India
Mumbai City District

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34 travelers at this place:

  • Day9

    Mumbai!!!

    April 13, 2017 in India

    Yet another early start, five o'clock. We then had a nice walking tour to a homeless children's centre in the heart of New Delhi. When there we met a few kids and had a few thumb wars. On the way we learnt a lot about public urination and how you can't do it in front of gods. We then got on a flight to Mumbai. Once landed and in the hotel we were turned around and straight to the IPL game. Mumbai Indians were playing Sunrisers Hyderabad. We supported valiantly with the locals and were told we weren't allowed to bully David Warner 😩😩😂😂.Read more

  • Day9

    A win???

    April 13, 2017 in India

    Today we were all saved with a late wake up. One match was played today. I wasn't playing, these were 12 years old not 15 year olds. We won easily and returned to the hotel for a fines session. I was mainly fined for my brightly coloured shorts. After dinner we headed to a gate in Mumbai were we were the main attraction. There was cues of men getting photos with us.

  • Day3

    Die erste Nacht

    February 8, 2017 in India

    Eigentlich ist noch gar nichts Neues passiert. Aber trotzdem ist irgendwie ganz viel passiert! 😅 Die erste Nacht war grauenhaft. Wir beide haben kaum schlafen können. Während ich schon um 20:30 Uhr eingeschlafen bin, konnte Julien ewig nicht einschlafen. Ich bin um ca. 22 Uhr mal aus dem ohnehin schon leichten Schlaf gerissen worden, weil plötzlich ein wummender Bass und indische Diskomusik losgingen. Als ich aufwache und Julien hellwach neben mir liegt, zieht mein schlaftrunkenes Ich die einzig logischen Schlüsse - es ist früh am Morgen und sogar noch dunkel! "Wow, das mit dem Schlafen hat ja besser geklappt als ich dachte" - tja dieser Trugschluss löst sich binnen Sekunden auf, als Julien mir erklärt, dass ich gerade mal 1,5h geschlafen hab. Na toll! 🙄
    Wir reden ein bisschen, dann schlafe ich weiter. Julien kann erst nach 1 Uhr einschlafen - der Arme! Wir sind beide eigentlich so fertig, aber das seltsame Zimmer und vor allem die laute Geräuschkulisse machen es einem nicht leicht Schlaf zu finden. Ihr dürft euch das so vorstellen: Wenn ihr alle Küchengeräte die ihr besitzt auf einmal an macht, indisches Radio dazu hört, 5 Nachbarn abwechselnd dauerhupen und ihr ab und zu direkt vor euerer Schlafzimmertüre, die übrigens nur eine Pressspanplatte ist, fremde Menschen trampeln und reden hört - so hört sich das für uns an 😄 dazu kommt das steinharte Bett, das auch die wenige Zentimeter dünne, durchgelegene Matratze nicht bequem macht.
    Um 4 wache ich auf weil ich aufs Klo muss. Ich mache das Licht an und setzte mich hin und - sehe eine Kakerlake am Waschbecken krabbeln. "JULIEN!!!" (Ist eh aufgewacht als ich aufgestanden bin). Zum Glück zögert mein Retter nicht und zermatscht das Viech an der Wand mit Klopapier. Zum Glück wars eine kleine. Kurz darauf begegnet mir die kleine Schwester der jetzt toten Kakerlake. Ich lege selbst Hand an! Geschafft 🙌🏻 Hoffentlich werden die Dinger nicht größer...
    Auf einmal sind wir hellwach, obwohl es so früh am Morgen ist. Nach deutscher Zeit wäre es ja aber erst Mitternacht, also irgendwie auch nicht so komisch. Wir recherchieren nach einer neuen Unterkunft für den nächsten Stopp und planen etwas mehr zu investieren.
    Julien schläft wieder ein und ich liege über 2 Stunden halb wach. Es ist so heiß und stickig im Zimmer, dass selbt unsere dünnen Seidenschlafsäcke zu warm sind. Aber die Klimaanlage ist so unerträglich laut, wenn man schlafen will. Vor allem direkt über unseren Köpfen. Im Halbschlaf höre ich irgendwann den Muezzin rufen. Es ist viel zu früh! Ich sollte schlafen. Mir kommt die rettende Idee - Ohrenstöpsel!
    Von nun an gehts mit dem Schlafen. Zum Glück!
    Ich wache erst um 14 Uhr wieder auf. Unser erster Tag steht vor der Tür!
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  • Day2

    Mumbai, du bist nicht so schön!

