Huellas de Ariane y Marco

Joined May 2018Living in: Sohren, Deutschland
  • Day57

    Peninsula de Nicoya, Costa Rica

    October 7 in Costa Rica

    Hallo Ihr Lieben!

    Unser Ziel ist es eigentlich in den Süden der Peninsula de Nacoya zu fahren, um dort in die für ihre Surferszene bekannten Orte Santa Teresa und Montezuma zu fahren (die Einheimischen sagen Montefuma - fumar heißt auf Spanisch rauchen ;-). Doch wir hätten es fast vergessen, es ist Regenzeit! Auf den Schotterpisten kommt man nur sehr langsam vorwärts. Das größte Problem liegt jedoch darin, daß es auf der Strecke nur wenige Brücken gibt, sodass wir die Bäche und kleinen Flüsse furten müssen. Viele der Bäche sind durch die starken Regenfälle leider nicht passierbar und so nehmen wir einen Umweg nach dem anderen und erreichen unsere Unterkunft Santa Teresa erst nach 9 Stunden Fahrt und über 100 km Umweg! Heil froh, geduscht und gesättigt fallen wir in ins weiche Bett :-)

    ... Wir haben gut geschlafen und machen, bevor es weiter geht, noch Geschäftliches: Überweisungen von zu Hause, Post beantworten, die André uns immer scannt und in die Cloud lädt :-) und eben Reiseplanungen für die nächsten Tage. Die müssen ja auch gemacht werden! Gefrühstückt und los geht es...

    Es hat in den vergangenen Tagen schon viel geregnet. Wir denken uns, warum im Regen im Appartement sitzen, dann können wir mit unserem "Plastik-Jeep" schon mal zum 40 km entfernten Ostufer der Halbinsel fahren, um von dort morgen früh eine Fähre zum Festland zu nehmen. Was wir dann am späten Nachmittag erleben ist unglaublich und alles andere als geplant! Es regnet nicht nur, es scheint der ganze Himmel aufzugehen. Wir haben noch nie ein solch' dauerhaften und unerbittlichen Regen erlebt. Die Dörfer und Häuser stehen nach kürzester Zeit völlig unter Wasser. Hinzu kommt, daß aus der Dämmerung nun tief dunkle Nacht geworden ist. Der Scheibenwischer fliegt von links nach rechts. Im Scheinwerferlicht sehen wir nicht so gut wie tief die Fluten sind. Dabei fahren wir auf der sicheren Straße, auf der normalerweise keine Flüsse zu furten sind, doch das Wasser schießt in Massen die Hänge hinunter und fließt über die Schotterstraße. Wir können nirgends halten, denn wir fahren nur durch bergige Wälder.

    Nichts geht mehr... nachdem wir nach einigen sehr bedenklichen Furten und Straßenabschnitten mehrere Steinschläge unter das Auto bekommen, das Wasser sich gegen die Tür drückt, wird es unpassierbar. Das war echt eng. Wir bleiben auf einem verhältnismäßig sicheren hohen Abschnitt des Weges stehen und sehen uns gezwungen hier zu übernachten. Hier sind keine Bäume, kein Bach, oder eine Böschung zu erkennen. Wir stellen uns den Timer auf 15, später 30 Minuten, um die Situation um uns herum zu kontrollieren. Was eine Sch....! Die Situation haben wir völlig unterschätzt!

    Wir sind auf unserer Anhöhe nicht allein, ein Einheimischer steht auch in diesem relativ sicheren Straßenabschnitt und sagt uns, daß weder vor, noch hinter uns die Straßen befahrbar sind. Wir teilen uns unsere Kekse und warten bis zum Morgen...

    ...5:00 Uhr, es regnet weiter ununterbrochen wie aus Eimern...,
    ...7:30 Uhr, William, der ebenfalls Gestrandete, erzählt uns, daß es bis morgen weiter so regnen kann. Die Straßen seien mit dem Auto nicht mehr passierbar.

    William arbeitet bei einer Straßenbaufirma und noch in der Nacht informierte er mit dem Telefon seine Kollegen über unseren Standort. Heute morgen sind die Netze alle ausgefallen...
    ...Wir wollen es kaum glauben, gegen Mittag nieselt es nur noch! Und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und gehen ein Stück die Straße entlang, die wir gestern gefahren sind. Wir kommen nicht weit... Es ist ein verheerendes Bild. Nachdem es wieder anfängt zu regnen gehen wir zu den Autos zurück und kaum angekommen sehen wir am Ende der Straße zwei in gelbe Regenjacken gehüllte Personen auf uns zukommen. Es sind die Kollegen von William. Es ist ein Gedicht: Sie bringen für uns Kaffee und je eine große Portion Pinto (traditionelles Frühstück: Reis mit Bohnen, Ei, Wurst und Maistortillas).

    Sie berichten uns über den katastrophalen Zustand der Straße und dass es einige Tage dauern wird, bis wir mit unseren Autos hier weg kommen. So lassen wir unsere Autos zurück und gehen alle gemeinsam die 4 Kilometer bis zum nächsten Dorf Rio Grande. Der Weg ist anstrengend. Die Straße gleicht einem Trümmerfeld und ist eher mit einem Flussbett zu vergleichen. Die Hänge sind abgerutscht, die Straße an vielen Teilen weggespült, Bäume und Strommasten umgerissen, Brücken in beide Richtungen zerstört. Vorbei an völlig überfluteten und verschlammten Viehweiden. Verheerend!

    Wir haben das Glück bei William übernachten zu dürfen. Wir erfahren, daß die komplette Halbinsel von den Folgen des Unwetters betroffen ist. Das Dorf Rio Grande hat keine nutzbare Zufahrtstraße mehr, kein Wasser, kein Strom, kein Telefon! Na super! Es ist das große Glück, dass in der Gegend sowieso gerade die Firma von William die Straße am Sanieren war und viele große Baumaschinen in der Gegend sind. So wird direkt mit dem Beheben der Schäden begonnen und erst mal so grob geflickt, dass zumindest eine Befahrung möglich wird. Wir sehen mit dem halben Dorf dabei zu, wie die Brücke an der Dorfzufahrt repariert wird. Es hat sich hier herumgesprochen, daß zwei Gingos gestrandet sind und wir Weishäupter werden natürlich immer erkannt :-) Wir werden hier von allen bestens versorgt. Melonen, Guyanas, grüne Orangen, usw. und haben keinen Grund zur Klage! Es fehlt an nichts 😉

    Die Bauarbeiten gehen super voran und wir wollen es kaum glauben, nach 2 Tagen ist zumindest die Straße zur nördlichen Fähre wieder frei. Wir werden zu unserem Auto gebracht und fahren erleichtert an die Fähre nach Playa Naranjas... Dort jedoch sind wir allein, die Fähre soll erst am nächsten Tag wieder fahren ;-) uns bleibt nichts anderes übrig, wir schlafen im Auto! Am Morgen die Ernüchterung, die Fähre fährt auch heute nicht, da die Brücke in diesem Ort ebenfalls weggespült wurde... Doof nur, daß wir hätten gestern schon das Auto in Alajuela wieder zurück geben müssen!

