlichgesagt vermutlich etwas langweilig, denn große Zerstreuung ausser Parks, Golf und eben dieses Freibad habe ich in Coral Gables nicht gesehen. Mal eben in die Cocktailbar unten oder den Dönermann ist da nicht. Das Kino quer gegenüber auch nicht. Die könnten sich eben die Immobilienpreise nicht leisten.
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  • Miami: Star Island & Palm Island

    October 14, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

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    Ganz sicher könnten sie das auch nicht auf einer der Miami Star Islands. Dem Sitz der WIRKLICH reichen und WIRKLICH berühten. Enrique und Julio Iglesias, Shakira, Shaquille O’Neill, Madonna, Gloria Estefan, Will Smith, Sylvester Stallone, P. Diddy, Jacky Chan und und und haben hier ihren Haupt- oder Sommerwohnsitz. Der unbekannteste auf der Insel war sicher Vanilla Ice, der allerdings mit seinem einen Song genug verdient hat, um sich dort niederzulassen.

    Und das ist sicher kein Schnäppchen. Alleine einige der Yachten vor den Häusern durften das gekostet haben, was der Mittelklassebereich in Coral Gables gekostet hat.

    Auf Palm Island oder Hibiscus Island kann man natürlich nicht fahren. Aber die Bustour führte uns auch ins Wasser mit dem Boot richtung Palm Island und Hibiscus Island. Sollte ich mal sehr sehr reich und sehr sehr berühmt sein, dann lasse ich mich da auch nieder. Nur wie ich das schaffen soll… Hmm ich weiss es nicht. Wer einige Millionen übrig hat.. Ich nehme sie.
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  • Little Havana in Miami

    October 14, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

    Fidels Nightmare? – Little Havanna

    Okay, mein nächster Halt meiner Reise wird dann ja über Jamaica dann Havanna sein und da Miami ja der erste Halt wohl eines jeden Exil-Kubaners ist, gibt es hier einen großen Stadtbezirk, der sich Little Havanna nennt. Der weltgrößte Kubatown ausserhalb Fidels Insel also.

    500.000 Exil Kubaner sollen in Miami leben und nicht gerade jeder wohnt auf einer der Insel der Stars, wie Gloria Estefan. Der größere Teil der Exil-Kubaner hat wohl eher seine Bleibe in Little Havanna gefunden.

    Nun ist Little Havanna aber eigentlich viel langweiliger als der Name sagt. Gut, die Häuser haben ein deutlich südlicheren Stil, als es eine typische amerikanische Vorstadt hat, die Autos davor erzählen von den Personen, die es zumindest in die amerikanische Mittelschicht geschafft haben und die Schilder sind auf spanisch.

    Es gibt Zigarrenfabriken und Zigarrenhändler, da die echten kubanischen Zigarren ja nicht eingeführt werden dürfen, müssen sie eben dort hergestellt werden, damit exil-Kubaner und Touristen diese dort auch kaufen können…

    Ansonsten war das kubanischte wohl der Platz auf dem Domino gespielt wurde, Davon la sich bereits in einigen Reiseführern, dass dieses wohl mehr oder weniger Nationalsport in Kuba sei – neben Baseball selbstverständlich.

    Achja und Little Havanna hat den einzigen Kubanischen McDonalds… Tja das zeigt eben, dass Little Havanna in Miami und Big Havanna auf Kuba dann eben doch zwei paar Schuhe sind. Ich darf also weiterhin gespannt sein.
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  • Becks Werbung

    Sawgrass Mills - Factory Outlet

    October 15, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 29 °C

    Sawgrass Mills – Factory Outlet, Fort Lauderdale

    Valery Pearl erzählte mir nicht nur von massig gutaussehenden Menschen in Miami sondern auch von einem riesigen Shopping Outlet in Miami mit über 300 Geschäften in Fort Lauderdale. Da bräuchte man alleine einen Tag für, so Valery.

    Ich habe es in etwa 3 1/2 Stunden geschafft.

    Gut, ich gebe zu, es lag auch an einigen anderen Dingen als an dieser Riesen-Outlet-Mall. Zum Beispiel habe ich feststellen dürfen, dass NW Sunrise und SW Sunrise 35 Minuten auseinanderliegen. Statt in Outlet-Geschäften hätte ich mit Baptisten beten können, zum zweiten wollte ich Abends relativ früh los und letztendlich hatte ich gerade neulich in London viel Shopping.

    Ansonsten läge eigentlich nichts ferner, als dort richtig zu shoppen, immerhin hat die Sawgrass Mills in der weiteseten Ausprägung etwa 3 KM Durchmesser und wie gesagt über 300 Geschäfte jeglicher Art.. und da es nahezu alles Outlet Stores sind, gibt es wohl auch kaum irgen dwo in Florida Dinge günstiger – zumindest wenn man viel kauft….

