Joined December 2019
  • Day186

    The End.

    July 2 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Nach den ganzen Stressgefühlen vor einer langen Flugreise kommt jetzt, wo ich im Singapur Airlines Flieger sitze, der Abschiedsschmerz hoch. An erster Stelle betrauere ich den Abschied von Neuseeland, welches mir in 4 Monaten! arg ans Herz gewachsen ist. Und dann ist da noch der Abschied von meinem halben Jahr absoluter Freiheit.

    Und wie verrückt sich die Dinge in der Zeit entwickelt haben! Ausgerechnet dann, wenn ich auf große Reise gehe, stellt sich die Welt einmal auf den Kopf. Man kann sich darüber Ärgern, dass die großen Pläne einfach so durchkreuzt werden oder das Beste aus der Situation machen. Ich würde sagen, ich habe die Krise wunderbar gemeistert. Statt vor lauter Panik abzubrechen und in den nächstbesten Rückholflieger nach Deutschland zu springen, habe ich das Beste aus der Situation gemacht und im neuseeländischen Lockdown viele neue Freunde gewonnen.

    Hier eine kurze und ungerechte Zusammenfassung meiner 6 (von geplanten 12) Ländern, die ich besucht habe. Ungerecht, weil natürlich noch viel mehr los war. Aber das sind die Erlebnisse, die mir besonders hängengeblieben sind:

    👉 In Sri Lanka habe ich die Nächte barfuß am Strand durchgetanzt, wurde von Senarath durchs ganze Land chauffiert und vom spirituellen Zauber der ersten Sonnenstrahlen auf dem Gipfel des Adam’s Peak tief berührt.

    👉 In Kuala Lumpur habe ich die frechen Tempeläffchen gefüttert, in einer schicken Rooftot Bar im Blümchenkleidchen Cocktails geschlürft und die krassesten Schmetterlinge und Käfer aus aller Welt bestaunt.

    👉 In Singpur wandelte ich im Glanz futuristischer Architektur, ließ mich von der perfekten Symbiose aus Farben, Formen und Klängen einsaugen und bestaunte exotische Gärten unter riesigen Glaskuppeln.

    👉 In Indonesien bin ich im strömendem Regen mit dem Roller gefahren, habe im türkisesten Wasser kitschige Selfies auf Schaukeln geschossen, und mit Surfcoach Holli Molly Fortschritte auf den Wellen gemacht.

    👉 In Australien habe ich Kopfstand im Sand gemacht, verzückt beobachtet wie ein Känguru-Baby neugierig aus Mamas Beutel schaut und bin mit dem Jeep über den Sand gebrettert.

    👉 In Neuseeland habe ich auf dem Gipfel des Roys Peak weiche Knie bekommen, mich auf meiner bisher längsten Welle komplett stoked gefühlt und im Corona Lockdown das entschleunigte Camperleben genossen und neue Freunde gewonnen.

    Ich werde nun mein Jetlag ausschlafen gehen und mich an meine Lieblingsorte zurückträumen.

    P.S. Kennt zufällig jemand einen Weg ohne heftige Post-Holiday-Depression in den Alltag zurückzukehren? 😆
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  • Day185

    Goodbye Neuseeland

    July 1 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    Beim Erschaffen von Neuseeland muss der liebe Gott bekifft gewesen sein. Auf jeden Fall hat er aus den Vollen geschöpft und bekommt von mir für sein Meisterwerk einen Designpreis verliehen. Jeweils 10 von 10 Punkte in den Bewertungskategorien Originalität, Vielfalt und Darstellungsqualität 😃

    Einmal verdaut, dass aus meiner Weltreise nun hauptsächlich eine Neuseelandreise geworden ist, habe ich mich bremsen und von Rhythmus des Landes tragen lassen. Es gibt hier so viele unberührte menschenleere Gegenden, dass man besser einen vollen Tank und einen vollen Magen hat. Einen ganzen Strand für sich alleine haben? Oder wie wärs mit einen ganzen Wald? Hier kein Problem. Bei nur 5 Mio Einwohnern auch kein Wunder. Wenn man aber mal auf einen Kiwi trifft, dann ist sie/er in der Regel warm, nahbar und unkompliziert. Sie machen es einem leicht, sie zu mögen.