    Wir schauen uns die Bauarbeiten dort an und erfahren, dass es hier die nächsten zwei Tage nicht weiter geht aber die Fähre 30 km südlich erreichbar ist und wieder den Betrieb aufgenommen hat. Also: ab ins Auto... Erleichtert, wir können es kaum glauben, verlassen wir die Insel 😀

    Wow, aber so lernt man Land und Leute kennen 😊

    Hasta luego
    Ariane & Marco
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day51

    Der Norden Costa Ricas

    October 1 in Costa Rica

    Bienvenidos a Costa Rica!

    Nachdem uns ein viel reisender Pastor in Huehuetenango aus Gründen der politisch bedingt gefährlichen Sicherheitslage von einer Reise nach Nicaragua abrät, erfahren wir von anderen, daß man die Grenzübergänge für Ausländer in unregelmäßigen Abständen schließt. Uns ist das zu "heiß" und unkalkulierbar. So entschließen wir uns für die nicht nur sicherste, sondern auch schnellste und kostengünstigste Variante: Wir fliegen über El Salvador nach San Jose in Costa Rica ;-)

    Es wirkt schon fast wie ein Kulturschock, im positiven Sinne! Was wir auf den ersten Blick erkennen sind asphaltierte Straßen, es liegt kein Müll herum und es gibt sogar ein Müll-Trennsystem. Die Infrastruktur scheint bedeutend besser ausgebaut zu sein als in Guatemala. Aber es ist genauso teuer wie in Deutschland, manchmal sogar wie in der Schweiz, nicht nur weil wir mit 10.000 Colones-Scheinen einkaufen gehen!

    Nachdem wir feststellen, daß die Orte, die wir in diesem schönen Land besuchen wollen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht, oder nur schwer erreichbar sind, entscheiden wir uns für die Miete eines Autos :-) einen Daihatsu Plastikjeep und los geht es... !

    Erstmal hat Marco beim Öffnen des Handschuhfaches selbiges komplett in der Hand und nach einer wirklich sehr holprigen Straße auf dem Weg zum Parque National Volcan Barva quietschen unsere Hinterradbremsen ohne Pause. Wir sind gespannt, wie das noch weiter geht ;-) Hmm, eben gar nicht! Wir scheitern an den in diesem Bereich der Berge doch miserablen Straßenverhältnissen zum Nationalpark und entscheiden uns nach einer Nacht im Auto zum Volcan Poas zu fahren. Dort angekommen verlangt man von uns am Park National Volcan Poas 30 US$ Eintrittsgelder mit der Vorgabe sich nur max. 20 Minuten am Krater aufhalten zu dürfen. Warum erklärt sich uns nicht - vielleicht wegen der giftigen Dämpfe. Aber für den Hin- und Rückweg darf man auch jeweils nur 20 Minuten brauchen... Dann soll man nach Stunde wieder aus dem Park draußen sein...? Uff-da sind wir echt zu geizig. Schließlich müssen wir mit unserem Geld noch ein 3/4 Jahr haushalten!... Und wir wollen uns in den Parks Zeit lassen, falls es etwas zu sehen gibt - ohne dass man ständig auf die Uhr schauen muss, wann man wieder draußen sein muss!

    Da es in Costa Rica nur so von Vulkanen wimmelt und wir ja anders als bisher mit unserem Auto super flexibel sind, zieht es uns nach Norden zum Volcan Arenal und gleichnamigen See. Leider regnet es und die Sicht auf die Vulkane bleiben uns während unseres zweitägigen Aufenthaltes verwährt. Dennoch machen wir einige sehr beeindruckende Wanderungen durch den "Regen"wald ;-) Neben Affen, Horden von Nasenbären, unzähligen Vögeln und sonstigem uns unbekanntem Getier, gibt es hier riesige, also wirklich sehr riesige Ceiba-Bäume, die uns in ihren Bann ziehen.

    Das trübe Wetter im Inland zieht uns an die Pazifikküste an der Grenze zu Nicaragua in den Parque Nacional Santa Rosa...

    "Na, wo stellen wir unser Zelt auf? Neben den Leguanen, oder da bei den gaffenden Geiern, die scheinbar nur darauf warten...!", "Stell' es lieber da drüben hin, hier sind so viele Riesen-Ameisen!", "Hier will ich auch nicht, über uns sitzen Affen im Baum...!"
    Wir entscheiden uns für den Platz bei den Leguanen, warum..., vielleicht weil sie in unseren Augen das geringste Übel darstellen ;-)

    Wir sind an einem wundervollen Ort gelandet, mitten in einem nur so von Flora und Fauna wimmelnden tropischen Trockenwald. Und... Es regnet nicht mehr! Wir wandern den Weg an die 14 km entfernte Pazifikküste und es ist wirklich anstrengend. Dort angekommen erblicken wir den bisher schönsten Ort unserer Reise. Ein Strand von unglaublicher Schönheit, ohne Tourismus, ohne Häuser, ohne Menschen. Ganze 6 km lang, weißer Sand, Palmen und ein großartiger Wellengang. Wir laufen durch den heißen Sand und springen in die Wellen. Das Wasser ist ein Traum, warm, türkisblau und wunderbar flach zum darin zu baden.

    Der ganze Spaß hat nur schnell ein Ende: "Marco, guck mal..., da schwimmt ein Krokodil!", "Aber doch nicht im Salzwasser...!" Wir gehen an den Strand zurück und sehen uns die Sache mal genauer an. Oh doch, unverkennbar...! Baden beendet! So erfreuen wir uns einfach an dem wunderschönen Ausblick auf den Pazifischen Ozean bevor wir uns wieder auf den langen Rückweg zum Zelt machen müssen, denn um 6 Uhr ist es stockdunkel!

    Wir sind begeistert von der umwerfenden Schönheit der wilden Pazifikküste Costa Ricas und wollen noch etwas an der Küste bleiben. Wir fahren Richtung Süden auf die "Peninsula de Nicoya". Das Wetter hat etwas umgeschlagen und es regnet nun fast jeden Abend. Ja, es ist ja schließlich Regenzeit.

    Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit landen wir zufällig bei Gilbert, einem Meeresschildkrötenfachmann in Ostional, der ein paar wenige Zeltplätze anbietet. Es ist ein wunderschöner Ort, direkt an der Küste und einem traumhaften Strand. Gilbert versucht uns ständig eine Schildkrötenwanderung für 20 US$ (Eine abends zur Dunkelheit und eine morgens vor Sonnenaufgang) anzudrehen, die wir jedoch ablehnen und erst mal ein Bad in den "umwerfenden" Wellen des Pazifik nehmen. Nachdem er von seiner Abendtour mit zwei Schweizern zurück kommt, ruft er uns aus unserem Zelt und meint wir sollen aufstehen, er wolle uns was zeigen. Er geht mit uns einige Meter den Strand entlang und siehe da, im Licht seiner rot leuchtenden Taschenlampe entdecken wir eine etwa 70cm große und 50 kg schwere Schildkröte, die sich ans Land gekämpft hat, um ihre Eier abzulegen. Alle 15 Jahre machen sie dies am Ort ihrer eigenen "Geburt". Eine Prozedur von nur 45 Minuten, bis sie wieder, leider etwas irritiert vom Licht der Küstenbebauung, im Dunkel des Ozean verschwindet. Ein ergreifendes Gefühl und Erlebnis für uns. Vielen Dank Gilbert!
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  • Day44

    Volcan Acatenango, Guatemala

    September 24 in Guatemala

    Bueno!

