Indonesia
Banjar Bangle

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Travelers at this place
  • Day140

    Amed - zum Himmelstor bitte links

    February 13, 2020 in Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C

    Halo zusammen,

    wir melden uns dieses mal aus dem Osten Balis. Um genau zu sein aus dem Ort Amed.

    Wir haben hier eine nette Unterkunft die sogar über einen Pool verfügt und sehr geschmackvoll eingerichtet ist. Wir fühlen uns hier ein wenig inspiriert für nach der Reise😎

    Amed ist ein kleines verschlafenes, fast ein bissel ranziges Fischernest, dass sehr wenig toursitisch ist und mit einem Steinstrand aufwartet. Aber genau das ist es was was Amed so toll macht. So cool Bali auch ist, aber diese ganzen Influencer Tussis, die hier an jeder Ecke ihren nächsten Post zelebrieren und dabei einen auf möchte-gern-spirituell machen und sich dabei selbst inszenieren als wären sie bei eat-pray-love als Hauptdarstellerin aktiv statt Julia Roberts, gehen uns doch langsam ein wenig auf den Wecker 😂 Also Abgeschiedenheit ist die Wahl der Stunde.🤣 Und Amed ist abgeschieden. Sogar sehr. Aaaaaaber besagter Steinstrand hält die Insta-Barbies auf Abstand und bietet eine unglaublich faszinierende Unterwasserwelt. Wir stimmen uns quasi schon mal auf die Gilis ein.🐠🐟🐡
    Wir haben uns einen Roller geliehen und mehrere Strände mit unseren Schnorchelbrillen abgegrast und was wir entdeckt haben, hat uns total geflasht. Simone ist komplett begeistert, und hat Schnorcheln bereits als ihr neues Hobby adaptiert😎 Ich bin eh Fan seit Jahren, aber zu zweit macht es einfach noch mehr Spaß😍
    So erkundeten wir stundenlang diverse Riffe und sogar ein Wrack eines gesunkenen japanischen Handelsschiffes, bis unsere Hände und Füße ganz strumpelig waren. 👵🏻👵🏾 (die braune Oma steht für meine überaus braun gebrannte Frau, während ich einen etwas getönten Teint für mich verbuchen kann 😂, rot gibt es übrigens nicht als Emoji! 😂).

    Wenn wir nicht gerade Bali Unterwasserwelt erkunden, gibt es auch kulturell immer einiges zu tun. So besuchten wir einen Tempel der uns sehr beeindruckt hat. 🏯 Wobei der Weg dorthin ebenfalls erwähenswert ist😂 So trug es sich zu, dass wir mal wieder durch die Pampa Asiens gurkten und maps.me (offline-Karten-App) irgendwo landeten. Auf einem Berg. Mit recht steilen Straßen aber ohne Tempel.
    Und während wir so orientierungslos durch das Nirgendwo fuhren, begegneten wir unserer Retterin Arik. Sie kam uns auf ihrem Motorrad (Model Schaltung! Kein Automatik 😂) entgegen und fragte uns, ob wir zum Tempel wollen. Als wir dies bejahten, lachte sie uns sehr charmant aus und fragte ob wir denn kein Google haben😂 Nein, kein Google, weil wir keine SIM Karte, sprich kein Internet haben. Ah ja. Ja wir könnten ihr folgen, sie fahre eh in die Richtung.
    Und dann düste sie los. Leute, nach zwei Kurven war sie nicht mehr zu sehen😂 Erwähnte ich, dass Arik 7 Jahre alt ist???? Wir wurden also abgehängt. Von einer sieben jährigen 😂 die aber immer nach 4 Kurven auf uns wartete und sich köstlich amüsierte. Wir wurden also abgehängt und ausgelacht von einer 7 Jahre alten, ganz zauberhaften Balinesin. Nach 15 Min fuhr sie rechts ran und eröffnete uns, dass wir jetzt allein klar kommen müssen, weil sie zur Schule muss😂 Aber da es ab diesem Standort nur noch 10 Min geradeaus sei, sollten wir das hinbekommen😋 Und so trollte sich das kleine Mädchen und raste mit ihrem Moped zurück zu Schule während die beiden Weißbrote tapfer 10 Min der Straße folgten.😂 Das kleine Luder erwähnte jedoch nicht, dass die Steigung bei rund 12% lag und unser Roller äußerst gequälte Laute von sich gab, während wir mit geschätzen 8 Kmh den Berg erklommen. Ich musste schätzen weil der Tacho nicht funktionierte😂

