India
Wādhavali

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Travelers at this place
    • Day36

      Mumbai, Indien

      November 1, 2022 in India ⋅ ☀️ 31 °C

      Über Abu Dhabi ging es nach Mumbai. Derya wollte eigentlich nach Neu Delhi aber der hashtag Mumbaistreetfood hat sie am Ende doch umgestimmt.

      First impression: Laut, hektisch, voll und übelriechend. Ein permanent beißender Geruch aus einer Kombination von Urin, Fäulnis, Kadaver stieg uns tagtäglich in die Nase. Daran gewöhnt haben wir uns bis zum letzten Tag nicht.

      Die Taxifahrt vom Airport zum Hotel war die wildeste Fahrt die wir je erlebt haben. Es waren so viele Autos, Roller, Schubkarren, Menschen und ab und zu auch mal Kühe auf der Straße. Jeder versuchte irgendwie voranzukommen. Jede noch so winzige freie Lücke wurde dafür genutzt. Der Verkehr erfolgte nach dem Tetris Prinzip, so haben wir es bezeichnet. Es wurde permanent gehupt. Der Verkehr in der Türkei ist eine Kinderfahrt dagegen. Zum Ende hin hatten wir auch noch fast einen Unfall mit einem von Links kommenden Roller gehabt.
      Wir sind bei Nacht im Hotel angekommen, es war ein gruseliger Ort und eine Welt fernab von unserer Vorstellung. Der Dreck, die Gerüche, die Armut.

      Der Eingang zu unserem Hotel war vermutlich auch mal der Drehhort für einen Horror-Film. Wir mussten durch eine enge Gasse voller Spinnweben gehen, um dann in einen klapprigen Fahrstuhl in den 5. Stock zu fahren. Auf der Fahrt nach oben konnten wir in jedes Stockwerk einen kurzen Blick erhaschen und uns das Leben dort ausmalen. Das ganze Gebäude war heruntergekommen, das Zimmer war auch dementsprechend. Allerdings ist es vermutlich für die dortigen Verhältnisse eine gute Unterkunft, wenn man bedenkt, dass viele Einwohner in noch viel schlimmeren Verhältnissen wohnen. Verrückt ist auch, dass es bislang eines der teuersten Hotels war, in dem wir nächtigten.

      Nachdem wir eingecheckt hatten, war es bereits nach Mitternacht. Wir gingen noch einmal raus, um einen Geldautomaten und etwas zu essen zu finden. Wir wurden mit der schonungslosen Realität konfrontiert. Während nachts die Ratten aus ihren Löchern krochen, schliefen die Menschen überall auf der Straße verteilt. Teilweise ganze Familien, die draußen schliefen und nicht mehr besaßen, als das was sie anhatten. Tagsüber verkauften sie auf ihrem Stand Obst, Streetfood, etc. Abends wurde der Stand zu ihrem Bett.

      Am nächsten Morgen begaben wir uns mutig raus ins Getümmel. Es war eine andere Welt, so voll, so laut, so staubig. Jeder lief mit dreckigen Klamotten rum, jeder hatte etwas zu tun. Ware gestapelt auf dem Kopf, auf dem Rücken oder meterhoch auf einer Schubkarre, wirrten die Menschen durch die engen Straßen. Vergleichbar mit Millionen von Ameisen, deren einzige Aufgabe darin besteht, Dinge zu transportieren, die größer sind als sie selber. Wir waren mit unserem Aussehen eine Attraktion und wurden häufig gegrüßt und angestarrt.
      Am ersten Sightseeing-Spot, dem Gate of India angekommen, wurden wir angesprochen und fotografiert als wären wir Stars. Und als solche fühlten wir uns auch nachdem wir mit Jugendlichen und Familien ein Selfie nach dem anderen machten.
      Die Menschen standen Schlange. Bei der ersten Gelegenheit sind wir aus dem Trubel geflüchtet und weiter durch Süd-Mumbai geschlendert. Überall auf den Straßen wurden wir vom Streetfood angelockt und probierten uns durch von Chai-Tea über exotischem Obst bis hin zu den vielfältigen Angeboten südindischer Küche.
      Das kulturelle Zusammenspiel in Mumbai war ebenfalls sehr erstaunlich. Moslems, Christen, Hindi leben friedlich zusammen und unterschiedliche Kasten (über die wir leider wenig erfahren haben) existieren nebeneinander in dieser 20 Millionen Stadt.