    Gut ausgeschlafen, kräftig gefrühstückt :-) und die Rucksäcke gepackt. Wir haben uns gedacht für diese Tour einen englisch sprechenden Bergführer bei einer Agentur zu organisieren, der uns zum Gipfel führen soll. Für schlappe 225 Quetzales (25€) inkl. Mittag- und Abendessen sowie einem Frühstück, warmer Kleidung und einem bereits aufgestellten Zelt. Und dann sollen wir sogar noch um 8:00 Uhr unweit unserer Unterkunft abgeholt werden. Ein Spott-Preis!

    Wir hätten es uns ja denken können! Um 9:00 Uhr hocken wir noch immer am Treffpunkt und rechnen eigentlich schon damit samt unseres Gepäcks wieder "Heim" zu gehen. Doch dann hält um fast halb 10 doch ein Kleinbus, voll mit einer Horde junger Israelis, die ebenfalls mit einem Guide zum Vulkan wollen. Der Busfahrer, für Guatemalteken überraschend unhöflich, und angeblich der Chef der Agentur, fährt uns erst mal in einen Nachbarort, damit wir uns alle warme Second-Hand-Jacken aussuchen können.

    Soweit so gut, am Fuße des Acatenangos angekommen, werden wir als einzige an einem Straßenrand buchstäblich rausgeworfen! "Ihr Zwei..., aussteigen! Und das ist euer Guide!"...?
    Vor uns steht ein 64 jähriger spanisch sprechender Bergführer, Yippee! Nach Arianes erfolgloser Diskussion mit dem "freundlichen" Busfahrer fährt dieser mit seinen Israelis weiter.

    Nachdem wir uns noch einmal sortiert haben, ziehen wir drei, Ariane, Marco und Prudensio (unser Guide) los. Wir stellen nach kurzer Zeit fest, dass es doch besser kaum gehen kann: 1. Wir sind nur zu Dritt (ohne die Horde), 2. Prudensio ist top fit (besser als wir ;-) und 3. auch noch guatemaltekisch freundlich. Während des Aufstieges erklärt er uns, wie er früher aus den Gräsern am Wegesrand Dächer gedeckt hat, oder dass der Lavasand, auf dem wir wandern vom noch aktiven Nachbarvulkan, El Fuego kommt! Vorbei an Wiesen und Äckern, durch Wald und steil über Lavasand erreichen wir nach wenigen Stunden das Lager für die Nacht.

    Während wir unser optisch recht desulates Zelt, welches man mit Planen doppelt und dreifach abgedeckt hatte, bestaunen, macht unser Guide das Feuer und kocht für uns eine heiße Schokolade...!
    ... Siehe da, die Israelis kommen auch irgendwann an und mit den Israelis der Regen. Es schüttet über Stunden wie aus Eimern. Was uns die Laune aber nicht verdirbt. Wir sitzen am warmen Feuer unter einem trockenen Verschlag und kochen unsere Pasta, während sich die 9 Israelis im Kollektiv gegen 18:00h im Großraumzelt und nach einem Joint für die Partynacht fit schlafen. Deren Guide ist der 23-jährige Sohn unseres Guides, der ebenfalls total nett ist. Er erzählt, dass das mit den israelischen Gruppen immer so ist. Sie übernachten in Antigua in einem israelischen Hostel. Von dort bekommen sie auch ihr Essenspaket, das mit einem Pferd ins Lager gebracht wurde. Im Lager sind die dann eher für sich und interessieren sich kaum für andere - so haben wir es such erfahren. Nachdem die Israelis gegen 20:00 Uhr so langsam aus den Federn kommen, krabbeln wir in unser Zelt, denn um 3:30 soll es los zum Gipfel gehen.

    Um 1 Uhr werden wir wach. Es ist sternklare Nacht und draußen grollt und donnert es!..? Wir krabbeln aus den Schlafsäcken und glauben unseren Augen kaum. Nur etwa einen Kilometer entfernt sind wir Zeugen von Eruptionen des Nachbarvulkans El Fuego. Er speit leuchtend rote Lava und Aschewolken aus seinem Krater. Nicht viel, aber sehr, sehr beeindruckend! Ein unglaubliches Bild, denn von hier aus ist in der Ferne auch der Vulkan Pacaya zu sehen, der ebenfalls pausenlos Magmafontainen in den Himmel schleudert. Nur leider ist es hier auf 3.400m Höhe bitter kalt und so verschlägt es uns nach kurzer Zeit doch wieder in den Schlafsack. An Schlafen ist übrigens nicht zu denken, da wir bis 2 Uhr durch ein pausenloses Gekröle auf israelisch unterhalten werden und die Damen der Schöpfung auch noch unüberhörbar neben unser Zelt p....n.

    3:30 Uhr, der Wecker klingelt. Wir sind schon auf den Beinen und sind diesmal fasziniert vom wolkenfreien Ausblick auf das Lichtermeer von Antigua und Guatemala City. El Fuego hingegen ist still geworden. Bevor wir aufbrechen machen wir das Feuer wieder fit für einen Kaffee ;-) Was wir erst später erfahren: Der englischsprachige Guide der Israelis wird beim Weckversuch selbiger aus dem Großraumzelt verbannt. Von den Israelis war keiner auf dem Gipfel!

    Wir hingegen waren rechtzeitig vor Sonnenaufgang gegen 6 Uhr am Gipfelkrater. Unvergesslich! Welch ein Blick auf das Lichtermeer der Städte, die Vulkane El Fuego, El Agua, El Pacaya (der weiterhin fleißig Lava speit!), weitere 4 Vulkane, den Blick bis zum Atitlan-See und natürlich den Sonnenaufgang!

    Nur eines macht einen längeren Aufenthalt hier oben unmöglich: Die Temperaturen liegen weit unter Null und es stürmt ohne Ende...! Wir müssen uns ständig in den Windschatten im Krater zurück ziehen. Unser Guide scheint auch noch echt miserabele Kleidung zu haben. Er hüpft hin und her und verzieht sich in eine Schutzhütte im Krater. Wir treten den Rückzug an...

    Nachdem wir Prudensio sagen, dass wir den Weg zum Lager alleine finden und er ruhig vorgehen kann, läuft er urplötzlich, wie von einer Tarantel gestochen und mit beeindruckender Akrobatik den Hang hinunter, "... der muss echt gefroren haben!"

    Einige hundert Meter unterhalb des Gipfels sitzen wir nun in der von der Morgensonne angewärmten alten Lavasand in Hang und genießen den unvergesslichen Start in den Tag...

    Es ist unser letzter Tag in Guatemala :-)

    Saludos
    Ariane und Marco
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  • Day43

    Antigua, Guatemala

    September 23 in Guatemala

    Hola, ihr Daheim-Gebliebenen!

