India
Municipal Colony

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Travelers at this place
    • Day36

      Mumbai, Indien

      November 1, 2022 in India ⋅ ☀️ 31 °C

      Über Abu Dhabi ging es nach Mumbai. Derya wollte eigentlich nach Neu Delhi aber der hashtag Mumbaistreetfood hat sie am Ende doch umgestimmt.

      First impression: Laut, hektisch, voll und übelriechend. Ein permanent beißender Geruch aus einer Kombination von Urin, Fäulnis, Kadaver stieg uns tagtäglich in die Nase. Daran gewöhnt haben wir uns bis zum letzten Tag nicht.

      Die Taxifahrt vom Airport zum Hotel war die wildeste Fahrt die wir je erlebt haben. Es waren so viele Autos, Roller, Schubkarren, Menschen und ab und zu auch mal Kühe auf der Straße. Jeder versuchte irgendwie voranzukommen. Jede noch so winzige freie Lücke wurde dafür genutzt. Der Verkehr erfolgte nach dem Tetris Prinzip, so haben wir es bezeichnet. Es wurde permanent gehupt. Der Verkehr in der Türkei ist eine Kinderfahrt dagegen. Zum Ende hin hatten wir auch noch fast einen Unfall mit einem von Links kommenden Roller gehabt.
      Wir sind bei Nacht im Hotel angekommen, es war ein gruseliger Ort und eine Welt fernab von unserer Vorstellung. Der Dreck, die Gerüche, die Armut.

      Der Eingang zu unserem Hotel war vermutlich auch mal der Drehhort für einen Horror-Film. Wir mussten durch eine enge Gasse voller Spinnweben gehen, um dann in einen klapprigen Fahrstuhl in den 5. Stock zu fahren. Auf der Fahrt nach oben konnten wir in jedes Stockwerk einen kurzen Blick erhaschen und uns das Leben dort ausmalen. Das ganze Gebäude war heruntergekommen, das Zimmer war auch dementsprechend. Allerdings ist es vermutlich für die dortigen Verhältnisse eine gute Unterkunft, wenn man bedenkt, dass viele Einwohner in noch viel schlimmeren Verhältnissen wohnen. Verrückt ist auch, dass es bislang eines der teuersten Hotels war, in dem wir nächtigten.

      Nachdem wir eingecheckt hatten, war es bereits nach Mitternacht. Wir gingen noch einmal raus, um einen Geldautomaten und etwas zu essen zu finden. Wir wurden mit der schonungslosen Realität konfrontiert. Während nachts die Ratten aus ihren Löchern krochen, schliefen die Menschen überall auf der Straße verteilt. Teilweise ganze Familien, die draußen schliefen und nicht mehr besaßen, als das was sie anhatten. Tagsüber verkauften sie auf ihrem Stand Obst, Streetfood, etc. Abends wurde der Stand zu ihrem Bett.

      Am nächsten Morgen begaben wir uns mutig raus ins Getümmel. Es war eine andere Welt, so voll, so laut, so staubig. Jeder lief mit dreckigen Klamotten rum, jeder hatte etwas zu tun. Ware gestapelt auf dem Kopf, auf dem Rücken oder meterhoch auf einer Schubkarre, wirrten die Menschen durch die engen Straßen. Vergleichbar mit Millionen von Ameisen, deren einzige Aufgabe darin besteht, Dinge zu transportieren, die größer sind als sie selber. Wir waren mit unserem Aussehen eine Attraktion und wurden häufig gegrüßt und angestarrt.
      Am ersten Sightseeing-Spot, dem Gate of India angekommen, wurden wir angesprochen und fotografiert als wären wir Stars. Und als solche fühlten wir uns auch nachdem wir mit Jugendlichen und Familien ein Selfie nach dem anderen machten.
      Die Menschen standen Schlange. Bei der ersten Gelegenheit sind wir aus dem Trubel geflüchtet und weiter durch Süd-Mumbai geschlendert. Überall auf den Straßen wurden wir vom Streetfood angelockt und probierten uns durch von Chai-Tea über exotischem Obst bis hin zu den vielfältigen Angeboten südindischer Küche.
      Das kulturelle Zusammenspiel in Mumbai war ebenfalls sehr erstaunlich. Moslems, Christen, Hindi leben friedlich zusammen und unterschiedliche Kasten (über die wir leider wenig erfahren haben) existieren nebeneinander in dieser 20 Millionen Stadt.