      Unser heimliches Hobby in Mumbai war das Bahnfahren. Es war einfach nur wild und kaum vorstellbar für den Europäer. Die Züge fuhren ohne Türen und ohne viel Zeit zum ein- oder aussteigen. Kaum erreicht der Zug den Bahnsteig, sprangen die Menschen aus dem fahrenden Zug, andere hangelten sich hoch in den Zug. Es war immer wieder erneut ein Highlight mitanzusehen und selber mitzumachen.

      Wir sind an einem Hindu-Tempel vorbeigekommen, welches Marvin sich auch von innen angesehen hat. Es war genauso voll wie alles andere in Mumbai. Marvin bewegte sich im Strom der Massen in den Tempel, ohne zu wissen, was genau passierte. Es war faszinierend zu sehen, wie die Menschen glauben und welche religiöse Rituale damit verbunden sind.

      Wir fanden im Internet eine Liste „50 things to eat in Mumbai before you die“ - challenge excepted. Schlendern, Kultur erleben, Must see‘s und Must eat‘s. So verbrachten wir unsere Woche in Mumbai. Wir blieben in unserem Viertel, es war immer noch gruselig, aber wir hatten uns arrangiert. Die Bahnstation war in der Nähe, sodass wir einen guten Ausgangspunkt hatten, um die Stadt zu erkunden. Warme Erdnüsse vom Straßenstand waren unser ständiger Begleiter. Und irgendwann gingen wir wie die Inder auf den Straßen, statt auf dem Bürgersteig, ganz ohne zu sterben (Wer hat den Linksverkehr erfunden?) .

      Das größte Slum Indiens und die größte Wäscherei Mumbais haben wir während unseres Aufenthalts ebenfalls noch sehen wollen. Durch den Slum Dharavi ist Derya fast gesprintet, alle Sinnesorgane wurden hier überreizt. Auch an der größten Wäscherei wollten wir nicht lange bleiben. Wir wurden von charmanten, englisch sprechenden Straßenkindern belagert, die man schweren Herzens abwimmeln musste. Die Eindrücke sind schwer zu beschreiben. Mumbai ist ein riesengroßes Moloch. Die Menschen sind hingegen freundlich und hilfsbereit, oft auch ungefragt wurde uns ihre Hilfe angeboten. Was uns jedoch zunächst irritierte und zum Ende hin amüsierte, ist die Körpersprache der Mumbis, wie wir sie liebevoll genannt haben. Der Kopf-Wobble ist vor allem im Süden Indiens eine Gestik, wie wir sie sonst nirgendwo auf der Welt sehen. Wofür das schütteln des Kopfes genau steht, bleibt uns wohl für immer ein Rätsel und wir können nur spekulieren. Es deckt auf jeden Fall alle Stimmungen ab: Ja, Nein, Vielleicht, Gern geschehen, Ich weiß, Ich weiß nicht. Man weiß nicht woran man ist, das war zumindest immer unser Gefühl 😅

      Zum krönenden Abschluss waren wir natürlich noch im Fitnessstudio. Die indische Masche war immer die gleiche. Erst kamen sie zu Marvin und fragten nach einem Foto, um sich dann dem eigentlichem Ziel zu nähern, ein Foto mit
      Derya. Aber dieses Mal sollte es nicht bei einem Foto bleiben. Es wurde zu einer Video Session für eine große Fitnesskette in Indien mit Studios in Australien. Sie filmten uns beim Sport und posteten es auf Instagram 😅

      Die Zeit bis zum Abflug wurde wieder etwas knapp, weil wir zum Abschied und zur Stärkung noch unser Lieblingsgericht Kaju Masala essen wollten (nein, nicht Butter Chicken, das ist typisch Neu Delhi, aber da wollte Monsieur ja nicht hin 😜)
      Am Flughafen angekommen, sagte man uns am Schalter, dass unser Gate für den Flug nach Hanoi bereits geschlossen sei. Unser Flug wurde vorverlegt und war bereits vor 3 Stunden gestartet - der Flugveranstalter hatte uns nicht Bescheid gegeben.
      Um 1 Uhr nachts am Airport von Mumbai mussten wir uns jetzt schnell eine Alternativplan überlegen. Der nächste Flug nach Hanoi ging erst in 2 Tagen, mit Mumbai hatten wir aber schon abgeschlossen, länger hier bleiben war also keine Option. Nach Recherchen und Telefonaten mit dem Veranstalter, beschlossen wir unsere Reise nach Thailand vorzuverlegen und buchten den nächsten Flug Last Minute nach Phuket (5 min vor Gate closing).
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      Traveler