    February 7, 2017 in India

    So. Es ist passiert. Wir sind da!
    Auf dem Weg aus dem Flieger schlägt uns feuchtwarme Luft entgegen. Im Gebäude frösteln wir jedoch schnell wieder, da man auch hier nicht mit der Klimaanlage geizt.
    Erste Tat - ein Klobesuch! Nachdem das Männerklo, wie auch schon in Muscat "ganz normal" ist, ist das Frauenklo immer eine Überraschung. In Muscat war das Klo einfach ein großer gefliester Raum mit einer westlichen Kloschüssel, jedoch gab es kein Klopapier, nur einen Schlauch der mich etwas überfordert hat 😅 ich will mir gar nicht vorstellen wie ich ausseh wenn ich den benütze 😂 wahrscheinlich wie ein begossener Pudel, ich kann ja nicht einfach meine Röcke hochraffen wie die Frauen in langen Kleidern... In Mumbai gab es verschiedene Klokabinen, man hatte die Wahl zwischen "squat toilet" also Plumpsklo, oder "normaler" Toilette. Allerdings gab es bei beiden Varianten wieder den ominösen Schlauch. Aber auch Klopapier, Gott sei dank! Mich hats dann erstmal fast reingehauen weil der ganze Boden nass war und die glattpolierten Steinfliesen in dieser Kombi ziemlich rutschig waren. Habs aber heile überstanden 😜
    Nachdem wir erst "immigriert" sind und anschließend unser Gepäck vom Band geholt haben wollten wir Geld wechseln und haben erstmal gecheckt wie der aktuelle Kurs denn so ist. 1€ ~ 72 Indische Rupien laut Oanda. Die Geldwechsler wollten uns aber nur 63 Rupien geben. Da haben wir uns gedacht nöööö. Haben dann eine Stube gefunden in der wir wenigstens 67 Rupien für den Euro bekommen haben.
    Nächstes Abenteuer: Taxisuche. Unser Hotel hatte uns empfohlen die App Uber zu benutzen. Das online buchen funktioniert allerdings nicht so gut wenn man auf Grund mangelnder Internetverbindung nicht online ist. Zum Glück haben wir ein kostenfreies Wlan finden können. In einem UberPool Taxi (geteilt mit anderen) sollte die Fahrt 350 Rupien kosten - spottbillig für europäische Verhältnisse! Und auch für indische, wie wir festgestellt haben. Als wir einen Inder nach dem Weg gefragt haben meinte dieser er könne uns ein Prepaid Taxi besorgen, was eigentlich auch keine schlechte Wahl ist, da der Preis ja im Voraus bezahlt wird und man so Überraschungen vermeidet. Aber als der Inder dann meinte der Spaß würde 1500 Rupien kosten, haben wir lieber dankend abgelehnt und ein Uber bestellt. Das kam dann nach 10 Minuten auch zum Meeting Point (den wir davor gesucht hatten). Oh Schreck -beim näheren Blick auf die Autos fällt mir auf, dass der Fahrer ja immer auf der falschen Seite sitzt. Linksverkehr! Ist ja irgendwie auch klar, die Engländer mussten ja irgendwie ihre Spuren hinterlassen...
    Nach nur 2 Minuten Fahrt war der Linksverkehr unsere kleinste Sorge - wir hatten eher Angst um unser oder noch besser gesagt um das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer (dazu gehören in Mumbai nicht nur Auto und Lkw-Fahrer, nein auch Fußgänger, Rollerfahrer, Menschen mit uralten, überladenen Karren, Hühner, Busse, Ziegen, Hunde und sonst so manches Getier. Nur eine Kuh haben wir nicht entdecken können!
    Den Indern läuft es auch ganz geschickt rein, dass die Straßen keine Fahrbahnmarkierungen haben. Denn nur so kann man aus einer zweispurigen Straße auch schnell mal eine fünfspurige machen. Überholt wird links und rechts und zwischendurch. Hupen ist Volkssport, blinken ein Fremdwort. Ampeln überfährt man auch dann wenn sie rot sind UND zwei Polizisten danebenstehen - alles kein Problem 😂 In diesem Chaos haben wir letztendlich 2h anstatt einer zu unserer Unterkunft gebraucht. Es wurde jedoch nie langweilig, da es so viel zu sehen gibt.
    Was sehr präsent ist - die Armut, das Heruntergekommene, der Dreck überall. Viele Häuser stehen leer, oder sind wahrscheinlich illegal bewohnt. Manche Menschen wohnen unter einem Holzgestell mit Planen abgedeckt. Es gibt viele Slums. Und Hochhäuser. Aber auch die vielen verschiedenen Kulturen und Ethnien fallen einem auf. Muslime, Hindus, ganz viele Frauen in bunten Saris, andere in Burkas, wieder andere in Jeans und Tshirt.
    Es gibt tausende kleine Läden und Shops. Viele Menschen sitzen einfach nur rum, andere schleppen Lasten oder praktizieren (Kunst-)Handwerk auf der Straße. Es ist unglaublich. Schön und hässlich zugleich.
    Als unser Taxifahrer in das Viertel unseres "Hotels" fährt, bekommen wir ein bisschen Bammel. So viele Menschen sind auf der Straße. Fast nur Männer. Es ist chaotischer und enger als vorhin. NOCH chaotischer und enger. Aber auch dreckig und verratzt.
    Wir müssen ein paar Minuten warten bis wir weiterfahren können, da zwei Kleinlaster den weg versperren. Rollerfahrer hier sind lebensmüde, tragen keine Helme, zweimal stockt uns der Atem weil wir glauben gleich einen mit dem Auto anzufahren.
    Der Taxifahrer (spricht übrigens null Englisch) lässt uns raus. Die Fahrt kostet tatsächlich nur 340 Rupien, also ca 5€. Julien gibt ihm 500 Rupien. Das sind etwas mehr als 2€ Trinkgeld. Der Fahrer schaut uns ungläubig an, dann strahlen seine Augen. Es tut gut, mit so einer kleinen Geste solche Freude auszulösen. Er hilft uns die Rucksäcke aus dem Auto zu hieven und wir laufen die 30m zum Hotel Al Mehraj.
    Entgegen der Beschreibung im Internet, müssen wir den Preis für die Übernachtungen in bar bezahlen. Mist - jetzt haben fast schon kein Bargeld mehr. Das hatten wir nicht einkalkuliert, da wir eigentlich mit Kreditkarte zahlen wollten...
    Wir werden auf unser Zimmer gebracht das nur aus einem Bett und einem Fernseher besteht. Das Bett ist steinhart aber sauber. Das Bad ist ein Witz 😅 Dusche und Klo sind einfach zusammengelegt. Geschickt?! :D
    Man hört den Lärm der Straße, und auch die Zimmertüre ist so dünn, dass man alles von außen mitbekommt. Es hätte schlimmer sein können. Wir sind so erschöpft und müde, dass uns alles recht ist.
    Da wir uns heute nicht mehr vor die Türe wagen und es auch schon spät geworden ist (ca 17:30 Uhr) muss eine Packung Studentenfutter als Abendessen herhalten. Wir fragen noch schnell für die Mumbai Foodie Tour, die bei unserem Buspass dabei ist an, dann fallen wir erschöpft ins Bett 😴😴😴
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  • Day6

