Indonesia
Beluangan

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Travelers at this place
    • Day213

      Fun day

      October 20, 2022 in Indonesia ⋅ 🌧 79 °F

      I have always wanted to go white water rafting but have been too intimidated by it. My body/weight issues kept me away from trying all my adult life. (Too big, not healthy enough, have to fit into a wet suit, etc. ) I’ve inner-tubed down rivers in Oregon and Idaho - simple floats with friends, but never white water rafted.

      So why not try it in Bali?!?! 😄 Today we went! The rapids were fairly simple, just class 1&2, but good enough for me for a first try. The water was refreshing, and not too cold. No wet suits needed here! And … we got to sit in the front!! Couldn’t have gotten much better. It was a kick in the pants. We met some very nice people - a man from Ireland and two ladies from Amsterdam and our Balinese guide was fantastic as usual.

      Bucket list:
      ✅ White water rafting
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      Traveler

      Awesome!! just another thing I dd not know about you. I assumed growing up in Oregon, that white water rafting would just be a "done it a long time ago" thing.....but Good For You!!

      10/21/22Reply
      Christie Mitchell

      Nope, never as a kid or growing up …. Rod did it a lot before we got married, and then he always scared me off from it - said I wasn’t in good enough shape to do it and I’d probably get hurt. ??? Then screwed my knee up and … that was a decade gone. 😂 so, no, never went. And honestly, these were pretty tame rapids. Some might argue I still haven’t “gone white water rafting” because it was so mild, but it was a good for me. 😃

      10/21/22Reply
      Traveler

      Looks like coffee🤣

      10/21/22Reply
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    • Day99

      Offering

      March 13, 2020 in Indonesia ⋅ 🌧 26 °C

      As I said in another post, people here reguarly place offerings at temples, shrines, outside of businesses, etc. This happens 3 times a day. Most people purchase the offerings,. We visited a woman who has a garden that provides the flowers for the offerings, and she makes them for her house temple and for sale. She showed us how and then we made our own.
      The 1st picture is of the materials we used. 2nd is the box of coconut leaves, folded and pinned together with tiny bamboo sticks. The next 2 are me working on mine, followed by me with the finished product. The last picture is of the shrine where the offerings were placed
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    • Day134

      Bali - totally in love

      February 7, 2020 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

      Halo zusammen,

      wer jetzt denkt ich habe jegliche Rechtschreibung verlernt, darf sich entspannen. "Halo" mit einem L ist tatsächlich "hallo" auf indonesisch😂

      Wir sind nun also seit einer Woche auf Bali und wisst ihr was? Wir haben uns total verliebt. Zunächst natürlich nach wie vor ineinander und dann noch in die wunderschöne Insel Bali. 😍

      Wir hatten ungewollt relativ hohe Erwartungen an Bali, da jeder Mensch mit dem wir über die Insel sprachen, völlig begeistert war. Ich zitiere hier meine Freundin Edith, der ich nur zustimmen kann: "Frau Kerber-Strasser, du magst Asien total gerne, und weil Bali alles gute aus Asien vereint wirst du Bali lieben. Und das beste daran ist: es stinkt nicht wie der Rest von Asien, weil alles geil nach Räucherstäbchen riecht!" 😂
      Japp. Kann ich so unterschreiben. Das ist wirklich war.🤣 Eigentlich ist damit Alles gesagt.
      Da der Artikel aber sonst echt kurz und auch langweilig wäre, gehe ich ein bisschen tiefer ins Detail 😂

      Als erstes sind die Menschen hier zu erwähnen. Balinesen sind ein unfassbar freundliches Volk, das sehr gern lacht und sehr sehr gastfreundlich ist. Jeder grüßt hier jeden und jeder fragt dich wie es dir geht. Richtig toll😍

      Wir wohnten bisher in einem Gästehaus, dass über einen eigenen Tempel verfügt. Total schön. Seit heute wohnen wir in einem Haus mit tropischen Garten. Läuft auf jeden Fall. Alles ist so schön grün😍

      Außerdem fahren wir total auf das Essen ab. Auf Bali wird nämlich gesunde Ernährung ganz ganz groß geschrieben. Von frischen Früchten, über Avocado Salat, bis hin zu den berühmten Nasi Goreng Gerichten.... Auf Bali schmeckt alles lecker und ist , wie gesagt, frisch. Außerdem haben wir bisher noch kein Volk erlebt, dass Essen so geil anrichtet wie Balinesen. 🥢 Es ist einfach ein Traum in Saté-Sauce getunkt😂.