      Waaaahnsinn!! Und für die ist das total normal 😎😎

      11/19/22Reply
      Traveler

      Für Derya ist es mittlerweile auch normal 😂 du kannst dich schon auf die nächste Bahnfahrt freuen.

      11/19/22Reply
      Traveler

      Mit so eine Bahnfahrt, braucht Derya nicht mehr ins Fitness Studio. Die Bahnfahrt ist schon sporty genug 😄

      11/20/22Reply
      8 more comments
       
    • Day44

      Mumbai Dharavi Slum

      February 18, 2020 in India ⋅ ☀️ 32 °C

      We woke up nice and early and set off to get to Bandra junction train station to catch a train to Mahim junction where we would meet our tour guide for todays tour of Dharavi Slum, one of the largest slums in the world. We got to Bandra and got on any train heading in the direction of Mahim, which we found out as wrong as we sped past Mahim junction without stopping...we got out at a random train station and an Indian commuter decided to take us under his wing and ensure we got on the correct train to Mahim, what a nice guy! He even advised us to wear our backpack on our front to avoid the notorious pickpockets on the Mumbai inner city trains. We eventually got to Mahim and took a seat in Cafe Coffee Day, the exact meeting point for our tour.

      At around 9:45, Yahya arrived outside with three Irish girls, we went out to meet them to start our tour. Yahya worked for a company called ‘The Local Tours’, a company that we had been recommended by Jen, who Tom used to work with. It is a very socially aware company and they recruit university students that live in Dharavi to run the tours as a means of earning money to pay for their tuition fees, so it was a nice company to do it with. Yahya explained to us all that Dharavi was not a sad place to live, in fact a very desirable place to live for people in India. Over 1 million people called Dhiravi home and it has a booming economy, with a GDP of over $1 billion per annum with textiles, leather and recycling industries being its biggest income. Yahya explained how when Dharavi was founded, from dried up marsh land, people from all over India rushed to buy the land due to its central location in Mumbai, and now the land is very expensive at over a quarter of a million rupees per square meter. We walked round the streets and many alleyways of Dharavi and saw first hand each of the major industries at work and also where people were living and it was right what Yahya was saying, people were more than happy living here, in fact they loved living here. We got an awesome lunch in Yahya’s favourite place and then finished the tour near to a barber shop, so ever the opportune, Tom and I decided to get our hair cut, 80 rupees for a haircut!

      The man who would be doing the haircut had bright orange hair with matching beard, so hopefully he was better than whoever does his hair! We played rock, paper, scissors to determine who would go first....for the first time in ages, Tom won, so I was up! I’m not going to lie about 2 minutes in it looked like he had absolutely butchered my hair, but he turned it around eventually and he actually gave me a good cut! After my haircut was finished the man decided to give me a very thorough/violent face wash, involving a pink machine that resembles a polishing machine....it was not pleasant and he was pummelling my cheekbones and nose with this vibrating device. It was then Tom’s turn and that is when we found out he could only really do one style, as we both got practically identical haircuts. Tom then endured the same torturous face wash machine, and tried to pay up....however he was trying to double the cost saying that the face wash (that we didn’t ask for) was additional. Paying no more than the agreed price, we left Dharavi after having a great morning.

      We made our way back to Mahim junction and got a train to Charni road where we walked to Chowpatty beach. A little bit of a disappointment if I’m honest...it wasn’t exactly the nicest beach but I wasn’t really expecting much in the centre of Mumbai. We continued walking along the beach to find the hanging gardens that Tom had read about...again a little bit of a disappointment too. However, it was the highest point in Mumbai, hence the name “hanging gardens”, due to its location there was a observation deck nearby that we went up to get a view over crazy Mumbai - this was pretty nice, and free too! We then walked back through Mumbai traffic to a nearby train station, stopping off for a bit of air con in H&M and got a train back to Bandra where we got our now standard order of Chinese Bhel, this time with noodles on top for not additional charge...we were becoming locals here.