      Unser heimliches Hobby in Mumbai war das Bahnfahren. Es war einfach nur wild und kaum vorstellbar für den Europäer. Die Züge fuhren ohne Türen und ohne viel Zeit zum ein- oder aussteigen. Kaum erreicht der Zug den Bahnsteig, sprangen die Menschen aus dem fahrenden Zug, andere hangelten sich hoch in den Zug. Es war immer wieder erneut ein Highlight mitanzusehen und selber mitzumachen.

      Wir sind an einem Hindu-Tempel vorbeigekommen, welches Marvin sich auch von innen angesehen hat. Es war genauso voll wie alles andere in Mumbai. Marvin bewegte sich im Strom der Massen in den Tempel, ohne zu wissen, was genau passierte. Es war faszinierend zu sehen, wie die Menschen glauben und welche religiöse Rituale damit verbunden sind.

      Wir fanden im Internet eine Liste „50 things to eat in Mumbai before you die“ - challenge excepted. Schlendern, Kultur erleben, Must see‘s und Must eat‘s. So verbrachten wir unsere Woche in Mumbai. Wir blieben in unserem Viertel, es war immer noch gruselig, aber wir hatten uns arrangiert. Die Bahnstation war in der Nähe, sodass wir einen guten Ausgangspunkt hatten, um die Stadt zu erkunden. Warme Erdnüsse vom Straßenstand waren unser ständiger Begleiter. Und irgendwann gingen wir wie die Inder auf den Straßen, statt auf dem Bürgersteig, ganz ohne zu sterben (Wer hat den Linksverkehr erfunden?) .

      Das größte Slum Indiens und die größte Wäscherei Mumbais haben wir während unseres Aufenthalts ebenfalls noch sehen wollen. Durch den Slum Dharavi ist Derya fast gesprintet, alle Sinnesorgane wurden hier überreizt. Auch an der größten Wäscherei wollten wir nicht lange bleiben. Wir wurden von charmanten, englisch sprechenden Straßenkindern belagert, die man schweren Herzens abwimmeln musste. Die Eindrücke sind schwer zu beschreiben. Mumbai ist ein riesengroßes Moloch. Die Menschen sind hingegen freundlich und hilfsbereit, oft auch ungefragt wurde uns ihre Hilfe angeboten. Was uns jedoch zunächst irritierte und zum Ende hin amüsierte, ist die Körpersprache der Mumbis, wie wir sie liebevoll genannt haben. Der Kopf-Wobble ist vor allem im Süden Indiens eine Gestik, wie wir sie sonst nirgendwo auf der Welt sehen. Wofür das schütteln des Kopfes genau steht, bleibt uns wohl für immer ein Rätsel und wir können nur spekulieren. Es deckt auf jeden Fall alle Stimmungen ab: Ja, Nein, Vielleicht, Gern geschehen, Ich weiß, Ich weiß nicht. Man weiß nicht woran man ist, das war zumindest immer unser Gefühl 😅

      Zum krönenden Abschluss waren wir natürlich noch im Fitnessstudio. Die indische Masche war immer die gleiche. Erst kamen sie zu Marvin und fragten nach einem Foto, um sich dann dem eigentlichem Ziel zu nähern, ein Foto mit
      Derya. Aber dieses Mal sollte es nicht bei einem Foto bleiben. Es wurde zu einer Video Session für eine große Fitnesskette in Indien mit Studios in Australien. Sie filmten uns beim Sport und posteten es auf Instagram 😅

