Joined May 2020 Message
  • Day485

    Tat Kuang Si

    Today in Laos ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein Minivan fährt mit uns 45 Minuten ausserhalb der Stadt zum Naturschutzgebiet "Tat Kuang Si Park". Kurvenreich und etwas holprig fahren wir durch kleinere Dörfer und vorbei an schönen Tempelanlagen. Nachdem wir den Eintritt beim überraschend grossen (aber zum Glück fast leeren) Parkplatz bezahlt haben, steigen wir um in ein Elektro-Fahrzeug, das uns bis zum Eingang des Weges fährt, über den wir zum Tat Kuang Si kommen.

    Ein gepflegter Weg führt uns in den Dschungel hinein und durch das Bären-Rettungszentrum des "Luang Prabang Wildlife Sanctuary". Hier leben Kragenbären, die aus Gefangenschaft und vor Wilderen gerettet wurden. Leider ist diese Bärenart in Gefahr, da ihre Gallenflüssigkeit in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. Hier in der Rettungsstation können sie sich erholen und haben viel Auslauf und jede Menge Spielmöglichkeiten.

    Weiter hinauf kommen wir zu den unteren Becken, die sich hier durch Kalkablagerungen gebildet haben. In den grösseren Becken kann man auch schwimmen gehen, was wir heute aber auslassen. Neben beissenden Fischchen ist das Wasser auch sehr kalt!
    Schon hier gibt es kleine Wasserfälle und Stromschnellen, die sich durch den Dschungel bahnen. Der namensgebende Wasserfall (tat = Wasserfall) ganz oben ist sehr eindrücklich: Über mehrere Stufen fällt das Wasser hier 60 Meter hinab in das türkisfarbene Becken. Das gibt ein paar schöne Fotos!

    Als wir uns auf den Rückweg machen, sind wir froh, den Ratschlag unserer Hotelmanagers befolgt hatten und uns früh auf den Weg gemacht haben. Es kommen uns nämlich jede Menge Personen und Gruppen entgegen. Auch auf der Heimfahrt kreuzen wir den Weg vieler Minibusse und Tuktuks.
    Read more

  • Day484

    Ausflug zu den Pak Ou-Höhlen

    Yesterday in Laos ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir sind heute wieder mit dem Boot auf dem Mekong unterwegs, flussaufwärts zu den Pak Ou-Höhlen. Die haben wir letztes Mal nur beim Vorbeifahren gesehen; der markante Felsen, der die Höhlen beheimatet, sieht man schon von weitem.

    Dafür haben wir in unserem Hotel eine Tour gebucht: Mit dem Minibus werden wir abgeholt und fahren zu den Ufern des nahen Nam Khan, wo wir unser Boot besteigen. Der Nam Khan umfliesst Luang Prabang im Osten und endet im Mekong. In zwei Stunden kommen wir so zu den Höhlen, wieder vorbei an Dschungel, Fischern und Wasserbüffeln. Ein bisschen langsamer als mit dem Slow Boat geht es voran, dafür sind wir nur mit etwa zehn anderen Leuten auf dem Boot. Als Snack gibt es sogar noch Bananen und Bananenchips.

    Die Höhlen sind bekannt für die zahlreichen, meist hölzernen Buddha-Statuen, die hier überall platziert wurden. Die untere Höhle (Tham Ting) ist ziemlich überlaufen von Touristengruppen; das haben wir erwartet, denn unser Boot ist nicht das einzige, das hier angelegt hat. Trotzdem ziemlich eindrücklich: In jeder Ecke der Höhle ist ein Buddha zu sehen.
    Die obere Höhle (Tham Theung) ist ein bisschen angenehmer und wird weniger besucht. Durch einen hölzernen Durchgang gelangt man in den Fels hinein und man braucht fast schon eine Taschenlampe, wenn die Scheinwerfer nicht wären. Schön kühl ist es hier drin auch. Die Höhle erreicht man leider nur über ziemlich viele Treppenstufen, die wohl nicht alle auf sich nehmen wollen. Die Abkühlung muss halt verdient werden.