    Dummerweise ist es nämlich so, dass die meisten Geschäfte eher mit „buy one get 50% off for the second“ werben. Wenn man zu mehreren unterwegs ist, kann sich das ganz heftig lohnen. Für mich kam das so nicht infrage…

    Wenn ich das jetzt so sage, stimmt das nicht ganz, in den richtigen Factory Outlets beispielweise wenn nike selber Nike verkauft gab es super Preise, wenn jemand anderes Nike verkauft, dann gab es eben die 50% off Angebote.

    Was sehr auffällig war, dass in Fort Lauderdale offensichtlich noch nicht angekommen ist, dass Ed Hardy mittlerweile arg langweilig ist. Kaum ein Laden in der Sawgrass Mills der nicht Ed Hardy verkaufte oder zumindest Tshirts und Hemden in Ed Hardy ähnlichen Motiven vertrieb.

    Dummerweise kann man Größe nicht so recht zeigen, die erhat, dieser Outlet. Miami selber ist nur unwesentlich größer 😉 Also stellt Euch einfach einen Platz von 221.472 m² vor baut Mauern drum Rum und einen Parkplatz, der auch im Heide Park gehen würde und schwupps habt ihr die Sawgrass Mills.
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  • Miami’s IT Ausstellung

    October 15, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 29 °C

    wie konnte die Welt eigentlich Jahrtausende ohne das Internet und ohne Facebook auskommen frage ich mich immer wieder. Gerade mir als Person, die ungerne mehr als einen Tag im Voraus plant kommt diese Welt sehr entgegen.

    Eine Facebook Mail an Aurora Natrix und schon bot der Abend eine Ausstellung, DIE Club-Opening Party des Wochenendes und burlesque von Shameless burlesque. Ausserdem weiss ich schon jetzt, was ich am Samstag so alles machen werde.

    Der erste Tip, den mir Aurora gab, war eine Ausstellung urbaner künstler aus Miami, die sich unter dem Label Miamis IT zusammengeschlossen haben und hier eine Benefizauktion starteten. Vollkommen unterschiedliche Künstler, die jedoch größtenteils mit Leinwand arbeiteten. Das konnte Malleinwand sein, aber auch Gardine oder eben Stoff an Kleidungsstücken. Fotos oder Malereien.

    Besonders großartig waren ein Kleid und ein Labelbikini. Etwas Stoff und massenweise Markenlabels von H&M bis zu Dior. Großartig und spannende Gäste, in dessen Rahmen ich zwar auf- – jedoch nicht aus dem Rahmen fiel.

    Leider war ich nicht mehr da, um zu sehen, zu welchem Preis das Kleid schlussendlich versteigert wurden. Für die Miami Skyline waren Shipping Fees übrigens nicht im Auktionspreis enthalten.
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  • Grand Opening @ Bardot, Miami

    October 16, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    Berlin der 20er Jahre – oder was Amerikaner dafür halten

    Wenn ein Club die große Eröffnung feiert, in der Beschreibung etwas von Berlins Cabaret der 20er Jahre steht und dort Miamis Shameless Burlesque auftreten, dann ist es nur recht und billig, ebenfalls das burlesque Outfit herauszuholen und mal zu schauen, ob die Beschreibung hält, was sie verspricht….. Nun gut, ich selber stamme auch nicht aus Berlin, aber ich lebe da und bin daher näher geeignet als nahezu alle Personen aus Miami, das Bardot zu testen.

    Das war allerdings gar nicht so einfach, denn das Bardot (nach Brigitte Bardot) ist solch ein super top Secret Club, dass es keine Adresse gibt, nur eine mysteriöse Strassenkreuzung, wo man sich dann eventuell weiter durchfragen kann. Die Herren und Damen von der Polizei konnten mir leider nicht weiterhelfen, allerdings ein top aussehendes Mädel, die an der Lkreuzung gerade per handy den richtigen weg gewiesen bekam. … So fand auch ich den Weg zu diesem mysteriösen Club Bardot, der – wie sich das für einen ordentlichen secret Club gehört – vollkommen gänzlich ohne Beschilderung auskommt.

    Um es gleich einmal vorwegzunehmen, mit Berlin der 20er Jahre hat dieser Laden herzlich wenig zu tun, alleine schon der Lampen an der bar, die eher 60er Style waren.Das machte aber gar nichts, denn die Atmosphäre war trotzdem sehr nett. Eher Wohnzimmer-artig, mit einem Billiard Tisch Schränken, einer langen Bar und einer vollkomenen Orchester Ausrüstung dessen sich die Gäste im laufe des Abends bedienen konnten und auch taten.

    Vorerst war allerdings Richy Rich auf der Bühne, der Modemacher, der auch schon auf dem Lifeball war und der mit Pamela Anderson unterwegs ist, trat auf und sang. Pamela konnte oder wollte oder wattweiss ich - naja, sie war zumindest nicht da. Er schon.