      Die Zeit bis zum Abflug wurde wieder etwas knapp, weil wir zum Abschied und zur Stärkung noch unser Lieblingsgericht Kaju Masala essen wollten (nein, nicht Butter Chicken, das ist typisch Neu Delhi, aber da wollte Monsieur ja nicht hin 😜)
      Am Flughafen angekommen, sagte man uns am Schalter, dass unser Gate für den Flug nach Hanoi bereits geschlossen sei. Unser Flug wurde vorverlegt und war bereits vor 3 Stunden gestartet - der Flugveranstalter hatte uns nicht Bescheid gegeben.
      Um 1 Uhr nachts am Airport von Mumbai mussten wir uns jetzt schnell eine Alternativplan überlegen. Der nächste Flug nach Hanoi ging erst in 2 Tagen, mit Mumbai hatten wir aber schon abgeschlossen, länger hier bleiben war also keine Option. Nach Recherchen und Telefonaten mit dem Veranstalter, beschlossen wir unsere Reise nach Thailand vorzuverlegen und buchten den nächsten Flug Last Minute nach Phuket (5 min vor Gate closing).
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      Traveler

      Waaaahnsinn!! Und für die ist das total normal 😎😎

      11/19/22Reply
      Traveler

      Für Derya ist es mittlerweile auch normal 😂 du kannst dich schon auf die nächste Bahnfahrt freuen.

      11/19/22Reply
      Traveler

      Mit so eine Bahnfahrt, braucht Derya nicht mehr ins Fitness Studio. Die Bahnfahrt ist schon sporty genug 😄

      11/20/22Reply
      8 more comments
       
    • Day39

      Mumbai-Goa-New Year

      January 2 in India ⋅ ☀️ 29 °C

      Hallo, do Rene wider amol... Iaz werts wider amol Zeit awia zu derzehlen weil i glab es isch schun a weile her... (i hon shun beschwerden ghert😉)

      Mir sein stian gebliebn ba dor Busfohrt fa Udaipur noch Mumbai. Tjoh, und wer het sichs lei gedenkt dass sel net so a ruhige Nocht wert... Stott planmäsig 12 Stund wormor scheis 17 Stund in den Schlofbus, wo i mi net amol Ausstrecken gekennt hoben weil si sich gedenkt hobn, ach de Inder sein eh lei 1,70 hoach, nor mochmor a lei di betten so long...😵 Alla Fine seinmor nocher decht zwor miade obr guat in Mumbai unkemmen...
      In mumbai homor nocher di vollen 2 Toge dormit verbrocht a poor Sehenswürdigkeitn un zu shaugen wia is Indian Gateaway, a rießen Bauwerk wia a Kathedrale, a Ormenviertl wo se ausetn drausen di sochen waschen fir di umliegenden Hoteler und reichen Leit un logischer Weise a di Stott, Märkte und di Slums..(Is greaste Slum in Asien)
      Mumbai isch an sich ehlich wia Delhi, also laut stinkt sogor no mehr und dreckig... Isch ober viel grianer hot a schiane Promenade und di Leit sein a freindlicher und welln net olm lei dein Geld... Es gib entweder gonz Orme oder gonz Reiche leit, des dorzwischen gibs net... Isch ober an sich a wirklich atemberaubende (wort wörtlich) stott de men af olle Fälle amol gsegn hoben muas..

      Weiter isches gongen noch Goa mit Nochtzug... Und iaz denkt men sich sicher wider, ojeee wider so a unruhige nocht... Ober na, so wors net... Es worn greasere betten, wenn a enge, ober es hot net so geklappert und holprig wors a net... Mir sein sem sogor fa a poor nette Inder af a Uno spiel engloden worden...