      Landschaftlich sind wir ebenfalls mega geflasht. Und dabei waren wir bisher noch nicht mal am Meer😂 Wir sind zur Zeit in Ubud, in etwa in der Mitte der Insel und erkunden gerade das Island mit dem Roller. Und so cruisen wir durch endlose Reisfelder, Bananenplantagen, an Seen vorbei, durch den Dschungel und Dörfer in denen unfassbar schöne handwerkliche Dinge wie Schnitzereien etc. hergestellt werden.
      Es gibt Tempel über Tempel (auf der gesamten Insel etwa 1000, nein ich habe mich nicht verteilt, es sind ca. Tausend😂). Keine Sorge. Ich halte mich zurück. Bisher haben wir zwei besucht. Und ich durfte mir noch zwei weitere aussuchen.😂 Wahrscheinlich werden es drei😂.

      Vorgestern Nacht klingelte unser Wecker bereits um 1.15, nachdem wir etwa 3 Stündchen geruht haben. Um 2 Uhr morgens wurden wir dann an unserem zauberhaften Gästehaus eingesammelt und zum Fuße des Mount Batur gefahren. Mount Batur ist ein Vulkan der noch aktiv ist.🌋
      Nach einem kurzen Frühstück starteten wir mit einer unserem Guide und 3 weiteren Mädels (eine Schweizerin und zwei Wuchtbrummen aus UK🤣) den Aufstieg. Ziel war es den Gipfel (1700m) vor Tagesanbruch zu erreichen um dann den besagten Sonnenaufgang zu erleben.
      So stampften wir den recht anspruchsvollen Pfad mit schnellem Tempo entlang, was dazu führte, dass wir unsere englischen Begleiterinnen relativ schnell aus den Augen verloren. Wir legten also bis zur Hälfte des Weges unzählige Pausen ein, damit die Damen wieder aufschließen konnten (19 und 24 Jahre alt! Eigentlich viel zu jung um einen dermaßen fortgeschrittenen körperlichen Verfall zur Schau zu tragen, aber so wars leider!).
      Nach etwa der Hälfte des Weges, war leider für die UK Mädels klar, dass sie den Gipfel nicht erreichen würden. So blieb unser Guide mit den Damen zurück. Die verbliebene Truppe: Simone, Sina und ich traten den restlichen Aufstieg an. Und zwischen 2 in den Alpen geborenen Steinböcken war ich plötzlich das Würstchen 😂
      Im Dunkeln einen Berg zu erklimmen, dessen Weg hauptsächlich aus kalter Asche besteht, wird mit Sicherheit keine meiner neuen Lieblingsbeschäftigungen, aber haltet durch Leute... Der Sonnenaufgang war ein Traum und hat für die 2,5 stündige Schinderei mehr als entschädigt. 😍

      Der Muskelkater am Folgetag war übrigens bei weitem nicht so schlimm wie ich zwischendurch fluchenderweise, während der Kragselei mit meiner Taschenlampe im Mund (!Anfängerfehler, die Batterie meiner Stirnlampe! war leer😂) dachte.

      Für morgen steht noch der Besuch eines Affenwalds und ein Canyon auf dem Programm bevor wir am Sonntag an die Ostküste umziehen.