    …und er chrashte den Auftritt von Aurora, die plötzlich statt einem alleinigen Auftritt nur noch Beiwerk einer Verlosung von zwei Meet & Greet Tickets für Richie Rich und Pamela Anderson in Los Angeles war. … Wer konnte am besten um sie herum tanzen… Es gewann dann der Typ, der am meisten von sich preisgab…. sprich zeigte…. Er zeigte wirklich alles und gewann so die Sympathien der Gäste.

    Aber auch ansonsten waren die Gäste sehr tanzwillig, sehr ausgelassen und in großem Maße ausfgedreht. Ein Mädel brachte es zu dem Ausspruch "I’ve never seen so many crazy People" ..

    Naja, ganz so weit würde ich dann nicht gehen, aber es war eine sehr gelungene Cluberöffnung.

    Aber was der Bardot Club nun genau darstellen soll, habe ich nicht rausgefunden, Berlin der 20er sicher nicht, New York der 50er auch nicht, eine Disco nein irgendwie auch nicht, eine Bar noch am ehesten. Aber wie gesagt, wer braucht schon Labels, wenn die Party trotzdem gut ist.

    Also, wenn der Bardot Club immer so ist, dann ist er eine gelungene Location, aber wie gesagt es war eine Eröffnung und die Gäste vermutlich etwas aufgedrehter als normal.

    Ich auf jeden Fall hatte meinen Spaß, auch mit den beiden Auftritten von Shameless Burlesque.
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  • Holy Peno
    Aurora Natrix

    Miami Burlesque – Shameless Burlesque

    October 16, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    Burlesque in Miami ist Shameless

    auf meiner Suche im Internet, was ich denn so schönes in Miami anstellen könnte versuchte ich es auch einmal mit der Suche „Miami Burlesque“ – und wurde enttäuscht… Irgendwie warf Google mir da nichts wirklich adäquates aus. Miami braucht einfach ein paar gute Blogger wie Sheila und mich,  die da weiterhelfen. …Irgendwo fand ich dann allerdings einen Hinweis auf eine Veranstalotung, auf der eine Burlesque Truppe namens Shameless Burlesque aufgetreten sei.

    Facebook ist dein Freund, wenn es schon Google nicht ist. Aurora Natrix und Holly Peno fand ich dort und ein Paar Facebook Mails mit Aurora Natrix später wusste ich, wo ich den beiden zuschauen kann und wo an diesem Abend der Place to be sei.

    So wunderte sich Holly dann auch, als sie a) mich b) mein Outfit und c) alles zusammen auf diesem Platz fand, wo sie mir doch garnicht geantwortet hat. Macht nichts, Aurora tat das ja.

    Egal, nach der Miami’s IT Auktion ging es ins Bardot auf eine gute Party und zwei Auftritte von den Mädels. You can leave your Heat on. Die Lieder sind die gleichen, die Outfits im großen und Ganzen auch und das Outfit von Aurora ist großartig.

    Zu schade, dass ich nicht länger bleibe, denn die Mädels haben zwei Tage nach meinem Abreisen nach Kuba einen großen Auftritt bei einer Brustkrebs Veranstaltung, zu der letztes Jahr auch Go-Go Amy mit Shameless Burlesque performte. Zu schade, aber Kuba ruft eben.
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  • Ocean Reef Suites – Hotel Miami

    October 16, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 29 °C

    Okay, ich hatte ein Hotel gesucht in Miami, genau genommen in Miami Beach, was ja, wie ich gelernt habe eine eigene Stadt ist. South Beach um noch genauer zu sein und dort im Artdeco District. Letzteres war mir eigentlich ziemlich egal, aber es ergab sich eben so, da ich vor allem eine Vorgabe hatte.

    "Fußeite von der Palace Bar"…

    Ich fand einige Hotels im Umkreis, einige sehr teure, einige, die mir nicht so sehr gefielen und einige, die vor allem damit warben, auf dem Ocean Drive gelegen zu sein. Das wiederum interessierte mich aber auch nicht, wenn ich denn nur nahe dran sein würde. Und da fand ich ein Hotel, dass sich Ocean Reef Suites nannte.

    All die Annehmlichkeiten eines Hotels, wie Swimming Pool, Frühstücksraum etc. hatte es nicht, denn es hatte Suiten. Swimming Pools habe ich noch nie genutzt und zu Frühstückszeiten bin ich eh nie wach. Dazu sahen die Suiten wirklich gut aus. Kingsize Bett, Sofa, ein Esstisch, eine kleine aber vollständige Küche mit Mikrowelle, Bad, großer Flatscreen, großer Kleiderschrank und freies High Speed W-Lan. All das, was mir entgegenkommt. Schlafen, essen, wann ich will, W-Lan und ein großer Kleiderschrank. Gefrühstückt habe ich zumeist eh nicht und ansonsten aushäusig amerikanisches Frühstück. Mein Hotel. Dazu war es ein brandneues Hotel und bat einen Sonderpreis, den ich über Hotel.de fand. Übrigens kann man HRS in Miami vergessen, wenn man ein Hotel sucht. Hotel.de ist da weitaus besser.