      After this long hot day, we went back to the hostel for some chill and then back to the same place for more Chinese Bhel, and then we went over the road for an Orea Shake, which was unreal! With the taste of chocolate in our mouths, we then made a desperate trip to the shop for biscuits then back to the hostel for the night.
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      Traveler

      Happy x

      2/29/20Reply
      Traveler

      Quite a difference to home!

      2/29/20Reply
      Traveler

      George!!!!Thank goodness you didn’t come out orange!

      2/29/20Reply
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    • Day39

      Mumbai-Goa-New Year

      January 2 in India ⋅ ☀️ 29 °C

      Hallo, do Rene wider amol... Iaz werts wider amol Zeit awia zu derzehlen weil i glab es isch schun a weile her... (i hon shun beschwerden ghert😉)

      Mir sein stian gebliebn ba dor Busfohrt fa Udaipur noch Mumbai. Tjoh, und wer het sichs lei gedenkt dass sel net so a ruhige Nocht wert... Stott planmäsig 12 Stund wormor scheis 17 Stund in den Schlofbus, wo i mi net amol Ausstrecken gekennt hoben weil si sich gedenkt hobn, ach de Inder sein eh lei 1,70 hoach, nor mochmor a lei di betten so long...😵 Alla Fine seinmor nocher decht zwor miade obr guat in Mumbai unkemmen...
      In mumbai homor nocher di vollen 2 Toge dormit verbrocht a poor Sehenswürdigkeitn un zu shaugen wia is Indian Gateaway, a rießen Bauwerk wia a Kathedrale, a Ormenviertl wo se ausetn drausen di sochen waschen fir di umliegenden Hoteler und reichen Leit un logischer Weise a di Stott, Märkte und di Slums..(Is greaste Slum in Asien)
      Mumbai isch an sich ehlich wia Delhi, also laut stinkt sogor no mehr und dreckig... Isch ober viel grianer hot a schiane Promenade und di Leit sein a freindlicher und welln net olm lei dein Geld... Es gib entweder gonz Orme oder gonz Reiche leit, des dorzwischen gibs net... Isch ober an sich a wirklich atemberaubende (wort wörtlich) stott de men af olle Fälle amol gsegn hoben muas..

      Weiter isches gongen noch Goa mit Nochtzug... Und iaz denkt men sich sicher wider, ojeee wider so a unruhige nocht... Ober na, so wors net... Es worn greasere betten, wenn a enge, ober es hot net so geklappert und holprig wors a net... Mir sein sem sogor fa a poor nette Inder af a Uno spiel engloden worden...

      In goa unkemmen homor di erste noch in weit aus schlechtesten Hotel verbrocht wo i je gewesn bin, fa schimmel überoll bis dreckige Tische und koan Mensch der gscheid englisch versteat homor olls ghop. Mir hoben ober is beste draus gemocht und sein in gonzen Tog afn Strond gewesen wia a di negsten 2 Toge... Am ersten Tog wor mor ba an zu überfüllten Strond (Calangute) obr in negsten Tog homor nocher in Geheimtipp gerkiag afn Ozran Beach zu gian, wos nocher a viel ruhiger und feiner wor... Sem homor ober nocher a mega cooles Hostel ghop mit olle coole und lockere Leit... In 31. homor nocher erster a poor Cocktails af insere Dochterasse mit insere Mitbewohner getrunken (a lustiger franzos, a über 40 jähriger Südafrikaner, a polnische Jogalehrerin, und a poor reiche Inder) des wor insere Truppe. Mit der homor ins nocher a afn weg in di erste Bar gemocht und sem exotische Drinks probiert aus dor Cashewblüte... Speter sein mor nocher in so a Club gongen der ober ausetn drausen wor wia a openair, lei ebn als a club... Sem homor nocher olls gebn und ins awia betrunken... Zumglück homor insere reichen Inder ghop de ins ständig einglodn hoben, weil do wors echt tuir... Af hoamweg sein mor nor für a Afterparty ba a Burgerstantl zua gekehrt...
      Wia dor Tog drauf wor, konn men sich shun denken, ausschlofen und afn Strond liegen...