    Den nächsten Halt machen wir im Manifa Elephant Camp, wo wir zu Mittag essen und dann noch kurz die Elefanten dort füttern können. Auf dem Heimweg, dieses Mal auf dem Landweg und im klimatisierten Minibus, darf ein Stopp in einem der Dörfer nicht fehlen, die hier ihren hausgemachten Whiskey anbieten. Nichts für uns, aber interessant, welche Sorten hier angeboten werden und was so alles an Kriechtieren in die Flasche eingelegt werden.
    Read more

    Traveler

    D‘Eli flörtet ja scho richtig.

     
  • Day482

    Und weiter nach Luang Prabang

    November 26 in Laos ⋅ 🌧 29 °C

    Gleiches Programm wie gestern: Kurzes Frühstück, Lunch-Sandwich einpacken, mit dem Minibus zum Boot. Heute haben wir ein schmaleres und engeres Boot als gestern und noch dazu scheint es mehr Passagiere als Sitzplätze zu haben. Kurzerhand werden zwei Sitzbänke eines anderen Bootes in unseres verfrachtet und nochmal alle durchgezählt. Knapp vor 10.00 Uhr starten wir fast schon pünktlich die zweite Etappe unserer Bootstour.

    Vor Tagesanbruch hat es geregnet, die Wolkendecke hält aber nicht lang und die Sonne sticht hervor. Wieder ist die Kulisse so spannend wie gestern: Dschungel links und rechts, und wir mittendrin auf dem braunem Mekong. Das Navigieren durch den Fluss ist nicht so einfach: Immer wieder müssen wir Felsformationen und einzelne Gesteinsbrocken ausweichen. Die Strecke, die wir in diesem zwei Tagen in etwa 10-12 Stunden machen, könnte man auch mit einem Speedboat in vier Stunden schaffen. Davon haben wir aber nichts Gutes gehört und bleiben doch lieber auf unserem gemütlichen Boot. Auch wenn es als Slow Boat bezeichnet wird, sind wir ja doch mit einigem Tempo unterwegs.

    Wieder gegen Abend, um etwa 16.30 Uhr, landen wir dann in Luang Prabang und kommen mit einem Sammel-Taxi auch in unserem Hotel an. Unser Zimmer können wir aber nicht beziehen: Wegen Problemen mit dem Stromnetz werden wir für eine Nacht in ein nahes Schwester-Hotel umgesiedelt. Macht aber nichts, denn das Zimmer ist sehr schön und gross.
    Der Nachtmarkt, den wir fürs Znacht aufsuchen, überrascht uns: Ein grosser Platz mit massenhaft Tischen in der Mitte, umringt von zahlreichen Ess-Ständen. Auf der Leinwand laufen die letzten Minuten eines WM-Spiels; wohl eher für die Touristen als für die Laoten, denken wir jedenfalls. Wir freuen uns jetzt aufs Bett; Reisetage sind immer anstrengend!
    Read more

    Traveler

    ihr habt ja en richtige Sonnenschein mit Eli.

    Traveler

    Also de Mekong gsehd ja hhmmm nüd grad suuber us. Aber isch sicher trotzdem schön.

    Traveler

    Das isch vor allem Schlamm und so. S'rägnet immer wieder mal und de chund das vo de vielne Zueflüss ine

     
  • Day481

    Mit dem Boot nach Pakbeng

    November 25 in Laos ⋅ ☁️ 25 °C

    Kurzes Frühstück, Lunch-Sandwich packen und dann ab aufs Boot; nur lässt unser Bus etwas auf sich warten. Die letzten sind wir aber trotzdem nicht und das ist auch gut so. Denn obwohl eigentlich Sitznummern auf unseren Tickets stehen, herrscht bei der Wahl der Sitzplätze Anarchie. Wir sind aber mit unseren aus dem Bus ausgebauten Sitzen zufrieden und um etwa 11.30 Uhr geht die Fahrt los.