    In Antigua angekommen zeigt sich die ganze Pracht kolonialer Vergangenheit Spaniens. Und doch ist es hier nicht wirklich typisch spanisch! Die Architektur hat einen auffälligen arabischen Einfluß. Die gerasterten, eingeschossigen Straßenzüge sind gesäumt von bunten, farbenfrohen Atriumhäusern mit zum Teil wunderschönen Innenhöfen. Was es aber so beeindruckend lebhaft und besonders hier macht, sind die überall offenen Türen und Hoftore, hinter denen sich Cafés und kleine Geschäfte verstecken.

    Wir haben uns in einer kleinen Pension etwas außerhalb des Zentrums für 14 Tage eingenistet und teilen uns diese mit einem jungen polnischen Auswanderer-Pärchen, die hier die Pension betreiben und mit guatemaltekischen Ledertaschen und Schuhen handeln. Anna und Adam sind echt liebe Leute. Wen es interessiert-hier der Link (https://semprearte.com/) ein bisschen Werbung für die beiden... wirklich schöne Sachen!

    Ariane hat sich das große Ziel gesteckt hier eine Sprachschule zu besuchen um ihre Spanischkünste zu perfektionieren, während ich mich weiter mit den Basics der Basics zufrieden gebe und mich währenddessen an den vielen Kirchen und Klöstern, die einen Charme des Niedergangs versprühen, dem Treiben auf den Plätzen und Straßen, oder beim Blog Schreiben erfreue.

    Zwei Wochen am selben Ort lassen bei uns fast das Gefühl aufkommen hier angekommen zu sein, da sich eine gewisse tägliche Regelmäßigkeit einschleicht: Aufstehen, Frühstücken, manchmal Hunsrücker Zeitung lesen (Marco), Schulbank drücken (Ariane) und abends Sport machen, oder zum Markt schlendern und zusammen Kochen :-)

    Apropos Markt! Einerseits sind die lokalen Märkte ein Paradies von bisher ungeahnter Vielfalt und Frische, andererseits kommt immer mehr unmessbarer Unmut über die Geschäftsgebaren der Einheimischen bei uns auf, die ständig versuchen bei uns mehr Geld rauszuholen wie üblich. Wir versuchen täglich mit neuer Taktik dem Herr zu werden... Wir können uns als Weiße einfach nicht verstecken! Hier wird nicht gehandelt..., hier wird einfach nur beschissen! So zumindest unser Gefühl und das ohne die Miene zu verziehen. Sogar die Kinder beherrschen dieses Gebaren in Perfektion. Interessant ist es aber trotzdem ;-)

    Beim Volleyball Spielen unweit unserer Unterkunft (wir haben unseren Ball dabei :-) cool gell, wurden wir angesprochen, ob wir mit einer Gruppe Einheimischer mitspielen wollen. Was wir natürlich nicht ausschlagen und so werden wir sogar eingeladen, bei deren Training montags und mittwochs in der nahe gelegenen Sporthalle teilzunehmen. Cool, sagen wir uns und gehen zum Training. Die Folge: Muskelkater an allen erdenklichen Stellen ;-) Interessant, mit welchen Trainingsbedingungen man hier zurecht kommt. Betonboden und zum Teil zerfetzte Bälle. Wir sind zuhause ganz schön verwöhnt! Blöd ist nur, dass das Training erst um 22 Uhr abends zu Ende geht...

    ...Es ist leider auch hier nicht ganz ungefährlich, sich alleine, oder im Dunkeln draußen aufzu
    halten. Die Tage erst, erzählt uns Anna, ist eine Mitbewohnerin der Pension überfallen worden. Glücklicherweise kam sie mit kleineren Blessuren davon. Handy und Co. waren jedoch weg!

    15. September - Es ist Unabhängigkeitstag, "Es una gran Fiesta 😀"

    Über ganze drei Tage ist Antigua ein großes Fest. Hauptsächlich dreht sich alles um die stattfindenden Straßenumzüge, die begleitet werden von tausenden Menschen. Gestaltet werden die Umzüge überwiegend von den Schulen der Region. So präsentieren sie sich mit ihrer Trommlergruppe und Blaskapelle und alle Schüler, die kein Instrument spielen, tanzen mit Fahnen und ihrer Schultracht vorneweg. Dann kommt noch hinzu, dass die besten der Schule, oder des jeweiligen Schulfachs mit Scherpe am Umzug teilnehmen und vorneweg gehen. Da werden eben gleich die Helden gekührt :-) Neben den Schulen präsentieren sich Feuerwehr und Rettungsdienst, Polizei, Militär und eben alles was der Staat so zu bieten hat. Meist eben mit riesen Getöse. Es wird in die Tuba geblasen, auf Schildkrötenpanzern getrommelt und Piñatas gesprengt (das wäre das richtige für mich gewesen :-) Und alles eben in Uniform, Nationalfarben und Fahne. Wenn ihr denkt, der Straßenumzug sei nach einer Stunde vorbei, der irrt sich. Ganze acht Stunden Umzugsmarathon. Freitags die Kiddies, samstags die Größeren und sonntags das volle Programm. Man versteht hier zu feiern.. :-)

    Was wir jedoch nicht verstanden haben ist folgendes: Über die ganzen Feiertage treffen sich Menschen, meist Jugendliche in Gruppen bis vielleicht 30 Personen, binden sich Stirnbänder mit "Guate" (für Guatemala) um und laufen zum Rathaus. Dort befindet sich eine Reiterskulptur mit brennender Flamme, an der die Läufer ihre Fackeln anzünden (wie bei Olympia) und loslaufen. In Summe müssen es hunderte Gruppen gewesen sein...

    Das tolle ist, sogar Ariane ist oft einen ganzen Kopf größer als 99% aller Guatemalteken und so haben wir immer den besten Blick auf das Geschehen :-)

    Genug von Stadt und Alltag. Wir haben uns entschieden unsere Rucksäcke zu packen, um den unweit von Antigua drohnenden Volcan de Acatenango mit seinen 3976m zu besteigen. Wir sind gespannt, ob wir den zwei Tagesmarsch konditionell schaffen werden...

    Bis die Tage und viele Grüße aus Guatemala
    Ariane & Marco
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  • Day29

    San Pedro La Laguna, Lago de Atitlan

    September 9 in Guatemala

    Da sind wir wieder..., buenos!

    Wir sind zum Atitlan-See aufgebrochen und hatten das große Glück den größten Teil der Strecke von einem Freund von Terry im Auto mitgenommen zu werden. Die Fahrt ist für unsere bisherigen Erfahrungen super komfortabel. Das liegt zum einem am Auto, zum anderen daran, dass wir auf der in diesem Teil vollständig asphaltierten "Panamericana" unterwegs sind. Nachdem wir an einer Kreuzung rausgelassen werden, erreichen wir nach zwei kleinen Busverbindungen den Ort Panajachel am Atitlan.

    Panajachel ist der Hauptort am See. Von hier aus geht es am schnellsten nur noch mit Wassertaxis zu den einzelnen Orten am See. Für umgerechnet 25 Hosen ;-) pro Person fahren wir mit dem Boot auf die andere Seite des Sees zu unserem Zuhause für die nächsten 3 Tage...

    ... Es ist eine entspannte, beruhigende Stimmung hier. Wir steigen vom Boot, es ist ganz still um uns. Unter dem strohgedeckten Dach des Bootsanlegers schwingt ein Mann in einer Hängematte. Unweit des Anlegers waschen Frauen ihre Wäsche im See. Bienvenidos! Willkommen in San Pedro La Laguna!