      Lombok haben wir leider aus unserem Plan gestrichen, da wir dort vorwiegend einen Vulkan und Nationalpark besuchen wollten, die aber leider bis April geschlossen sind, da die Menschen ja leider immer noch ein bissel zu dämlich sind mit dem Geschenk des Lebens und den Umgang mit der Natur klarzukommen.
      "Environment regernation" nennt es die indonesische Regierung: Dummheit der Menschheit nennen wir es. Der Nationalpark muss nämlich gereinigt werden, da Teilnehmer diverser Trekkingtouren es nicht geregelt bekommen ihren Müll mitzunehmen. Da fragt man sich, ob die Leute eigentlich zuhause auch auf einer Müllhalde leben oder einfach nur keinen Respekt und Anstand haben. Egal welcher Fall zutrifft: Ist auf jeden Fall, gelinde gesagt,kacke!💩

      Wir werden nun also eine Woche mehr auf Bali verbringen, was allerdings alles andere als schlimm ist, da wir so noch mehr von der Insel mitbekommen und kennenlernen können. Es gibt nämlich unglaublich viel zu entdecken.
      Für uns steht auf jeden Fall fest, auf Bali waren wir nicht zum letzten Mal.❤

      Was das Thema Nachhaltigkeit angeht, sind wir überrascht wie weit Bali hier ist. Im Supermarkt gibt es keine Plastiktüten (für alle Österreicher unter uns: kein Plastiksackl!😂 ich bekomme immer Ärger von meiner Frau, wenn ich Tüte sage🤣), wir haben bisher nirgendwo Strohhalme aus Plastik bekommen, immer nur Pappe, Glas oder Edelstahl. Unglaublich und richtig cool😍

      In diesem Sinne, genießt das Leben und lest weiter fleißig mit! Nächste Woche gibt es dann neues von der Ostküste Balis bevor es nach Gili Meno geht🏝
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      Traveler

      Hallo ihr zwei hübschen ich hoffe das es euch gut geht. Dsd sind sehr schöne Bilder.😘

      2/7/20Reply
      Traveler

      Ich wusste es, dass euch Bali auch voll taugen wird...3x wars bei mir...und immer wieder lässig... Lg

      2/7/20Reply
      Reisegruppe Regenbogen

      @Thomas: danke schön😘 @Tanja: Können wir total nachvollziehen. Es ist traumhaft schön 😍

      2/7/20Reply
      7 more comments
       
    • Day54

      Endstation Villa Tegal Tis Ubud

      January 13, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

      Bevor es zu unserer Unterkunft ging, fuhr uns Made noch zu Künstlern, genauer gesagt zu Malern.

      Dort haben wir die große Galerie mit den verschiedensten Gemälden auf uns wirken lassen.

      Danach ging es auf unmittelbarem Wege zum Endziel - ein perfekter Ausklang vom Tag.

      Wir wurden mit einem Getränk begrüßt, zu unserem Häusschen gebracht und dort kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus.

      Wir sind umzingelt von einer saftig grünen Natur, frisch gepflanzten Reisterassen und hören absolut gar nichts, ah doch die Grillen zirpen. 🦎🐌

      Nach einer kleinen Teatime, ging es bei Nieselregen ab in den Pool, den wir für uns alleine hatten. Jackpot!
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      Traveler

      Geiler Pool

      1/13/18Reply

      Hammer 😍😍😍 Claudia Schlonze

      1/16/18Reply
       
    • Day9

      Seeliges Nichtstun

      October 16, 2015 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

      Ortszeit 18:39 Uhr und 29 Grad.

      Heute haben wir dekadenterweise erst um 10 Uhr gefrühstückt. Anschließend hab zumindest ich noch ein Nickerchen gemacht. :)

      Mittags sind wir dann in die Stadt und haben uns eine zweite Fischpediküre gegönnt. Danach haben wir uns den Ubud Markt angeschaut...an jedem Stand gibt es dasselbe. Es gibt hier Klamotten, Taschen, Sarongs, Schärpen und manchmal einen Stand mit Holzschnitzerein. Aber Schachspiele hab ich schon genug. Also was ganz so besonderes ist er für mich jetzt nicht. Mittlerweile hab ich 3 Sarongs. Ich habe Sandra gebeten, mich vom Kauf weiterer Sarongs abzuhalten. Wegen der Sarongs, die sind bunt und farbenfroh, aber in erster Linie sind sie lang. Zum einen schützen sie vor der Sonne und was der Riesenvorteil ist, bei jedem Schritt hat man unten einen Luftzug. Im Anschluss sind wir wieder in unserem Homestay und in den Pool gesprungen und einfach mal einen entspannten Tag gemacht.