      In goa unkemmen homor di erste noch in weit aus schlechtesten Hotel verbrocht wo i je gewesn bin, fa schimmel überoll bis dreckige Tische und koan Mensch der gscheid englisch versteat homor olls ghop. Mir hoben ober is beste draus gemocht und sein in gonzen Tog afn Strond gewesen wia a di negsten 2 Toge... Am ersten Tog wor mor ba an zu überfüllten Strond (Calangute) obr in negsten Tog homor nocher in Geheimtipp gerkiag afn Ozran Beach zu gian, wos nocher a viel ruhiger und feiner wor... Sem homor ober nocher a mega cooles Hostel ghop mit olle coole und lockere Leit... In 31. homor nocher erster a poor Cocktails af insere Dochterasse mit insere Mitbewohner getrunken (a lustiger franzos, a über 40 jähriger Südafrikaner, a polnische Jogalehrerin, und a poor reiche Inder) des wor insere Truppe. Mit der homor ins nocher a afn weg in di erste Bar gemocht und sem exotische Drinks probiert aus dor Cashewblüte... Speter sein mor nocher in so a Club gongen der ober ausetn drausen wor wia a openair, lei ebn als a club... Sem homor nocher olls gebn und ins awia betrunken... Zumglück homor insere reichen Inder ghop de ins ständig einglodn hoben, weil do wors echt tuir... Af hoamweg sein mor nor für a Afterparty ba a Burgerstantl zua gekehrt...
      Wia dor Tog drauf wor, konn men sich shun denken, ausschlofen und afn Strond liegen...

      Wias weiter geat zur negsten Stott geat und obs a guate Idee isch dass mor ins do an Scooter ausleihen und mitn sem ba de Stroßenverhältnisse und der Verkehrsloge unterwegs sein, seges nocher ban negsten Post.

      Enkre Übernochtungsspezialisten

      Rene&Lisa
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    • Day27

      Bird Excursion & New Year's Eve Gala

      December 31, 2018 in India ⋅ 🌫 24 °C

      Our 30th Anniversary arrived!

      Johan had arranged a birding trip to two local reserves. The trip was led by a local ornithologist Asif N. Khan who works for BNHS, an area conservation agency. Jules joined us for his first ever birding excursion. We spent the morning birding on the edge of the Western Ghat in the Karnala bird sanctuary. The early afternoon we visited a wetland saved from by development by Asif's organization. No easy feat as 95 percent of the mangrove wetlands and islands around Mumbai have been filled in. I sighted 31 separate species, Johan probably double that. The mountain highlight for me was a scarlet minivet. The water highlight was a flock of 48 flamingo.

      We made it to the New Year's Eve celebration at the Bombay Presidency Golf Club last night. It was also our 30th anniversary so Nancy and I ducked out at 12:01. Another amazing evening. This morning we treated ourselves to a room service breakfast at the Grand Hyatt here in Mumbai.
      Here's a link to a countdown video from the evening: https://photos.app.goo.gl/1ZZAGTnRyd4E8Zah9

      Tomorrow we're off to Jaipur in the morning.
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      Traveler

      Nice flamingos. Happy 30th ! And Happy New Year to All~ Be well ~

      1/3/19Reply
      flowerstone

      Happy New Year to you all!! And happy 30th anniversery. Stay healthy and enjoy. Love from us here in Amsterdam

      1/4/19Reply
      Wandering Again

      Thanks Harrie! Thanks Liz! Happy New Year to you all too.

      1/4/19Reply
       
    • Day25

      Reception

      December 29, 2018 in India ⋅ 🌙 26 °C

      Another night, another gala.

      Nancy and Augie were still recovering this morning so Sophie and I headed down to the old part of town to take a look. We were accompanied by Johan and Mirtha. We caught an Ola (Indian Uber) and headed for the Chor Bazaar, or Theives Market. We walked through several city blocks of metal fabricators to get to the antiques and brass items. There were shops filled with old telephones, shops with old signs, and this being India a whole corner dedicated to the sale of automobile horns. Sophie found a place dedicated to drawer pulls and made some purchases. Around that time Mirtha was wondering where the clothing shops were and so we caught another Ola and headed to the Colaba Causeway where Sophie found a few more items and we were good to go.

      By evening Nancy had begun feeling a bit better and was up for attending the reception banquet. Augie was again laid low and stayed behind as we made our way back downtown. We stopped at the Colaba Causeway again so that Nancy could buy a dress. We then walked over to the Taj hotel, the grande damme of Bombay's old luxury. The hotel is opposite the Gateway to India monument so we strolled by there as well.