      Wias weiter geat zur negsten Stott geat und obs a guate Idee isch dass mor ins do an Scooter ausleihen und mitn sem ba de Stroßenverhältnisse und der Verkehrsloge unterwegs sein, seges nocher ban negsten Post.

      Enkre Übernochtungsspezialisten

      Rene&Lisa
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    • Day27

      Bird Excursion & New Year's Eve Gala

      December 31, 2018 in India ⋅ 🌫 24 °C

      Our 30th Anniversary arrived!

      Johan had arranged a birding trip to two local reserves. The trip was led by a local ornithologist Asif N. Khan who works for BNHS, an area conservation agency. Jules joined us for his first ever birding excursion. We spent the morning birding on the edge of the Western Ghat in the Karnala bird sanctuary. The early afternoon we visited a wetland saved from by development by Asif's organization. No easy feat as 95 percent of the mangrove wetlands and islands around Mumbai have been filled in. I sighted 31 separate species, Johan probably double that. The mountain highlight for me was a scarlet minivet. The water highlight was a flock of 48 flamingo.

      We made it to the New Year's Eve celebration at the Bombay Presidency Golf Club last night. It was also our 30th anniversary so Nancy and I ducked out at 12:01. Another amazing evening. This morning we treated ourselves to a room service breakfast at the Grand Hyatt here in Mumbai.
      Here's a link to a countdown video from the evening: https://photos.app.goo.gl/1ZZAGTnRyd4E8Zah9

      Tomorrow we're off to Jaipur in the morning.
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      Traveler

      Nice flamingos. Happy 30th ! And Happy New Year to All~ Be well ~

      1/3/19Reply
      flowerstone

      Happy New Year to you all!! And happy 30th anniversery. Stay healthy and enjoy. Love from us here in Amsterdam

      1/4/19Reply
      Wandering Again

      Thanks Harrie! Thanks Liz! Happy New Year to you all too.

      1/4/19Reply
       
    • Day25

      Reception

      December 29, 2018 in India ⋅ 🌙 26 °C

      Another night, another gala.

      Nancy and Augie were still recovering this morning so Sophie and I headed down to the old part of town to take a look. We were accompanied by Johan and Mirtha. We caught an Ola (Indian Uber) and headed for the Chor Bazaar, or Theives Market. We walked through several city blocks of metal fabricators to get to the antiques and brass items. There were shops filled with old telephones, shops with old signs, and this being India a whole corner dedicated to the sale of automobile horns. Sophie found a place dedicated to drawer pulls and made some purchases. Around that time Mirtha was wondering where the clothing shops were and so we caught another Ola and headed to the Colaba Causeway where Sophie found a few more items and we were good to go.

      By evening Nancy had begun feeling a bit better and was up for attending the reception banquet. Augie was again laid low and stayed behind as we made our way back downtown. We stopped at the Colaba Causeway again so that Nancy could buy a dress. We then walked over to the Taj hotel, the grande damme of Bombay's old luxury. The hotel is opposite the Gateway to India monument so we strolled by there as well.

      Around 8pm we caught another taxi over to the reception venue. Several hundred people were in attendance. The reception was held within a military compound. Dhiman, the groom's dad had served in the Indian military and retired as a lieutenant colonel. Our family had given additional ID documents and filled out additional security forms to be allowed entry.

      We arrived to a glamorous scene right out of Hollywood. Everyone took a turn getting their photos taken on the red carpet. There were film directors, actors, and a chantuese in attendance. There was even a military Scottish style regimental band complete with bagpipes. Again the buffet was brimming and drinks were liberally replenished. To top it off there was a huge roller spool of ice cream! (there you go, Don)

      Hopefully Augie will be back up to snuff by New Year's Eve.
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      Traveler

      L’chaim and felicitations to the happy couple. Beautiful colors ! Thank you for sharing. You all look great ! Splendid togs ! ❤️👍

      1/5/19Reply
       
    • Day1

      Dharavi Tour

      June 9, 2019 in India ⋅ 🌬 33 °C

      Slum Tour (Dharavi)

      Blog Beitrag Slum (Helene):
      Sich mit 1400 anderen Personen eine Toilette teilen - für uns unvorstellbar. Doch genau so sieht die Realität in Dharavi aus, Mumbais wohl bekanntester Slum. Direkt an unserem ersten Tag in Indien, haben wir uns das Leben und Arbeiten im Slum angeschaut. Auf einer Fläche von über 200 Hektar, was mehr als 280 Fußballfeldern entspricht, wohnen hier nach offiziellen Zahlen eine Millionen Menschen. Inoffiziell sind es natürlich deutlich mehr. Nach Religionsgemeinschaften aufgeteilt leben in Dharavi 60% Hindus, 33% Muslime und 6% Christen.