    Ziemlich alle Plätze sind belegt, alles Touristen auf dem Weg nach Luang Prabang. Wie es halt in Südostasien so ist, sind auch viele junge Backpacker unterwegs, die schon ziemlich früh mit Trinken anfangen. Es hält sich aber im Grenzen und die Musik, die laut über Böxli abgespielt wird, ist nicht mal so schlecht.

    Den Mekong flussabwärts endet Huay Xai ziemlich schnell und links und rechts sieht man nur noch hügeliges Dschungelgebiet. Ab und zu guckt ein Haus aus den Bäumen heraus oder ein Dorf steht am Ufer. Halt machen wir nur, um einige wenige Einheimische ein- oder auszuladen. Im Boot ist es schön schattig, zumindest auf unserer Seite. Gegen Ende fängt es auch noch an zu regnen, aber auch das überstehen wir ziemlich gut.
    Für Eli scheint es keinen Unterschied zu machen, ob wir zu Land, zu Luft oder eben zu Wasser unterwegs sind: Sie schläft, trinkt und bandelt mit den Mitreisenden an wie immer.

    Gegen Sonnenuntergang, um etwa 17.30 Uhr, kommen wir in Pakbeng an, ein Dorf, das sich völlig der Verpflegung und Unterbringung der Slow Boat-Nutzer verschrieben hat. Wir werden von unserer Unterkunftsbesitzerin abgeholt, zusammen mit anderen, die dort etwas gebucht haben oder noch eine Unterkunft brauchen. Im Restaurant nebenan stärken wir uns, bevor wir das Frühstück und unseren Take Away Lunch für morgen bestellen. Heute geht es früh ins Bett, das Boot legt nämlich um 09.30 Uhr ab!
    Read more

  • Day480

    Auf dem Weg nach Laos

    November 24 in Laos ⋅ ⛅ 29 °C

    In Chiang Mai haben wir gestern noch ein paar Tempelanlagen besucht (Wat Chiang Man, Wat Lok Mo Li und Wat Phra Singh), aber sonst war ein entspannter Tag angesagt. Die Stadt hat uns sehr gefallen, insbesondere die Tatsache, dass man auch zu Fuss jede Menge zu sehen hat.

    Heute geht es weiter, raus aus Thailand und nach Laos. Dafür haben wir bei einer Reiseagentur in Chiang Mai eine Slow Boat-Tour gebucht, mit dem Endziel Luang Prabang in Laos.
    Mit dem Minibus fahren wir heute deshalb zuerst nach Chiang Rai und besuchen dort die Tempelanlage des Wat Rong Khun, auch "Weisser Tempel" genannt. Das Ganze kommt uns ein bisschen kitschig und künstlich rüber, als wäre man in Disneyland. Aber eindrücklich ist es halt dann doch; und einmal mehr wieder etwas anderes.
    Unser Fahrer bringt uns dann bis zum thailändischen Teil der Grenze bei Chiang Khong, wo uns auf der anderen Seite unsere Reiseführerin für Laos empfängt. Schnell über die "Friendship-Bridge" und wir sind in Laos angekommen. Einreisetechnisch ist das für uns ganz einfach: Als eines der wenigen europäischen Ländern benötigen wir Schweizer kein kostenpflichtiges Visum, sondern können allein mit dem Einreisestempel 15 Tage in Laos bleiben.

    Wir übernachten heute in Huay Xai, bevor wir morgen dann das Boot besteigen, das uns in zwei Etappen den Mekong hinabbringt.
    Read more

    Traveler

    Wunderschöne Anlage

    Sehr schön und de hani immer Freud ,wenn i das Kline Fräulein g seh,so süess.mlg Barbara U. [Barbara]

     
  • Day477

    Maerim Elephant Sanctuary

    November 21 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Ein Minibus holt uns heute Morgen vor unserem Hotel ab und bringt uns zusammen mit anderen Touristen zum Maerim Elephant Sanctuary, etwa 45min ausserhalb von Chiang Mai. Heute dürfen wir Elefanten nicht nur aus der Nähe betrachten, sondern sie auch füttern und mit ihnen baden.