    Aber zurück zum Hotel. Für ein Hotel in Miami South Beach kann ich das Ocean Reef Suites nur empfehlen. Ich fühlte mich sehr wohl da.
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  • Schwule Politiker in Miami

    October 17, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    schwule Politiker in Miami

    Erstaunlich, was in Deutschland mittlerweile doch mehr als gang und gebe ist, scheint in Miami durchaus noch keine Selbstverständlichkeit zu sein. Openly Gay politicans. Politiker also, die schwul sind und die dazu stehen.

    Wie war das noch mit Wowi? Ich bin schwul und das ist gut so.

    In Miami ist das offensichtlich noch keine Selbstverständlichkeit und so kommt es, dass ich ein Politiker hier tatsächlich noch um seine Klientel bemühen muss und es auch tut.

    Zwischen zweiter Drag Auftritte trat als ein „openly gay“ Politiker auf und bemühte sich um Stimmen.

    Wann habt ihr zuletzt Wowereit auf der Bühne des Irrenhouse gesehen oder Ole von Beust auf einer Party von Valery Pearl? Unseren Aussenguido vielleicht? Ich nicht.
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  • Drag Show in Miami Beach

    October 17, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    Drag Show in Miami Beach

    Strange Situationenhabe ich gerade erlebt. Ich sitze in der Palace Bar am Ocean Drive beim Omelette-Frühstück in der Sonne und blogge in derem Netz über die Drag Show, die ich gerade Freitag genau an diesem Ort gesehen habe. Schon strange irgendwie. Mir käme niemals der Gedanke, den Geburtstagsklub oder das GMF zum Frühstück aufzusuchen, aber die bieten auch alle keine Sonne, kein Frühstück und keine Cocktails.

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    Was ich allerdings nicht wusste ist, dass es in der Palace Bar Samstags auch Drag Shows gibt und zwar bereits am Tag und in der Sonne. So saß ich also gerade hier und schrieb meinen vorgestern veröffentlichten Beitrag (da ich mich gerade ohne internet auf Kuba aufhalte müsst ihr mit der Miami Konserve leben).. also ich schrieb gerade über die Drag Show am Freitag und bearbeitete ein Bild von TP Lords als sie aus der Bar kam und auftrat. Und das war nun gerade wirklich eine strange Situation.

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    Aber was ich ja eigentlich schreiben will… Die Drag Show. Angekündigt als beste Drag Show Miamis und vermutlich beste westlich des Missisippis – selbstverständlich ausser Berlin.. Drei Drags, je drei Shows und das ganze Moderiert von TP Lords, die ich zwar bislang nicht kannte, die aber – wenn ich dem hiesigen Gaymagazin schlussfolgern kann wohl eine der bekanntesten Miami Drags ist.

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    Sehr schlagfertig und mit großartigem Humor gesegnet führt sie durch den Abend und tritt auch selber auf. Was soll ich sagen. TP Lords ist großartig und nimmt wie die anderen Drags keinerlei Rücksicht auf die Straßenverkehrsordnung des Ocean Drives. Drags haben hier immer Vorfahrt, scheint mir. Gerne lassen sich die Damen dann auch mal ein Paar Meter auf dem Kofferraum eines Taxis mitnehmen. Das ist cool und bringt den verdienten Applaus.

    Großartig ware aber auch die anderen beiden Drags, die die Show bereicherten. Allen voran Sasha Sky, ein durchgeknalltes Huhn mit absolutem Bewegungsdrang. Genau zu beschreiben, was die Damen gebracht haben ist sinnlos, bei zehn Nummern, aber ich konnte feststellen, dass Beyonce hoch im kurs ist, bei den Damen. Eben sah ich zum dritten Mal eine Show im Palace und zum – mindestens – dritten Mal hörte ich dabei Beyonce… wobei ich aber dringend auf die Nummern in einigen Tagen hinweisen muss. Da seht ihr DIE Beyonce Performance ever. Eine wirkliche Pfundnummer. Viele Pfunde… Da kann keine Berliner Drag mithalten – alleine schon gewichtlich.

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    Insgesamt kann aber fest stellen – trotz aller Unterschiede – dass eine Dragshow gleich ob in Berlin oder in Maimi doch immer eine Drag Show ist. Eeine Bühne oder ein Gehweg, mindestens eine Drag, ein Song und mal bessere mal schlechtere Lippensynchronisation.Die Show kommt dann, wenn die Drag auf der Bühne charismatisch ist und das Publukum mitreisst…

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    Das ist gut geglückt. Von daher hat sich der Besuch im Palace gelohnt. Freitag – und jetzt gerade. Und ich muss sagen. Am Tage ist TP Lords noch besser.