    Kaum im Städtchen angekommen hat die Ruhe ein Ende. Ein Tuktuk nach dem anderen knattert an uns vorbei. Es ist ein Tuktuk-Paradies hier! Überall Musik, Bars, Cafés, kleine Geschäfte. Alles etwas alternativ ;-) Viele Orte am See sind zweigeteilt. In Ufernähe ein touristischer Ortsteil, die Hänge aufwärts wohnen die heimischen Mayas.

    Wir wollen den faszinierenden Blick über den Atitlan, der von 3 Vulkanen umgeben ist, von einem Aussichtsberg, dem "Indian Nose" genießen. Der Aufstieg beginnt im Nachbarort San Juan... Unglaublich was wir dort erleben: Am Ortseingang ein Kontrollposten mit Schranke. Hier muss jeder Bus, oder LKW, der den Ort durchfährt, Zoll bezahlen. Das fällt uns an mehreren Orten am See auf. Verrückt, wie im Mittelalter! Am Beginn des Wanderweges müssen wir 30 Quetzales pro Person Eintritt bezahlen (hmm, für einen normalen Wanderweg!), zu Hause nicht vorstellbar! Soweit alles ok! Nachdem wir jedoch mitgeteilt bekommen, dass die Bergspitze zur Nachbargemeinde gehört und dort ein weiterer Eintrittspreis anfällt, fallen wir fast vom Glauben ab. "Die spinnen doch, die Mayas!" Wir entscheiden den wirklich wunderschönen Pfad dann eben nur bis 5 m vor die Bergspitze zu gehen...
    ...Dennoch ein grandioser Ausblick, auch ohne den Wegezoll zu zahlen.

    Die Dörfer am Atitlan sind fast ausschließlich von der indigenen Bevölkerung (Mayas) bewohnt, die auch knapp die Hälfte der gesamten Bevölkerung Guatemalas darstellt. Sie wohnen fast ausschließlich in Ziegel-, oder Betonhäusern mit nur einem Zimmer mit Blech-, Ziegel-, oder Strohdach. Viele Häuser haben einen Boden aus Erde, einen Ofen, oder Feuerstelle und minimale Einrichtung, die scheinbar nicht mehr als ein paar karge Betten und ein paar Töpfe beinhalten. Ich könnte tausend Fotos machen, doch bremst mich der Respekt! Nicht einmal bleiben wir länger stehen um zu gucken! Und dennoch sind wir erstaunt, wie hilfsbereit, höflich und gelassen die Guatemalteken sind. Es ist schwierig für uns zu fassen, was sich hinter dieser höflichen Fassade abspielt! Sie scheinen den Stress, die Sorgen und Hektik der modernen Gesellschaft nicht zu kennen, was offensichtlich nicht daran liegt, dass sie sich nicht auch um Geld und Arbeit sorgen müssen!

    Wumms! Und wieder schallt ein Knall durch die Straßen San Pedro's. Ein Polenböller ist nichts dagegen! ;-) Seit unserer Ankunft hören wir dieses Phänomen fast jede halbe bis volle Stunde und das bis in die späten Abend-, beinahe Nachtstunden. Dem müssen wir nach gehen,... und wir werden etwas schlauer... So werden Knallkörper in den Himmel geschossen, die dann erst in großer Höhe explodieren. Den Knall muss man am ganzen Atitlan hören! Wie uns jemand erzählt , muss es einen religiösen Hintergrund haben. Abgeschossen werden die Superknaller kuriose weise an der katholischen Kirche... Die Bedeutung bleibt uns jedoch noch ein Rätsel...!?

    Die Straßen hier sind voll mit Menschen. Keine Straße ohne ein Dutzend kleiner Geschäfte. Wir gehen hier viel durch die Straßen spazieren. Wahnsinn, was in den Dörfern und kleinen Städten los ist. Jeder scheint im Freien zu sein, oder zu leben. Am Seeufer waschen Frauen die Wäsche und Männer angeln. Doch irgendwie ist etwas seltsam am Ufer. Bis zu 100 Meter entfernt vom Ufer stehen verlassene Häuser und abgestorbene Bäume hüfthoch im Wasser. An der Regenzeit kann das ja nicht liegen! Man erzählt uns dann, dass der Wasserstand seit etwa 8 Jahren steigt. Man vermutet, dass nach einem Erdbeben ein natürlicher Ablauf im See verschlossen wurde. Ältere Einwohner berichten davon, dass dieses Phänomen alle 50 Jahre auftreten würde. Genau scheint man es aber nicht zu wissen. Verrückt, denn hierdurch haben viele Grundbesitzer ihr ganzes Land verloren!

    Nach drei wunderschönen Tagen verlassen wir nicht nur eine tolle Unterkunft, interessante Dörfer und Menschen, sondern auch einen beeindruckend schönen Atitlan-See in Richtung Antigua...

    ¡Muchos Saludos!
    Ariane & Marco
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  • Day21

    Huehuetenango, Guatemala

    September 1 in Guatemala

    Buenos Dias,

    nach den doch so manches mal stressigen Reistagen, haben wir bei Terry jetzt mal 10 Tage Urlaub :-) Sie wohnt in ihrem Elternhaus am Rande des Stadtzentrums von Huehuetenango. Die Einheimischen sagen einfach Huehue [uäuä]. Huehue liegt recht schön ein einem Tal in den Bergen auf knapp 2.000 m Höhe. Es ist zwar fast genauso heiß bei 30°C wie im Osten Guatemalas, jedoch nicht so unerträglich feucht. Wir haben jetzt auch mal eine Bettdecke, wenn auch nur ein dünnes Tuch.

    Huehue, soll eine recht schöne Stadt im Altiplano sein. Jedoch ist dies relativ zu sehen. Sobald man aus dem Haus kommt schlägt einem erstmal die heiße Luft gefolgt von extremen Autoabgasen ins Gesicht und wenn noch ein LKW, oder Bus vorbei fährt, bleibt einem die Luft im Halse hängen. Ja, die Busse und LKW...! Wie unsere alten Autos nach Afrika verschifft werden, scheint Mittelamerika den 80er Jahre Blechschrott der Amerikaner ergattern zu wollen. Was die Karren dann aber interessant macht ist die Tatsache, dass man keinen TÜV braucht. Dann noch dutzend Personen aufm Dach, oder so überladen, dass sich die Achsen biegen, wird dies allein beim Anblick zum Abenteuer.... Was würde ich hier für Spaßmobile bauen können, ohne gleich 'ne Strafe zu bekommen.

    Es gibt aber auch wirklich tolle Flecken Erde hier in Huehue!

    Die Möglichkeit bei Terry für eine Zeit bleiben zu können, gibt uns die Möglichkeit etwas in die guatemaltekische Gesellschaft einzutauchen.