      Around 8pm we caught another taxi over to the reception venue. Several hundred people were in attendance. The reception was held within a military compound. Dhiman, the groom's dad had served in the Indian military and retired as a lieutenant colonel. Our family had given additional ID documents and filled out additional security forms to be allowed entry.

      We arrived to a glamorous scene right out of Hollywood. Everyone took a turn getting their photos taken on the red carpet. There were film directors, actors, and a chantuese in attendance. There was even a military Scottish style regimental band complete with bagpipes. Again the buffet was brimming and drinks were liberally replenished. To top it off there was a huge roller spool of ice cream! (there you go, Don)

      Hopefully Augie will be back up to snuff by New Year's Eve.
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      Traveler

      L’chaim and felicitations to the happy couple. Beautiful colors ! Thank you for sharing. You all look great ! Splendid togs ! ❤️👍

      1/5/19Reply
       
    • Day24

      Maharashtra and Bengali Blend

      December 28, 2018 in India ⋅ ☀️ 26 °C

      The wedding day arrived and found Augie and Nancy ill and confined to bed. Augie is still down some three days later. Yikes! This left Sophie and I to represent. And represent we did! Before we'd left the States Dolly requested our measurements so that she could have traditional clothing made for the occasion. We represented in style!

      The wedding was really interesting. The groom takes his place seated in an arched mandap at the front of the hall with the priest and close relatives looking on. After quite awhile the bride is lifted by her relatives and carried up to the front. She is holding her hands in front of her face and the groom has not seen her for some 12 days before this moment. He is lifted up by his relatives and the couple meets while seemingly floating on air. (this is all really apropos as they are both airline pilots) This is really no easy feat with a groom who tops out at 111 kilos. For the next hour or so the couple remain seated under the mandap with a Brahmin priest giving advice to the couple from the ancient traditions. The couple then make offerings and walk around the fire in the center seven times. Once this is done, they are official. The whole zeitgeist is really different from a western wedding. Most of the time the several hundred attendees aren't focused on the ceremony. They're milling about, socializing, and even getting a head start at the banquet table. Photos of the wedding can be found here: https://photos.app.goo.gl/kCmZHJFUJ5c19AJD7

      In the evening Johan and Mirtha were the first of our crew to head back to the hotel as Mirtha was also feeling a bit ill. Sophie and I sent them back with some electrolyte fluids and bananas for Augie and Nancy. Unfortunately we spent our last rupees on the food and forgot about having to secure a taxi back for ourselves. Fortunately a couple of guys from the bride's side noticed our predicament and went out of their way to deliver us safely back. The next morning Varsha commented, "It's India. This is how things are done here." Lovely.
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    • Day23

      Maximum City pre-Wedding

      December 27, 2018 in India ⋅ ☀️ 29 °C

      We flew from Kochi to Mumbai the day after Christmas. We arrived in the evening and immediately fell into a whirl of activity, food, and color that has lasted for days. We came to celebrate the marriage of the nephew of our long time friends John and Varsha. After checking into the hotel we headed out into the Mumbai night to pick up Varsha's sister Pinky and their mother Neela. After a short visit to the house we climbed into cars and were driven to Pinky's favourite restaurant, Global Fusion. We arrived around 10pm and were informed That this is actually quite early for an Indian dinner. Global it was. Small plates kept arriving at regular intervals followed by visits to any one of ten food stations for main dishes. All good.

      Neela is quite a force. After Varsha's dad passed when she was nine years old, Neela took over a family of four girls. Dolly, Varsha, Pinky, and, Pappu. Varsha said that the girls grew up quick. She opened a salon and supported the family with its proceeds and help from extended family. The daughters have all grown into beautiful, successful women, each in her own way. They are also forceful women, again, each in her own way. I've watched them gently direct the men in their lives with everything from clear directions to subtle gestures over the past several days. It is Dolly's son Mikhail (named after Gorbachev) whose wedding we're here to celebrate.