    Erstaunlich übrigens, erzählte sie Freitag noch, sie hätte einen nine – to – five Job. 9pm to 5am… Da hätte sie aber noch ein Paar Stunden, bis sie erst wieder im Palace auftreten darf.
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  • Everglades – Tour – Miami

    October 17, 2009 in the United States ⋅ 🌧 26 °C

    Okay, wenn ich Key West schon nicht schaffe, dann muss es zumindest eine Tour in die Everglades sein, dachte ich mir, mit diesen Propellerbooten durch die Everglades fahren, Natur, Alligatoren und und und … und was eigentlich.

    Ehlichgesagt hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, was mich bei einer Tour in die Everglades erwartet und in etwa das habe ich auch bekommen.

    Touristen werden in Scharen in ein „Aligator“ Camp gefahren, bekommen einen farbigen Sticker, damit sie auseinandergehalten werden können.

    Dann gibt es eine etwa 20 minütige Fahrt mit einem Menschen in einem ca. 30 Mann Propellerboot, ein paar nette Worte und Hinweise des Fahrers.

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    Unterwegs sieht man ein paar aligatoren, die vermutlich mit täglichem Futter dorthingelockt werden. Ist das geschehen, darf man dem Fahrer TIP geben und in eine Alligatorenshow gehen, die nochmal etwa 20 Minuten dauert.

    Ist das fertig, darf man sich noch gegen geld mit einem Alligatoren ablichten und dann bitte noch ein Paar Souveniers kaufen, oder ein Alligatorensandwich essen, dass so stark gewürzt ist, dass man das Fleisch eh nicht schmeckt. Nundenn der Hunger treibt es rein. Dann geht es zurück.

    Das ganze kostet 40 Dollar und ist eigentlich nicht nur verschenktes Geld sondern auch verschenke Zeit.

    Fazit: Eine Everglades Tour ist vernachlässigbar in meinen Augen. Und die Alligatorenshow habe ich bsser schon im Heide Park gesehen. Okay, Everglades sind abgehakt.
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  • Drags gone wild

    October 17, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

    Miami Beach – 17.10.1009

    Okay, ich hatte Freitag bereits die Drag Show in der Palace Bar gesehen, aber das hielt mich beim besten Willen nicht davon ab, dass ich mir auch die Samstägliche Show anschaue. Sie sollte unter der Überschrift „Drags Gone Wild“ stattfinden, was ja genaugenommen schon einmal eine klasse Überschrift ist und eine gute Travestieshow zu werden versprach.

    Da ich diesen Abend danach aber auch ausgehen wollte und mich noch fertigmachen musste, kam ich etwas später als geplant zur Palace Bar. Normalerweise macht das ja nichts aus, denn eine jede Drag Queen fängt ihre Show später an, als geplant… Doof nur, wenn die schon früher geplant ist und so auch später dann eben doch irgendwie früher ist

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    Als ich ankam war also alles schon in vollem Gange, doch fand ich gleich einen Platz  und bekam auch sofort nen Mojito und kurze Zeit später auch etwas zu essen… Dabei mußte ich mir die frage stellen, ob ich den Burger und die Fritten wirklich zu mir nehmen wollte, denn was ich sah, liess mich zweifeln. Ich sage mal so, nicht gerade Janka, der das nichts ausmacht, sondern etwa zweiundeinbisschen mal Janka in einem Körper… Zu viel Burger und Fritten. würde ich sagen.

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    Aber ganz Ehrlich, dies liess mich nur kurz Zweifeln, denn kurze Zeit später blieb mir einfach die Luft weg, denn die Dame zeigte einiges und beanspruchte ihre schwarzen Lackstiefel in einer Weise, die ich ihr beim besten Willen nichtzugetraut hätte. Wie genau schaut ihr aber besser selber.

    Aber wer geglaubt hat, dass diese Nummer schon cool sei, der schaue auf den nächsten Film.

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    Ansehen, Das ist ein Befehl

    Das ist mal genial und ich frage mich seither, warum Beyonce „The Butt“ genannte wird, sie würde im Boden versinken, wenn sie diese Performance ihrer eigenen Nummer sieht. Das Publikum war auf jedem Fall aus dem Häuschen und ich allerspätestens nach etwa 4 1/2 minuten vollkommen überzeugt. Nein, eigentlich viel früher.

    Tja, Miami Dragqueens scheinen etwas griffiger zu sein, als die Damen auf der Restwelt. Interessant bei dieser Gelegenheit, dass die ganze Show über zwei Polizisten nichts anders zu tun hatten, als sofort, wenn eine der Drags den Ocean Drive betrat – und das geschieht da ja regelmäßig – die Fahrbahn zu beiden Seiten abzusperren.

    Drags haben vor der Palace Bar eindeutig Vorfahrt und das sogar polizeilich geregelt. Dabei war ich wirklich nicht sicher, wer da vor wem geschützt werden musste. Die Dragqueens vor den Autos oder eher die Autos vor den Dragqueens… Ich sage mal so, bei Kollissionen hätte es ordentlich Beulen geben können – vor allem in den Autos. Wenn ich mir „The Real Butt“ anschaue, dann hätte da schon ein Hummer dem Ocean drive entlangkommen müssen, damit das fürs Auto glimpflich ausgeht, aber auch die Fahren da ja entlang….