    Die fünf Elefanten in dieser Anlage sind zwischen sechs und fünfundvierzig Jahre alt. Sie wurden aus verschiedenen Situationen gerettet: Aus dem Zirkus, aus der Forstindustrie, wo sie illegal eingesetzt werden, oder aus einer der leider noch immer verbreiteten Touristenattraktionen, wo sie zu Reittieren oder zum Fussballspielen gezwungen werden.

    Nach einer kurzen Einführung legen wir uns die passende Kleidung an und füllen die Futtertaschen mit Bananen und Zuckerrohr. Die Elefanten warten schon auf uns und holen sich das Futter direkt aus der Tasche, wenn man es ihnen nicht schnell genug in den Rüssel oder direkt in den Mund steckt. Sie lassen sich streicheln und reagieren auch auf uns, wenn wir sie beim Namen rufen. Bis alle satt sind, dauert es: Die grösste Elefantin isst am Tag 200kg Futter!
    Danach machen wir uns auf zur Schlammgrube, wo wir die Elefanten mit Schlamm einreiben und Pascal dabei selbst ganz schön dreckig wieder raussteigt. Zusammen mit den Elefanten wäscht sich unsere Gruppe am Wasserloch aber wieder sauber, bevor wir zum Mittagessen übergehen.

    Auch wenn sich Eli nur mässig für die grossen Tiere zu interessieren scheint: Für uns war es heute ein schönes Erlebnis, dass wir gerne weiterempfehlen können.
    Read more

    Traveler

    So cool!

     
  • Day476

    Chiang Mai

    November 20 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Eigentlich wäre unser Bus um 08.20 Uhr Richtung Chiang Mai gefahren. Warum es aber nur noch sechs Plätze frei hatte, obwohl eine ganze Busladung Leute mit entsprechenden Tickets am Perron warten, haben wir nicht herausgefunden. Mehrere Vertröstungen und zwei Stunden später kam dann aber ein fast leerer Bus, den uns aufnehmen konnte. Leider nicht mehr so luxuriös wie die letzte Fahrt, und auch nur mässig klimatisiert und ohne Zwischenverpflegung. Sechs Stunden ging die Fahrt, bis wir am Ziel ankommen; eine Zwangspause gab es auch noch, als am Motor der Zahnriemen ausgetauscht werden muss.

    Chiang Mai ist die grösste Stadt im Norden Thailands und die zweitgrösste des Landes. Die Altstadt ist eingefasst von den Überresten der Stadtmauer und einem Wassergraben. Im Eck oben rechts befindet sich unsere Unterkunft. Die Nachbarschaft gefällt uns sehr: Jede Menge Restaurants, Cafés und Tempelanlagen sind fussläufig erreichbar. Für Touristen und Backpacker ist Chiang Mai ein guter Ausgangspunkt zum Wandern, Klettern, Raften und eigentlich allem, was in der Natur stattfindet.

    An unserem ersten Tag, natürlich erst nach dem Frühstück, laufen wir ohne grossen Plan durch die Strassen. Trotzdem kommen wir an mehreren schönen Tempelanlagen vorbei. Man könnte meinen, langsam würde es langweilig werden mit den ganzen Wats, aber sie sind immer sehr unterschiedlich anzusehen. Wat Phan On ist noch relativ normal. Beim Wat Phantao können wir den beeindruckenden Wihan aus Teakholz bestaunen und uns mit einem Frucht-Shake und Glacé etwas abkühlen.
    Und beim Wat Chedi Luang stellen wir uns die immense Grösse vor, die der riesige Chedi in seiner ganzen Pracht einmal hatte. Die Elefantenstatuen, von denen einige noch gut erhalten sind, haben wir so noch nie gesehen.