    Busfahrt Mumbai nach Udaipur 1

    February 11, 2017 in India

    Wieder im Hotel checken wir schnell mit dem dort vorhandenen Wlan noch einmal unsere Mails und bestellen uns ein Uber, das uns zur Bushaltestelle im Norden Mumbais bringen soll, von wo aus unsere Reise per Nachtbus nach Udaipur fortgesetzt wird.
    Der Bus fährt um 18:30 Uhr, wir sollen eine halbe Stunde vorher da sein. Wir haben uns einen guten Puffer eingebaut, schließlich weiß man nie wie der Verkehr grade tickt. Das Uber fährt pünktlich um 16 Uhr los, in Richtung Kalanagar Bus Stop.
    Dort angekommen setzten wir uns auf eine Bank und hören ein bisschen Musik um uns die Wartezeit zu vertreiben. Pünktlich um 18:30 Uhr steigen wir in den super komfortablen Nightliner und sind überglücklich schon am nächsten Morgen in Udaipur zu sein.
    Ha ha. So schön hätte es laufen können - ist es aber nicht! 🎭
    Kommen wir zur wahren Geschichte. Wir sind wirklich viel zu früh am Busstop und müssen warten. Da wir von Bamba, die unsere Busfahrten organisieren, nur den Namen der Haltestelle und keine Adresse bekommen haben, fragen wir den Taxifahrer sicherheitshalber nochmal, ob das hier auch wirklich der richtige Halt ist. Er bejaht. Okay, also packen wir unsere Rucksäcke aus dem Wagen und setzen uns auf die Bank des Wartehäuschens. Mit unserem Doppelstecker hören wir zusammen Musik. Das ist ganz witzig, weil so muss Julien bei Reggaeton ertragen und ich sein in scheinbar Dauerschleife laufendes "Teufelskreis" von Alligatoah. Man hört aber auch mal was anderes und das ist schön!
    Die Straße an unserer Haltestelle ist breit, aber es fahren eigentlich nur Rikschas und Linienbusse an uns vorbei. Nach gut einer Stunde fragen wir uns, ob wir denn wirklich richtig sind. Wie soll hier denn ein fetter Nachtbus halten, mitten auf der Straße?
    Unsere Zweifel werden bestätigt als ein Inder auf uns zu kommt und fragt wo wir denn hinwöllten. Ich zeige ihm die Buchungsbestätigung der Busfahrt, auf der alle Details zu lesen sind. Inzwischen ist noch eine Frau dazu gekommen. Beide sagen uns, dass wir ein Stück die Straße runter und um die Ecke müssen, dort wäre die richtige Haltestelle. Wir vertrauen ihnen, packen also unsere Sachen und "ziehen um".
    Hier, an der riesiegen Hauptstraße sieht es schon viel besser aus. Im Minutentakt halten abwechselnd kleine Linienbusse und Reisebusse. Wir haben immer noch eine Stunde bis 18:30 Uhr und sind frohen Mutes. Irgendwann laufe ich bis ganz vorne (die Haltestelle ist so groß, dass sie drei Überdachungen mit Bänken hat) und checke ob es eine Beschilderung gibt - in großen Lettern prangt KALANAGAR BUSSTOP auf einem Schild. Lächelnd hüpfe ich zurück zu Julien. "Wir sind auf jeden Fall richtig!", verkünde ich.
    Mehrmals kommt ein kleines Straßenmädchen zu uns und bettelt um Geld. Wir haben bisher noch niemandem der bettelt Geld gegeben und haben es auch in Zukunft nicht vor. Viele Bettler gehören zu einer Art Mafia, in der sie unterdrückt und misshandelt werden, also hilft man ihnen eigentlich gar nicht damit. Von dem eingenommenen Geld, das abends von den Bossen eingesammelt wird, werden neue Kinder für die Bettelmafia gekauft.
    Aus Deutschland habe ich einen Lolli mitgenommen, da ich dachte, dass sich hier vielleicht jemand darüber freut. Den Lolli hatte ich extra in meine kleine Umhängetasche getan, und jetzt als das Mädchen vor uns steht hole ich ihn heraus und gebe ihn ihr. Ich hätte erwartet, dass sie sich freut. Aber sie schaut uns nur irritiert an und möchte weiterhin Geld haben. Ich bin enttäuscht, da ich mir eine andere Reaktion gewünscht hätte. Irgendwann geht sie zum Glück weiter und versucht ihr Glück bei anderen. Später sehen wir sie aber mit dem Lolli im Mund, also war das kleine Geschenk wohl doch nicht ganz verkehrt.
    Inzwischen ist es kurz vor halb sieben und unser Bus ist immer noch nicht da. Wir haben damit gerechnet, dass der Bus zwischen 18 und 18:30 Uhr kommt. Ich frage eine sehr nette junge Frau nochmals ob wir richtig sind. In dieser Situation ist es so nervig kein Internet zu haben, da man nicht mal schnell googlen kann. In der Bestätigungsmail gibt es ein Bild der Haltestelle, das wir aber leider nicht laden können. Mist! Die Frau meint jedoch wir seien richtig, ich habe ihr einfach die Email gezeigt. Inzwischen ist es aber nach 18:30 Uhr und immer noch haben wir keinen Bus des Unternehmens "Eagle Falcon" gesehen. Ich schreibe eine SMS an Bamba, da ich nicht weiß wie teuer ein Anruf ist. Es meldet sich niemand. Nach 10 Minuten rufe ich also doch an. Es hebt niemand ab - tolle Notfallnummer, wirklich sehr hilfreich. Ich versuche es noch einmal. Wieder nichts.
    Langsam sind wir echt richtig nervös - was soll denn das?! Ständig kommen Busse, nur unserer ist nie dabei. Wie sollen wir jetzt nach Udaipur kommen?