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    Auf jeden Fall sind die Girls große klasse. und Girls wanna have Fun.
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  • Miami Beach Night Life

    October 17, 2009 in the United States ⋅ 🌙 23 °C

    Zoe im Wunderland

    So hatte ich mir das Miami Beach Night Life irgendwie nicht vorgestellt… Ich auf einer Lesben Party und lauter Alice im Wunderland um mich herum, das ganze bei 80er Wave Music….

    Aurora Natrix hatte mir für das Nightlife am Samstag Abend zwei Tipps gegeben, das erste war eine Disco in South Beach, wo eine Freundin von ihr eine Party machen würde.

    Zwar sei das eine Party mit Verkleidung – sozusagen eine vorzeitige Halloweenparty, aber man müsse nicht verkleidet kommen, ausserdem würde sie dann später auch noch eine kleine Nummer performen. Die war leider so dunkel vor den Kerzen eines geburtstagstisches, dass man nichts auf dem Film erkennen konnte.

    Etwas erstaunt war ich allerdings über Aurora. Über zwei Nächte plötzlich erblondet und in einem Alice im Wunderland Kostüm… wie auch fast alle anderen Frauen, die dort waren. Einige weitere waren groß behütet. Vermutlich auch eine Figur aus dem Film.

    Erst später fiel mir auf, dass auf der Party überhaupt fast nur Frauen waren. Eine süße und riesengroße Alice, die einzige Dame, die größer war als ich, war offensichtlich mit einem kleinen grün behütetem weiblichen Gnom gekommen, ebenso eine weitere Alice mit einem kleineren weiblich, behütetem Gegenpart, die Tür-Häsin mit einer weiteren Alice… hmm offensichtlich war ich auf einer Lesben Party gelandet… machte aber gar nichts.

    Die Ladys waren nett und die Musik großartig . Elektro-wave-punk anleihen Ich war zudem auch noch in den frühen 80ern gelandet.. Ich liebe diese Musik, und sie ist heute so selten…

    Übrigens hat sich mal wieder gezeigt, dass Frauen wahrlich nicht reinlicher sind, wenn es um Toiletten geht. Ich sage mal so… dagegen hätte man im Irrenhouse vom Boden essen können… okay, dass ist übertrieben, aber die Männliche Seite war voll unter Wasser gesetzt. Da hätte es 10 cm Platoestiefel gebraucht, auf der weiblichen Seite waren zwei der Toiletten durch diverses wie Toilettenpapierrollen außer Kraft gesetzt und die letzte hatte ebendiese nicht mehr… doof..

    Aber nachdem Aurora mit ihrer Show fertig war und die Haarfarbe sowie das Kostüm gewechselt hatte, wollten wir eh weiter. Liebenswürdiger Weise nahm mich ihr Freund dann mit nach Miami downtown in den Vagabond Club.
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  • The Vagabond Miami Downtown

    October 18, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 20 °C

    – Miami
    The Vagabond Club – Miami

    Wow, was für ein Club. Aurora Natrix hatte mir vom Vagabond Club berichtet, der Club, der selbst sie zum tanzen brächte, was sonst eher selten sei. Samstags habe dort eine Backdoor Bamby den Host inne und ich weiss bis jetzt leider nicht, wer oder was Backdoor Bamby sei, aber da der Club unter anderem Amanda lepore als auch Joey Arias als Personen aufzählt, die dort bereits aufgetreten seien, kann ich mich dem Gefühl nicht erwehren, es könne eine Drag Queen sein.

    An diesem Abend waren sie nicht da, es gab auch keine Show im Vagabond Club und auch Backdoor Bamby habe ich nicht kennengelernt, allerdings einen großartigen Club kennengelernt, wohl einen der großartigsten, die ich kenne.

    Zwei Räume mit verschiedenen Musikstilen und einen Innenhof mit barbeque und einer Freien DJ-Bühne. Eine Disco, die auf engstem Raum in einem House, Techno, etwas Hip Hop und Breakbeat, nebenan Wave und Rock jeder Art und draußen Reggae spielt, zieht unterschiedlichstes Partyvolk an.

    Soetwas gibt es eigentlich nur in Klischees, aber im Vagabond Club tanzten wirklich Gangsta-Rapper neben Punkern, neben älteren Rockern im Nick Cave stil, neben Rastas, Gothic Chicks im Korsett und High Heeled Mädels. Dazu kam noch, dass dieser Abend im Zeichen des Themas Army lag, so tanzten dazwischen noch beispielweise ein römischer Legionär und Army Outfits in verschiedensten Möglichkeiten…

    Eine Drag fiel da wahrlich nicht auf. Ich streifte durch die beiden Räume und den Garten, tanzte etwas hier, etwas da und staunte über so unterschiedliche Personen auf engstem Raum. Hedonismus pur…Ich liebe soetwas.