    Auf die Frage „Wo wollen Sie leben? In der Stadt oder auf dem Land?“ hätte ich vor meinen 4 Monaten Neuseeland noch voller Überzeugung „In der Stadt“ geantwortet. Doch das Leben nahe der Natur kommt mir nun auf einmal viel erfüllender vor. Morgens aus dem Camper steigen und den Tau im Gras glitzern sehen. Täglich mit den Augen das Meer abtasten um die Qualität der Wellen abzuschätzen. Ausgedehnte Spaziergänge am Strand, wo es immer kleine Schätze zu entdecken gibt. Oh man! Das werde ich alles so vermissen 😢
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  • Day182

    Schräge Vögel

    June 28 in New Zealand ⋅ 🌧 14 °C

    In Russel ist es mir gelungen, den Gesang eines Tui einzufangen. Sein eindrucksvolles Repertoire reicht von Flöten über Schnarren und Knacken, alles kann dabei sein. Man hört ihn sowohl auf der Nord- und der Südinsel aber selten bekommt man ihn aus der Nähe zu Gesicht. Er ist schwarz mit im Sonnenlicht violett, blau und grün schillernden Federn und weißem Federbüschel am Hals. Hoffentlich fliegt mir noch einer vor die Linse.
    Die kleinen olivgrünen Vögelchen, die man auf dem Video sieht, sind übrigens Silvereye (auch Wax-eye genannt).
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  • Day181

    Flora

    June 27 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    Die Flora Neuseelands ist einzigartig durch die isolierte Lage der Inseln und sehr vielfältig durch die Ausdehnung über 14 Breitengrade. 85% der Pflanzen sind endemisch, kommen also nur hier vor. Die Besiedlung durch den Menschen begann erst vor 1000 Jahren und hat die Tier-und Pflanzenwelt durch Einschleppung stark verändert. Inzwischen sind ca. die Hälfte aller Pflanzenarten eingeschleppt.

    Ich fotografiere gern die hübschen Blüten und Blätter und erfreue mich daran ohne mich wirklich auszukennen.
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  • Day180

    Ulo‘s Kitchen

    June 26 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Ich liebe diesen Laden 😍 Der Style ist so speziell, dass es ihn nicht zweites Mal gibt. Die Deko ist ein Mix aus Surfer-Stuff, dazu ein paar Indianer-Fotos, plus ein bisschen Mexiko und Asien. Alles Designs (Bilder, bemalte Möbel, Platten, Shirts etc.) stehen zum Verkauf und werden von der Tochter der Besitzer angefertigt. In einer Ecke des gemütlichen Raums spielt ein DJ chilliges Bongo-Electro und futtert nebenbei selber eine Lachs-Bowl. Außerdem sind die Kellner extrem nette Surfer-Dudes und by the way ist das asiatisch angehauchte Essen der Hammer!Read more

  • Day179

    Hobbiton

    June 25 in New Zealand ⋅ 🌧 12 °C

    Endlich!!! Ich habe es nach Hobbiton geschafft. In NZ nicht in Hobbiton gewesen zu sein, ist wie Paris ohne Eiffelturm. Bei meinem ersten Anlauf im März wurde es einen Tag vorher geschlossen. Kurz darauf ist ganz Neuseeland in den Corona-Schlaf gefallen. Im Juni war der Spuk vorbei, der Kampf gegen das Virus als gewonnen erklärt und das Leben ging weitestgehend normal weiter. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass es fast alle Touristen aus dem Land geschwemmt hat.