      Nebenbei hab ich noch Kochkurs, Silberschmiedekurs und Holzschnitzkurs klar gemacht. Viele freie Tage zum faulenzen hab ich nicht mehr... :)

      Glaubt ihr mir, das ich heute nicht ein einziges Foto gemacht habe? Ich schicke euch noch Impressionen der letzten Tage mit.

      Hier auf Bali laufen viele Hunde frei herum, sie wirken gut genährt, sind aber trotzdem optisch nicht die schönsten. Zum einen sind es echt exotische Rassenmischungen, zum anderen sehen sie teils schon etwas räudig aus. Das wiederum liegt halt am Futter. Sie werden zwar satt, aber die Ernährung ist zu einseitig. Gede hat gesagt, dass 2010 Tollwut auf Bali war und die Regierung verpflichtend beschlossen hat, das alle Hunde geimpft werden müssen und die Impfplakette tragen müssen. Alle Hunde ohne Halsband mit dieser Impfplakette wurden später erschossen. Vom deutschen Tierschutz sind sie noch weit entfernt, aber ich glaube sie sind auf dem Weg.

      Wir sind jetzt eine Woche hier und hatten bisher keine Probleme mit Moskitos...jetzt....nach einer Woche haben sie uns doch gefunden. Im Gegensatz zu anderen Leuten, habe ich nur einen Stich *hämisch grinst*. Ich habe heute eine Touristin gesehen, deren Waden heftig zerstochen waren. Da war ein Stich neben dem anderen. Gezählt hab ich es nicht, aber sie hatte mehr rote Pusteln als weiße Haut (sah vom Hauttyp nach Britin aus, käsig und Sonnenbrand zugleich). Ich schätze 30-40 Stiche pro Wade. Selbst in den Zeiten, in denen ich schlimm zerstochen war, war es nie so schlimm. Heute habe ich das erste mal die mitgebrachten Moskitospiralen ausgepackt...wegen der Moskitos. Und die Impfung gegen japanische Enzephalitis hab ich ja auf später verschoben...sicher ist sicher. Ich besprühe mich auch auch brav mit Mückenschutzmittel. Außerdem haben wir heute Fledermäuse bei unserem Homestay entdeckt, erst hielten wir sie für Vögel. Geckos haben wir auch. Mindestens 2 auf der Terrasse und einer ist im Zimmer.
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    • Day10

      Bali - Ziel erreicht ...

      February 14, 2017 in Indonesia ⋅ 🌙 24 °C

      Nach 2h Fahrt mit der Fähre und jede Menge Regen. Danke Bali für deine nette Begrüßung, hieß es einen vernünftigen Weg und Preis nach Ubud zu finden. Da wir am westlichsten Westen Balis waren (Fährhafen: Gilimanuk) und bis Denpasar ca. 4h Fahrt vor uns hatten und dann nochmal 1h bis nach Ubud, war eine Lösung zu finden natürlich extrem schwer. Und zack landeten wir wieder in einem Bus und mussten das Doppelte pro Person bezahlen. Erster Eindruck: schlecht. Doch während der Fahrt machte diese wundervolle Naturlandschaft alles wieder gut. Einfach traumhaft schön dieses Land, die Reisfelder, kleinen Tempel, die Menschen usw. Einfach toll.

      In Denpasar hieß es dann, los bitte ein günstiges Taxi oder sonst was zum Hotel finden. Na ja nachdem wir uns durch ca. 10 Abzocker Männer geschlagen haben und sogar der Polizist uns einen Bären aufbinden wollte, fanden wir ein relativ günstiges Taxi.