      One thing about this family is that they are all into glamor and bling. Appearances matter. Knowing this Augie and I spent our first morning in Mumbai getting haircuts and a beard trim. Total came to 350 Indian rupees, or about $5. We doubled that as we tipped the barber and he was pretty chuffed. Sitting next to my oldest friend Jules in that shop watching my son getting a trim was a pretty special moment. Who would have thought that the two of us would one day be sitting in a shop in Bombay watching the chai walla dole out tea to a bunch of guys who are currently our age when we met some forty plus years ago.
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    • Day23

      Family, Family, and More Family

      December 27, 2018 in India ⋅ ☀️ 27 °C

      Varsha and John invited quite a crew to this week of celebration. In addition to our family of four, we are joined by their daughter Devi and her boyfriend Ed and Ed's mother Lena. They also invited their good friends and long time neighbors Johan and Mirtha. Soon upon arriving Varsha and John informed us that we were not just invited to the wedding and reception, but to all of the family events as well.

      The first gathering happened today at the home of the groom and his parents Dolly and Dhimi. It takes place just before the wedding and is called the Haldi. Women from the groom's family burn incense, conduct a prayer, and spread purifying turmeric paste on the groom's body. The remaining paste is then taken to the bride's home where she receives a similar blessing.

      Neither bride or groom is supposed to leave their respective homes following this ceremony. Technically this was adhered to as Mikhail only traveled a few blocks to his aunt Pappu's house for a pre wedding party attended by close family and friends. The party was a thing to behold. Another lovely home, but this time there were women in attendance who specialize in Mehndi, or henna body art. Oh, and there was a sound system that would put even the most raucous University of Santa Cruz house party to shame. Oh, and there was a full bar and lots of uncles and nephews ensuring that no one had an empty glass. Oh, and there was a woman, Crystal, who sings in Bollywood movies and recently sang in a huge celebrity wedding of Priyanka Chopra and Nick Jonas. Oh, and so many interesting people that we ran out of time to meet them all. What a scene!
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    • Day5

      Rishikesh to munbai

      December 6, 2016 in India ⋅ ☀️ 32 °C

      06/12/16
      Rishikesh to Mumbai

      Went to post office .... Traumatic.

      Went to laundrettes.... Not traumatic.

      Went to airport.... Traumatic.

      Flew to Delhi.... Not traumatic.

      Ate KFC AND MEAT AND BEER YES YES YES!!!

      Flew to Mumbai.... Not traumatic

      Taxi to hotel.... Fucking traumatic nearly crashed about 20 times and killing people left right and centre.

      Got to our hotel in a heavily Muslim populated area (Pakistan flags everywhere) It was so bad... There was dense mould on all the walls no windows, an un serviced air con unit #legionaires #legionella. VILE
      and at £24 per night a rip off for Indian standards. Made do for the night somewhere new in the morning once woken by call to prayer.

      Everyone eats the rubbish piles on the street... Kids, dogs, cats, cows, goats, rats, pigs they're all at it in a city with 13m people. Sewage system seems ok, comparatively and streets generally have pavements.

      Traffic is more mental than Kathmandu and Rishikesh but heard the worst is in Delhi. Horns horns horns they never stop!

      City smells pretty bad and has clearly not had much investment. Bamboo scaffold the order of the day and surprisingly had debris netting around and below to protect the public who knew.

      Still cash flow issues.
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    • Day38

      Mumbai, Maharashtra

      July 14, 2015 in India ⋅ ⛅ 31 °C

      Arrived in Bombay via 14 hour sleeper train from Canacona (4 km from my guesthouse in Palolem). From LTT station I figured I would experience the local trains to get to CST in Colaba, Mumbai. And an experience it was. I was pushed, pulled, and sat down into random seats all while governing the entirety of my travel gear. A nice gentleman told me to find a spot close to a wall without a door because patrons exting the train would inadvertently drag me off with them. Each stop leaves those boarding and those exiting about 10-15 total seconds, and that is a generous estimation. The 38 minute line from Tilak Nagar local to CST was tripled, as I missed my stop and rode it back to my starting point, then again to CST.Read more