    Am Abend besuchen wir noch den Nachtmarkt, der jeweils am Sonntag ab 16.00 Uhr im Zentrum der Altstsft stattfindet. Mehr als einen Kilometer der Tha Phae Strasse ist mit Ständen vollgestellt, die sich weit in die Nebenstrassen erstrecken. So ziemlich alles kann man hier erstehen. Wer Hunger hat, geht zu einer der sonst ruhigen Tempelanlagen; hier sind nämlich alle Essensstände untergebracht!
    Read more

  • Day473

    Sukhothai

    November 17 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit dem Bus geht unsere Reise durch Thailand weiter. Sechs Stunden dauert die Fahrt von Ayutthaya nach Sukhothai. Nach dem Einsteigen werden wir erstmal mit Getränken (Wasser, Traubensaft und Ingwer-Honig-Limonade) und einem Snack (Bananen-Mandel-Muffin) versorgt. Am Mittag machen wir sogar einen Halt und können uns mit unserem Billett eine Mahlzeit abholen. Kulinarisch jetzt nicht der Höhepunkt, aber verhungern können wir während der Reise sicher nicht.

    So wie wir uns geographisch in den Norden bewegen, gehen wir zurück durch die Geschichte Thailands. Sukhothai war vom 13. bis zum 15. Jahrhundert ein eigenständiges Königreich, welches später vom Königreich Ayutthaya einverleibt wurde und wird heute als erstes Thai-Königreich angesehen. In der Hochphase des Reiches wurden erste geschichtliche Aufzeichnungen mit dem noch immer verwendeten Thai-Alphabet erstellt und insbesondere die Buddhabildnisse aus dieser Zeit gelten noch immer als die schönsten in Thailand.

    Sukhothai hat wie Ayutthaya auch einen Geschichtspark. Hier liegt er etwa 15km ausserhalb des jetzigen Stadtkern sund ein Tuk-Tuk bringt uns heute morgen dahin. Das Gelände ist ziemlich weitläufig, weshalb wir uns entscheiden, den Park mit dem Elektotram zu erkunden. Das fährt alle 15 Minuten und wir können an den verschiedenen Ruinen ein- und aussteigen, wie wir wollen. Die Anlage gefällt uns besser als in Ayutthaya: Ohne wartendes Tuk-Tuk fühlen wir uns nicht so gestresst und nehmen es gemütlicher. Zudem ist der Park durch die vielen Bäume immer schön schattig. Besonders gefallen uns auch die Tempelruinen auf den kleinen Inseln. Innerhalb der Überreste der Stadtmauer gibt es etwa 20 grössere und kleiner Tempelanlagen zu besichtigen. Im ganzen Gebiet um den Geschichtspark sind es rund 200 Ruinen!
    Read more

  • Day470

    Ayutthaya

    November 14 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit dem Zug sind wir gestern von Bangkok nach Ayutthaya gefahren, etwa 65km in den Norden. Das hat ziemlich gut geklappt und war überraschend bequem. Hätte die Fahrt länger gedauert, wären wir nicht verhungert: Immer wieder steigen Verkäufer ein und bieten Getränke und Essen an.
    Vom Bahnhof aus bringt uns ein Tuk-Tuk zum Hotel und wir machen mit der Fahrerin gleich ab, dass sie uns am nächsten Tag hier wieder abholt. Denn in Ayutthaya, der Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs, das als Vorgänger des Königreichs Thailand bestand, gibt es viel zu sehen.