    Wenn ich mal wieder in Miami sein sollte, brauche ich nicht mehr überlegen, wo ich tanzen gehe. Das Vagabond ist wohl einer der coolsten Clubs der Welt…

    Normalerweise würde ich bei solch einem Club eine Schlange vor der Tür erwarten oder eine harte Tür… Zumindest ersteres, die auf zweiteres hinweist, gab es nicht, aber ich wüsste auch nicht so recht, wen die abweisen würden – zumindest, wenn er feierlustig ist…

    Den freien Eintritt schiebe ich mal darauf, dass ich mit Aurora da war – aber vielleicht haben drags da auch normal freien Eintritt… Nun, ich werde es nur wissen, wenn ich mal wieder da hingehe… aber dafür müsste ich eben nochmal nach Miami..
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  • Ocean Drive – Miami Beach

    October 18, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Ocean Drive – Miami Beach

    Mal ein paar Worte zum Ocean Drive in Miami Beach.. Er ist eine Legende. Strassen, die selbst in anderen Ländern bekannt sind und einen solch klingenden Namen haben, wie eben der Ocean Drive gibt es kaum welche. Miami hat zumindest keine zweite zu bieten, die beispielsweise von der Lighthouse Family besungen wurde. Wie gesagt. Legendär!

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    Und wie das mit Legenden nun mal so ist, sie sind weniger spannend, wenn man sie genauer durchforstet. Nun komme ich aus Hamburg und kenne die Reeperbahn und ich lebe in Berlin, da muss sich eine Straße schon sehr anstrengen, um mich zu zu beeindrucken. Der Ocean Drive hat das nur knapp geschafft.

    Klar, die Häuser sind toll, er liegt eben im Art Deco District von Miami und alle Hotels dort sind in ebendiesem Art Deco Stil gebaut. Aber das Wort Hotels ist schon eines der Probleme das Ocean Drive. Er ist zum einen viel kleiner als ich ihn mir vorgestellt habe, einen Kilometer lang vielleicht und zum zweiten eben fast nur mit Hotels und Restaurants bevölkert. Einige Bars dazwischen, das war es. Auf der anderen Seite ein Park und dahinter das Wasser, man steht also auf dem Ocean Drive und sieht nicht einmal das Wasser.

    Eine der Ausnahmen war eine Tropico Bar mit leicht bekleideten Bedienungen und einem Mann am Eingang, der drei Papageien auf den Armen und sonstwo hat, hier kann man super Essen. Ein wunderbarer Tropico Salat mit Shrimps und Hähnchenfleisch, mit tropischen Früchten ein Gedicht. Das Beste essen auf meiner Reise mit dem besten Mojito, den ich auf der Reise trank – und ich fuhr immerhin nach Miami nach Kuba.

    Dazu natürlich die Palace Bar mit den Drag Shows von Freitag bis Sonntag und noch so zwei bis drei andere Bars. Das war es schon. Gelinde gesagt haben Grömitz oder Timmendorfer Strand das auch und die liegen nur 40 Minuten von Hamburg entfernt… Okay mit anderen temperaturen zumeist, das gebe ich zu, aber sooo spannend ist der Ocean Drive nicht.

    Aber man kann dort wunderbar unter einer Palme im Rasen und im Schatten liegen und sich über die Musik aus der Palace Bar freuen, wenn man keine Lust mehr auf Sonne hat.

    Ob das allerdings für einen Besuch am Ocean Drive reicht? Mit Miami im Hintergrund und den Möglichkeiten, die diese Stadt bietet sicherlich. Nur diese strasse. Sicherlich nicht.

    Warum die ganzen aufgedonnerten Kisten den Ocean Drive hoch und runter fahren müssen, leuchtet mir nicht ganz ein Hummer, Corvettes und teureres cruisen da entlang – ohne jemals anzuhalten… diese Wochenend-Beschäftigung muss mir noch einmal jemand erklären…

    Ich kann auf jeden Fall sagen: Ocean Drive, Miami Beach, South Beach? Kenne ich alles.
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  • Church of Drags

    October 18, 2009 in the United States ⋅ ☁️ 20 °C

    18.10.2009 – Miami Beach
    Church of Drags

    Da saß ich nun also Sonntag am späten vormittag in der Palace Bar um ein reichhaltiges Amerikanisches Frühstück mit einem Mojito zu mir zu nehmen und ein wenig meine Miami Erfahrungen aufzuschreiben. Die Palace Bat hat ein tolles W-Lan und auch sonst kann man da hervorragend sitzen und es sich gut gehen lassen. Da ich am Montag um 3:40 aufstehen müsste um den Flieger nach Jamaica zu bekommen, eignete sich der Tag eh nicht für wirklich große Dinge. Der Key West Ausflug musste somit abgeblasen werden.