    So gehen wir gemeinsam in einem Gottesdienst in die Kirche. Naja, Kirche haben wir bisher etwas anders definiert. Es ist eher eine offene Blechhalle, geschmückt mit vielen Tüchern und Plastikblumen. Wir sitzen auf Plastikstühlen und zu Beginn ähnelt der Gottesdienst eher einem Rockkonzert. Schlagzeug, E- und Akkustikguitarre, Sänger und Backround Chor. Die Gemeinde steht, klatscht und singt mit Elan mit. Uns war bisher nicht bewusst, dass es Orgeln nur in Europa gibt! Die Kinder hingegen sind nach dem Rockkonzert alle ins Untergeschoss zum Kindergottesdienst verbannt bevor erst richtig los geht. Es folgt eine Predigt par excellence für sage und schreibe 2 volle Stunden mit Applaus und lobende Zwischenrufe. Wir denken es ist gut nur einen Bruchteil verstanden zu haben... ;-)

    Habe ich doch beim Packen zu Hause gedacht, man bräuchte nur eine Hose (jaja, der Gewichtsparwahn!), kam doch beim ersten Waschen der Hose die Erkenntnis...! Während dem Trocknen "naggisch" rumlaufen ist eher uncool! Also nimmt mich Terry an der Hand zum nächst besten Klamottenladen um die Ecke. Ihr werdet es nicht glauben...
    ... 1 Minute suchen und 1 Quetzales, umgerechnet 11 Eurocent für ne Hose. Ich hätt' 20 Hosen kaufen können. Sch... auf's Gewicht :-)

    Mit Terry's 30 Jahre alten Ford Geländewagen üben wir uns durch Huehue's Straßenchaos. Verrückt ist, dass all' das erlaubt ist, was zu Hause verboten ist. Kurz: Es gibt keine Regeln ;-/ kein Rechts vor Links, rechts überholen ist der Hit, keine Verkehrsschilder und trotzdem gibt es massenweise Einbahnstraßen. Wissen die Götter woher die Einheimischen das wissen?!..? Ohne zielstrebige Guatemaltekin auf dem Beifahresitz fast unmöglich.

    Wir fahren zum Einkaufen, zur hiesigen Mam-Maya Stadt Zaculeu und mit dem Hühnerbus (Terry traut ihrem Ford nicht wirklich) auf einen Aussichtspunkt auf etwas über 3.000 m außerhalb der Stadt, um von dort über Huehue und die umliegenden Vulkane zu sehen.

    Wir holen regelmäßig Nahomy, Terry's Tochter in der Schule ab und dürfen an einer großen Schul-Tanzveranstaltung zusehen. Schuluniformen sind uns ja nicht unbekannt. Verrückt ist aber, dass für den von jeder Klasse eingeübten Tanz extra Kleider für jeden Schüler der Schule genäht werden mussten.

    Apropos Tanzen! Terry betreibt eine kleine Tanzschule bei sich im Hause. Wir haben uns angeboten, ein wenig Instandhaltungsmaßnahmen zu machen und versuchen die unverputzten Wände (das macht man hier so 🤔) mit guatemaltekischer Latexfarbe zu streichen. Es ist unglaublich, was man sich hier getraut zu verkaufen. Nach 2 halben Tagen und sage und schreibe 25 Quadratmetern sind wir fertig! Zumindest für hiesigen Anspruch :-)

    Mittwochabend dürfen wir bei einem Dance- und Ballettauftritt der Tanzschule im Theater von Huehue dabei sein. Ein selten schöner Anblick. Das Theater aus spanischer Kolonialzeit ist eine Augenweide und wir bekommen on top noch eine kleine Führung. Bevor die Auftritte losgehen, wird noch mit Hand auf'm Herzen die Nationalhymne gesungen und wir sind uns sicher, in den vergangenen Tagen öfter die guatemaltekische Nationalhymne gehört zu haben, als unsere Hymne im gesamten letzten Jahr zu Hause (trotz Fußball WM!)

    An unserem letzten Tag in Huehue laden wir Terry nochmal zum Essen in ein gutes Restaurant ein. Was probiert man natürlich... Traditionelles: Michelada! Klingt gut, oder? Höret und staunt: 700ml, davon 50 % Bier mit nochmal 50% aus Tomatensaft, Limetten, Pfeffer, Salz, Chili und Sojasoße... Wenn das nicht schon schlimm genug wäre ist der Glasrand auch noch in Salz getunkt. Die schlimmste Befürchtung wird wahr... Es ist beim besten Willen, gut Zureden und mit Tränen in den Augen unter keinen Umständen zu genießen!

    Jaja..., hier haben wir viel, viel Zeit um zu sehen wie hier die Welt so tickt. Das ein, oder andere unglaubliche, nervenaufreibende und schöne erzählen wir ein andermal...

    Hast luego
    Ariane y Marco 🙂
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  • Day18

    Semuc Champey

    August 29 in Guatemala

    Muchos Saludos!

    Wir sind in Lanquin, einem Ort kurz vor Semuc Champey angekommen :-) Hier ist erst mal Endstation mit dem Collectivo.

    Die Busbegleiter sind die Checker vom Dienst. Kaum haben wir angehalten, springt dieser raus und bevor wir ausgestiegen sind, liegen unsere Rucksäcke schon auf der Ladepritsche eines Pickups. Da hilft nur noch verwundert mit aufzusteigen. Die Straßen hier sind so extrem schlecht ausgebaut, dass sie mit dem miesesten Hunsrücker Feldweg noch lange nicht in Konkurrenz treten können. Mit einem Kleinbus geht hier nichts mehr.

    Über Stock und Stein geht es in einer guten halben Stunde mit 5 Mann auf der Pritsche nach Semuc. Semuc ist kein Dorf, nur ein Ort mit wenigen Hütten und eine Hand voll Verkaufsständen für Touris. Wir werden, haben es auch nicht anders erwartet, bei Ankunft gleich von gefühlt einem Dutzend Leuten in Empfang genommen, die uns eine Unterkunft anbieten, oder frische Früchte verkaufen wollen. Aber, haha, wir haben ja gelernt nein zu sagen :-)

    Ariane organisiert bei einer zuständigen Dame gleich irgendwie auf Spanisch unseren Zeltplatz, der denn zu unserer Überraschung zwischen Esstischen unter der Überdachung des Naturparkbüros sein soll. Hintergrund ist wohl der, dass wir hier in der Nacht von Sicherheitspersonal im Blickfeld sind. Denn es gab in der Vergangenheit regelmäßig Diebstähle von Touri-Eigentum und solche sind wir nun mal!

    Ja, Semuc Champey ist ein kleines Naturwunder. Und zwar stürzt hier ein Fluss in der Größe der Nahe plötzlich in ein Loch und verläuft über mehrere hundert Meter durch eine Kalksteinhöhle, bevor er wieder ans Tageslicht kommt. Das spannende ist jedoch, dass oberirdisch ein Teil des Flusses quasi auf einer Natursteinbrücke weiter verläuft und durch viele verschiedene terrassierte Becken fließt. Das ganze jetzt noch in einer gut 100 Meter tiefen Schlucht, gesäumt von Bäumen und Farnen... und...

    ... zum Baden nur so einlädt. Es ist paradiesisch :-) schaut euch die Fotos an und fühlt euch hierher versetzt... Es ist ein Traum :-)

    Wir Essen noch schnell, am Nachbartisch begleitet von 4 Polizeibeamten, zu Mittag, bevor wir in unsere Badesachen schlüpfen und springen, man will es kaum glauben, ins WARME Nass :-) Es ist ein Paradies, schwimmen durch fast jedes Becken und wollen hier einfach nicht weg. Das Wasser schimmert in allen Farbtönen zwischen Türkis und Smaragdgrün. Viele sagen, es wäre der schönste Ort in Guatemala!