      Mit unseren local Guides, die selbst im Slum gelebt haben, haben wir einen uns völlig neuen Lebensraum betreten. Dunkle, schmale Gassen führen zwischen den Behausungen hindurch, der Boden ist uneben und verdreckt, die Luft ist drückend. In Dharavi wird auf engstem Raum geschlafen, gegessen und gearbeitet. Geld wird hier hauptsächlich mit Recycling verdient. Egal ob Plastik, Aluminium oder Lackeimer, altes wird gereinigt und aufgewertet, um anschließend weiterverkauft zu werden. Auch Töpfereien und Gerbereien stellen ein Standbein der Slumbewohner dar. Für die Einwohner ist die Arbeit in Dharavi lukrativ und viele Menschen sind deshalb in den Slum gezogen, auch wenn die Arbeitsbedingungen oftmals stark gesundheitsschädlich sind.
      Fliesendes Wasser gibt es nur für 3h am Tag, in denen die Slumbewohner alle möglichen Behältnisse füllen, um bis zum nächsten Tag versorgt zu sein. Trotz der Armut sehen wir viele fröhliche, lachende Kinder, die uns freudig begrüßen. Für sie gibt es die Möglichkeit in den Schulen der Slums unterrichtet zu werden und somit die Hoffnung auf ein Leben außerhalb des Slums zu haben.

      Nach zwei Stunden und unzähligen Eindrücken erreichen wir das Ende der Slumtour.

      Frauen in Indien (Jenny): Das Thema "Frauen in Indien" zeigt mir, dass wir es in Europa doch sehr schön haben. Wir hatten bei der Slum Tour einen weiblichen Guide und sie hat uns etwas über ihre Lebensgeschichte erzählt. Ihre Familie wollte sie zwingen zu heiraten, jedoch wollte sie unbedingt studieren. Sie versuchte sich deswegen mehrfach umzubringen. Am Ende ließ ihre Familie ihr nur die Wahl zu heiraten oder zu gehen. Sie ist gegangen und macht mittlerweile ihren Master. Nach ihrem Studium möchte sie anderen indischen Frauen helfen, damit sie auch studieren können. Aufgrund der Einstellung der Gesellschaft wird sie wahrscheinlich nie heiraten können, auch ihre Schwester werden nie heiraten, da sie die älteste ist und diese zuerst heiraten muss.
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    • Day271