    Am "Gipfel" angekommen, parkten wir das bis dahin sehr ausgelaugte Gefährt und betraten den Tempel inklusive Himmelstor. Beim Eintreten erhielten wir einen Zettel mit einer Nummer (291) deren Bedeutung sich erst in dem Tempel ergab. Nämlich, das die Instajunkies dieser Welt ein Foto an dem Himmelstor machen wollen. Und zwar alle. Und der Andrang war so groß, dass die Tourismusbehörde kurzerhand diese Nummern eingeführt hat. 😂 Als wir den Tempel betraten wurden Nummer 147 aufgerufen. Unglaublicherweise drängten sich rund 200 Menschen in diversen schattigen Ecken des Tempels herum um auf ihre Nummer zu warten.
    Wir waren schockiert.

    Von unserer Nachbarin im Gästehaus in Amed erfuhren wir vorher, dass es noch wesentlich mehr Tempel in der Nähe gibt und diese über eine recht anstrengende Wanderung via Treppenstufen erreichbar seien. Da uns nach Sport, Kultur und Bewegung war, zogen wir los. 😎 Ca. 1000 Stufen später erreichen wir den Gipfel des Berges inkl. eines kleinen unspektakulären Tempels. Aber der Weg war unglaublich. Er führte durch den Regenwald, eine Nebelwand immer weiter in die Höhe und außer uns gab es nur 2 andere Wanderer. Die Ruhe und nur das Rauschen meines Herzens, dass vor lauter Anstrengung wild pochte und gelegentlichem Schnaufen, war es unglaublich ruhig und besinnlich. Und heiß. Meine Güte. 1000 Stufen, 33 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit sind nichts für schwache Nerven. Und da der Berg auch noch heilig ist und Hindus halt die Knie bedeckt haben müssen in Heiligtümern, ging es im Wickelrock steil nach oben. Meine Frau schnaubte ebenfalls ordentlich. Ich glaube aber auch ein bissl vor Wut 🤣.

    Auf jeden Fall war es eine tolle Wanderung. Nachdem wir etwa 90 Min mit dem Aufstieg, diverser kleiner Pausen und dem Abstieg beschäftigt waren, passierten wir auf dem Rückweg den 1. Tempel. Aus reiner Neugier gingen wir erneut hinein und wollten wissen welche Fotonummer denn nun dran sei. Und ratet... Es war einfach zu geil... Nummer 289. Wir haben genau 3 Min gewartet und durften dann das Bild machen😂
    Also wenn wir kein timing haben gepaart mit einer Portion Glück, dann weiß ich auch nicht. 😎

    Ob sich das Bild gelohnt hat? Seht selbst😘 In diesem Sinne, lesen wir uns das nächste Mal aus der Honeymoon Insel Gili Meno😍.
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    Janina Dülberg

    Na die Zeit hat ihr doch mega gut überbrückt 😂 und ja, hat sich unbedingt gelohnt 😘

    2/15/20Reply
    Maria Strasser

    da habt ihr ja wieder sachen erlebt........die bilder sind wunderschön und nach den strapazen ist alles noch viel schöner....das geht uns ja in den bergen auch so😂😍😍 viel spass noch und liebe grüsse😍😍🙋🏻‍♀️