    Es wird Stück für Stück dunkler und unser Zelt steht ja noch nicht, was uns dann zwingt das Paradies zu verlassen...

    Während wir unser Zelt aufschlagen, richtet sich das "Sicherheitspersonal", bestehend aus 2 jungen Männern, mit Matratzen ihr Nachtlager unweit von uns ein. Wobei wir uns fragen, wie diese zivil aussehenden Jungs als Sicherheitspersonal dienen sollen. Naja, zumindest halten sie uns einen wirklich unangenehmen Bettler vom Hals! Mit ihnen schlafen noch bestimmt weitere 8 Personen auf Matratzen unter dem Dach des Besucherzentrums. Sie arbeiten hier und gehen abends nicht nach Hause. Die Stimmung ist recht gut - es wird viel gelacht... Wir verstehen leider nichts... 🙄 Gute Nacht!

    Um 5:30 Uhr rappelt der Wecker. Wir müssen früh raus. Wir haben uns für heute bei Terry in Huehuetenango angemeldet. Es ist schade, diesen traumhaften Ort nach nur kurzer Zeit wieder verlassen zu müssen. Haben halt einen Tag bedingt der kuriosen Hinfahrt verloren. Schade!

    Auf der Pickup-Pritsche geht es mit gut 10 weiteren Leuten, die vermutlich zur Arbeit müssen, wieder nach Lanquin, um von dort mit kurzem Aufenthalt in Coban in einem Ganztagstrip über bekannt miserable Straßen nach Huehuetenango, im Nordwesten Guatemalas zu fahren...

    Während der Fahrt hören wir immer ein Klappern auf dem Busdach. Es stellt sich heraus, dass unsere Rucksäcke nicht richtig befestigt sind. Dann passiert etwas für uns unvorstellbares, der Busbegleiter öffnet während der Fahrt ein Fenster, klettert gekonnt heraus auf das Dach und kommt erst nach getaner Arbeit Kilometer später auf gleichem Weg wieder in den Bus. Verrückt ;-)

    Um 22:00 Uhr fallen wir bei Terry hundemüde ins Bett...
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  • Day17

    Hola,

    eigentlich wollten wir heute nach Semuc Champey fahren, doch irgendwie war dann an einer Kreuzung unsere Fahrt für diesen Tag beendet...

    So begann der Tag:
    Wir steigen in El Remate wieder in einen Collectivo, man sagt hier auch Hühnerbusse dazu ;-) und los geht es nach Semuc Champey. Wir freuen uns wieder auf eine hoffentlich aufregende und abenteuerliche Fahrt mit vielen Eindrücken. Wir wissen, daß wir in Santa Elena umsteigen müssen. Nur ist es nicht immer einfach. Wir bitten meist die Busbegleiter uns zu sagen, wo wir aussteigen müssen, denn Schilder, oder irgendetwas, was auf eine Haltestelle hinweist, gibt es nirgends. So hält der Bus diesmal einfach im Vorort. Wir sollen ein Tuk Tuk zur nächsten Haltestelle nehmen. Wir sind mal wieder etwas irritiert, aber...
    ... mein Tuk-Tuk-Traum geht in Erfüllung :-)... Das hat schon was von Achterbahnfahrt, wenn der Fahrer meint er beherrscht sein Gefährt. Toll!

    Sobald man aussteigt stürzen sich unzählige Hühnerbus-Fahrer auf uns und jeder glaubt für uns die beste Verbindung zum nächsten Ort anbieten zu können. Auch die Preise scheinen uns oft wie gewürfelt. Wir fühlen uns oft überrumpelt. So trauen wir der Sache nicht immer so wirklich und müssen lernen nein zu sagen. Was wir auch tun, als einer meint, dass es in unserer gewünschten Richtung nicht weiter geht!

    Nach gut 4 Stunden Fahrt werden wir an einer Kreuzung mit den Worten rausgelassen: Hier ist euer Ziel, aber eine Weiterfahrt dauert bis nach Semuc Champey über El Pajal etwa 4 Stunden und heute fährt in diese Richtung niemand mehr. Man könnte einen LKW oder Pick-Up anhalten... Hatten die Busfahrer an der Kreuzung doch Recht... sowas 🤔

    ...ok, wir versuchen es mit trampen!...

    "Es fährt keine Sau in die Richtung", "Die Säcke biegen alle links ab...", "... Das wird nichts!"
    Planänderung...
    Und so halten wir doch einen Bus an, der links abbiegt, sodass wir hier nicht noch versauern.

    Wir fahren nun also nach Fray Bartolome und versuchen herauszufinden, wann es für uns weiter geht. Es ist ein Graus! Der eine sagt, der nächste Collectivo fährt morgen früh um 5 Uhr, der Nächste sagt um 7 Uhr. Dann glaubt einer um 6 Uhr. Wiederum einer um 8:30 Uhr!? Wir sind völlig abgenervt! Eine Unterkunft haben wir auch noch nicht und der Magen tut sein übriges! Grrr, 7 Uhr, 4:30 Uhr,...?!? Wir geben es erst einmal auf und suchen uns ein Hotel. Nachdem das erste eher einem Moloch gleicht, das zweite nicht zu bezahlen ist, steigt die Stimmung so langsam ins unermessliche!
    ... endlich ein sauberes Zimmer gefunden :-)

    Wieder abgeregt und sogar recht gut gelaunt geht es in das Städtchen zum Einkaufen und Abendessen. Gegessen wird, ihr dürft raten..., Tortillas mit Bohnenmus, aber diesmal mit Krautsalat und einem Hühnerbein.

    Hunderte von Menschen wuseln umher. Das Leben spielt sich hier nur auf der Straße ab. Wie im Wimmelbuch :-) Man könnte Stunden zusehen. Die außerplanmäßige Übernachtung Fray Bartolome hat sich gelohnt.

    Am nächsten Morgen sind wir dann um 6:00h am großen Collectivo-Busbahnhof, damit wir einige der möglichen Abfahrtszeiten abfangen können... Ein weiterer Mann erzählt uns, dass es um 8:30h nach El Pajal, einem Ort in der Nähe unseres Zieles, geht... Ein anderer ergänzt, dass der Bus gelb ist... Es bleibt spannend!...

    Jetzt sitzen wir im hoffentlich richtigen gelben Bus um erst mal nach El Pajal und dann weiter nach Semuc Champey zu kommen. Leider müssen wir noch 2 Stunden im Bus warten, bevor es los geht-8:20h will der Fahrer losfahren. So gucken wir einfach umher... und es gibt viel zu sehen:

    Während eine Frau, die zu uns eingestiegen ist, erst mal ihren gekauften Hahn im Korb in die richtige Sitzposition bringt und das Netz um seine Transport-Plastikschüssel zuzieht, werden nebenan große Säcke, Kisten und andere Waren von einem Busdach zum nächsten umgeladen. Hmm, seltsam, die Frauen scheinen unter ihren Röcken nichts an zu haben...! Man setzt sich einfach, Rock hoch, und los geht das Geschäft! Ein geschäftiges Treiben hier 😊 Die meisten Frauen haben hier gewebte lange Röcke an, die mit einem bunten gezwierbelten Strick aus Wolle an der Hüfte zusammen gebunden sind. Darüber ein Top, was in den Rock gesteckt ist. Über dem Top eine lockere Bluse. Wird etwas Geld verdient, werden die Scheine einfach von oben ins Top gesteckt.