      Dharavi - Mumbais größter Slum

      March 5, 2018 in India ⋅ ☀️ 30 °C

      Wir hatten eine Tour bei "Reality Tours" durch Mumbais größtem Slum mit anschließendem Holi Festival gebucht. Ich war im Vorhinein schon sehr gespannt aber auch ein bisschen besorgt. Denn einige Male als ich durch die Straßen in armen Vierteln gegangen bin, oder schon wieder Bettler die furchtbar arm aussahen vor mir standen, dachte ich "wird in Dharavi alles noch krasser und auf was sollte ich vorbereitet sein?"
      Zu meiner großen Erleichterung wurde ich des Gegenteils belehrt.
      Jitu unser Tour Guide hat uns das Leben in Dharavi gezeigt und gut erklärt. Er ist dort aufgewachsen und wohnt seit einem Jahr nicht mehr dort, seit fünf Jahren arbeitet er als Tour Guide.
      Er erklärte uns das in den Slums nicht die ärmsten Menschen wohnen. Die Menschen die wirklich nichts haben leben auf der Straße. Die Menschen in Dharavi arbeiten hart um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen!
      In Dharavi leben über 1Millionen Menschen auf 2 Quadratkilometern. Viele Menschen habe sich dort Betriebe aufgebaut. Der größte Teil der Betriebe sind Recycling Betriebe. Es wird Müll von den Händlern auf der Straße aufgekauft, recycelt und dann weiter an große Firmen verkauft. Heutzutage ist es vor allem Plastik, welches nach Güte sortiert, zerkleinert und gewaschen wird. Seifenreste werden zu Spülmittel verarbeitet. Alte Farbtöpfe werden ausgebrannt gesäubert, entbeult und weiter verkauft. Aber dies sind nur ein paar Recyclingbetriebe. Es gibt aber auch Bäckerein, Betriebe die Leder herstellen und Töpfereien und viele andere Betriebe. Die Menschen dort arbeiten hart und verdienen 250-350 Rupien pro Tag, was 4,36 Euro sind. In Indien kann man damit überleben.
      Jitu hat uns einige Betriebe und auch Wohngebiete gezeigt. Er führte uns durch enge und dunkle Gassen zwischen den Häusern hindurch und manchmal konnten wir Blicke in Wohnungen werfen. Wohnung heißt hier ein sehr kleiner Raum für eine gesamte Familie. Klein heißt hier 10m². Meistens hat ein Paar zwei bis drei Kinder. Es gibt Gemeinschafts Sanitäranlagen, doch viel zu wenig und durch mangelnde Hygiene verbreiten sich Krankheiten sehr schnell.
      Dharavi ist wie ein eigenes Dorf, es gibt alles was man braucht, auch Läden, Schulen und ein Krankenhaus und es herrscht ein großer Gemeinschafts Sinn. Das ist auch der Grund warum viele Bewohner das "housing project" nicht in Anspruch nehmen wollen. Die Regierung bietet an Hochhäuser zu bauen in dem die Bewohner leben können, wenn sie dafür ihre Hütten im Slum aufgeben. Diese würden dann abgerissen und an dieser Stelle ein Hochhaus gebaut - kostenlos. Das Angebot wird bisher nur wenig angenommen. Die Menschen leben dort seit Generation und haben sich selbst etwas aufgebaut. Man kann man in einer Wohnung im Hochhaus vielleicht besser leben, aber nicht auch gleichzeitig einen Betrieb dort haben und somit Lebensunterhalt verdienen. Außerdem steigen die Lebenskosten ohne dass der Verdienst steigt.
      Wir haben viele Menschen in ihrem Alltag auf unserer Tour gesehen und viele Kinder haben uns begrüßt, niemand sah traurig aus und keiner hat gebettelt. Die Leute schienen uns nicht abgeneigt gegenüber, manchmal hatte ich das Gefühl sie sind sogar ein bisschen stolz uns zu zeigen was sie machen. Natürlich sind sie die Touren gewöhnt und sie wissen auch, dass 80% von unserem Geld von "Reality Tours" dafür genutzt wird um den Slum zu helfen. Sie geben Englisch Unterricht und bringen den jungen Menschen den Umgang mit Computern bei, sodass sie Chancen auf einen Job mit besserem Gehalt haben. Dazu kommen noch Aktivitäten für Kinder wie zum Beispiel auch Mädchen Fussball, was mich natürlich besonders freut!
      Unsere Tour endete mit einer Holi party, von der ich separat berichte.
      Auf der Tour durften aus Respekt keine Bilder gemacht werden, was ich gut verstehen kann. Diese Bilder sind von der Tour Company.
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    • Day24

      Maharashtra and Bengali Blend

      December 28, 2018 in India ⋅ ☀️ 26 °C

      The wedding day arrived and found Augie and Nancy ill and confined to bed. Augie is still down some three days later. Yikes! This left Sophie and I to represent. And represent we did! Before we'd left the States Dolly requested our measurements so that she could have traditional clothing made for the occasion. We represented in style!