    Allmählich leert sich die Haltestelle. Es ist außderdem dunkel. Das bettelnde Mädchen dreht wieder seine Runde, diesmal hat es ein Kleinkind auf dem Arm. Der Mann, der uns vorher an diese Bushaltestelle geschickt hat, ist Fahrkartenverkäufer - na toll, hoffentlich hat er uns nicht absichtlich zur falschen Haltestelle geschickt. Als er immer aufdringlicher fragt, wo denn unser Bus sei und ob wir neue Tickets bräuchten verstärkt das leider den Verdacht. Andererseits hat die eine Frau unabhängig von ihm auch gesagt wir wären falsch am ersten Stop gewesen...
    Letztendlich ist eine junge Frau in meinem Alter unsere Rettung. Nachdem um kurz nach 19 Uhr immer noch kein Bus da ist, gehe ich auf sie zu und frage ob sie Englisch spricht. Sie bejaht und ich erkläre ihr unsere missliche Lage. Sie tut uns den Gefallen und ruft bei Bamba an. Sie ist Inderin und hat eine indische Sim-Karte, also zahlt sie sich nicht doof und dämlich. Außerdem spricht sie Hindi, was von großem Vorteil ist da das Englisch der meisten Inder doch zu wünschen übrig lässt. Es geht natürlich niemand ran. Sie ist sehr sehr nett und probiert es mehrere Male. Auf einmal kommt sie durch. Allerdings wird die Verbindung gleich wieder unterbrochen. Sie bleibt hartnäckig. Als sie endlich jemanden dran hat erklärt sie was los ist. Sie gibt sich einfach für mich aus, was einfacher ist. Als der Mann am anderen Ende der Leitung allerdings fragt wie ich heiße, gibt sie schnell mir den Hörer. Franziska Wasserberg ist dann doch ein bisschen unaussprechlich für Inder 😜 also habe ich den Mann nun an der Leitung. Ich bin sauer. Er fragt ein paar Mal wo wir denn grade wären, ich nenne den Namen der Haltestelle. Das wiederholen wir drei bis vier mal. Bis er die Frage endlich umformuliert - er will wissen in welcher Stadt wir sind. Gut, dass er nicht mal das weiß... Plötzlich legt er einfach auf, nachdem er meinte er muss kurz was checken. Also rufen wir nochmal an. Er meint in fünf Minuten würde jemand anderes zurückrufen und legt wieder auf. Also warten wir.
    Zu unserem Glück hat das Mädchen nicht meht vor einen Bus zu nehmen, da sie festgestellt hat, dass von dieser Haltestelle keiner zu ihrem Ziel fährt. Seit über drei Monaten lebe sie nun in Mumbai und trotzdem würde sie sich noch nicht immer zurechtfinden, erzählt sie. Sie will also den Zug nehmen und hat deswegen keinen Zeitdruck.
    Tatsächlich ruft nach einigen Minuten jemand an. Es ist Ashish mit dem ich schon per Mail Kontakt hatte. Er motzt mich erstmal an wo wir denn wären. Der Bus wäre pünktlich um 18:30 Uhr da gewesen und hätte über eine halbe Stunde auf uns gewartet. Nun ist er eben ohne uns los. WIE BITTE?!? Ich dreh fast durch. Das darf doch nicht wahr sein. Ich erkläre, dass wir seit über 2 Stunden warten. Irgendwie scheint er mir nicht ganz zu glauben. Außerdem meint er pampig, dass er keine Notfallnummer von mir hat und mich ja deswegen nicht erreichen konnte. Das ist absoluter Schwachsinn, wozu habe ich denn mein Bamba Profil online ausgefüllt? Unglaublich, ich bin fassungslos. Was sollen wir denn nun machen? Er meint wir sollen uns mit dem Bus in Verbindung setzen. Wie soll das denn ohne Hindi und dazu ohne indische SIM gehen?😩 Schließlich sieht auch er das ein und übernimmt diesen Part. Er will mir die Adresse zu der wir dann so schnell wie möglich kommen sollen zuschicken. Aber bitte nicht per Mail, kann ich gerade noch sagen, da hat er dann schon aufgelegt. Zum Glück haben wir unsere indische Retterin, ohne die wir komplett aufgeschmissen wären. Währed des Wartens reden wir ein bisschen. Sie fragt ob wir Flitterwochen machen, da Paare ja eigentlich erst zusammen reisen dürfen wenn sie verheiratet sind. Ok, vielleicht in Indien 😅 Außerdem fragt sie wie das Leben in Deutschland so wäre und erzählt, dass es ihr größter Traum ist, einmal in die Schweiz zu fahren. Wie eine für uns so banale Sache, ein Lebenstraum für jemanden sein kann. Ich wünsche mir, dass ihr Traum eines Tages in Erfüllung gehen wird.
    Nach zwei Minuten ist die SMS mit der ungefähren Adresse auf ihrem Handy angekommen. Übrigens hat Ashish in unserem Gespräch netterweise noch betont, dass "unser" Bus der letzte nach Udaipur für heute ist und dass der nächste erst morgen früh kommt.
    Da wir nicht so scharf auf eine Nacht auf der Straße sind, beeilen wir uns ein Taxi zu bekommen. Wir haben keinen blassen Schimmer wo der Treffpunkt ist - ist ja auch egal, hauptsache schnell hin! Unsere Retterin spricht mit den Taxifahrern. Alle lehnen ab und wollen uns nicht an die besagte Adresse bringen. Julien und ich verstehen nicht was das Problem ist. So schnell wir möglich hangeln wir uns über die zwei Mal fünfspurige Hauptstraße (je fünf Spuren in eine Richtung). Auf der anderen Seite stehen zwei Motorrikschas. Bisher sind wir immer nur mit Uber Taxis gefahren - fixer Preis, komfortable Autos. Im Moment sind wir bereit alles zu zahlen. Naja gut nicht alles, aber vieles 😂 Um Rikschas haben wir bisher unbeabsichtigt einen Bogen gemacht. Jetzt gerade sind sie für mich gar nicht in Frage gekommen, denn wo sollen wir in den klapprigen Miniteilen denn unsere riesen Rucksäcke unterkriegen? Unmöglich.
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  • Day5