    Das geschäftige Treiben ist enorm. Hier werden Tische geschleppt, Sonnenschirme aufgestellt und Straßenstände aufgebaut.

    Unser Bus ist angeschoben ;-) , der Motor läuft und es geht endlich los...

    Der Bus ist mit über 20 Personen mehr als proppe voll. Muss einer von hinten aussteigen, müssen erst einmal alle anderen mit aussteigen, alle wieder rein und weiter geht's. Es geht steil, auf einer Schotterpiste und zum Teil in Schrittgeschwindigkeit die Berge hoch.

    Mehrere Stunden über Schotter, Schlaglöcher in Unmengen, hoch und runter, rundum ein großes Abenteuer durchs guatemaltekische Hinterland, durch Dörfer und Wälder.

    Wir sind da :-) 2 Tage für 150 Kilometer, die sich gelohnt haben...

    Hasta Luego
    Ariane und Marco
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  • Day15

    Tikal, Guatemala

    August 26 in Guatemala

    Buenos dias...
    und viele Grüße aus Tikal.

    Auf zu unserer zweiten und größten Mayastätte. Wir haben unser Quartier in El Remate verlassen, um am Nachmittag mit dem Collectivo Kleinbus zu den Ruinen von Tikal zu fahren. Es ist ein Weg von knapp 40 Kilometern in den tiefen Urwald. Die UNESCO hat den Regenwald bis über die Grenzen nach Mexiko zum Natur-Welterbe erklärt.

    Vorbei an kleinen Dörfern, kommen wir an den Parktoren an. Die Schranken sind verschlossen und man schickt uns zum Kartenschalter in ein kleines Holzhäuschen. Es wirkt wie ein Hochsicherheitstrakt. Ich zähle, sofern ich alle erspähen kann, 4 uniformierte Männer mit Maschinengewehren. Seltsam, ohne Vorlage des Reisepasses keine Tickets...! OK, kapiert...! Wir sind "Extranjeros", Ausländer...! Die Zahlen gleich mal das 3-fache...! Ja, ja...! Dann geht es mit dem Collectivo weiter nach Tikal.

    Wir können in Tikal unser Zelt für 2 Tage aufstellen. Das ist super, denn so können wir direkt morgen früh, wenn die Tore zur Mayastätte öffnen, vor den Touristenmassen rein.

    Der Wecker klingelt und es ist 5 Uhr in der Früh! Wir machen uns fertig, Frühstück und los geht's...
    Damit die kleinen Essen- und Getränkeverkäufer in Tikal auch noch den Ausländer-Preis festlegen können, bekommen wir am Eingang noch ein andersfarbiges Bändchen an den Arm! ;-) Aufschrift "Extranjeros"

    Wir sind uns sicher, als Synchronsprecher der Dinosaurier in Jurassic Park müssen die Howler Monkeys aus Tikal hergehalten haben. Überall im Wald hört man das extrem laute und kraftvolle Geschrei der Brüllaffen, faszinierend. Die schwarzen Brüllaffen gibt es leider nur noch in dieser Region freibleibend.

    Man muss sich vorstellen, daß die Mayastadt nur zu einem ganz kleinen Teil wieder ausgegraben wurde und so muss man zu den vielen Tempeln und Gebäuden immer über lange Pfade durch den Urwald wandern. Ein Erlebnis. Wir gehen zuerst auf den Grand Plaza. Zwei fast 50m hohe Pyramidentempel und zwei Akropolis-Komplexe fassen den Platz ein. Der Frühnebel hängt noch über dem Wald, man hört die Brüllaffen in der Nähe und...
    ... wir sind ganz alleine :-)

    Einige der Tempel und Pyramiden sind bereits 700 vor Chr. gebaut worden. Es sollen hier mehrere 10.000 Menschen gelebt haben. Kaum vorstellbar. Wir versuchen uns immer wieder in die Zeit zu versetzen, wie hier Priester, Baumeister, Astronomen, Gelehrte und normale Bürger gelebt und ihrer Arbeit nachgegangen sind. Nicht ganz einfach. Nach über 10 Kilometern und 11 Stunden Wanderung geht es zurück zum Zelt.

    Einfach faszinierend... In den Bäumen neben unserem Zelt klettern zwei Spinnenaffen und unweit zeigt uns ein Mann ein Loch im Boden. Ein Tarantelbau. "Die kommen aber erst im Dunkeln raus", sagt er ;-) Erschrocken sind wir dann später, als wir ins Zelt krabbeln wollten, läuft doch plötzlich ein riesen Spinnenfieh mit 'nem Affenzahn auf mich zu. Ja, mein Schock war dann doch größer als die Spinne selbst, aber zu unseren bekannten Arten war sie schon pelzig mächtig, beeindruckend ;-)

    Am nächten Morgen werden wir beim Müslifrühstück von einer Familie Nasenbären, einem Pfauentruthahn, einem minischweinähnlichem Irgendwas, vielen riesigen blauen Schmetterlingen und einer Menge Vögel begrüßt.

    Ein Gedicht!

    Heute geht es dann noch in ein Biosphärenreservat und morgen auf den Weg in Richtung Guatemalas Südosten, nach Semuc Champey!

    Hasta luego
    Ariane und Marco
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  • Day14

    Hola!

    Gestern war unser Geburtstag! Wir hatten ein Geburtstagsfrühstück, Geburtstagseinkauf, eine riesige Geburtstagsbadewanne und viele kleine fliegende Geburtstagsmosquitos!

    Zum Geburtstag haben wir uns überlegt regional zu frühstücken und sind dafür in den Nachbarort El Cruz an einen Straßenimbiss gelaufen. Die gibt es hier an jeder Ecke. Es hatte etwas von Mittagessen: Rührei mit Tomaten, ein bisschen Käse (sah aus wie Ziegenkäse), gebratene Bananen, selbstgemachte Tortillas und Bohnenmus! Bohnen dürfen einfach nicht fehlen! Egal bei welcher Mahlzeit. Aber lecker...!

    Hier haben wir unsere vielen WhatsApp-, Blog- und SMS Grüße wie Geschenke ausgepackt :-) Vielen lieben Dank dafür :-)

    Umberto, der Hotelbesitzer, erzählte uns, daß der See, an dem der Ort hier liegt, noch viel wärmer ist, wenn es geregnet hat. Und tatsächlich, nach einem kräftigen Gewitter am Mittag sind wir bei 30°C zum Schwimmen. Es wurde einem fast kalt, wenn man aus dem Wasser kam. Wow, wie in der Badewanne!

    Rund um ein toller Tag, weshalb wir beschlossen haben ab heute jeden Tag nicht Geburtstag zu feiern. Wie Pumuckl... :-)

    Vielen Dank für all' die Glückwünsche
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