      The wedding was really interesting. The groom takes his place seated in an arched mandap at the front of the hall with the priest and close relatives looking on. After quite awhile the bride is lifted by her relatives and carried up to the front. She is holding her hands in front of her face and the groom has not seen her for some 12 days before this moment. He is lifted up by his relatives and the couple meets while seemingly floating on air. (this is all really apropos as they are both airline pilots) This is really no easy feat with a groom who tops out at 111 kilos. For the next hour or so the couple remain seated under the mandap with a Brahmin priest giving advice to the couple from the ancient traditions. The couple then make offerings and walk around the fire in the center seven times. Once this is done, they are official. The whole zeitgeist is really different from a western wedding. Most of the time the several hundred attendees aren't focused on the ceremony. They're milling about, socializing, and even getting a head start at the banquet table. Photos of the wedding can be found here: https://photos.app.goo.gl/kCmZHJFUJ5c19AJD7

      In the evening Johan and Mirtha were the first of our crew to head back to the hotel as Mirtha was also feeling a bit ill. Sophie and I sent them back with some electrolyte fluids and bananas for Augie and Nancy. Unfortunately we spent our last rupees on the food and forgot about having to secure a taxi back for ourselves. Fortunately a couple of guys from the bride's side noticed our predicament and went out of their way to deliver us safely back. The next morning Varsha commented, "It's India. This is how things are done here." Lovely.
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    • Day23

      Maximum City pre-Wedding

      December 27, 2018 in India ⋅ ☀️ 29 °C

      We flew from Kochi to Mumbai the day after Christmas. We arrived in the evening and immediately fell into a whirl of activity, food, and color that has lasted for days. We came to celebrate the marriage of the nephew of our long time friends John and Varsha. After checking into the hotel we headed out into the Mumbai night to pick up Varsha's sister Pinky and their mother Neela. After a short visit to the house we climbed into cars and were driven to Pinky's favourite restaurant, Global Fusion. We arrived around 10pm and were informed That this is actually quite early for an Indian dinner. Global it was. Small plates kept arriving at regular intervals followed by visits to any one of ten food stations for main dishes. All good.

      Neela is quite a force. After Varsha's dad passed when she was nine years old, Neela took over a family of four girls. Dolly, Varsha, Pinky, and, Pappu. Varsha said that the girls grew up quick. She opened a salon and supported the family with its proceeds and help from extended family. The daughters have all grown into beautiful, successful women, each in her own way. They are also forceful women, again, each in her own way. I've watched them gently direct the men in their lives with everything from clear directions to subtle gestures over the past several days. It is Dolly's son Mikhail (named after Gorbachev) whose wedding we're here to celebrate.

      One thing about this family is that they are all into glamor and bling. Appearances matter. Knowing this Augie and I spent our first morning in Mumbai getting haircuts and a beard trim. Total came to 350 Indian rupees, or about $5. We doubled that as we tipped the barber and he was pretty chuffed. Sitting next to my oldest friend Jules in that shop watching my son getting a trim was a pretty special moment. Who would have thought that the two of us would one day be sitting in a shop in Bombay watching the chai walla dole out tea to a bunch of guys who are currently our age when we met some forty plus years ago.
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    • Day23

      Family, Family, and More Family

      December 27, 2018 in India ⋅ ☀️ 27 °C

      Varsha and John invited quite a crew to this week of celebration. In addition to our family of four, we are joined by their daughter Devi and her boyfriend Ed and Ed's mother Lena. They also invited their good friends and long time neighbors Johan and Mirtha. Soon upon arriving Varsha and John informed us that we were not just invited to the wedding and reception, but to all of the family events as well.

      The first gathering happened today at the home of the groom and his parents Dolly and Dhimi. It takes place just before the wedding and is called the Haldi. Women from the groom's family burn incense, conduct a prayer, and spread purifying turmeric paste on the groom's body. The remaining paste is then taken to the bride's home where she receives a similar blessing.

      Neither bride or groom is supposed to leave their respective homes following this ceremony. Technically this was adhered to as Mikhail only traveled a few blocks to his aunt Pappu's house for a pre wedding party attended by close family and friends. The party was a thing to behold. Another lovely home, but this time there were women in attendance who specialize in Mehndi, or henna body art. Oh, and there was a sound system that would put even the most raucous University of Santa Cruz house party to shame. Oh, and there was a full bar and lots of uncles and nephews ensuring that no one had an empty glass. Oh, and there was a woman, Crystal, who sings in Bollywood movies and recently sang in a huge celebrity wedding of Priyanka Chopra and Nick Jonas. Oh, and so many interesting people that we ran out of time to meet them all. What a scene!
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    You might also know this place by the following names:

    Wādhavali, Wadhavali

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