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    Da schrieb ich also gerade einen Eintrag im Palace über das Palace und über TP Lords, da kam sie blau gewandet und sicher mit einer kurzen Nacht. Vielleicht mit gar keiner, denn sie meinte, sie hätte nur das Makeup aufgefrischt und sei dann ins Palace gekommen. Tja, eine vielgebuchte Drag hat es eben schwer…

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    Dass es Sonntags am Tage dort Shows gibt, hatte ich nicht erwartet, aber alle halbe Stunde kam TP Lords fortan aus der Bar und bespasste das Publikum. Am Tage hat das noch einmal eine andere Qualität, denn man sieht auch etwas. Stehen bleiben zu jeder Show aber etwa gleich viele Personen mit offenen Mündern zuschauend, was da so abgeht… Und fotografierend… Wie sagte TP Lords dabei noch. „Send it to me. Mail is info@big-black-man-in-a-blue-dress.com…. ob es die wohl wirklich gibt? Ich wage es zu bezweifeln.

    Überhaupt sind die Moderationen zwischen den Shows hörenswert. Publikum bitte nicht wundern, dass gibt es jeden Sonntag im Palace. Say Hallelujah – Hallelujah – Say Amen to the Gaymen – Amen… Wenn der Big Black Man In A Blue Dress dazu aufruft, dann hat das ganze wirklich etwas von einer Messe und lässt einem gleich noch einen Mojito bestellen, um die nächste Halbe Stunde gebührend zu überstehen, denn dann kommt die nächste Show.

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    Irgendwann ist dann aber auch mal Schluss, immerhin hatte ich für Kuba noch ein wenig Besorgungen zu machen. Das Pendant zu Aspirin und Immudium Akut, noch ein Sub für den nächsten Morgen und eine Pizza für den Abend.

    Da saß ich nun also in Miami auf meiner Couch im Ocean Reef Suites Hotel und verspeise eine fette amerikanische Pizza, während ich im Fernsehen American Football sah. Puuuh bin ich amerikanisch.

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    Nun, das sollte sich ändern, denn 3:40 sollte es abgehen nach Fort Lauderdale um nach Kingston zu kommen um von da aus nach Havanna zu fliegen. Tschüß Miami, es war toll.
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  • Air Jamaica & Kingston Airport

    October 19, 2009 in Jamaica ⋅ 🌫 27 °C

    Okay, 3:40 aufstehen um eine Fahrt nach Fort Lauderdale und einen Flug nach Kingston anzutreten ist wirklich hart.

    Ich bin ja nun wirklich kein Verfechter, der „Morgenstund hat Gold im Mund“ Theorie. Genaugenommen halte ich sie für falsch. Ich habe das in ganz vielen offenen Mündern gesehen, die alle gähnten…. Aber da es nun mal keinen echten Flug Miami Havanna gibt, musste ich mich mit dem Flughafen 20 KM von Miami und dazwischen mit Kingston aushelfen und sehr früh ausfstehen.

    Das war nun also eine Woche Miami, ich habe so viel erlebt, dass ich eine ganze weitere Woche davon zehren kann und obgleich ich (hoffentlich) längst auf Kuba bin, nerve ich noch immer mit Miami… Nundenn hier gibt es eben noch WLAN

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    HIER ist in diesem Fall der Kingston Airport, wo mich die Air Jamaica hingeflogen hat und wo ich wieder einmal einen Zwischenstopp habe. 2 1/2 Stunden sind es diesesn Mal, die ich überbrücken muss, bevor es weitergeht.

    Kingston Airport, alles hier riecht irgendwie spicy, das liegt an den Gewürzständen, nicht jedoch am Bob Marley  Souvenirstands, solche Gerüche kann ich hier nicht vernehmen, dafür müsste ich wohl nach Kingston reinfahren. Geht aber nicht, da ich ja nur Durchgangspassagier bin und Jamaica so garnicht betrete.

    Der Flughafen ist aber klasse, hier gibt es Strom und das beste W-Lan, dass sich mir auf meiner Reise bisher geboten hat – gratis noch dazu, die Sitze sind bequem und alle paar Minuten wird die richtige Local Time angesagt. Ich hab da ein bisschen den Bezug verloren und mein Handy zeigt eh schon seit New York komische Zeiten an. Endlich auch einmal ein Flughafen mit etwas Aussicht. Links die Bay mit einigen Schiffen auf Reede, rechts Kingston mit den Bergen im Hintergrund. Auch nett. Wenn ich mal wieder urlaub habe…

    Über Air Jamaica gibt es eigentlich wenig zu sagen. Mir ist mittlerweile endlich aufgefallen, dass die Reise meist vom Flugzeug abhängt. Es war kein neues, aber ich hatte einen Platz am Notausgang, daher war es relativ bequem. Schlafen konnte ich trotzdem nicht.. Und am Flughafen will ich es nicht. Wär blöde den Weiterflug nach Kuba zu verpassen.
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    Trip end
    October 19, 2009