      Endlich im wahnsinnig schönen Hotel angekommen, wurden wir mit einem frisch gepressten Melonen Saft begrüßt und aßen Abendbrot. Ein Traum!

      Ich nahm natürlich etwas typisch indonesisches "Lalapan Ayam". Scharfes Hühnchen. Ein Traum, denn da war sie wieder meine heißgeliebte Sambal Soße. Ganz ehrlich ich bin süchtig danach. Dazu gönnte ich mir einen obergeilen Bananen Shake. Willkommen im Bananen Himmel.

      Dann ging es ab ins Bett.

      11157 Schritte (7,01km)
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    • Day12

      Handwerkskunst

      October 19, 2015 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      Heute war balinesische Handwerkskunst angesagt. Silberschmiedekurs und Holzschnitzkurs. Heute erzähle ich aber nur vom Silberschmieden. Ich brauche ja morgen auch noch ein Thema und morgen ist wieder ein fauler Tag. :)

      Wir wurden abgeholt zum Silberschmiedekurs. Irgendwo mitten im nichts außerhalb von Ubud war die Schule. Sie bieten dort Silberschmiedekurs, Batikkurs, Holzschnitzen und Obstschnitzen an. Silberschmiedekurs haben Sandra und ich gemacht. Bei mir kam ein schöner Ring raus, bei Sandra ein hübscher Gecko der als Kettenanhänger dienen wird.

      Im Gegensatz zur mir wusste Sandra schon was sie gerne machen möchte. Vermutlich haben die Veranstalter sie verflucht mit ihrem kleinen, filigranen Gecko. Da die Feinarbeit teilweise zu fein war, wurde von der Silberschmiedin die Bereiche um die Geckopfoten ausgesägt. Sandra selbst bekam leider nicht das Angebot es selbst zu versuchen. Nach langer Sägearbeit war der Gecko dann bereit, rundherum abgefeilt zu werden. Auch das wurde etwas problematisch, da sie keine Feile hatten, die eigentlich fein genug war. Es sieht so aus, als ob der Großteil der Leute die diesen Kurs besuchen eher in größeren Dimensionen ihren Schmuck machen...keine kleinen Feinarbeiten. Zwischendurch wurde immer wieder mal auf den Gecko mit dem Hammer draufgeklopft um ihn gerade sein/bleiben zu lassen. Das Silber ist relativ biegsam, deshalb muss man es immer wieder flach klopfen. Nachdem der Gecko zur Zufriedenheit gefeilt wurde, hat die Silberschmiedin ihn erhitzt und in eine Art Säurebad gelegt. Zum Aushärten. Nach ca. 30 Minuten war der Gecko dann weiß aber hart als er rauskam. Das weiße musste Sandra dann im Seifenwasser abbürsten. Anschließend wurde er von der Silberschmiedin noch poliert. Die Poliermaschine, war die einzige Maschine die sie dort hatten.