    Slum Tour durch Dharavi (1)

    February 10, 2017 in India

    Gestern haben wir uns für die Slum Experience Tour angemeldet, nachdem wir uns zuerst gar nicht sicher waren, ob wir die Tour überhaupt machen sollen. Letztendlich siegt die Neugier (oder der Schwabe in uns? 😅🙈). Also stellen wir unseren Wecker auf 10, da wir um 12:30 am Churchgate Bahnhof sein müssen und wir ca. 45 Minuten laufen müssen. Ich bin aber einfach zu müde und schlaf deswegen bis 11 😅 Zum Glück hab ich Julien, der mich irgendwann halb entnervt, halb amüsiert aufweckt weil wir langsam echt los müssen. Also packen wir schnell unseren Rucksack mit Geld, Wasser und der Kamera und flitzen los. Auf dem Weg sind wir wieder mittendrin im Getümmel. Die Geräuschkulisse ist unvorstellbar laut und von allen Seiten nehmen wir unterschiedliche Gerüche wahr. Teilweise ist das ziemlich eklig, bei 30 Grad und so viel Müll auf der Straße aber nicht verwunderlich.
    Ein Phänomen sind die vielen Tiere, vor allem Ziegen, die direkt am Haus gehalten werden. Mir blutet das Herz und die Tiere tun mir unendlich Leid. Die meisten haben nur eine ca 50 cm lange Schnur, die um ihren Hals gebunden ist und somit weder Auslauf noch die Möglichkeit sich richtig hinzulegen und "bequem" zu schlafen. Ich frage mich wieso man sich in einer Millionenstadt überhaupt eine oder zwei Ziegen hält. Zwischen all dem Dreck, Müll und Lärm.
    Im Vorbeilaufen sehen wir am Straßenrand eine gehäutete Ziege hängen. Genau in dem Moment als ich hinschaue, zieht der Mann, der davor steht, die Gedärme heraus. Lecker! Und das Mitten auf der Straße unter unhygienischsten Bedingungen. Jemand Lust auf ein bisschen Ziege? 😷
    Als wir über eine große Kreuzung "laufen" oder besser gesagt hetzen, fragt uns ein Mann wohin wir gehen. "Zu Churchgate, da möchte ich auch hin, sollen wir uns ein Taxi teilen?" Wir erklären, dass wir lieber laufen möchte und werden ungläubig angestarrt. Später erfahren wir aus Meike Winnemuths Hörbuch "Das große Los", dass in Indien nur diejenigen laufen, die sich nichts anderes leisten können. Es schickt sich quasi nicht. Uns ist das aber ziemlich egal 😅! Zu Fuß ist man oft deutlich schneller und man spart sich einiges an Geld, auch wenn die Fahrpreise hier mehr als günstig sind.
    Nach ca 25 Minuten weiteren Laufens erreichen wir die Bahnstation. Wir sind ca 30 Minuten zu früh da, was aber gut passt, da wir noch Geld abheben möchten. Es gibt zwei Bankautomaten und wir entscheiden uns für den der Bank of India. In der kleinen Kabine ist es gut klimatisiert und nach dem vielen Laufen tut die Abkühlung gut. Erst nach 3 Versuchen schaffen wir es endlich Geld abzuheben. Davor hat immer irgendwas nicht geklappt, oder wir waren zu langsam und der Vorgang wurde abgebrochen etc 😬 Hinter uns warten entnervt zwei Inder, die auch endlich an den Automaten wollen. Wir checken erstmal die Quittung, da wir im Vorfeld nicht rausfinden konnten wie viel Automatengebühr anfällt. Laut Quittung - keine! Wow was für ein Glücksgriff 😋 so bekommen wir einen richtig guten Wechselkurs und sparen uns im Vergleich zum Tausch am Flughafen 10€.
    Nach dem erfolgreichen Geldholen kaufen wir uns noch eine Flasche Wasser. Zum Frühstück gibt es jetzt einen Apfel aus der guten Heimat, der noch vom Flug übrig geblieben ist. Es tut gut etwas im Bauch zu haben. Wir essen allgemein viel zu wenig.
    Mit ein paar Minuten Verspätung kommt unser Guide. Er ist heißer, da am Tag zuvor irgendeine Hochzeit war. Wir erfahren, dass er gar nicht der richtige Guide ist und er uns nur zum Bahnhof in Dharavi bringt, wo unser Tour Guide schon wartet. Da dieser am Morgen schon eine Tour geführt hatte, war es einfacher gleich dort zu bleiben.
    Mit dem Zug fahren wir also ca 30 Minuten nach Dharavi. Wir reden über Deutschland und Indien, woher unser Guide kommt und wieso er für Reality Tours (Veranstalter der Foodie Tour und des Slum Experiences) arbeitet. Er fragt uns welche indischen Filme und Schauspieler wir mögen, wir gestehen, dass wir keinen einzigen kennen. Es ist allgemein ein nettes Gespräch und wir erfahren das ein oder andere.