    2/15/20Reply
    1world2outdoorgirls

    Danke 😘😘

    2/15/20Reply
    4 more comments
     
  • Day10

    Gunung Seraya (1175 m)

    December 22, 2015 in Indonesia ⋅ ☀️ 0 °C

    Kdyz clovek jednou potrebuje mraky, je jak na potvoru jasno. A jasno znamena vedro jak svina (jeste vetsi vedro, nez kdyz jsou mraky - to je ovsem taky vedro jak svina). Vcera jsem se pres trpelive patrani a vyptavani mistnich o treku na sopku Seraya nedozvedela vubec nic. Nikdo nahore nikdy nebyl a nekteri o tom, ze tu nejaka hora je, dokonce nikdy neslyseli (a to pod ni cely zivot ziji, ze?). Docela me to ignorantsvi sokovalo :-(.
    No nic. Vyrazela jsem v pul 7, abych se vyhla tomu nejvetsimu vedru. Za Arya Amed Beach Resort Bali jsem zabocila na silnicku do vnitrozemi a zacala si probijet cestu malinkymi vesnickami a terasovitymi policky na svazich mistnich vulkanu, co (kdyz se clovek podiva do mapy) tvori hezky pulmesic. Plan byl dostat se na hreben a po nem jit az na Serayu (na fotkach hor je to ta nejvetsi, v mracich).
    To se ale nikdy nestalo vinou spousty faktoru. Jednak v urcitem miste silnicka zmizela. Bojovala jsem s pomoci gps dzungli a blatem, co bylo jako jil (chapej - desne klouzalo). Pak to bylo asi trochu dal, nez jsem si spocitala. A za treti bylo desne, desne, ale desne vedro! Po 3 hodinach chuze a ve vysce cca 750 m ve svahu na Gunung Lempuyang (1058 m) jsem se pokochala vyhledy a otocila to.
    Dalsi skoro 3 hodiny mi trvalo dostat se zpet. Najit cestu ve zmeti silnicek a bahnitych cesticech lemovanych chudinkymi baracky, co si je clovek snadno splete s pribytky, ve kterych tu maji ustajene kravy, je ukol nadlidsky. A mistni moc napomocni nejsou. Anglicky neumi nikdo a spis cloveka poslou opacnym smerem. Aneb pomoz si sam :-(.
    Nechala jsem ksiltovku "doma", tak jsem musela sundat triko a omotat si ho kolem horiciho mozku jako turban. Pak se zacaly sbirat mraky, hrmet a vypadalo to na supr bourku. V jednu chvili znenadani blesk uhodil tak silne a tak blizko, ze jsem nadskocila pul metru :-(.
    Ve 12 jsem byla zpet a mela toho fakt po krk. V restauraci jsem si vyzadala snidani v cene ubytovani (bylo po poledni ;-)), zblajzla vajicka s toustem, zapila to nedobrou kavou a sla si dat - co nejstudenejsi - sprchu.
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  • Day824

    Gate of Heaven Tour

    May 14, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute hatten wir wieder eine Tour gebucht und so einiges auf dem Plan. Highlight war Pura Lempuyang Luhur auch Gate of Heaven genannt. Dort fuhren wir gleich als erstes hin denn unser Guide meinte dort ist immer viel los und man sollte dort früh am Morgen hin. Trotz dem frühen Erscheinen war schon einiges los und dank Service pur stellte sich unser Guide für uns in die Warteschlange, sodass wir auch eines der bekanntesten Bilder Balis schießen konnten. Nach knapp einer dreiviertel Stunde Tempel-Erkundung waren wir an der Reihe und somit bekamen wir auch ein Foto samt Vorspiegelung falscher Tatsachen. Da vor dem Gate kein Wasser ist wurde der Effekt mit einem Spiegel erzeugt, den ein Local an die Linse deines Handys oder Kamera hält. Tja es scheint nicht alles so wie es ist.Read more

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Banjar Bangle