      Mein Ring war etwas komplizierter. Ich wusste lediglich, dass ich einen Ring will! Aber wie der genau aussehen soll, hatte ich keinen Plan. Als erstes suchte ich mir Inspiration...ich fand sie auf dem Tisch. Sie hatten recht viele Bilder von bereits von Gästen/Schülern erstellten Schmuckstücken, so wie es aussah. Also bin ich zunächst den Stapel Bilder durchgegangen und fand einen Ring der mir gefiel und auch ein paar Ohrringe. Dazu muss ich euch sagen, zum zeichnen hab ich null Talent, eher Negativtalent. Sonderlich kreativ bin ich eigentlich auch nicht. Ich habe mir eine 20 Cent Münze geschnappt um erstmal einen runden Kreis zu malen (sonst wäre er wohl eher oval geworden) und habe (inspiriert von dem Ring und den Ohrringen) einfach daran rumgemalt. Raus kam irgendwie eine Blume. Die sollte es nun als Ring werden.
      Als erstes habe ich nun ein Silberblech bekommen und eine indonesische Münze um den Kreis aufzumalen, anschließend sollte ich ihn mit einem Seidenschneider ausschneiden. Ein alter Seidenschneider (die einen nennen es auch Zange, die anderen große Nagelschere), die vorne an der Spitze nicht mehr wirklich geschnitten hat...Danach habe ich aus Silberdraht einfache Ornamente gebogen und erstmal am Rand einer neuen Zeichnung des Rings gelegt, um abzuschätzen wieviel ich brauche. Das kam mir aber etwas nackig vor. Also habe ich mit dem Silberdraht noch einen Kreis geformt, der dann innerhalb der Ornamente seinen Platz finden sollte. Nun fand ich es aber immer noch zu nackig. Die erste Überlegung war, dass ich gerollten Silberdraht in die MItte mache, ähnlich wie eine Lakritzschnecke, die zweite Idee war eine Halbkugel. Geworden ist es dann aber eine Blume, die in der flachen Form echt komisch aussah, aber leicht nach oben gebogen tatsächlich blumig. Schneiden, biegen, feilen und das Ausmessen des Ringumfangs (Fingerumfang) waren die Schritte um den Ring herzustellen. Dann wieder in das Säurebad zum aushärten, das Abbürsten im Seifenwasser und das Polieren.
      Es ist ein schöner Ring geworden, meilenweit entfernt von der ursprünglichen Idee, aber er gefällt mir so eigentlich auch besser!

      Abends waren wir jetzt noch essen. Alles Fleisch was gegrillt ist, bekommt man hier mit Knochen. Außer man heißt Bianca. Ich bekomme jegliche Art von Fleisch mit Knochen. Habe mir heute Hühnchencurry bestellt, weil ich das einfach so lecker finde. Normalerweise sind da Stücke von der Hühnerbrust drin. Ich habe meines mit einem halben gekochten Hähnchen bekommen. Die labbrige Haut fand ich schon unappetitlich. Da gehen wir nicht mehr zum essen hin!
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    • Day10

      Pura Gunung Kawi, Bali, IDN

      September 9, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      Um die nervigen Verkäufer zu umgehen, fuhren wir schon um 7:45 zu den Königsräbern (Pura Gunung Kawi) los. Die Königsgräber an sich waren schön, aber nicht wirklich das Highlight dieses Besuches. Viel mehr hat uns wieder mal die schöne Naturlandschaft mit Wasserfällen, Reisterassen und Dschungel gefallen.Read more

      schön he :D machands no guat. :-* sandra

      9/12/16Reply
       
    • Day23

      Reisfelder von Bali

      August 30, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

      Nachdem Bali für seine Reisfelder berühmt ist, musste natürlich ein Stop eingeplant werden. Unser Fahrer hat uns auf dem Weg von Pemuteran nach Ubud sowohl am Pura Ulun Danu Bratan, als auch hier vorbei gefahren.Read more

    • Day4

      Erster Ausflug mit dem Reiseleiter

      October 11, 2015 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      Es ist 19:29 Uhr Ortszeit und 30 Grad.
      Frühstück hatten wir heute um 8:00 Uhr. Der Orangensaft ist lecker! :)
      Um 8:30 Uhr kam Gede, unser deutschsprachiger balinesischer Reiseleiter. Auf dem Besichtigungsplan für heute stand:
      - Tanah Lot (Tempel im Meer)
      - Einheimischenmarkt
      - Schmetterlingspark
      - Reisterrassen von Jatiluih (Weltnaturerbe seit 2012, das Weltnaturerbe bezieht sich auf die Bewässerungsgenossenschaft der Reisfeldterrassen siehe Wikipedia)
      - Kaffee-, Kakao-, Nelken-, Kokosnussplantage
      - Tempel Taman Ayun