    An unserer Haltestelle angekommen springen wir schnell aus dem Zug bevor dieser weiterfährt. Wir haben ja schon berichte, dass die Züge nur wenige Sekunden halten. Die beiden Guides sprechen kurz miteinander, dann geht es los. Wir laufen ca. 10 Minuten an der Straße entlang vorbei an vielen Menschen die dort am Rand der Straße leben. Ein paar Männer bemalen die Betonwand, die die Abgrenzung zu den Bahnschienen darstellt. Wir werden von den Künstlern gebeten, uns mit einem Pinsel bewaffnet an die Wand zu stellen und so zu tun als ob wir mit malen. Wir verstehen den Sinn dahinter nicht, machen aber mit. Es werden ein paar Fotos gemacht, die anscheinend in die Zeitung kommen sollen. Ok, dann werden wir halt in der Zeitung kommen, passt schon 😃
    Wir erreichen eine Brücke, die über die vielen Gleise führt. Von hier oben sieht man die traurigen Häuser des Slums. In der Ferne steigen schwarze Rauchschwaden auf, irgendwo brennt es. Auf der Brücke gibt der Guide, der glücklicherweise einigermaßen klares Englisch spricht, uns eine kurze Einführung: Es leben mehr als eine Millionen Menschen hier in Dharavi. Nicht alle sind arm. Der Slum unterteilt sich in verschiedene Bereiche: den Commercial part, in dem gearbeitet wird; die Wohnbereiche, die sich meist nach Religionszugehörigkeit gliedern, einen Bereich in dem Keramikarbeiten angefertigt werden und so weiter und so fort.
    Wir werden noch darauf hingewiesen, dass wir nach Verlassen der Brücke keine Fotos mehr machen dürfen, um die Privatsphäre der Leute zu wahren - schade aber verständlich. Dann beginnt unsere Tour. Wir erfahren, dass die Brücke der einzige Zugang in den Slum ist. Eine kleine Brücke für mehr als eine Millionen Menschen. Jedoch gibt es eine Bahnstation weiter noch einen kleinen Zugang, ohne Treppen, was auch erklärt wie die ganzen Motorroller hier reinkommen.
    Der Boden ist matschig und vermüllt, es sieht nicht sehr schön aus. Die Leute sehen nicht anders aus als die, die wir aus Mumbai kennen. Ich schaue viel auf den Boden um nicht in eine der ekligen Dreckpfützen zu treten. Ein paar Meter vor uns sehen wir bestimmt 100 muslimische Männer in weißen Gewändern beten. Aufstehen, hinknien, runterbeugen, sich aufrichten und wieder hinstehen. Es geschieht alles synchron und sieht faszinierend aus. Ich fühle mich komisch dabei, die Männer so zu beobachten, auch wenn es nur für einen kurzen Moment ist. Schließlich beten sie und obwohl ich selbst nicht religiös bin, habe ich Respekt davor.
    Wir betreten eine kleine Gasse. Die Sonne sticht vom Himmel und es ist staubig und heiß. Wir sehen verrostete Metallplatten, die als Hauswände dienen, einen komplett verdreckten Fluss, der wahrscheinlich so sauer ist, dass man beim Berühren des Wassers Verätzungen bekommt. Unser Guide erklärt, dass alle Unternehmen ihr Abwasser hierhin leiten. Selbstverständlich ungefiltert. Es ist eine Schande.
    Zuerst zeigt der Guide (dessen Name ich mir leider nicht merken konnte) uns den „Plastikteil“, in dem alle Unternehmen Plastik recyceln. Die alten Plastiksachen werden gesammelt, sortiert, dann mit einer selbstgebauten Maschine geschreddert und anschließend gewaschen. Die Arbeit ist gesundheitsschädigend durch all den Staub und die Chemikalien. Manche Nuggets werden nachträglich noch eingefärbt, in Farben die die Firma, die den Arbeitern das geschredderte Plastik abkauft, verlangt. Wir steigen auf das Dach eines der Kleinunternehmen. Durch das schnelle Hochklettern zweier Leitern und die pralle Hitze ist mir oben angekommen auf einmal total schummrig. Schnell trinke ich was und hoffe, dass ich nicht umkippe. Wir sehen in der Ferne zwei Hochhäuser, eins ist weiß und sieht neu aus, das andere hat eine versiffte Fassade. Wir werden aufgefordert zu raten wie alt das vordere Haus ist. Julien schätzt 100 Jahre, ich 50. Beide Häuser wurden 2004 gebaut. Sie sind Teil eines Projekts namens Slum Rehabilitation Authority. Dabei kauft ein Bauherr Land auf dem Slumhäuser stehen, die Hälfte des Lands verwendet er für seine Zwecke, die andere Hälfte steht den Slumbewohnern zur Verfügung. Der Vorteil ist, dass in solchen Wohnungen jede Familie eine eigene Toilette hat. Im ganzen Slum gibt es nur 70 Stück. Allerdings sind die Wohnungen auch verhältnismäßig teuer.
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  • Day5