    Heute bringt sie uns deshalb an folgende Orte:
    • Wat Rattanachai
    • Wat Yai Chai Mongkon
    • Wat Mahathat
    • Wat Phanan Choeng
    • Wihan Phra Mongkhon Bophit
    • Wat Phra Si Sanphet
    • Wat Phra Ram
    • Wat Chai Watthanaram

    Wie die Namen vermuten lassen, handelt es sich bei fast allen Orten um Tempelanlagen. Aber nicht alle sind so schön zurecht gemacht wie in Bangkok; viele sind nur noch Ruinen, von denen die Überreste teilweise schon überwuchert worden sind. Das Königreich Ayutthaya bestand ab 1351 und die Tempel stammen aus unterschiedlichen Zeiten dessen vierhundertjährigen Bestehens. Das ist faszinierend anzusehen, denn die Tempelanlagen sind in ihrer Architektur sehr unterschiedlich. Nach fast vier Stunden haben wir genug gesehen und werden zurück zu unserer Unterkunft gebracht. Hier kühlen wir uns erstmal ab; später geht es noch zum Nachtmarkt in der Nähe, wo wir uns an den vielen Ständen etwas zu essen holen können.

    Apropos: In der Nacht auf heute hatte Helen noch ein lustiges Erlebnis. Unsere Tür war wohl nicht richtig ins Schloss gefallen und ging leicht auf. Durch den Spalt hat sich eine Katze reingeschlichen und sich neben Helen aufs Bett gelegt. Helen ist dann ziemlich erschrocken, als sie Pascal und Eli sah und realisierte, dass sie mit jemand anderem kuschelte!
    Read more

    Traveler

    Sehr imposant der Baum! Übrigens hatte ich im Tessin mal im Dachstock eines Chalets eine ähnliche Begegnung mit einer Maus. Wir sind beide etwa gleichzeitig erschrocken. Gute Zeit weiterhin Gruß Barbara

     
  • Day467

    Wat Phra Kaeo und Grosser Palast

    November 11 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Die Sonne brennt auf uns nieder, während wir uns auf zum Wat Phra Kaeo machen. Beim "Tempel des Smaragd-Buddha" handelt es sich gleichzeitig auch um den Tempel des Königs. Der Grosse Palast steht gleich nebenan. Diese Hauptattraktion von Bangkok zieht massenhaft Touristen an. Deshalb müssen wir einige Minuten anstehen, um unser Ticket zu bekommen. Sicherheitskontrollen gibt es auch und erstmals wird auch die Maskenpflicht durchgesetzt.

    Die Tempelanlage ist eher klein und gefällt uns weniger als die offeneren Anlagen der letzten Tage. Der Ubosot, der den Smaragd-Buddha beinhaltet, ist aber farbenprächtig und strahlt richtig im Sonnenlicht. Überhaupt schimmert hier fast jedes Gebäude und jeder Pavillon. Der Buddha im Inneren, wo Fotografieren leider nicht erlaubt ist, sitzt in luftiger Höhe auf einem Thron aus der Zeit von König Rama I.. Erst vor ein paar Tagen wurde ihm in einer vom jetzigem König geleiteten Zeremonie das Wintergewand angezogen. Es gibt insgesamt drei Gewänder: Je eins für die Heisse und die Kühle Jahreszeit sowie eins für die Regenzeit.

    Vom Tempel aus kann man den Vorgarten des Grossen Palasts betreten und einige der Gebäude, insbesondere die imposante Fassade des Chakri Maha Prasat, noch von aussen betrachten. Der erste Teil des Palast wurde 1782 nach Vorlage des kurz vorher zerstörten Königspalast Wang Luang errichtet; dieser Palast stand in Ayutthaya, der vorherigen Hauptstadt des Thai-Königreichs (dazu später mehr; ein Besuch Ayutthayas ist bereits geplant). Die Tempel- und Palastanlage wurde und wird noch immer durch die Prinzen und Könige Thailands erweitert und ist so eigentlich seit der Grundsteinlegung ständig im Bau. Inzwischen wurde die Residenz des Königs allerdings in einen anderen Stadtteil Bangkoks verlegt.

    Ob der Hitze sind wir gar nicht so unglücklich darüber, dass nicht die ganze Anlage öffentlich zugänglich ist. Wir kühlen uns am Nachmittag nämlich lieber wieder im Pool ab.
    Read more

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android