    • Day270

      Mumbai

      March 4, 2018 in India ⋅ ☀️ 30 °C

      Nach meinem Praktikum bin ich nach Mumbai geflogen und das erste wunderschöne was ich dort gesehen habe war Thilo! Er ist von den Philippinen dorthin geflogen und von nun an reisen wir gemeinsam weiter.
      Mumbai ist die sechst Bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Einschließlich der sie umgebenden Vororte und ländlichen Gebieten leben 18,4 Millionen (2011) Menschen in Mumbai. Hier leben also mehr Menschen als im Bevölkerungreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (17,8 Millionen).
      In der Stadt leben 28.508 Menschen auf einem Quadratkilometer (2011).
      Das heißt es leben nicht nur sehr viele Menschen hier sondern sie leben auch auf engstem Raum. Das sieht man auch, denn überall leben Leute. Jeder kleinste freie Platz wird in einen Wohnplatz umgebaut, sei es eine Hütte oder nur Planen zum Sichtschutz.
      In Mumbai gibt es über 2.000 Slums und ca. 60%
      der Bevölkerung lebt in Slums.
      Viele Menschen haben auch gar keinen Wohnplatz und schlafen auf der Straße.
      Wir haben in einem Hotel (Hostels gibt es nicht viele) gewohnt, das nicht in einem touristischen Gebiet lag. Das hat uns sehr gut gefallen, um uns herum war das echte Leben in Mumbai. Lauter Bazare und das ganze Leben spielt sich auf der Straße ab, denn die Wohnungen sind sehr klein. Jedes Zimmer im EG was zur Straße hin ist, ist ein Shop. Wobei der Shop eigentlich ehr auf der Straße als im Raum ist.
      Es gibt verschiedene Viertel in denen an verschiedenen Materialien gearbeitet wird. Ein Viertel für Fahrzeugteile, eins für Kleidung, eins für Stahl, eins für Keramik usw. Transportiert werden die Waaren von Menschen die einen Holzkarren (eine Mischung aus Schubkarre und Sackkarre) besitzen. Die schwere Waare wird aufgeladen und dann wird es durch den "ganz normalen" Verkehr geschoben, zusammen mit Bussen, Autos und Rollerfahrern auf einer Straße. Das fand ich super beeindruckend. Denn der Verkehr ist eh schon der Wahnsinn und dann noch die Menschen die ihre Karren schieben, dazwischen.
      In den fünf Tagen, die wir in Mumbai waren sind wir sehr viel zu Fuß und mit der Bahn unterwegs gewesen und haben vieles angeschaut. In den Vierteln um unser Hotel haben wir keinen einzigen Touristen gesehen, dementsprechend wurden wir auch von den Menschen dort sehr genau betrachtet!
      Touristen haben wir aber dann viele an den "Top to do" Orten gesehen. Nicht nur westliche, sondern vor allem auch Indische Touristen. Wir hatten uns einmal kurz auf eine Bank bei "Gateway of India" hingesetzt und schon befanden wir uns im Fotoshooting! Die Inder lieben Fotos mit westlich aussehenden Menschen und wenn einer nach einem Selfie fragt, wollen alle anderen auch!
      Einen Vormittag haben wir uns auch mit einem Indischen Paar getroffen, die in Mumbai leben. Ich hatte die beiden in Hampi kennen gelernt. Sie haben sich die Zeit genommen mit uns in einen National Park zu fahren, der in Mumbai liegt. Dort haben wir riesige in Stein gehauene Höhlen erkundet und hatten einen schönen Vormittag zusammen.

      Insgesamt hat mir Mumbai sehr gut gefallen. Die Stadt ist weder besonders schön noch sauber (eher das krasse Gegenteil von sauber), aber sie und ihre Bewohner sind ganz anders als alles was ich bis jetzt in meinem Leben gesehen habe, das macht es interessant für mich! Alle Menschen waren sehr freundlich zu uns und durch Thilos Anwesenheit habe ich mich immer sicher geführt.
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    You might also know this place by the following names:

    Municipal Colony

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