      Gede kann sehr gut deutsch. Manche Wörter spricht er zwar so aus, das man den Sinn überlegen muss, aber er spricht ein gutes verständliches deutsch.
      Zuerst sind wir zum Tempel Tanah Lot gefahren. Massenhaft Touristen dort, hauptsächlich Chinesen. Aber auch andere Nationalitäten. So hat uns ein Mann angesprochen, ob er sich mit uns fotografieren lassen kann. Wir haben zugestimmt, er hat uns dann gesagt das er aus Java kommt und sich sehr bedankt. Ich selbst kenne das ja noch von meinem Chinaurlaub. Auf dem Rückweg vom Tempel haben wir ihn wieder gesehen...da posierte er mit einer anderen westlichen Touristin für ein Foto. Vielleicht hat er eine Wette laufen, wieviele weibliche westliche Touristinnen sich mit ihm fotografieren lassen. :)

      Das bei Tanah Lot massenhaft Touristen sind, hat einen Grund. Mitten auf einem Felsen vor der Küste steht dieser Tempel. Man kommt nur bei Ebbe über ca. 50 Meter nasse rutschige Steine dorthin. Rein architektonisch sind balinesische Tempel für meinen Geschmack sehr ansprechend. Das ganze hat einfach Flair. Dort ist die Felseninsel mit Tanah Lot und rechts davon sind 2 vorgelagerte Klippen...sieht aus wie 2 Felseninseln mit natürlicher Brücke...sie sind ca. genauso hoch wie die Klippe der Küste. Auf der größten ist der Tempel. Zwischen den 2 anderen Felseninseln muss zumindest eine Sandbank oder ein Riff sein, denn dort waren 2 Surfer unterwegs. Keine Ahnung wie die da runtergekommen sind, ich habe keinen Zugang von der Klippe nach unten gesehen. Unten an der Klippe war noch ein schwarzer Sandstrand. Mal abgesehen von den Touristenmassen war es einfach ein toller Anblick.

      Im Anschluss sind wir zum Einheimischenmarkt gefahren. Dort shoppen die Balinesen. Wir waren die einzigen Westler auf dem Markt. Es waren Einheimischenpreise, keine Touristenpreise. Selbst wenn wir einen Touriaufschlag gezahlt haben, war es immer noch billiger als in Ubud auf dem Markt wo mehr Touristen als Einheimische sind.
      Gede hat uns einiges erklärt: Kurkuma gezeigt (sieht aus wie Ingwer in Kleinformat, das "Fleisch" ist aber eher orangefarben), Palmzucker probieren lassen, (sehr süß, sehr lecker, sehr starker Eigengeschmack, im Kaffee z.B. würde der Eigengeschmack den Kaffee fast übertünchen), eine Schlangenhautfrucht für uns geschält (schmeckt ein wenig wie Apfel, hat aber die Konsistenz von weichen Pekanüssen), balinesische Süßigkeiten vorgestellt, rote und grüne Chilischoten und Macadamianüsse, sowie Yak-Früchte gezeigt. Balinesen sind Hindus. Sie leben ihre Religion im Alltag. Sie beten 3x am Tag, zumindest die meisten und geben mit ihren Gebeten zusammen eine Opfergabe. Wer die Opfergaben nicht selbst machen kann oder will, kann diese auf dem Markt auch schon fertig kaufen. Wie die gemacht werden und welche Materialien verwendet werden hat uns Gede auf dem Markt anschaulich erklärt. Die Opfergaben leuchten einfach bunt und sehen meiner Meinung nach auch richtig super aus. Zusammen mit den Opfergaben werden auch Räucherstäbchen angezündet, an dem Stand waren wir dann auch und haben uns durch die Räucherstäbchen durchgeschnuppert. Am Ende haben wir noch 2 große Tüten Kautabak gesehen und sind dann weiter zum Schmetterlingspark.