    Slum Tour durch Dharavi (2)

    February 10, 2017 in India

    Als nächstes besichtigen wir den Lederverarbeitungsteil. Ich habe ein bisschen Angst vor ekligen Tierhäuten, aber zum Glück sind die Häute alle schon getrocknet und es hängen keine Fleischreste mehr daran. Wir sehen die Maschinen mit denen die Häute verarbeitet werden und sollen raten was für Häute verwendet werden. Es sind Ziege, Wasserbüffel und Schaf. Seit einigen Jahren dürfen die Häute hier im Slum nicht mehr gefärbt werden, da der Prozess sehr giftig ist. Das wird nun also irgendwo im Süden Indiens erledigt – als ob es hier weniger giftig wäre… Die fertigen Lederteile werden noch geprägt, sodass sie aussehen wie Krokodil- oder Schlangenleder. Dann werden super tolle Fake-Sachen daraus genäht. Also Louis Vuitton, Prada und co. Der Slum hat aber auch damit begonnen seine eigene Marke „Dharavi“ zu vermarkten. Die Sachen gibt es in zwei Läden zu kaufen. Einer ist direkt im Slum ein anderer in einer Mall in Mumbai direkt. Wir stehen im Dharavi-Lederwarenladen und fühlen uns wie in einer anderen Welt. Hier ist alles sauber und schick. Es passt überhaupt nicht rein.
    Jetzt kommen wir zum wahrscheinlich beeidruckendsten Teil der Tour. Wir schlängeln und quetschen uns durch wirklich sehr sehr enge Gassen und Gänge. Die Breite beträgt vielleicht 50cm, von oben hängen Kabel herab, unten muss man aufpassen nicht auf Leitungen zu treten. Wir bekommen einen Einblick, wie es sein kann, dass auf so engem Raum 1 Millionen Menschen zusammenleben. Beim Laufen stolpert man fast in die Wohnungen der Leute, man riecht was sie kochen und hört was sie reden. Privatsphäre ist hier nicht.
    Als wir im hinduistischen Teil des Slums ankommen fällt uns sofort auf wie schön sauber und bunt hier alles ist. Ganz anders als im muslimischen und dem industriellen Teil. Frauen backen Fladen auf der Straße und legen sie auf große umgedrehte Körbe zum Trocknen. Ein paar herrenlose Katzen streunen durch die Straßen und überall hängt bunte Wäsche zum Trocknen. Es ist wunderschön.
    Wir gehen in einen kleinen Raum der der Organisation Reality Tours and Travel gehört. Wir erfahren wie die Organisation gegründet wurde und wie sie den Bewohnern des Slums hilft. Die eingenommenen Gelder werden in Bildungsprojekte und Kurse für die Menschen investiert. Toll! Sollte also jemand mal Urlaub in Mumbai machen, die Touren lohnen sich wirklich und man tut gleichzeitig den Leuten hier was Gutes und gibt ihnen eine Chance auf Bildung!
    Was mir gerade noch einfällt zu erwähnen: Ich dachte immer ein Slum wäre einfach eine Bezeichnung für ein sehr armes Viertel. So ist es ja mit den Favelas in Brasilien. Allerdings ist dem nicht so. In einer Favela gibt es auch viel Kriminalität zusätzlich zur Armut. Ein Slum ist eigentlich nur eine Ansammlung von illegal gebauten Häusern. Der Grund gehört dem Staat, da das Land nie gekauft wurde. Die Häuser darauf gehören allerdings dem der sie gebaut hat. Die Regierung hat beschlossen, dass alle Häuser die bis 2000 gebaut wurden inzwischen legal sind. Alle die danach entstanden sind, sind weiterhin illegal und dürfen theoretisch jederzeit abgerissen werden. Wieder was gelernt.
    Der letzte Teil unserer Tour führt uns in den Keramik Teil. Hier werden aus Lehm und Ton Gefäße und Öllampen hergestellt. Mir gefällt die Handarbeit und ich bekomme selbst Lust den matschigen Ton in den Händen zu spüren. Wir dürfen ein Gefäß, das zum Trocknen in der Sonne steht, anfassen und sind erstaunt wie kalt es ist. So bleibt später auch das Wasser darin kalt. Als wir weiterlaufen zum Büro des Veranstalters liegt eine kleine schwarze Babykatze auf dem Boden und rührt sich kaum. Man sieht hier viele Straßenhunde und -katzen auf der Straße schlafen also eigentlich nichts Besonderes, aber irgendwie sieht die kleine Katze zu dünn und gebrechlich aus. Julien und ich schauen uns an, wir haben Mitleid. Ein Inder lacht: “Haha it’s not dead, it’s just sick“. Hm, okay aber bald dann wahrscheinlich auch dead. Es ist so traurig, aber wir können nichts tun. Im Büro (das aus Planen besteht) bekommen wir noch ein kühles Getränk und holen uns dann über Uber ein Taxi, zurück zum Hotel. Wir müssen erstmal all das Gesehene verarbeiten und auf uns wirken lassen.
    Zurück in „unserem“ Teil der Stadt haben wir Hunger und wollen etwas essen. Wir suchen ein Lokal, das wir am Abend zuvor gesehen hatten. Dort gab es lecker aussehende Fladen. Leider gibt es diese heute nicht also gehen wir weiter. Letztendlich essen wir in einem kleinen Straßenrestaurant direkt um die Ecke – und sind begeistert! Für 214 Rupien bekommen wir lecker gefüllte Samosas, Reis mit Hühnchen, eine Flasche Wasser und Chai. Richtig gut! Wir nehmen noch 4 Samosas für die Busfahrt morgen mit und freuen uns über den guten Fund.
    Zurück im Hotelzimmer erfrischen wir uns und schauen noch einen Film, bevor wir dann geschafft ins Bett fallen. 😊😴 Achja, uns unsere Moneten haben wir noch gezählt 🤑😂
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  • Day51