    In Hobbiton genieße ich den Luxus, in einer kleinen Gruppe durch das Filmset geführt zu werden. Die sanfte Hügellandschaft in welche die niedlichen Hobbit-Häuschen integriert wurden, ist von Peter Jacksons Location Scouts von Hubschrauber aus entdeckt wurden. Der Farmer, welchem das Land gehört, hatte das Glück seines Lebens. Seine Schafe waren aber zu scheu (oder nicht weiß genug) um es in die Filme zu schaffen. Stattdessen wurden extra hübsche Filmschafe verwendet. Und überhaupt wurde auf jedes noch so kleine Detail geachtet. Der Baum oberhalb von Bilbos Haus ist z.B. ein künstliches Stahlgerüst mit Blättern. Für Der Hobbit waren sie schon zu ausgeblichen und jedes Blatt musste einzeln angemalt werden. Für sieben Sekunden Film!!!

    Ich erfahre jede Menge spannende Geschichten rund um die Drehs von Herr der Ringe und Der Hobbit. Aber noch lustiger sind die Stories über die verrückten Fans, die das Set z. B. in voller Hobbit-Montur besuchen.
    Bis auf die Kneipe Green Dragon, in der wir ein Hobbit-Ale genießen, sind die Häuser leider nur Kulissen. Die Innenszenen wurden in einem Studio in Wellington gedreht und existieren jeweils in zwei Größen, einmal für Hobbits und einmal für Zauberer und Menschen.
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  • Day178

    Hot Water Beach

    June 24 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Hier habe ich gar nicht viele Fotos, denn ich war intensiv mit dem Erlebnis selbst beschäftigt. Hot Water Beach ist etwas ganz besonderes. Mit Schaufeln bewaffnet gehen die Menschen selbst an eisig kalten Tagen zum Strand. Dort graben sie sich ein schönes großes Loch und legen sich genüsslich hinein. Wie der Name vermuten lässt, kommt hier heißes Wasser aus der Erde. Es ist so toll in seinem selbstgebuddelten heißen Pool zu liegen, während man auf den wilden Ozean blickt 😍 Aber Vorsicht! Das Ganze funktioniert nur 2 Stunden um Low Tide herum. Wir haben es gerade noch so geschafft ein paar Minuten im heißen Wasser zu entspannen, bevor der eisige Ozean das Becken zerstört und die Badenden kreischend aufspringen.Read more

  • Day178

    Cathedral Cove

    June 24 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    40 Minuten auf und ab. Und Zack! Schon das nächste NZ-Highlight, welches die Menschen in Scharen anzieht und begeistert. Wie toll muss es hier erst im Sommer sein. Man kann hier baden gehen und manchmal sogar surfen!Read more

  • Day177

    Driving Creek Railway and Potteries

    June 23 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Ein gewisser Barry Brickell hatte keine Lust mehr auf sein Dasein als Lehrer. Stattdessen kaufte er 1961 ein Stück Land in Coromandel und folgte seiner Leidenschaft des Töpferns. Außerdem errichtete er eine Eisenbahnstrecke um den Lehm zu transportieren. Irgendwann wollte die Bank ihre Kredite zurück haben und es entstand die Idee, mit der Bahn Touristen zu befördern. Das war bald auch deutlich lukrativer als das Töpfern. Letzes Jahr wurden 50.000 Touris kutschiert! Man fährt durch den dichten Buch, über Brücken, durch Tunnel und sieht Töpferarbeiten am Schienenrand. Am Ende der Strecke gibt es einen Aussichtsturm der, was ich am besten finde, Eyefull Tower heißt ;-) Es ist alles ganz charmant und niedlich.Read more

  • Day176

    Coromandel

    June 22 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir schlängeln uns mit den Straßen die Coromandel Peninsula entlang. Schon die ersten Ausblicke hauen mich von den Socken. Wie herrlich muss es hier erst im Sommer sein? Dann muss die Landschaft regelrecht karibisch aussehen. Auch die Städtchen sind zauberhaft. Coromandel Town wirkt wie eine verschlafene Cowboy-Stadt.Read more

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