      Auf den Schmetterlingspark trifft "klein aber fein" zu. Klein aber ettliche Schmetterlinge, ein wunderbarer Garten, ein Kokoonhäuschen in denen die Schmetterlinge ihren Nachwuchs ablegen und auch ein paar Käfer, Tarninsekten (Blatt, Ast, Stamm-Tarnungen) und zwei Gottesanbeterinnen mit Eiern im Käfig und Überresten des Ehemannes am Boden dieses Käfigs. Schmetterlinge zu fotografieren ist nicht leicht! Ich hab ein paar flatternde türkisfarbene erwischt, einige am Netz dass das Dach des Parks darstellt und einen auf einem Bananenblatt. Aber die Blumen, die Farben leuchten total. Eine Orchidee, die sich am Stamm eines Baumes auf ca. Gesichtshöhe angesiedelt hat. Ein paar Hibiskus und massenhaft Seerosen. Es hat einfach gefallen!

      Die nächste Station waren die Reisterrassen. Ich hab massenhaft Bilder gemacht. Ein Motiv schöner als das andere. Reis darf nicht im stehenden Wasser sein, sondern das Wasser muss immer fließen. Man findet im Wasser dort Schlangen und Ratten, wobei da die Schlangen die guten sind, weil sie die Ratten fressen. Es gibt gelegentlich auch mal eine grüne Mamba oder eine Speikobra. Was die Feldarbeit angeht, bei den Terrassen geht alles per Hand und Kuh. Der Pflug wird von der Kuh gezogen, da es eigentlich kaum geeignete Zugmaschinen für die Terrassen gibt. Yamaha hat aber mittlerweile einige Minitraktoren produziert. Das Problem dabei sind die Terrassen, das Teil darf nicht zu breit sein, aber muss auch wendig genug sein um die Terrassen zu bestellen. Im Prinzip gibts nicht soviel zu den Reisterrassen zu sagen...der Anblick reicht aber auch aus.

      Danach gings zur Kaffee-, Kakao-, Nelken- und Kokosnussplantage. Dort zeigten sie uns erstmal die Katzen, die für Kopi Luwak verantwortlich sind. Kopi Luwak ist der Katzenkackekaffee. Es gibt eine Katzenart, die Früchte isst. Unter anderem auch die Kaffeefrüchte. Das Fruchtfleisch verdaut sie ganz normal, die Bohnen da drin scheidet sie unverdaut wieder aus. Dadurch kommt aber ein Enzym auf die Kaffeebohne, welches den Geschmack verändert. Diese Bohnen werden gesammelt, gereinigt und geröstet. Anschließend gemahlen und wie ganz normaler Kaffee aufgebrüht. Aber er schmeckt etwas anders. Und er ist sackrisch teuer. Und auf dieser Kaffeeplantage ist er zu haben!!! Außerdem produzieren sie auf der Plantage auch löslichen Tee, z.B. Ingwertee, Safrantee, Mangohauttee und eben auch Kakao und Kaffeemischungen, die kein Katzenkackekaffee sind. Außerdem gibt es dort Gewürze. Vanille nutzt Bäume als Kletterrankenhilfe, Zimt haben sie dort auch, Muskatnuss, Safran und Kurkuma. Der Shop hat eine riesige Auswahl an Gewürzen und löslichen Tee's und Kaffee's. 300g Katzenkackekaffee haben dort ca. 35 Euro gekostet...und nein, ich habe wirklich keinen gekauft.

      Als letztes waren wir noch im Taman Ayun Tempel, er gilt als einer der schönsten Tempel Balis. Ob er einer der schönsten ist, kann ich nicht beurteilen. Schön ist er aber wirklich. Wunderbare Grünanlagen und auch etliche Gebäude mit 11stufigen Dächern. Viele blühende Bäume und eine Art Tempelgraben. Zumindest kann ich euch dadurch heute Bilder von einem gespaltenen Tor und 11stufigen Dächern schicken.

      Heute gibts mal nur Infos zu den Sehenswürdigkeiten. Ich habe Gede genug ausgequetscht um morgen etwas über die Balinesische Kultur zu schreiben. Da schauen wir wenig an, weil wir einen faulen machen wollen.
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    You might also know this place by the following names:

    Beluangan

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