    Mumbai, india

    November 23, 2016 in India

    The adventure continues to Mumbai, India where the recent demonetization has caused some serious turmoil for most of the country as the economy is 85% cash based and hundreds of millions of people don't even have bank accounts. Line ups were everywhere outside of banks and post offices as people are scrambling to exchange the now useless "old" 500 and 1000 rupee note. I could feel the tension instantly even in the airport terminal where we waited over an hour and a half just to exchange a small amount of money for ourselves. It's not a good time to travel to India so we kept it short and sweet. Our journey from Kathmandu to Mumbai connected through New Delhi and was filled with hours of standing in long leg-panging lines. We were told completely conflicting information by 4 different Indian officials regarding where to go all followed by a head waggle which is used to insinuate a myriad of different inferences. I had a full conversation with a woman in security and all she used to communicate was her head and eyes. It was quite adorable and very understandable. We arrived around 9pm at night and it took an hour and a half for our taxi driver to maneuver down a 3 lane highway (that people drove like there were 5 lanes) for a distance totalling only 30 kilometres. India wasn't as dirty and smelly as I had thought. Although in some areas the smells almost knocked me off my feet. There is extreme poverty right next to massive high rises, and business districts intertwined with shops, tuk tuks filling every free square inch of road space. People have stared a lot at us but are deeply in love with American pop culture and Hollywood so we had a couple people ask to get pictures with us. We both agreed that getting used to Nepal first helped us not be overwhelmed by millions of people and the constant nattering of honks and head waggles. We found a cosy shared apartment using Airbnb and met some amazing British Indians. We then blew a breaker in their home, then locked a door that we weren't supposed to (which resulted in calling a locksmith... face palm). We spent a day getting oriented and then a full day at the Global Vipassana Pagoda which was just a short ferry ride away in Gorai. We used Uber a couple of times as well which was a little more expensive but also quite cool. The food was quite delicious and we didn't get sick as I learned my lesson in Nepal about eating salads. India will be a country to come back to one day.Read more

  • Day51

    The Global Vipassana Pagoda, Mumbai

    November 23, 2016 in India

    The Global Vipassana Pagoda deserves its own blog post because it has meant so much to me in my life as I have attended four 10 day Vipassana courses in the past (all entirely free of charge, supported by donation only) and plan on attending annual retreats yearly with my wife. The life path I have chosen to this day is built off the experience and wisdom that I have acquired with Vipassana. Also I have learned how to be a better partner to the love of my life. (Basically I kill all the scary bugs around her and keep her well fed, with tea and chocolate for afterwards....well slightly more than that lol). This non sectarian, non religious, universal technique provides an opportunity to practice good morality, mind mastery and acquire wisdom through the scientific pragmatic observation of the relationship between the mental structure and the physical structure that makes up this impermanent mass of atoms named Jarris, all understanding the impermanent nature that this too shall pass. We signed up for a 1 day course and were able to sit and meditate inside the main Pagoda for 4 one hour sits with short breaks (including a yummy free lunch) in between. We were the only foreigners but were welcomed as all walks of life are. The dome is built with Basalt, sandstone, and marble, and was completed relatively recently in 2008 with more construction being added around the main dome. It is the biggest pillar-less stone dome structure in the world taking 3.87 million man days to complete with 2.5 million tonnes of stone used. It is almost as high as a 30 story building and can fit up to 8000 meditators at once!
    The pagoda is to serve as a monument of peace and harmony. The Global Vipassana Pagoda has been built out of gratitude to the Buddha, his teaching and the community of monks practicing his teaching. Its traditional Burmese design is an expression of gratitude towards the country of Myanmar for preserving the practice of Vipassana. The shape of the pagoda is a copy of the Shwedagon Pagoda (Golden Pagoda) in Yangon, Myanmar. It was built combining ancient Indian and modern technology to enable it to last for a thousand years.
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  • Day3

    Mumbai Foodie Tour Bilder Teil 2

    February 8, 2017 in India

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You might also know this place by the following names:

Mumbai Suburban, Mumbai City District

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